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Thema: Glasklar und absolut rein...

  1. #1
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Glasklar und absolut rein...

    ... nein, kein Getränk, und schon gar kein alkoholisches!

    Gemeint ist der Klang meiner Gibson S-G aus den 1970-er-Jahren, damals mit Bindestrich, also praktisch Solid-Guitar, und ganz speziell der Klang der Saiten, die seit dem 30.06.2012 drauf sind. (Ich habe gerade nachgesehen und das überprüft.)

    Das ist kein Witz. Seitdem
    - bekam die Gitarre eine TP-6-Saitenhalterung, wofür die Saiten natürlich durch die ursprüngliche durchgezogen werden mussten, und ich habe immer so viele Windungen auf den Mechaniken drauf wie möglich.
    - wurde der Sattel erneuert.
    - wurde die Brücke zwei Mal abgebaut, gereinigt und gewachst (mit Jojoba-Wachs, das flüssig ist).
    - habe ich die Gitarre regelmäßig gespielt.

    Und die Saiten glänzen immer noch, klingen glasklar und absolut rein - ich bin begeistert!

  2. Nach oben    #2
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Du bist betrunken und hörst nix mehr...!

    Verstößt gegen alle Regeln und meiner selbst auferlegten... ;-)

    LG Tom


  3. Nach oben    #3
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Du bist betrunken und hörst nix mehr...!

    Verstößt gegen alle Regeln und meiner selbst auferlegten... ;-)

    LG Tom
    Hahahahaha, Anfang und Mitte dieses Jahres habe ich je eine Halbe Bier und dazwischen mal eine Flasche Wein getrunken, aber jetzt habe ich allenfalls etwas Koffein intus.

    Meine Haut ist sehr sanft zu Saiten, zumindest chemisch betrachtet. Mechanisch kann ich da ganz andere Saiten aufziehen

    Im Gegensatz dazu habe ich einen Bandkollegen, da gilt für Saiten hautchemisch: Zerstört in Sekunden

    Das ist traurige Wirklichkeit. Binnen weniger Takte sind neue Saiten in seinen Händen schwarz durch Korrosion und infolge der Massenzunahme total nach unten verstimmt. Abhängig von den gespielten Stücken dauert es ungefähr sechs bis fünfzehn Minuten, die dutzende Male von Höherstimmen unterbrochen sind, dann bleiben die Saiten im wesentlichen stimmstabil und sind klanglich tot. Es ist eine Katastrophe. Wir sind ratlos, und das seit 25 Jahren.

  4. Nach oben    #4
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
    999 Beiträge seit 11/2018
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    Komisch, bei mir haben sich Schweißfüße und Hände über die Jahre gegeben, muss wohl etwas mit den Hormonen zu tun haben...
    was das anbelangt, bin ich heute besser dran, aber wenn man was Neues liebt an sich, kommt was Schlechtes dazu...?

  5. Nach oben    #5
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Komisch, bei mir haben sich Schweißfüße und Hände über die Jahre gegeben, muss wohl etwas mit den Hormonen zu tun haben...
    was das anbelangt, bin ich heute besser dran, aber wenn man was Neues liebt an sich, kommt was Schlechtes dazu...?
    Keine Ahnung. Wegen des Herzens werde ich in allem, was körperliche Ausdauer angeht, immer schlechter, bis ich zugrunde gehe. Weil aber das Hirn vergleichsweise wirtschaftlich arbeitet und die körperliche Belastung an Gitarre, Bass, Schlagzeug und Tasteninstrumenten recht übersichtlich ist, bin ich da teilweise besser als je zuvor. Ich spiele kein Blasinstrument, was ich wegen fehlender Zähne ohnehin nicht mehr könnte - da sähe es aber auch atemtechnisch vermutlich übel aus.

    Das Singen war früher meine Hauptbetätigung, und ich konnte das auf ziemlich hohem Niveau. Inzwischen spüre ich aber, wie anstrengend und erschöpfend es ist. Gitarre, Bass, Tasteninstrumente und Schlagzeug zu spielen sind Entspannungsübungen dagegen...

  6. Nach oben    #6
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Sorry, war kurz an der Tanke,

    ja, Musik machen ist überaus entspannend für Geist und Seele und letztlich für den Körper...
    Was sich da im Gehirn abspielt ist der reinste Wahnsinn...!
    Falls es Dich interessiert habe ich erbauliche Tips, wie man aus einer Krankenphase wieder die natürliche, oder mehr Spannkraft des Körpers erlangt...
    Einige Übungen finden schon kurz nach dem Erwachen im Bett statt.
    Das ist der das Revolutionäre!
    LG Tom

  7. Nach oben    #7
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Der Arzt von der Rentenversicherung meinte zu mir im April 2018, das Herz zu regenerieren würde um die fünfzehn Jahre unter Rehabedingungen erfordern. Am schlimmsten sind aber wohl die Kosten der Ernährung, die ich mir nicht leisten kann. Ich müsste nämlich den Eiweißanteil meiner Ernährung verdreifachen. Das versuche ich gerade, und rate mal, was passiert - ich nehme an Gewicht zu und an Bauchumfang ab! Wahrscheinlich habe ich mein Herz in Mitleidenschaft gezogen, indem ich ich mich jahrzehntelang mangelernährt habe, und dabei vor allem zu viel pflanzlich und zu wenig tierisch gegessen habe.

