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Thema: Teilweise frustrierend gewesen mit den vielen Amps...

  1. #1
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Teilweise frustrierend gewesen mit den vielen Amps...

    , wenn man so wie ich jetzt seit über 40 Jahren ernsthaft Rock-Musik macht...

    Was da waren Orange OD 120, Marshall 4203 (30), Hiwatt 50 , AC 30, Sound-City 50, Fender Red-Nob-Combo, Peavey Bandit, Line6 Flextone II Plus bis hierhin ungeordnet selbst besessen und als Angestellter eines Musikladen (89, 90, 91) habe ich natürlich auch die anderen gängigen Amps erlebt täglich, oder öfter...

    So wirklich hat mich keiner aus den Schuhen gehauen, alle waren entweder zu laut, zu dumpf, zu leblos, zu schrill, oder irgendwas, außer vielleicht ein unerschwinglicher Mesa- Boogie MK irgendwas 2-Kanal Grafik-EQ, weiß nicht mehr, oder ein alter Fender-Champ, oder ein kleiner Marshall Lead12...

    Besitze jetzt wieder einen Marshall 2525 neu, einfach, weil, das habe ich mir verdient! ;-)
    Und einen Laney IRT-Studio Red-Special Edition, um die Grenzen der Röhrentechnik klanglich analog und virtuell zu testen...

    War mehr als enttäuschend, wenn sie nicht gerade auf der Bühne standen und voll ausgefahren werden konnten...
    Weil in Zimmerlautstärke klingen sie alle schwammig und leblos.

    Habe sie sowohl mit Vor- und Endstufe in meine beiden Modeller Helix und Mooer GE300 eingeschliffen (4-5 Kabeltechnik) und musste jeweils feststellen, dass über gute KHs die modellierten Preamps , oder Vollverstärker besser klangen, als die Röhren-Pandons und bin daher ziemlich desillusioniert, was echte Röhrentechnik anbelangt... (ja, ich habe alle möglichen Ein- und Ausgangs-Pegel getestet und die Endstufen ordentlich ausgefahren...)

    Verkaufen möchte ich sie aber noch nicht, weil, ist für mich auch eine Art Errungenschaft...?

    Was denkt Ihr, bin ich jetzt verrückt, oder abgehoben...?

    LG Tom

    P.S.: Ausgewählte IRs habe ich günstig bei Celestion gekauft...
    Tipp! ;-)

  2. Nach oben    #2
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Ist das ein qualitativer Beitrag?

    Wenn nicht, weiß ich auch nicht mehr...!

    Geändert von Thaven (02.10.2019 um 04:51 Uhr)

  3. Nach oben    #3
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    wg. Bedenken gelöscht...

    Aber, damit es konstruktiv wird dieses Video.
    Frage, wie nennt man das bei Minute X?
    Synkope, klar, aber der 4er Doppelschlag ist was Besonderes, oder...?!
    Ne, war bei nem anderen Stück von denen..., sorry

    https://www.youtube.com/watch?v=HrkVWVgwwfc
    Kann nicht schlafen, weil, wie so oft Gewitter im Kopf...

    Ich glaube, da waren spielende Kindergeräusche im Hintergrund...?
    Wg. des 4er Doppelschlags, oder auch Quartole punktiert, oder erhellt durch göttliches Licht, he, he...
    Geändert von Thaven (02.10.2019 um 05:49 Uhr)

  4. Nach oben    #4
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Übrigens, die neue 'Lindt'-Schokoladenwerbung hat bei denen eindeutig geklaut und zwar die Melodie und sogar ein bisschen den Sound...
    Wer das nicht hört, ist unmusikalisch! ;-)

    Wer war zuerst da?
    Natürlich SAGA in den 80ern...! ;-)
    Hört endlich mal hin und seid nicht , wie berieselte Schafe! (grrr!)

    Ist es immer noch nicht von mir gefunden, dafür das hier, Wildest Dreams, geht ab , wie nen Zäpfchen, da kann Moogman behaupten, was er will...
    Genial!
    https://open.spotify.com/track/0WGAvSdQq1NzvTLVJIQP6J

    Und sie haben ja nun wirklich viel aus probiert, bis hin fast wie auf den Platten...;-)

    https://www.youtube.com/watch?v=CWqTS_qcM4Y

    Außergewöhnlich gute Musiker keine Frage...!
    Aber, wahrscheinlich nicht vom Glück gesegnet...?!

