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Thema: Under my thumb... zur Daumenhaltung

  1. #1

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    Under my thumb... zur Daumenhaltung

    Soo, wie angedroht hier ein Beitrag zum Thema Haltung des Daumens (klingt iwie seltsam). Bitte fleißig Meinungen austauschen.

    Mir ist das glaub ich zuerst beim Jimi H. aufgefallen. Dessen Daumen ging ja fast ums ganze Griffbrett rum... Eigentlich dachte ich aber immer, dass "korrekt" ist, dass der Daumen nur auf der Rückseite des Halses verweilt bzw. stabilisiert. Klassische Gitarristen jedenfalls sieht man eher nicht in der Hendrix-Pose und Metalshredder machen das soweit ich weiß auch nicht. Ist das eine klassische Gretchenfrage oder Jacke wie Hose? Was meinen die technisch versierten Player?


  2. Nach oben    #2

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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    stefan.


  3. Nach oben    #3

    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Mein Bass-Lehrer sagt jedenfalls, der Daumen gehört auf den Rücken des Halses... Ist wahrscheinlich definitiv besser für die Schnelligkeit, deshalb machen Metalshredder das wohl auch so...

    Ich spiel trotzdem Gitarre mit dem Daumen quasi drumrum, weil ich mich einfach wohler fühle damit... Allerdings würde ich mich auch nich zu den angesprochenen versierten Spielern zählen^^

  4. Nach oben    #4
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Für mich gilt da wie immer: Jeder wir er klar kommt. Genau wie die richtige plektrum-haltung, gibts für mich auch nicht, jeder wie er meint. Hab eher kleine-normale finger, kann z.b. kein barree akkord mit daumen greifen bzw. ist halt schwierig, sonst wüsst ich grad nicht wie ich das wann mache, wie sagt der kölner: Et kütt wie et kütt...oder so...die daumen-haltung hinten aufm griffbrett solll ja auch mit geradem daumen, mittig ungefähr zu den anderen finger vorne drauf sein, ist bei mir auch nicht so, habs mir irgendwie anderes beigebracht. Auch die armhaltung an den oberen bünden (Also oben am hals, ich sag das immer falsch) ist bei mir glaub ich nicht wie es die schule sagt...naja...muss halt so klar kommen, für mein hobby reicht es

    http://six-strings.de/kurse/guitar-e...chtige-haltung

    so solls wohl "richtig" sein, also meine hand hinten aufm griffbrett is eher "schräg" und nicht so schön gerade, genau wie der arm...Das plek halt ich auch wie es kommt...oder so...hihi

  5. Nach oben    #5

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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Das Bild mit dem dicken Minus ist ja super. Also Jimi Hendrix: setzen, ungenügend

    Aber stimmt schon, diese Daumen drüber Haltung ist glaub ich eher was bei Bluesern und Rockern. Bei richtig schnellen Sololäufen behindert das wohl eher :S

  6. Nach oben    #6

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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Auf die Länge kommt es an.

    Viele sehr gute Gitarristen, einen Zusammenhang möchte ich nicht unbedingt herstellen, haben sehr lange Finger. Bei der klassischen Haltung, in Kombination mit den schmalen E-Gitarren-Hälsen, mag da ein bisschen instabil sein. Dagegen kommt jemand mit kurzen Fingern kaum mit dem Daumen auf das Griffbrett. Ich würde mal sagen, dass ich mittellange Finger habe und nutze den Daumen gelegentlich zum Dämpfen oder Greifen der tiefen E-Saite, aber viel mehr ist auch nicht drin. Die menschliche Anatomie ist so unterschiedlich, dass ich Aussagen wie "der Daumen muss genau an Stelle XY aufliegen", nicht ernst nehmen kann. Eigentlich kann es nur für jeden individuell eine optimale Haltung geben. Die Gewohnheits- oder Wohlfühlhaltung, die die meisten wohl irgendwann eingenommen haben, muss deswegen aber bei weitem nicht optimal sein.

