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Thema: Wofür all die Synthis?

  1. #1

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    Wofür all die Synthis?

    Moin moin zusammen!

    Meine Frage ist recht einfach, und doch konnte ich bisher noch keine Antwort finde: Warum brauchen die ganzen Profi-Keyboarder sooo viele Synthis? Nicht umsonst heißt es ja "Burg" wo die Leutz drinstehen, z.B. der von Reamon hat endlos viele, aber auch viele andere.
    Ich persönlich spiele auf der Korg Triton Extreme 88 - da sind genug Tasten für alles was man machen will, man kann (wenn man sich innig mit der Technik beschäftigt) die Tastatur in 16 verschiedene Sounds einteilen, mit übereinandergelegt und anschlagdynamisch und verändertem Pitch und genauen Einstellung welches Pedal wofür was macht und und und. Mit einem Druck auf ein Pedal ändere ich den gesamten sound. Das wars.
    Und für einen anderen Sound (wobei ich noch nie einem Sound nicht gefunden habe, die mitgelieferten sind alle endgeil und reichen für alles aus) braucht man sich doch keinen neuen Synthi kaufen, da reicht auch ein Expansion-Board...
    Übrigens: Jordan Rudess spielt ja auch nur auf einem, nämlich der Korg OASYS (und davor auf dem Kurzweil K2600) - und ich kenne nicht viele Keyboarder, die von sich behaupten können, besser zu sein...

    Also, ich hoffe, meine Frage ist deutlich geworden und vielleicht gibt es in den weiten des Internet ja eine Antwort darauf.

  2. Nach oben    #2

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    Wofür all die Synthis?

    Hallo alle Musikfreunde.
    Da muss ich dem Elefanten mal Recht geben.Erst wenn Dich weiter entwickelst,dann hast aufeinmal sehr viele Instrumente bei Dir stehen und die Musik klingt immer mehr mathematischer.
    Zu Jordan Rudess:
    Der hat sich alle Sounds von den anderen Geräten eingesampelt,so das er mit einem Gerät alle ansteuern kann.
    Viele Synthis sind niemals schlecht zu bestitzen,denn aus einigen Geräten bekommst Klamotten raus die wiederum aus anderen nicht rausholen kannst.Z.b. Wenn ein spezifischen Sound hast den unbedingt weiter benutzen möchtest aber den aus einem anderen Ding nicht raus bekommst.Oder bei dem einen Gerät die Hüllkurven nutzen kannst.
    Lg LARS


  3. Nach oben    #3
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    Keyboarder von Yes oder Toto schon damals mit etlichen Instrumenten, Midi Merger etc. Rudess ist auch prima als Keyboarder von Dream Theater (Metal)

    Noch extremer die Koryphäen wie Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis etc. Neuerdings mit Doepfer Mac 16-3 Step-Sequencern, Modularsystemen, Analog, Digital, Samplern, Keyboards.

    Damals Anfang der 80er fast unbezahlbare Systeme wie PPG Palm Instruments aus Wave 2.3, Waveterm B & PRK Keyboard, Fairlight CMI oder Synclavier II

    Andere wiederum als Showorganisten wie Franz Lambert zusätzlich mit Midi-File Playern wie Ketron

    Kurzweil habe ich selbst, Korg Oasys wird auch nicht mehr neu gebaut, na ja, Rudess bekommt wohl Endorsement des Herstellers wie viele andere Künstler

  4. Nach oben    #4

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    Zitat Zitat von slaytalix Beitrag anzeigen
    Keyboarder von Yes oder Toto schon damals mit etlichen Instrumenten, Midi Merger etc. Rudess ist auch prima als Keyboarder von Dream Theater (Metal)

    Noch extremer die Koryphäen wie Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis etc. Neuerdings mit Doepfer Mac 16-3 Step-Sequencern, Modularsystemen, Analog, Digital, Samplern, Keyboards.

    Damals Anfang der 80er fast unbezahlbare Systeme wie PPG Palm Instruments aus Wave 2.3, Waveterm B & PRK Keyboard, Fairlight CMI oder Synclavier II

    Andere wiederum als Showorganisten wie Franz Lambert zusätzlich mit Midi-File Playern wie Ketron

    Kurzweil habe ich selbst, Korg Oasys wird auch nicht mehr neu gebaut, na ja, Rudess bekommt wohl Endorsement des Herstellers wie viele andere Künstler
    Nochmal auf deutsch bitte... Was willst du uns sagen?

  5. Nach oben    #5

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    Zitat von slaytalix

    Hallo alezyn.
    Denke mal das was er uns mit dem Beitrag mitteilen möchte ist:Was haben die großen Künstler für Synthis bzw. mit welchen Geräten die arbeiten.Und das damals schon mit sehr vielen Synthis aufgefahren wurde.
    Kann mich aber auch täuschen da ich den Artikel selbst 3 mal lesen musste

  6. Nach oben    #6
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    Hallo,

    ich habe zwölf Synthesizer und finde, keiner davon ist zuviel. Ich bin mit Werksounds seltenst zufrieden, programmiere also fast alle meine Sounds selbst. Nicht jeder Synthi kann jeden Sound erzeugen. Und selbst wenn es so wäre, dass jeder alles kann, gibt es Geräte, mit denen es schwieriger und solche, mit denen es einfacher ist. Alles eine Frage des Aufwands. Es ist wie mit Programmiersprachen: Wenn ich ein Programmierziel habe, suche ich mir die Sprache, mit der dies am einfachsten/schnellsten zu realisieren ist. Auch die Musikrichtung spielt eine Rolle. Bei Electro habe ich mit drei Synthis auf der Bühne gestanden, weil ich Sounds und Funktionen von verschiedenen Geräten gleichzeitig brauchte. Bei Rock benutzte ich bisher meist einen, selten auch zwei Synthis.