    Das Stück liefere ich noch nach und frage, was das für ein Stilmittel ist in der Musik-Theorie, weil, was mir auffällt ist etwas besonderes... ;-)

    P.S.: Ist Euch schon aufgefallen, der Gitarrist Ian Crichton ist immer allein, macht alles allein, genial..., ähnlich, wie viele Vorbilder, aber heute kaum noch anzutreffen...;-)

    Nochmal ausdrücklich an @Moogman, bevor Du urteilst, richtig informieren und emphatische Meinung bilden..., oder blind sein...

    "There is no one going to help you…!"

    An @capmaster, ist das die Knüppelmethode Dual Mono gepannt…?
    Gefällt ma trotzdem..., he, he!

    Soviel ich weiß, war der Drummer sein Bruder, ähnlich, wie bei Eddie...?
    Geändert von Thaven (02.10.2019 um 08:33 Uhr)

  5. Nach oben    #5
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Mit dem Smartphone aufgenommen klingt das dann so...

    https://www.youtube.com/watch?v=vbpWPerU0jU

    Nochmal ausdrücklich an @Moogman, ich lasse mir nichts schlechtreden, was einmal außergewöhnlich gut war, basta! ;-)

    Freunde?!

    LG Tom

  6. Nach oben    #6
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Da ich sowieso nicht schlafen kann, bin ich soeben auf diesen tollen Jazz-Titel gestoßen:
    https://open.spotify.com/track/1D93vTG8Uio5cpf5YRF4Do

    Boah, eh, denen haue ich so die Gitarre in Solo-Pausen um die Ohren... (Größenwahn?)
    Geil!

    LG Tom

    P.S.: Neue Erfahrung in Spotify, die Titel werden komprimiert, schneller abgespielt und klingen scheixxe!

    Urteilt selbst: https://open.spotify.com/search/SAGA

    Viele Titel, die ich kenne, kennen die gar nicht...

    Guthrie Gohan, kennen die nicht usw...

    Immerhin ihn hier: https://open.spotify.com/track/5D7DMAMmaxoTJIV27i5lDJ

    Nachtrag:
    Ich finde es unerhört, dass wir als Künstler uns den allgemeinen Gepflogenheiten anpassen müssen, nur weil das gemeine Volk uns nicht versteht...?
    Was haben wir nicht alles erleiden müssen...?!
    Solle se mal aus sich raus komme, oder in Dummheit sterben...?!

    Selbst meine Katze war schlauer...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dreckskatze.gif  
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Geändert von Thaven (02.10.2019 um 10:38 Uhr)

  7. Nach oben    #7
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Nein, die Verzerrung stimmt auch nicht, weil, ich hab die Originale zuhause.

    Ein falsches Bild, was übermittelt wird, obwohl das Original jederzeit verfügbar, aber eben nicht ganz so schnell...?

    Für Musiker entscheidend, für Otto-Normal nebensächlich!

    Ein berühmter deutscher Gitarrenbauer hat mal gesagt, die Beschaffenheit (Material) des Steges macht nicht viel aus, wenn er denn gut verarbeitet ist!
    Nun, entweder ist er schwerhörig, was ich auf Grund seines Alters verstehen könnte..., oder starrsinnig, was mich traurig machen würde...


    P.S.: Ich wundere mich manchmal, warum so viele gestandene Gitarristen weit mehr als 50% Presence reindrehen, was natürlich für das jüngere Publikum eine Tortur ist! ;-)
    Wenn man selbst das Rascheln einer Haus-Winkelspinne (groß) im Schlafzimmer nicht mehr hört, ist man kein lebensfähiges Wesen für die Natur mehr...;-)
    Ich hab sie gesehen und gehört, und dann schlaf mal...

    So groß, wie mein Handteller und wahnwitzig schnell, habsch noch nie so gesehen, aber sehr, sehr scheu, glaube, wenn sie dich einmal gesehen, machen sie einen großen Bogen und reagieren sowieso auf kleinste Erschütterungen und üble Gerüche (Citus-Öle, Parfüm, usw. suchen sie das Weite...)