  7. Nach oben    #7
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    @ CD:

    Besser kann man es nicht erklären, "die" Haltung gibts für mich auch nicht, je nach fingern, wohlfühlen, was weiss ich...Als Hinweis wie es sein "sollte" sicherlich hilfreich, wenn man anders besser klar kommt dann lieber anders. Kommt ja auch nicht jeder mit jeder gitarre klar, is halt so.

  8. Nach oben    #8
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    "Lay down Sally" ohne Daumen? Schwiieerig...

  9. Nach oben    #9
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Soviel zur Daumenhaltung bei Soli. Hähäh. Viel Spaß und schönen Abend.

    Opa mit Marshall

    und hier Neal Schon ab 2:16:

    https://www.youtube.com/watch?v=eK6ydCIHW2E

    Paul Kossoff ab 0:00:

    https://www.youtube.com/watch?v=mNVMJdqs5XE

    joe bonamassa ab 1:00:

    https://www.youtube.com/watch?v=beCvqBkyct4

    Natürlich alles Ignoranten! Hahahaha. Keine Ahnung die Jungs. Nix gelernt von ihrem Gitarrenleher. Während des Unterrichts Faxen gemacht und aus'm Fenster geglotzt. Und DAS haben sie jetzt davon.

  10. Nach oben    #10
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Sagen wir doch Rockopa, jeder wie er mag und klar kommt, nicht wie er "soll". hat ja noch nie funktioniert in der kunst bzw musik, du "musst " oder du "sollst"...von daher...entsponn di :P

  11. Nach oben    #11

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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    @rockopa: das sind halt alles Rocker/ Rock Songs mit Feeling usw. aber eben keine High Speed Shredder oder Kollegen wie die beiden hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=HsMTpW2iFl0

    Edit: ja, ich weiß dass da die ganze Zeit "Rocker's" steht

  12. Nach oben    #12
    Avatar von Rockopa57
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Der Daumen von John Mc Laughlin! Wie der da immer vorwitzig hinterm Griffbrett rauslugt und sich manchmal rumlegt. Also wirklich unmöglich *grins* Keine Beherrschung der Mann. Tja, man hört's leider John! :thumbdown:

  13. Nach oben    #13

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    Das kam wahrscheinlich von dem schlechten Umgang mit Carlos Santana in den frühen 70ern

  14. Nach oben    #14
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Naja, es hat durchaus schon einen nachvollziehbaren und auch sinnvollen Grund, warum die klassische Haltung als die richtige gilt.
    Das liegt schlicht an der Anatomie der Hand, ist der Daumen etwa auf Mitte des Griffbrettrückens und die Hand im 90° Winkel zum Hals, dann ist das die Position in denen Sehnen und Bänder die geringste Belastung haben. Aufgrund der geringen Belastung lassen sich daher die Finger auch leichter bewegen und krampfen nicht so schnell.
    Außerdem hat man direkt die Finger in der richtigen Lage, ein Finger für einen Bund und das ganz entspannt und ohne irgendwelche Verrenkungen.

    Die schräge Handhaltung stammt einfach daher, das irgendwann die ersten Gitarristen anfingen auf die klassiche Ausbildung zu verzichten, sonst hätte man es ihnen ja anders beigebracht von richtig und falsch zu sprechen ist hier schwierig, ich denke einfach als Anfänger ist eh alles ungewohnt und komisch, daher empfehle ich Anfängern immer die klassische Hlatung zu üben, da meiner Meinung und meiner Erfahrung als Autodidakt nach, es leichter ist.
    Ich habe von Anfang an alles in dieser typisch schrägen Haltung gespielt, irgendwann als ich nach zig Jahren mal zu nem Lehrer ging und er mir die klassiche Haltung zeigte, musste ich feststellen, das diese Haltung tatsächlich entspannter ist und ich schneller und sauberer spielen kann. Die Umstellung war nach Jahrelangem "anders" spielen schwer und sie ist auch nciht vollends gelungen, beim solieren falle ich immer noch in die schräge Haltung zurück. Beim Riffing spiel ich alles in der klassischen Haltung und es geht leichter von der Hand, schneller, sauberer, bessere Phrasierung und mit mehr tightness.

