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Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Hallo alle zusammen.

  1. #1

    Hallo alle zusammen.

    Nun ich bin neu hier und durch Zufall hierher geraten.
    Daher einige Worte zu mir. Ich bin 66 Jahre alt und seit frühester Kindheit absoluter Musikfan.
    Ich spiele selbst Keyboard, Rhythmusgitarre und etwas Klavier. Meine Musik sind die 60ziger und 70ziger Jahre,als Musik noch von Hand gemacht wurde und von Beruf bin ich Diplomingenieur.

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    368 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    9
    Zitat Zitat von klausikeyboard Beitrag anzeigen
    Nun ich bin neu hier
    Herzlich willkommen.

    als Musik noch von Hand gemacht wurde
    Was meinst Du mit "gemacht"? Komponiert wird Musik im Kopf, gespielt wird sie von Hand. Daran hat sich nie etwas geändert, kein Musikstück komponiert sich, kein Instrument spielt sich von selbst. Auch wenn seit den Achtzigern anscheinend immer mehr Menschen - sogar Musiker - glauben, man brauche am Computer nur den richtigen Knopf zu drücken, und Musik erschafft und spielt sich von ganz alleine.

    von Beruf bin ich Diplomingenieur.
    Welches Fach?

    Gruß
    Ted

    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  3. Nach oben    #3

    als Musik noch von Hand gemacht wurde

    Erst einmal herzlichen Dank für das Willkommen.
    "Was meinst Du mit "gemacht"?" Ich meine damit, dass zu der Zeit als ich noch aktiv Musikgemacht habe (Ende der 60ziger Jahre) und in einer Studentenband gespielt habe, musste man wirklich auf seinem Instrument, sei es Keyboard oder Gitarre, spielen. Heute reicht es im Prinzip wenn ich entsprechende Keyboards usw. auf die Bühne und die implantierten Songs usw. einfach abspielen lasse und nur so tue als speile ich wirklich, das funktioniert sogar mit meinem billigen Yamaha PSR550. Da sind entsprechende Songs komplett arrangiert abgespeichert, oder ich stecke einfach einen USB Stick an und lasse den abspielen, merkt im Normalfall vom Publikum kaum jemand, höchstens die Profis. Auch bei der Komposition und bei der Produktion musste man früher seinen Kopf benutzen, heute soll es entsprechende Kompositionssoftware geben, die über irgendwelche Algorithmen dann entsprehende zumindest Grundgedanken für ein neues Musikstück berechnet. Als Beispiel dafür würde ich ansehen, die letzte CD von Bruce Springsteen, dieser hat im Interview zugegeben, dass er bei dieser CD, seine ganzen bisherigen Kompositionen im Computer in einzelne Schnipsel zerlegt hat und diese mit Hilfe des Computer wieder zu neuen Kompositionen zusammengesetzt wurden. Auch in der Produktion hatten wir zu unserer Zeit keine Computer, das Wort "Digitale Audio Workstation"oder digitaler Equalizer und Mixer kannten wir nicht. Wir mussten unsere noch analogen Equalizer und Mixer noch von Hand einstellen, an Hand unserer damals auch noch recht bescheidenen Kenntnissen der Tontechnik, zum Abmischen war man glücklich über eine analoge 32 Spur-Bandmaschine. Limiter u.ä. Geschichten, so etwas kannten wir damals noch nicht.
    Ich will dabei von den heutigen Musikern niemand auf die Füße treten oder beleidigen, sicher gibt es heute noch eine ganze Menge Musiker die ehrlich Musik machen und dabei auch ihren Kopf und Hände benutzen . Leider habe ich dabei auch schon das Gegenteil erlebt. Wir waren letztens auf einem Konzert einer Gruppe, ich weiß nicht einmal mehr den Namen der Gruppe, die "spielten" Oldies von Deep Purple, das klang relativ perfekt. Ich bin dann einmal näher an die Bühne heran und mir fiel auf, dass das was der Keyboarder auf dem Keyboard greift oder spielt, nie mit dem übereinstimmt was zu hören war. Den Keyboarder daraufhin angesprochen hat er mir bestätigt, dass ein Großteil der Keyboardparts in einem Studio vorproduziert wurden, auf einer externen Festplatte abgelegt wurden und nur über Tastendruck abgerufen wurden.


    "von Beruf bin ich Diplomingenieur.
    Welches Fach?"
    Ich habe Textiltechnik studiert und als Diplomingenieur für Textlitechnik abgechlossen und mich dabei auf die textilchemische und Veredlungsrichtung spezialisiert, also alles was mit Färben, Knitterarm Ausrüsten, wasserabweisend machen, Griff verbessern, weichmachen usw. zusammenhängt.

    Viele Grüße
    Klaus

  4. Nach oben    #4
    Avatar von ABarth
    aus Frechen
    23 Beiträge seit 10/2018
    Hi Klausi!

    Bin ebenfalls neu hier und freue mich, dass du so ausführlich deinen musikalischen Werdegang beschrieben hast. Ich kann mit sowas nämlich (bis dato) noch nicht dienen und bin genau darum jetzt auch hier. Sowas saugen ich auf wie ein Schwamm

    LG

  5. Nach oben    #5
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    368 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    9
    Zitat Zitat von klausikeyboard Beitrag anzeigen
    musste man wirklich auf seinem Instrument, sei es Keyboard oder Gitarre, spielen
    Muss man heute auch. Wie gesagt, spielt sich kein Instrument von selbst.

    Heute reicht es im Prinzip wenn ich entsprechende Keyboards usw. auf die Bühne und die implantierten Songs usw. einfach abspielen lasse und nur so tue als speile ich wirklich
    Aha, Du meinst Playback. Das gab es in den Sechzigern auch schon, kam allerdings nicht aus dem Computer oder Keyboard, sondern vom Tonband. Dahingehend hat sich wirklich ausschließlich die Technik, nicht aber die Darbietung, geändert.

    heute soll es entsprechende Kompositionssoftware geben, die über irgendwelche Algorithmen dann entsprehende zumindest Grundgedanken für ein neues Musikstück berechnet.
    Genau, "soll es geben", gibt es aber nicht, zumindest nicht mit brauchbarem Ergebnis.

    Als Beispiel dafür würde ich ansehen, die letzte CD von Bruce Springsteen, dieser hat im Interview zugegeben, dass er bei dieser CD, seine ganzen bisherigen Kompositionen im Computer in einzelne Schnipsel zerlegt hat und diese mit Hilfe des Computer wieder zu neuen Kompositionen zusammengesetzt wurden
    Die hat er aber selbst (oder sein Mixer, Tontechniker, Produzent) selbst auseinandergeschnitten und selbst wieder zusammengesetzt. Das ist das gleiche, was früher ein Tonbandschnitt war. Man hat das Band mit Schere bzw. Filmschneider in einzelne Schnipsel geschnitten und wieder zusammengeklebt. Auch da hat sich nur die Technik geändert.

    Auf der Bühne Playbacks zu benutzen ist heute ebenso verpönt, wie vor fünfzig Jahren.

    Manchmal sind Playbacks jedoch unverzichtbar, beispielsweise bei Electro-Bands, die zehn Keyboarder auf der Bühne bräuchten um ein Stück wirklich komplett live spielen zu können. Oder wenn ein Musiker kurzfristig für einen anderen einspringen muss und ihm die Zeit nicht zum Einstudieren eines kompletten Konzertes reicht.

    Gruß
    Ted
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
    aus 63110 Rodgau
    634 Beiträge seit 11/2011
    Danke
    18
    Hallo Klausi!

    Herzlich willkommen!

    fix it in the mix

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