    Mehrere wissenschaftliche Tests unabhängig haben gezeigt, sie beißen den Menschen nicht, im Gegenteil, sie halten weiteres Ungeziefer von ihm fern...!

    P.S.: Auch nen schönes Haustier, seit ich meine Katzen nicht mehr habe...(schnüff)
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Tegenaria_domestica-u.jpg  

  8. Nach oben    #8
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Verschoben...

    s.o.
    Erinnert mich ein bisschen an Bits and Bytes...

  9. Nach oben    #9
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    @capmaster
    Wenn Du hier zum Ausgangs-Thread nichts zu sagen hast, bin ich auch ratlos...,
    weil sonst biste doch so eloquent...?

    LG Tom

  10. Nach oben    #10
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Bin wieder da!

    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    @capmaster
    Wenn Du hier zum Ausgangs-Thread nichts zu sagen hast, bin ich auch ratlos...,
    weil sonst biste doch so eloquent...?

    LG Tom
    War eben wie vorhin in Deinem Grundproblem-Faden angekündigt außer Haus und habe während eines heftigen Unwetters eingekauft - da gibt's zum Glück 'ne Tiefgarage, aber besonders die Rückfahrt war äußerst zäh, und das in einer Kleinstadt. Dann habe ich alles eingeräumt und was gegessen. Jetzt sitze ich hier, und was soll ich sagen? Meine Meinung natürlich

    Die Röhrenverstärker-Geschichte ist wirklich spannend, hängt aber seeeehr stark an den Lautsprechern. Die viererlei Celestions, die ich hatte und noch habe, sind allesamt von der zirpenden Sorte, was besonders bei niedrigen Lautstärken nervig ist. Ich weiß nicht, es kann aber sein, dass es an den konischen Stanzblech-Körben und deren Reflexionen durch den Konus liegt.

    Sicher kann ich aber sagen, dass die Electro Voice EVM 12L eine echte Klasse für sich sind. Deren Gusskörbe sind nur leicht konisch, weshalb offenbar keine Reflexionen durch den Konus auftreten. Sie zirpen gar nicht und klingen fast unabhängig von der Lautstärke einfach hervorragend. Sie sind die Systeme meiner Wahl, seit ich sie habe, das heißt konkret seit 1982 und 1984.

    Ich habe 1982 zunächst einen OEM-EVM 12L gekauft und benutzt mit einem Acoustic G60T-Combo ("Modell 163"), in den dann wegen des Gusskorbes nur noch die längst nicht mehr erhältlichen RCA 5881-Endröhren 'reingepasst haben. 1984 habe ich dann ein gebrauchtes Acoustic G60T-Top ("Modell 162") mit G12G-Box gebraucht erworben, in der ein weiterer OEM-EVM 12L drin war. 1996 habe ich zwei Marshall 1912-Boxen gekauft, die darin befindlichen Celestion G12B-150 in Acoustic-Combo und Box ausgelagert und die beiden EVM 12L eingebaut. Das hat das Gewicht der 1912-er Boxen fast verdoppelt und den Schwerpunkt gewaltig nach vorne verlagert. Bis 2001 habe ich die beiden mit dem inzwischen in Drive-Kanal (mehr Gain, mehr Höhen) und Endstufe (umgerüstet von 6L6 auf EL34) modifizierten G60T-Top betrieben, vor dem ich eine ganze Reihe Boss- und einen Ibenez-Bodentreter hatte. Danach habe ich den G60T als Endverstärker für einen Behringer V-Amp, ab 2002 einen V-Amp 2, benutzt, und seit 2011 habe ich einen Behringer V-Amp Pro mit einer Behringer A500-Endstufe (inzwischen alle außer Produktion).