    Daher auch meine Einschätzung und Tipp an Anfänger, das die klassiche Haltung eben doch die "richtige" ist.

  15. Nach oben    #15
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Alles Quatsch richtig oder falsch, liegt doch eindeutig an der Mucke und wie sie gemacht wird.
    Hier mal einer der „komplett falsch“ spielt nach Aussagen einiger diverser Lehrer - wie gesagt alles Käse, so wie es dem Song dienlich ist und fertig

    https://www.youtube.com/watch?v=watch?v=A9K0l-hZeRA

  16. Nach oben    #16
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Ihr habt alle recht Denke rocksau hat auch recht, ich spiele eher falsch da ich mir die ersten schritte auch selbst beigebracht hab und einfach losgelegt habe, is halt so. Hat aber nie ein lehrer was zugesagt, von daher auch wieder richtig. Die meinten sogar immer wie man am besten klar kommt. Meine schlaghand is z.b. auch immer offen, sprich daumen+zeige natürlich nicht, die anderen finger schon. Wenn man die hand zur "faust" macht bzw. ganz schliesst soll man ja auch besser solieren können bzw. schneller sein, komm ich aber gar nicht mit klar, da geht bei mir nix. Und mit den 90 grad und rechtem winkel beim greifen, geht bei mir irgendwie auch nicht...naja..

  17. Nach oben    #17
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    Wenn ich schon "richtigrum" Gitarre spiele, dann will ich doch wenigsten falsch greifen dürfen. Das MUSS doch möglich sein. Was Dir passiert, wenn Du dazu aber auch noch öffentlich falsch spielst, das gibt's hier zu sehn:

    https://www.youtube.com/watch?v=MrNmjBrNYqw

    Hähähä, geschieht ihm recht. arty:

    Da fällt mir noch ein: Um die klassische Haltung hinzukriegen, muss man die Gitarre ziemlich gerade vorm Körper halten, sonst wird's anstrengend. Wenn man aber n Bierbauch hat oder auch mal zwischendurch auf's Griffbrett schielen will (letztere isses bei mir :kiss: , geht das mit der übergeschlagenen Daumenhaltung entspannter. atsch: Im medizinischen Fachjargon heißt die Kuhle zwischen Daumen und Zeigefinger, in die der Gitarrenhals so wunderbar reinpasst, ja nicht umsonst "elektrum barbitos cervix recessus" (Elektrogitarrenhalsvertiefung). Ha, Quod erat demonstrandum!

    So long.

  18. Nach oben    #18
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    Seid nett zu einander hahaha :woot: :woot: :woot:

  19. Nach oben    #19
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Die alten Lateiner hatten schon ein Wort für Gitarre...interessant.

  20. Nach oben    #20
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    Ihr seit doch alle bekloppt :P Greift sauber...

  21. Nach oben    #21

    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    ich halt das so:

    contra klassisch: 1. spiel mir mal ein D-dur Strumming ohne mitwabbernder e-saite...und ich meine open chord ;-)
    pro klassisch: 2. lagenspiel mit überdehnten zeige-oder kleinem Finger... daumen drüber und es wird weh tun.

    vorteile klassisch:
    solo, pentatonik, fingerübungen (spinne,...), shredding

    vorteile nicht klassisch:
    festerer griff bei open chords, abdämpfen e-saite, hammer-ons/pull-offs in oberen lagen auf diskant saiten, kipptechnik leichter (meiner meinung nach), bending-feel, 4 finger chords + extra basston(daumen)

    imho sollte man sich die vorteile jeweils schnappen und das kombinieren erlernen.
    ich finds auch ehrlich gesagt immer noch ganz schlimm, dass in büchern nur der eine ansatz drin steht.

