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Thema: Bose Tischlautsprecher macht trotz reinen Akustikkabels derbe Latenz

  1. #1
    Premium-Mitglied Avatar von Petra-Sue
    aus Landsberg am Lech / Aachen
    90 Beiträge seit 01/2015
    Danke
    3

    Bose Tischlautsprecher macht trotz reinen Akustikkabels derbe Latenz

    Hallo zusammen,

    eine Frage an die Audiotechnik-Eggspärten: Gerade war ein Bekannter bei mir, der einen Bose-Tischlautsprecher mitbrachte. Diesen haben wir mit einem einfachen Audiokabel an einen Aux-Out meines Synths angeschlossen und eine (für Live-Musikproduktion) derbe Latenz beobachten können.

    Bislang war für mich der Anschluss eines Audio-Outs an ein Audio-In immer die Referenz in Sachen Quasi-0-Latenz gewesen. Mein Samson Expedition Express macht so was jedenfalls nicht. Daher die Frage, ob der Bose (der natürlich nicht für diesen Anwendungsfall konzipiert ist) da noch umfängliches Sound-Processing veranstaltet und deshalb relativ zum Zuspieler so hinterherhängt? Ist das bei den anderen kleinen Klangwundern ebenso der Fall? Hintergrund der Frage: Ich wollte mir eigentlich auch so ein Amp-chen für unterwegs anschaffen, um nicht immer 'ne Art Schuhkarton mit 6 kg Gewicht mit auf Tour nehmen zu müssen.

    Wenn dieses Phänomen aber bekannt und bei den anderen ca. 30-50 W Kleinkandidaten auch zu erwarten ist, lass ich natürlich lieber die Finger von so was.

    Tschüssi,
    Petra

  2. Nach oben    #2

    Welches Gerät?

    Hallo Petra,
    Ich bin selbst neu hier und weiß nicht ob ich dir wirklich helfen kann, was ich aber sagen kann ist das ich diese Verzögerung bei den Bluetooth Boxen auch beobachtet habe, wenn man ein Kabel einsteckt.
    Vorab wäre es natürlich auch für andere User wichtig um welche Bose Box es sich hier handelt, meine ist zB. Die eine Soundlink Mini.
    Was ich beobachtet habe ist, dass beim abspielen von Songs eine Verzögerung entsteht, wenn man zB. nach einer Pause einen Song abspielt. So fehlen am Anfang etwa 1 bis 2 Sekunden Tonausgabe, bis der Lautsprecher wieder normal arbeitet.
    Meine Vermutung ist, dass diese Lautsprecher eigentlich nur für Bluetooth gebaut wurden und der Auxanschluss nur für den "Notfall" benutzt werden kann. So schaltet das Gerät bei fehlendem input direkt auf Bluetooth und ändert die Quelle nur bei Tonsignal aus dem Auxeingang. Ber der Soundlink Mini gibt es ja keinen Knopf über den man die Quelle anwählen kann...
    Ich selbst hatte zB das Problem, loops richtig aufzunehmen als ich notgedrungen diese Box als Soundausgabe nutzen musste. Man hörte den ersten takt zB. nur zur Hälfte.
    Warscheinlich wirst du dir da eine Alternative suchen müssen...
    Ich hoffe ich konnte dir helfen!


  3. Nach oben    #3
    Premium-Mitglied Avatar von Petra-Sue
    aus Landsberg am Lech / Aachen
    90 Beiträge seit 01/2015
    Danke
    3
    Moin du Notorischer, :-)

    Zitat Zitat von LeNotorious Beitrag anzeigen
    Hallo Petra,
    ... was ich aber sagen kann ist das ich diese Verzögerung bei den Bluetooth Boxen auch beobachtet habe, wenn man ein Kabel einsteckt.
    Danke für die Rückmeldung! Ich denke, das ist ein klares Zeichen dafür, dass diese Boxen auch bei Aux-In noch eine Art Klangmodellierung durchführen, die eben die Latenz entsprechend erhöht.

    Was ich beobachtet habe ist, dass beim abspielen von Songs eine Verzögerung entsteht, wenn man zB. nach einer Pause einen Song abspielt. So fehlen am Anfang etwa 1 bis 2 Sekunden Tonausgabe, bis der Lautsprecher wieder normal arbeitet.
    ... Ich selbst hatte zB das Problem, loops richtig aufzunehmen als ich notgedrungen diese Box als Soundausgabe nutzen musste. Man hörte den ersten takt zB. nur zur Hälfte.
    Wobei ich hier aber noch die Rückfrage habe, ob das Phänomen, das du beschreibst, nur die ersten 1-2 Sekunden betrifft und dann der Sound praktisch verzögerungsfrei kommt, oder ob die Wiedergabe durchgehend um einen entsprechenden Zeitversatz verzögert bleibt?

    Im ersten Fall wäre das nur eine Bedenkepause, welcher Eingang jetzt gerade genommen wird. Im zweiten Fall wäre wohl das besagte Nachbereiten, z.B. auf gute Basswiedergabe hin, der Hauptgrund.

    Warscheinlich wirst du dir da eine Alternative suchen müssen...
    Ich hoffe ich konnte dir helfen!
    Bislang schleppe ich weiterhin noch meinen Samson durch die Gegend und habe mich noch nicht getraut, ein weiteres Gerät anzuschaffen. :-)

    Aber deine Antwort hat mich zur Überzeugung gebracht, dass ich vor einer Neu-/Zusatzanschaffung das jeweilige Teil genau vorab selbst ausprobieren muss und nicht nach "Prospekteigenschaften" gehen sollte. Zur Latzenzmessung einer gesamten Audioübertragungsstrecke hat sich übrigens meine "Patsch-Bumm-Methode" :-) als zielführend erwiesen: Man stellt ein Mikrofon so auf, dass man auf den gleichen Audiokanal das Betätigungsgeräusch des Instruments (also Mic i.d.R. sehr nahe zum Instrument aufstellen) und das über den Lautsprecher kommende Schallsignal bei einem Tonwechsel aufnimmt. (Achtung: Lautstärke der Ausgabe an Lautheit des Betätigungssignals anpassen und Verzögerung vom Lautsprecher zum Mikrofon durch begrenzte Schallgeschwindigkeit in der Luft ca. 3,5 msec/m bei Bewerten abziehen!)

    Dann weiß man direkt, woran man ist.

    Tschüssi,
    Petra

  4. Nach oben    #4
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
    652 Beiträge seit 11/2018
    Danke
    13
    Hi,
    Blauzahn und digital verursacht bei Deinem Vorhaben immer unerträgliche Latenzen. Egal, welche Preisklasse. ;-)
    Professionell wäre eine analoge Funk-Lösung. Aber ziemlich teuer...

    Wie wäre es stattdessen analog mit Kabel und In Ear-Kopfhörern?

    Die Sennheiser Pro 40 kann ich sehr empfehlen, ziemlich linear und guter Schalldämmung und selbst bei Hitze auszuhalten.
    Spiele damit an heißen Sommertagen Gitarre über mein Mooer GE300, oder Helix Modeller.
    Ist auf jeden Fall mein Preis- Leistungssieger.

    LG Tom

    Edit: Achso, andere sollen auch mithören können?
    Dann wäre der Marshall Killburn was für Dich? klein, leicht, laut, gutklingend. ;-)
    Auch für Handy-Musik, Garten-Party usw. gut zu gebrauchen...


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