    Die Behringer-Amp-Simulationen mit den EVM 12L-Speakern sind wirklich fein - von einem Manko abgesehen, nämlich dem bei vielen Stellgrößen auftretenden "Zipper-Noise" des V-Amp bei Benutzung der Expression-Pedale meines FCB1010-MIDI-Pedals. Amp Gain und Wah-Wah sind diesbezüglich störungsfrei, kommen aber leider etwas verzögert - das ist der Preis für das "Hochrechnen" der 7-Bit-MIDI-Signale. Leider hört man zum Beispiel bei Hallanteil oder Chorusanteil die Stellschritte je nach Signal mehr oder weniger deutlich, was bei Aufnahmen absolut indiskutabel ist. Da sind die per Expression-Pedal steuerbaren Parameter der Simulanten in meinen Korg-Kompaktstudios besser, aber Korg hat halt auch erheblich mehr Erfahrung mit MIDI als Behringer...

    Langer Rede kurzer Sinn, Electro-Voice EVM 12L oder nichts. Die hauen einfach den Über-Klang 'raus. Außerdem sind sie prügellaut - Verzeihung: Sie haben einen sehr hohen Wirkungsgrad, wollte ich sagen. Dafür ist ein verwindungsstabiler Gusskorb natürlich Voraussetzung, weshalb Systeme mit Stanzkörben da nicht hinreichen können. Ein 100-Watt-Marshall mit Celestions ist chancenlos gegen einen G60T mit EVM 12Ls, und meine 2x125 Transistor-Watt an 8 Ohm sind potentiell schon die absolute Hölle. Der EVM 12L ist der Wandler, der seit Jahrzehnten meine Verzweiflung an der E-Gitarre verhindert, man braucht ihn definitiv nicht auszureizen und hat für jeden Clean-Sound genügend Headroom. Man kann eigentlich nur froh sein, dass er wieder hergestellt wird. Mich wundert nicht, dass er zum Beispiel auch die Wahl von Joe Bonamassa ist, und Zakk Wylde hat sogar seinen eigenen EVM 12L Black Label, der statt 200 Watt pro Stück 300 Watt kann

    Übrigens ist Video-Glotzen bei mir gerade ganz schlecht - meine Zwischennetz-Flachberechnung ist aufgebraucht, und jetzt habe ich noch ein paar Tage lang sehr gemächliches Runter- und Raufladen. Ist vielleicht ganz gut, denn mit Raufen hatte ich es eh nie so

    P.S.: Selbst mit einem guten Kopfhörer wie dem Beyerdynamic DT 770 PRO klingen Amp-Simulanten mit Speaker-Simulation zwar anders als über den EVM 12L (natürlich) ohne Speaker-Simulation, aber nicht besser.

  11. Nach oben    #11
    Avatar von Thaven
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    Hi,

    Du spielst den V-Amp immer noch…?
    Klingt der überhaupt zufriedenstellend?

    Hast Du ne Info, wo ich eine gute IR von dem EV 12L herbekomme?
    Am besten von einer Thiele-Box.

    LG Tom

    P.S.: Man kann unter Windows 10 die Datennutzung Internet per Limit monatlich einstellen, sodass auch Windows selbst weniger an Microsoft schickt und Dich rechtzeitig warnt, wenn Dein Limit weniger als 10% beträgt.
    Da mein Limit per Mobil-Stick und Tarif auch bis 12GB begrenzt ist, muß ich auch sehr sparsam umgehen, aber es reicht mir.
    Einfach unter Netzwerk, öffentliche Verbindung, Datennutzung begrenzen... ;-)
    Hilft!

  12. Nach oben    #12
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Hi,

    Du spielst den V-Amp immer noch…?
    Klingt der überhaupt zufriedenstellend?

    Hast Du ne Info, wo ich eine gute IR von dem EV 12L herbekomme?
    Am besten von einer Thiele-Box.

    LG Tom

    P.S.: Man kann unter Windows 10 die Datennutzung Internet per Limit monatlich einstellen, sodass auch Windows selbst weniger an Microsoft schickt und Dich rechtzeitig warnt, wenn Dein Limit weniger als 10% beträgt.
    Da mein Limit per Mobil-Stick und Tarif auch bis 12GB begrenzt ist, muß ich auch sehr sparsam umgehen, aber es reicht mir.
    Einfach unter Netzwerk, öffentliche Verbindung, Datennutzung begrenzen... ;-)
    Hilft!
    Vielen Dank für den Tipp. Zurzeit habe ich einen 4-GB-Vertrag mit Fon-Festnetz-Flat, und manchmal habe ich die 4 GB halt nach 25 oder 28 Tagen aufgebraucht. Habe aber in der Praxis meistens was hergeschenkt.