  22. Nach oben    #22
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Naja sind wir mal erlich welche haltung ist für einen Anfänger leichter?

    In jedem Fall die mit dem Daumen oben drüber. Man beginnt ja auch eher mal mit leichten Akkorden bzw. leichen Melodien wo man den 4ten Finger nicht braucht.
    Da ist die Notwendigkeit der klassischen Technik nicht so unmittelbar gegeben.
    Wenn es nun gleich zu beginn freigestellt wird (was es mMn in etlichen Büchern wird) dann kannste dir ausrechnen wie die "Kinder" spielen werden.

    Ich hab mir die klassische Haltung erst nach 2-3 Jahren angeeignet.
    Für mich ist das die richtige, weil ich halt primär klassische Stücke spiele und den klassischen Gitarrenstil pflege.
    (Man das klingt viel zu hochnäsig, für mein Können)
    Jedoch war das Umlernen jetzt nicht sooo easy going.

    Das möchte ich anfängern ersparen.
    Zumal ich das Gefühl hab, die "Daumen oben drüber"-Haltung lernt sich sehr schnell und leicht.
    Diese also bei Bedarf (siehe Post über mir) nachzulernen dürfte nicht schwer sein.

    Lg Jakob

  23. Nach oben    #23
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    Naja, ich finde das alles wiegesagt überflüssig zu diskutieren, jeder wie er am besten klar kommt, is genauso mit "so musst du das plec halten, so ist falsch, barree nur so oder so, g-dur greifst du bitte so und e-dur so..."...alles quatsch, wenn man krämpfe bekommt.

  24. Nach oben    #24
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    Na beim G bin ich penibel, weil ab dem Zeitpunkt wo man ein Gsus4 oder G9 spielt wirds mit der einen Griffhaltung schwer. Beim G sollte man den Akkord auf beide möglichen Arten erlernen.

  25. Nach oben    #25
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    Naja, gsus4 und g9 waren mir jetzt eh wieder fremd, aber hab gesehn kannste so oder so greifen, auch mit barree...Dann greif ich den G-dur open eher falsch, sprich mit zeige- und mittelfinger auf e und a-saite, müsste dann klassicherweise eher mittel und ring sein um den gsus4 offen besser greifen zu können bzw. zum wecheln...aber geht schon, brauch die akkorde nicht bisher

  26. Nach oben    #26
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Wie kann man im Barre Gsus9 greifen?
    Irgendwie fehlt mir da ein Finger..

    Lg Jakob

  27. Nach oben    #27
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    Ging glaub ich um Gsus4 und G9 ohne sus hab da im netz halt so bildchen zu gefunden, a-typ, e-typ usw...kein plan, musste mal googeln.

  28. Nach oben    #28

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    Ich schließe mich der Meinung an, dass man Greifen sollte wie es für einen selber am komfortabelsten von der Hand geht. Natürlich gibt es Schulbuchhaltungen (Daumen hinter dem Hals), und das ist auch gut so, aber man sollte nicht den eigenen Stil ignorieren.
    Ich greife auch intuitiv mal über den Hals hinweg (z.B. D mit f# im Bass o.ä.) und bei anderen Akkorden halt dahinter.
    Man sollte sich auch ein wenig davon lösen immer nur die normalen Wandergitarrenakkorde und Barreakkorde zu benutzen. Es gibt schöne Umkehrungen zu jedem Akkord. Warum nicht mal in der siebten oder neunten Lage spielen. eröffnen sich ganz neue Klanghorizonte. :-)

    Wünsche einen schönen Abend.

  29. Nach oben    #29
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    "sus" steht meines Wissens nach für "suspended" was in dem Fall soviel heißt wie Vorgehalten.
    Typisch ist die vorgehaltene Quart auf die Terz.