    Die essentiellen Proteine pflanzlich aufzunehmen können sich nur Reiche leisten, und nachhaltig ist das auch nicht, weil man seine vegane Nahrung aus der ganzen Welt zusammenkaufen muss. Ich habe eine Nichte, die Veganerin und ähnlich mangel- und unterernährt ist wie Greta Thunberg.

  8. Nach oben    #8
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Du siehst das alles viel (dick unterstrichen) zu negativ...?
    Iss, worauf Du und Dein Körper gerade Lust hat, das kann nicht falsch sein, wenn Du Normalgewicht und sonst keine Allergien hast, oder chronische Krankheiten?...?

    Ich war schon öfter vorm Abnippeln, aber mein Körper , oder Geist hat mir immer gezeigt, wo es lang geht, bzw. was er als Nächstes braucht... ;-)
    LG Tom

    P.S.: Es war dann auch mal der Heißhunger auf eine Banane, oder einen knackigen Apfel...
    Dat Tolle daran ist, wenn einmal angebissen, ist man sie in der Regel zu Ende...

  9. Nach oben    #9
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Mein wirkliches Problem derzeit ist die finanzielle Not, die natürlich auch den Speiseplan diktiert. Ich bin übrigens gerade am Essen: https://www.kaufland.de/sortiment/da...d=1170751.html

  10. Nach oben    #10
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Boah eh, bist Du fettisch, um 6 Uhr Morgens mein Abendbrot zu essen...?!

    Ich esse Frühstück in der Regel so um 9:00, Mittag lasse ich ausfallen und Abendessen um 17:00-18:00 Uhr...

    P.S.: Es sei denn, ich habe früh einen Termin, dann trinke ich auch schwarzen kräftigen Kaffee und spätestens Mittags habe ich einen Bärenhunger...!
    Logisch!
    LG Tom

  11. Nach oben    #11
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    ...
    P.S.: Es war dann auch mal der Heißhunger auf eine Banane, oder einen knackigen Apfel...
    Dat Tolle daran ist, wenn einmal angebissen, ist man sie in der Regel zu Ende...
    Ich hatte, glaube ich, schon einmal über meine 28 Migräne-Jahre geschrieben. Bananen waren die Ursache, und seit gut 17 Jahren verzichte ich darauf und bin die Migräne damit los.

  12. Nach oben    #12
    Avatar von Thaven
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    Du solltest erstmal auf die Verpackung gucken, was alles in dem Nasi Goreng drin ist, bevor Du Dich über Bananen beschwerst,...(grummel) ;-)

    Man sollte sie natürlich nicht mit Schale essen...

  13. Nach oben    #13
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Boah eh, bist Du fettisch, um 6 Uhr Morgens mein Abendbrot zu essen...?!

    Ich esse Frühstück in der Regel so um 9:00, Mittag lasse ich ausfallen und Abendessen um 17:00-18:00 Uhr...

    P.S.: Es sei denn, ich habe früh einen Termin, dann trinke ich auch schwarzen kräftigen Kaffee und spätestens Mittags habe ich einen Bärenhunger...!
    Logisch!
    LG Tom
    Ich habe den gestrigen Tag größtenteils verschlafen, aber meine Tabletten zwischendurch eingepresst. Dann war ich die Nacht über wach und hatte zwei Frühstücke, Schnitten mit Marmelade und Schnitten mit Truthahnwurst, letztere mit den Morgentabletten so ungefähr um zwei Uhr früh. Jetzt esse ich so etwas wie ein Mittagessen und nehme auch schon meine Mittagstabletten. Lanicor ist schon weg, und Amlodipin 10 kommt noch...

  14. Nach oben    #14
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Ich versuche trotz meiner Depris immer fröhlich zu wirken, ist vielleicht ein Fehler...?
    Aber Deine Medis hören sich gefährlich an...

    Kauf Dir ein Laufband und nutze es, wenn Du nicht gerne raus gehst...?

    Bin zwar auch arm, aber brauche keine 5 Minuten und bin im bergischen Land mit schöner Landschaft und Luft, oder wenn schlechtes Wetter habe ich seit Jahren ein günstiges, aber gutes Laufband im Schlafzimmer, falls mich mein Bewegungstrieb ermuntert (den gibt es wirklich!)