    Wird eh bald alles teurer. Mitte 2019 hat der Energieverbrauch der Internet-Infrastruktur, also ohne Endgeräte in Wirtschaft und privater Hand, denjenigen des gesamten zivilen Luftverkehrs erreicht. Im Jahre 2023 wird oder besser gesagt würde er, wenn es dann noch ein Internet gibt, den gesamten restlichen vom Menschen verursachten Energieverbrauch erreichen, also die Hälfte der vom Menschen genutzten Energie ausmachen. Das wird kaum passieren - das Internet wird vorher in seiner jetzigen Form sein Ende finden.

    Wie gut diese EVM 12L-IR ist, weiß ich natürlich nicht, aber gefunden habe ich diese hier, allerdings von einem 16-Ohm-Vorbild: https://www.ownhammer.com/store/inde...224bb26cf3f034

    Ja, ich benutze den V-Amp noch. Er hat zwar nur 14 kHz Audio-Bandbreite, aber mit Speaker-Sims ist das ohnehin bei weitem ausreichend. Full Range mit Piezo-Tonabnehmern ohne Lautsprecher-Simulanten ist's halt UKW-Qualität.

    Von den V-Amp-Speaker-Emulationen ist sein einziger 1x8"-Lautsprecher eindeutig am nächsten am EVM 12L dran. Daher habe ich ihn zuhause als Standard-Simulation eingestellt, um meine Band-Sounds per Kopfhörer realitätsnah entwickeln zu können. Nur die Ausgangslautstärke muss ich danach manchmal anpassen - das war's.

  13. Nach oben    #13
    Avatar von Thaven
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    2013?

    Na, da haben wir ja noch ein bisschen Zeit...

    P.S.: Ich habe auch noch eine alte PodXT-Bohne in Vollausstattung.
    Wie gut die mit externen IRs über das Mooer Radar klingt habe ich aber noch nicht ausprobiert, wahrscheinlich gut...

    Dass der Mensch bei technischem 'Neuland' (O-Ton Merkel) immer etwas zu kurz denkt, ist ja bekannt. ;-)

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  15. Nach oben    #14
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    2013?

    Na, da haben wir ja noch ein bisschen Zeit...
    Ja, und der Energieverbrauch des Internets hat abgenommen Leider nein, es muss 2023 heißen, hab's gerade berichtigt.

  16. Nach oben    #15
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    ...
    Dass der Mensch bei technischem 'Neuland' (O-Ton Merkel) immer etwas zu kurz denkt, ist ja bekannt. ;-)
    Etwas zu kurz ist sehr zartfühlend ausgedrückt. Man könnte auch sagen: Finger weg von künstlicher Intelligenz, so lange keine natürliche Intelligenz gefunden wurde

  17. Nach oben    #16
    Avatar von Thaven
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    Ha, ha,
    ja , ich war schon immer sehr zartfüllend...

    Laut Einstein nicht...

    Ich habe mich bis vor ein paar Jahren noch gefragt, wozu ein Handy überhaupt ins Internet muss
    Ich hatte aktuelle Offline-Karten für mein Navi und gut wars...
    Jetzt hat dieses Handy mein Bruder, und der darf unter allen Umständen nicht ins Internet, der würde nur Mist anstellen und ich müsste mal wieder Feuerwehr spielen...

    Die haben ja jetzt diesen Darknet-Hoster Hops genommen, dass spart ja wieder etwas an Strom...
    Leider bei weitem nicht genug, ich weiß!

  18. Nach oben    #17
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Die Acoustic-Gitarrenamps hatten wir auch im Laden...
    Sollten wohl die Antwort sein auf die Edel-Boutiques von Mesa Boogie und Kitty Hawk?
    Waren bei uns Ladenhüter, weil trotzdem teuer, sackschwer und immer ein bisschen zu dumm, äh dumpf im Sound.
    Ja, da waren teilweise EVM 12L drin verbaut, daher so schwer, weil der Speaker wiegt ja schon gute 8 Kg und die Amps selten unter 30-40 kg.