    Wenn ich sus9 schreib, dann halte ich die Sekund (None) auf die Terz (Dezim) vor..
    Ergo ich darf eigentlich keine Terz im Klang haben. Womit mein Posing oben natürlich Blödsinn war, weil das mit dem Finger gilt nur für G9.
    Bei Gsus9 hab ich ein generelles Problem.

    Aber das ist jetzt nur blödes i-tüpfchen reiten von mir sorry. :S

    Ich werde mal das Netz nach einem G9 & Gsus9 absuchen...

    Lg Jakob

  30. Nach oben    #30

    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    mit der zahl 9 verhält es sich bei der akkordsymbolik so:

    eine kl. septime und eine gr. sekunde sind im akkord enthalten. das ersetzt deswegen noch nicht die terz.

    sus soll aber die terz ersetzen. demzufolge wäre dies ein sus2 akkord mit kleiner septime. diese schreibweise ist aber unüblich, man schreibt eher G7sus2

    G9sus wiederum existiert, das ist aber ein sus4 akkord mit zusätzlich gr sekunde und kl septime.

    kurz:
    Gsus9 entspricht G7sus2
    G9sus = G7sus4add9

    scheißtheorie!

  31. Nach oben    #31
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Imho bringt es mindsickapesauf den Punkt. Ich persönlich nutze den Daumen gerne mal für die Basssaiten. Bsp. D(4/9)/F#. Da nehme ich lieber den Daumen für das F# und kann gleichzeitig die A-Saite damit dämpfen, als dass ich den D-Akkord mit den Fingern 2, 3, 4 halte und der kleine Finger auf der e-Saite hin und herfliegt.

  32. Nach oben    #32
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    Under my thumb... zur Daumenhaltung.

    Bei der Handhaltung geht es mMn um den Weg den man zurücklegt um vom einen Akkord zum nächsten zu kommen, oder von einer Lage zur nächsten und da ist die klassische Haltung die mit dem kürzesten Weg und geringsten Widerstand.
    Wenn man jetzt den Daumen um den Hals wickelt und immer so spielt und mal die klassische Haltung probiert, wird man das natürlich nicht so sehen, der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier, spricht ja auch rein gar nix dagegen, das sich jeder die Finger so verknotet wie er es für richtig hält, nüchtern betrachtet bleibt die klassische aber einfach die ideale Handhaltung.
    Greift mal ein stinknormales D-dur mit dem Daumen über dem Griffbrett(so wie es fast alle machen) und dann ein F-Barre mit em Daumen in der Mitte des Griffbretts (machen auch fast alle so).
    Dann greift ihr das D auch mal mit dem Daumen in der Mitte des Griffbretts und wechselt dann, man sieht sofort, das der Aufwand den die Hand betreiben muss um den Akkord zu wechseln geringer ist. Die Spielweise/Haltung ist de facto einfach effektiver und verbraucht weniger Energie.

    Wirklich Diskussionswürdig ist es nicht, es werden nur die aller wenigsten ihre Wohlfühlzone verlassen wollen, was auch OK ist.
    Ich hab es nach über 15 Jahren getan und bereue es kein Stück, wenn ich auch gerade bei den offenen Akkorden immer noch in alten Verhaltensmustern stecke. Aber da das spielen von single notes für mich eh von größerer Bedeutung ist war die Mühe es wert. Jedes Solo, jedes Lick, was ich schon vor zig Jahren spielen konnte, hat deutlich an Qualität gewonnen, ganz zu schweigen von neuen Stücken, weil ich meinen Daumen "umgepflanzt" habe

    Ist halt auch immer ne Frage, was man erreichen will und wie man sich weiterentwickeln will, oder ob man so wie es ist zufrieden ist. Für mich ist Gitarre spielen ein Prozeß der erst mit meinem Tod enden wird und zu einem Prozeß gehören auch Veränderungen, kleine und große, einzig den Mumm es auszuprobieren muss man haben.

    In diesem Sinne, jeder wie er will, et muss nur rocken


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