    Trotz meiner Saufereien und mittlerer Räucherei bin ich erstaunlich gesund... (körperlich)

  15. Nach oben    #15
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Du solltest erstmal auf die Verpackung gucken, was alles in dem Nasi Goreng drin ist, bevor Du Dich über Bananen beschwerst,...(grummel) ;-)

    Man sollte sie natürlich nicht mit Schale essen...
    Bananen rühre ich nie wieder an. Das bisschen Bananenpulver, das in K-Classic Indian Chicken drin ist, ist offenbar zu wenig.

    Möglicherweise ist es bei Bananen auch das viele Kalium. Magnesium muss ich auch meiden - ich bekomme davon grässlichen Durchfall.

  16. Nach oben    #16
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Und was hat das jetzt mit der geilen Fender 50ties Road Worn zu tun, die ich jetzt gleich wieder spielen werde...?

    Meine Frage bleibt, in wieweit echte teure 'True Vintage' Teile von Fender das Instrument noch mehr nach vorne bringen können...?!

    1.) Mir ist klar kein Stahlblock (Zink-Guß) am Trem, aber durchgezogene Saiten, so möchte ich es (Kunde?) auch bei einer Originalen mit Stahlblock!
    2.) Die Saitenreiter sind aus billigstem Stahlblech, bei T gibt es Pure Vintage!
    3.) Ich möchte 5 Federn, für den authentischen Ton, aber alle bieten nur extra harte Federn an, wie bescheuert ist das denn?
    (Raw-Vintage)
    4.) habe die Fender TexMex- PUs niemals unterschätzt, aber dass sie so gut sind...

    Ich brauche einen richtigen Kenner, denn Fachmann bin ich selber...

    LG Tom

  17. Nach oben    #17
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Ich versuche trotz meiner Depris immer fröhlich zu wirken, ist vielleicht ein Fehler...?
    Aber Deine Medis hören sich gefährlich an...

    Kauf Dir ein Laufband und nutze es, wenn Du nicht gerne raus gehst...?
    Ein Laufband lohnt sich für mich nicht bei den paar Schritten, die ich schaffe.

    Meine Medis SIND gefährlich und trotzdem weitgehend wirkungslos. Als schneller Acetylierer kann ich extrem hohe Arzneimitteltoleranzen haben und habe die auch bei den meisten meiner acht Medikamente.

    Das Schlimmste ist, dass ich wegen Apixaban und Amlodipin weder Grapefruit oder Pampelmusen essen noch deren Säfte trinken darf, weil sie stark in das Cytochrom P450-(CYP)-Enzymsystem eingreifen. Und ich mag Grapefruit und Pampelmuse sooo gerne...

    Bei dem rezeptfreien Terfenadin hat es deswegen schon Todesfälle in Verbindung mit Grapefruit gegeben. Allerdings ist Terfenadin ohnehin überholt. Bei Allergien sollte man sich Calcium-Brausetabletten reinpfeifen oder Cetirizin, wenn Müdigkeit nicht stört. Ich bin übrigens auch Hausstaub-Allergiker, und zwar Hausstaubmilbe II.

  18. Nach oben    #18
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Und was hat das jetzt mit der geilen Fender 50ties Road Worn zu tun, die ich jetzt gleich wieder spielen werde...?

    Meine Frage bleibt, in wieweit echte teure 'True Vintage' Teile von Fender das Instrument noch mehr nach vorne bringen können...?!
    Das war aber eine anderer Faden - hier geht's um glasklaren Sound aus meiner '70-er-S-G mit Saiten, die seit praktisch genau Mitte 2012 drauf sind!

    Trotzdem hier meine Antwort: Das kann ich nicht beurteilen, und mittels Ferndiagnose schon zweimal nicht. Insbesondere wird der Geschmack wahrscheinlich eine große Rolle spielen. Hinzu kommt, dass ich ohne Notwendigkeit nichts auswechsele. Wenn ein Teil kaputt oder minderwertig ist, zum Beispiel ein Tonabnehmer mikrofonisch, oder ich mit Single Coils einfach Schluss machen will, oder ich Feinstimmer an der Saitenhalterung haben will, dann wechsele ich was aus. Sofern aber alles in Ordnung und wunschgemäß ist, dann nicht. So sehe ich das...

  19. Nach oben    #19
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
    288 Beiträge seit 10/2015
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Und was hat das jetzt mit der geilen Fender 50ties Road Worn zu tun, die ich jetzt gleich wieder spielen werde...?

    Meine Frage bleibt, in wieweit echte teure 'True Vintage' Teile von Fender das Instrument noch mehr nach vorne bringen können...?!