  19. Nach oben    #18
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Die Acoustic-Gitarrenamps hatten wir auch im Laden...
    Sollten wohl die Antwort sein auf die Edel-Boutiques von Mesa Boogie und Kitty Hawk?
    Waren bei uns Ladenhüter, weil trotzdem teuer, sackschwer und immer ein bisschen zu dumm, äh dumpf im Sound.
    Ja, da waren teilweise EVM 12L drin verbaut, daher so schwer, weil der Speaker wiegt ja schon gute 8 Kg und die Amps selten unter 30-40 kg.
    Ja, der dumpfe Klang des Drive-Channels beim G60T alias 162 (Top) oder 163 (als Combo) hat mich auch gestört. Der war mit unterdimensionierten Koppelkondensatoren auf schlank getrimmt, um sägende Bässe zu vermindern, und mit Kondensatoren als Tiefpassfilter in den Höhen beschnitten. Die Folge war, dass man einen sahnigen High-Gain-Sound hatte, aber bei niedriger Gain-Einstellung oder beim Ausklingen nur noch Mumpf statt Crunch kam, was nicht mein Fall war (und ist). Ich habe den Kanal an beiden Enden "aufgemacht", nach unten und nach oben.

    Leider hatte ich damals nicht die Kohle für den 100-Watter (G100T alias 164 als Top und 165 als Combo). Den 165 hatte ich bei den Plattenaufnahmen meiner damaligen Band im Studio kennen und schätzen gelernt. Barny Murphy alias Gerhard Gmell von der Spider Murphy Gang hat ihn später dem Studioinhaber Bernie Paul abgeschwatzt, der den Verkauf dem Vernehmen nach bald bereute. Der graphische Equalizer war ganz nützlich, auch wenn er keine Beschriftung der Bandmitten-Frequenzen hatte. Auch wartete er mit einem Presence-Steller auf, den man beim G60T vergeblich suchte, und hatte Pull Bright- und Pull for Boost-Potis (der G60T hatte einen getrennten Bright-Wechselschalter, aber keinen Boost-Schalter).

    Ein bekanntes Problem bei den Acoustic-Amps waren Unterbrechungen der Durchkontaktierung der beidseitig kaschierten Platinen. Das war damals eine noch recht neue Technik und bei Röhrenverstärkern kaum anzutreffen - ich weiß nicht, ob zu der Zeit die Acoustic Control Corporation nicht sogar der einzige Hersteller war, der das bei Röhrenverstärkern machte.

  20. Nach oben    #19
    Avatar von Thaven
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    Mein damaliger Kollege Holger, erfahrener als ich und fähiger hatte mal an einem Tag, wo nicht so viel los war, stundenlang an den beiden Acoustic Amps ein Combo und ein Topteil herumgeschraubt und schließlich auch mit Hilfe des EQs einen ansprechenden Rhythmus- und Solo-Sound hinbekommen und die Werte aufgeschrieben und auf den Amp gepappt für jeden sichtbar.

    Nach jahrelangem Stillstand waren die Amps innerhalb weniger Wochen verkauft.

    LG Tom

    P.S.: Ja, sahnige Santana-Sounds waren gut möglich und auch der Clean-Kanal war dann sehr gut.
    An kleinere Macken kann ich mich auch erinnern, die aber unsere 'gut bestückte' Werkstatt unauffällig reparierte...

  21. Nach oben    #20
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    So richtig gut wurden meine G60Ts erst, als ich sie auf EL34-Endröhren umschaltbar machte und sie seitdem nur noch mit diesen betrieb. Ich baute den Ersatzsicherungs-Halter aus und dort einen Umschalter für die Gitter-Vorspannung per überbrückbarem Spannungsteiler ein. Die 470-Ohm/1-Watt-Schirmgitterwiderstände wurden durch 1-kOhm/5-Watter ersetzt, die es auch für 6L6 tun, und bei den Endröhren-Sockeln habe ich die Pins 1 und 8 gebrückt, weil das Bremsgitter der EL34 (übrigens nicht des US-Paralleltyps 6CA7) getrennt herausgeführt ist. Bei 6L6-Röhren ist es wie bei den 6CA7 mit der Kathode verbunden.