    Gruß
    Ted

  7. Nach oben    #7
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    Zitat Zitat von Jack Marliani Beitrag anzeigen
    Übrigens: Jordan Rudess spielt ja auch nur auf einem, nämlich der Korg OASYS (und davor auf dem Kurzweil K2600) - und ich kenne nicht viele Keyboarder, die von sich behaupten können, besser zu sein...
    Da ist so nicht ganz richtig, denn Rudess hatte auch schon einen Kyma dabei, der vom Haken Continuum angesteuert wurde.
    fix it in the mix

  8. Nach oben    #8
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    Zitat Zitat von Jack Marliani Beitrag anzeigen
    Moin moin zusammen!

    Meine Frage ist recht einfach, und doch konnte ich bisher noch keine Antwort finde: Warum brauchen die ganzen Profi-Keyboarder sooo viele Synthis? Nicht umsonst heißt es ja "Burg" wo die Leutz drinstehen, z.B. der von Reamon hat endlos viele, aber auch viele andere.
    Ich persönlich spiele auf der Korg Triton Extreme 88 - da sind genug Tasten für alles was man machen will, man kann (wenn man sich innig mit der Technik beschäftigt) die Tastatur in 16 verschiedene Sounds einteilen, mit übereinandergelegt und anschlagdynamisch und verändertem Pitch und genauen Einstellung welches Pedal wofür was macht und und und. Mit einem Druck auf ein Pedal ändere ich den gesamten sound. Das wars.
    Und für einen anderen Sound (wobei ich noch nie einem Sound nicht gefunden habe, die mitgelieferten sind alle endgeil und reichen für alles aus) braucht man sich doch keinen neuen Synthi kaufen, da reicht auch ein Expansion-Board...
    Es ist immer eine Frage des eigenen Anspruchs. Viele Musiker wuchten ja auch heute immer noch eine zentnerschwere Hammond B3 mit auf die Bühne, weil sie einfach besser klingt.
    Bei mir wechselt das Live-Equipment häufig, je nach dem welches Programm ich dort spiele.

    Der Triton ist sicherlich ein hervoragender Synthesizer, aber einen richtigen analogen Synthie, wie z. B. einen Minimoog, wird er nie ersetzen können, da kommen auch die ganzen PlugIns nicht heran. Um die Unterschiede festzustellen braucht man auch kein besonders geschultes Gehör, das hört jeder.
    Besonders bei den ganzen älteren Geräten sind die klanglichen Unterschiede zu modernen Klangerzeugern enorm, das ist ja auch der Grund, warum ich nicht auf die Originale verzichten möchte und für das Sounddesign benötige ich sie sowieso.
    Ich habe zwar meinen Synthiepark wegen Umzug vor 2 Jahren drastisch verkleinert, es sind aber immer noch ein paar Maschinchen übrig geblieben.

    Hier ist mal meine Studioliste:

    http://aliens-project.de/blog/2015/0...dio-equipment/
    fix it in the mix

  9. Nach oben    #9
    Avatar von Zebulon
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    Hallo Jack,

    wenn du mit nur einem Instrument zurecht kommst, kannst du dich glücklich schätzen... ;-)

    Mir und vielen Anderen geht es da anders. Zumindest für mein Ohr haben viele Synthesizer ein ganz eigenes Klangverhalten, das sich nicht so einfach durch Samples ersetzen lässt, von der Haptik mal ganz zu schweigen. Wieviel Aufwand man für die Bühne treiben will/muss ist dann noch mal ne andere Frage.
    Ein Vorteil von mehreren Keyboards auf der Bühne, ist sicherlich der Sicherheitsaspekt, also weiterspielen zu können, wenn das Hauptinstrument ausfällt. Sieht auch immer gut aus, auf zweien gleichzeitig abzugehen...

    tschö mit Ö
    Zebulon

  10. Nach oben    #10
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    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen
    Der Triton ist sicherlich ein hervoragender Synthesizer, aber einen richtigen analogen Synthie, wie z. B. einen Minimoog, wird er nie ersetzen können
    Das ist richtig. Oft wird jedoch unterschlagen, dass es umgekehrt genauso ist.

    Gruß
    Ted

  11. Nach oben    #11
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
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    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Das ist richtig. Oft wird jedoch unterschlagen, dass es umgekehrt genauso ist.

    Gruß
    Ted
    Den Triton könnte man aber durch viele andere Sampleschleudern problemlos ersetzen, da er alles ja nur emuliert, ein Minimoog dagegen ist aber vom Sound und von der Haptik her immer ein Original.
    Die ganzen Streicher, Pianos, Chöre, Ogeln usw., sind ja alles Samples, die klingen auf einem Motif, Fantom oder Kurzweil auch nicht so viel anders.
    Ich sehe einen Triton auch nicht als echten Synthesizer, sondern eher als Workstation oder zentrale Produktionsmaschine, ein "echter" Synthesizer ist für mich ein Minimoog, ein MS-20 oder ein EMS Synth AKS.

    fix it in the mix

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