    1.) Mir ist klar kein Stahlblock (Zink-Guß) am Trem, aber durchgezogene Saiten, so möchte ich es (Kunde?) auch bei einer Originalen mit Stahlblock!
    2.) Die Saitenreiter sind aus billigstem Stahlblech, bei T gibt es Pure Vintage!
    3.) Ich möchte 5 Federn, für den authentischen Ton, aber alle bieten nur extra harte Federn an, wie bescheuert ist das denn?
    (Raw-Vintage)
    4.) habe die Fender TexMex- PUs niemals unterschätzt, aber dass sie so gut sind...

    Ich brauche einen richtigen Kenner, denn Fachmann bin ich selber...

    LG Tom
    Stell' am besten eine Kopie von diesem Beitrag - ohne den ersten Satz natürlich - in Deinen entsprechenden Faden...

  20. Nach oben    #20
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
    999 Beiträge seit 11/2018
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    24
    Jupp, werde ich machen...

    LG Tom

  21. Nach oben    #21
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
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    457 Beiträge seit 06/2011
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    23
    Tach Capmaster,

    ich dachte kürzlich, dass mein Thunderbird mal wieder neue Saiten vertragen könnte. Habe ihn angespielt und er hat so wunderbar geknurrt, dass ich es mir natürlich anders überlegte. Fazit: Neue Saiten sind gegenüber eingespielten Saiten deutlich überbewertet.

    Gruß
    Ted
    Dumm ist nicht der, der etwas nicht weiß. Dumm ist der, der nicht fragt.
    90% aller Leute, die sich für Produzenten halten, wissen nichts vom Produzieren.

  22. Sir Raven´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #22
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
    288 Beiträge seit 10/2015
    Danke
    25
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Tach Capmaster,

    ich dachte kürzlich, dass mein Thunderbird mal wieder neue Saiten vertragen könnte. Habe ihn angespielt und er hat so wunderbar geknurrt, dass ich es mir natürlich anders überlegte. Fazit: Neue Saiten sind gegenüber eingespielten Saiten deutlich überbewertet.

    Gruß
    Ted
    Sofern sie nicht korrodieren, passiert Saiten nach meinen Erfahrungen eigentlich nach einigen Tagen Setzung und - bei Magnettonabnehmern - Anpassung an die Magnetfelder fast nichts mehr. "Fast" deshalb, weil ein früherer Bandkollege der Jahre 1980 bis 1987 regelmäßig eine weitere nachteilige Erfahrung machte: Seine Fender Stratocaster hat sehr schmale "Vintage"-Bundstäbchen, die sich beim Greifen mit der Zeit tief in die Saiten einkerben. Dies verursacht unreinen Klang mit Schwebungen und nachlassendem Sustain, auch wenn noch keine ernsthafte Korrosion auftritt. Die Folgen sieht man nach Herunterstimmen: Die Saiten nehmen keinen gleichmäßigen Verlauf mehr, sondern sind in der Tat Vielecke. Auch durch Korrektur der Oktavreinheit ist dann eine bundreine Intonation nicht mehr zu erzielen - die Saiten klingen durch die zunehmende Inharmonizität immer "dreckiger" und müssen deshalb gewechselt werden.

  24. Nach oben    #23
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
    999 Beiträge seit 11/2018
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    24
    Aus diesem Grund und weil ich soviel experimentiere, kaufe ich nur noch die günstigsten Saiten im 10er Pack mehrmals beim großen M hier in Kölle...

    Mir ist schon aufgefallen, dass besonders die umwickelten Saiten schnell an Brillanz (vergleichsweise) verlieren...

  25. Nach oben    #24
    Avatar von Pedda
    40 Beiträge seit 11/2019
    Danke
    15
    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Aus diesem Grund und weil ich soviel experimentiere, kaufe ich nur noch die günstigsten Saiten im 10er Pack mehrmals beim großen M hier in Kölle...

    Mir ist schon aufgefallen, dass besonders die umwickelten Saiten schnell an Brillanz (vergleichsweise) verlieren...
    Oxidation und Haut/Schmutz/Fettablagerungen sind der Hauptfeind von Saiten. Bei manchen ist die besondere Agressivität ihres Handschweißes auch ein großes Problem. (auch in der Metallverarbeitung. Ich hab einen Kollegen,der faßt einmal auf ein blankes Stahlwerkstück....5min später rostet es...wahnsinn!)
    Ab einem gewissen Grad der Verschmutzung klingen manche Saiten auch erst richtig geil :o)) Aber das zu steuern ist schwer.
    Meine Erfahrung mit Nanowebsaiten sind durchweg gut. Klanglich kaum von ungesponnenen zu unterscheiden.
    Aber die kennt ihr ja sowieso. :o)


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