    Wenn man die jetzt mit 6L6-Röhren verwenden will, darf man keinesfalls auf die EL34-Gittervorspannung von rund -38V umschalten, weil die 6L6 sonst rasch den Hitzetod sterben - sie brauchen rund -52V.

    Ich habe mit den G60T-Endstufen 1:1-Vergleiche mit meinem HiFi-Vollverstärker (Telefunken RA200) gemacht, jeweils ein Kanal per G60T, der andere von der HiFi-Endstufe an die TLX_22/4-Boxen. Mit 6L6 klang der G60T eindeutig mulmig und aufgebläht, wohingegen die EL34 einen fast neutralen Klang ablieferten, und das mit einem Nicht-HiFi-Endstufenübertrager. Das hat mich echt von den Socken gehauen. Bei höheren Lautstärken war natürlich im Tiefbass zu hören, dass er schwammiger wurde, weil der Röhrenverstärker einen viel kleineren Dämpfungsfaktor hat, aber sonst war das ein astreiner Clean-Sound. Ich hatte das offen gestanden nicht erwartet, vor allem nicht, dass er mit den "falschen" EL34-Röhren so viel sauberer klingt als mit den 6L6. Aber wie dem auch sei - der Übertrager muss so oder so verdammt gut sein.

  22. Nach oben    #21
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm D'dorf
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    Danke
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    Das klingt für mich, als ob Du Dich sehr gut mit den Details der Röhrentechnik auskennst, die ja bekannterweise nicht ohne ist, und auch schonmal tödlich enden kann, falls unvorsichtig (bis zu 500V) ;-)

    Hast Du das beruflich gemacht?
    Also Radio-Fernsehtechniker, Elektro-Technik, Nachrichten-Technik o.ä.?

    Ich kenn mich nur mit IT-Hardware, Client und Servertechnik noch ganz gut aus, aber zum Rhrenwechsel und Biasing und einige saubere Lötpunkte setzen reicht es grade noch...

    Ich habe so damals nach @Rock-Opas Anleitung einen billigen Harley-Benton Amp GA15 mit zwei EL84 und zwei EC83s Vorstufe entbrummt und einen guten 10" Speaker Emmince Guitar LGndeingebaut um mein damaliges Vox-Tonelab röhrengerecht zu verstärken...

    P.S.: Klang wirklich gut m.M.n.
    Und Gitarren sind mein Leben...

  23. Nach oben    #22
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Danke
    21
    Naja, so leidlich weiß ich Bescheid, aber was Sicherheit angeht, bin ich auf der Hut.

    Ich erinnere mich an den Fall des roten 50-W-Marshall-Halfstacks eines Bandkollegen Mitte des Jahres 1979, den er bald danach verkaufte - hätte er ein paar Jahre gewartet, wäre er für ein Vielfaches des Geldes verkaufbar gewesen, fast so wie die violetten.

    Aber jetzt der Fall, den ich meine: Häufig kam aus der Box beim Einschalten des Standby-Schalters ein ohrenbetäubendes, sägendes Brummen, und ich bot ihm an, mich der Sache anzunehmen. Ich kannte wirklich nur die absoluten Grundlagen und hatte keinerlei Messgerät, nur einen Lötkolben und einen Blitzlöter. Ich öffnete die Rückwand, entnahm die Röhren - und dann sah ich den Salat. Ein keramischer Röhrensockel war zwischen zwei Anschlüssen röhrenseitig weit gehend eingebrannt, offenbar von einem Lichtbogen. Leider bekam ich damals in München keine Keramiksockel mehr - heutzutage gibt es die per Internet zu günstigen Preisen -, und so nahm ich zwei Bakelit-Sockel.

    Allerdings interessierte mich auch die Ursache, denn sie wollte ich abstellen. Die Schaltung war sehr übersichtlich, und nach kurzer Zeit fand ich das Übel, genauer gesagt einen bösen Konstruktionsfehler: Das Kabel zur Gittervorspannungs-Erzeugung war an der geschalteten Seite des Standby-Schalters angelötet! Weil der Spannungsaufbau locker zwei Sekunden braucht, liefen die Endröhren kurz nach dem Einschalten mit Steuergittern praktisch auf Nullpotential und damit auf Kurzschlussstrom. Kein Wunder, dass unter solchen Umständen Spannungsspitzen entstehen, die einen Lichtbogen zünden lassen, der auch nach Aufbau der Gittervorspannung nicht mehr verlöscht.

    Ich lötete den Anschluss der Gittervorspannungs-Erzeugung auf die "heiße" Seite um, und das Problem war behoben. Ende 1992, gut dreizehn Jahre später, fand ich diesen Umbauvorschlag als "Early 50 Watts Marshall Tube Saver Mod" in Aspen Pittmans "Tube Amp Book" wieder. Leider verstarb Aspen Pittman am 10. August dieses Jahres nach einem schweren Autounfall.

  24. Nach oben    #23
    Avatar von Thaven
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    835 Beiträge seit 11/2018
    Danke
    14
    Ja, hätte er sein Auto besser gemoddet (oh je zynisch, sorry!)
    Ich meine es nicht böse...!
    R.I.P.

    Aber der Name war mir bekannt, als Marshall Modder...
    Das Leben kann so kurz sein und vielleicht lebt man zu ungesund...?
    Ich sowieso...
    Obwohl ich mir Mühe gebe...

    Ich bin einigermaßen stolz darauf, einen leidlichen Gitarrenton zu haben in fast jeder Situation (habe ich mir erarbeitet).
    Und die Technik und Feinmechanik gewisser Gitarren zu verstehen und auch ins rechte Licht zu rücken...

    Was ich damit sagen wollte, auch mit dem Eingangs -Thread, es braucht keinen Röhrenamp mehr heutzutage, ist allenfalls was für Nostalgiker, oder Technik-Aversive, um einen guten Ton zu bekommen. ;-)

    Natürlich sollte man die Gitarre beherrschen, sonst ist alle Müh und Suchen vergebens und nur noch teuer...

    P.S.: Ich hätte nen fast neuen Marshall und nen neuen Laney eigentlich zu verkaufen...

  25. Nach oben    #24
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Danke
    21
    Pittman war 70 Jahre alt und gesund. Einen tragischen Unfall kann man halt nie ausschließen

    Die Feinmechanik ist bei E-Gitarren eine ganz besondere Geschichte. Ob Brücken oder Saitenklemmvorrichtungen - man muss wissen, was man tut. Nachdem wir in diesem Faden bei Amps sind, will ich mich dazu hier nicht verbreitern, aber demnächst schreibe ich was zu den Sachen, mit denen ich Erfahrungen habe. Viele Dinge habe ich ganz bewusst ausgelassen, aber auch dazu demnächst mehr.

    Nachdem Du den Punkt Röhrenamps noch eingefügt hast, will ich anmerken, dass Du völlig recht hast.

  26. capmaster´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  27. Nach oben    #25
    Avatar von Thaven
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    Danke
    14
    Ja, ich hab manchmal ne lockere Klappe, aber meine es niemals böse, es sei denn, ich werde gereizt...! ;-)

    Ich vergesse wenig, wenn es so ist...

    Bin die nächsten Tage in freudiger Erwartung ob Deiner Ausführungen...

    Vielleicht hängen sich auch mal andere an die Themen dran, wär ja mal was...

    LG Tom

  28. Nach oben    #26
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
    233 Beiträge seit 10/2015
    Danke
    21
    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Ja, ich hab manchmal ne lockere Klappe, aber meine es niemals böse, es sei denn, ich werde gereizt...! ;-)

    Ich vergesse wenig, wenn es so ist...

    Bin die nächsten Tage in freudiger Erwartung ob Deiner Ausführungen...

    Vielleicht hängen sich auch mal andere an die Themen dran, wär ja mal was...

    LG Tom
    Ja, und das Dranhängen sollte mal wieder Schule machen!

    Wenn Du Dich so freust, muss ich wirklich sehr genau überlegen, was ich schreibe, damit ich Deine Vorfreude nicht enttäusche. Nee Quatsch, alles halb so wild, ich bin ja ohnehin so bodenständig, dass ich mich nicht fürchten muss. Außerdem kann ich meistens etwas lernen, wenn andere ihre Erfahrungen teilen - sofern sie sich dranhängen, heißt das. Und darum geht's ja hier - so denke ich zumindest


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