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Ergebnis 1 bis 27 von 27

Thema: Erst Text dann Melodie?

  1. #1

    35 Jahre alt
    9 Beiträge seit 07/2005

    Erst Text dann Melodie?

    oder erst Melodie dann Text ? Wie rum komponiert man ein Lied ?

  2. Nach oben    #2

    30 Jahre alt
    1 Beiträge seit 11/2005
    also ich find er einfahcer wenn man erst die melodie macht... dann ist des wesentlich einfacher...

    ich finde das die Melodie nicht besonders wird wenn du erst den Text mahcst... also naja, kommt denk ich drauf an auf was du meh rwert legst...


  3. Nach oben    #3

    30 Jahre alt
    1 Beiträge seit 03/2005
    kommt immer drauf an, was einem wichtig ist, wenn du in erster linie einen song willst, der ein ohrwurm wird und einfach nur gut klingen soll, dann zuerst melodie. ist dir die aussage besonders wichtig erst den text (im hinterkopf sollte aber schon eine grobe idee sein, in welche richtung sound/rhytmus gehen sollen).
    und wenn du ein genialer songwriter ist kannste beides gleichzeitig...

  4. Nach oben    #4
    Man sollte wohl das zu erst machen was man am Besten kann. Wenn man beides gut beherrscht, gibt es Probleme...

  5. Nach oben    #5

    32 Jahre alt
    3 Beiträge seit 09/2005
    Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die besten Songs die sind, wo Harmonie/Melodie und Text (zumindest teilweise) gleichzeitig kommen. Wäre ich religiös, würde ich von EIngebungen sprechen

    Ansonsten kann ich mich den anderen anschließen: selber ausprobieren, welche Vorgehensweise dir mehr liegt.
    Bei mir kommen i.d.R. zuerst die Lyrics, da mir das musikalische Werkzeug etwas leichter fällt, aber da ist wahrscheinlich jeder bissl anders

  6. Nach oben    #6

    28 Jahre alt
    1 Beiträge seit 07/2007
    also bei mir kommen zuerst die beats und dann die texte...damit ich schon so nen ungefähres gefühl für den rhytmus und so habe (hab ich zwar auch so nich aber egal) DDD
    aber sonst schau was dir liegt...also ich kann ga nich mehr ohne musik wirklich schrieben...
    mfg
    frankie

  7. Nach oben    #7

    40 Jahre alt
    6 Beiträge seit 05/2008
    ich schreib erst die Musik, dann den Text, wobei ich beim Komponieren natürlich schon weiß, worum es im Text geht...Grundkonzept...

  8. Nach oben    #8
    Wenn du erst den Text schreibst, hast du den Vorteil, am Text entlang zu komponieren.
    Schreibst du erst die Musik, kannst du den Text dann nicht mehr so frei gestalten, weil du ihn in die Musik reinquetschen musst.
    Es gibt beide Arten zu komponieren, aber textlich hast du mehr Freiheiten, wenn du den uerst schreibst, musikalisch hast du mehr Freiheiten, wenn du zuerst die Musik schreibst.

  9. Nach oben    #9
    Avatar von Greendale
    69 Jahre alt
    aus Lünen-Gahmen
    15 Beiträge seit 05/2008
    Bei meinen beiden Liedern die ich geschrieben habe finde ich keinen passenden Text. Die Stilrichtung der Songs ähneln den von Neil Young.
    Wenn ich diese Songs spiele dann nehme ich einen unbekannten Text von Young bis ich mal was eigenes habe.
    Ich finde dass ein Text mit der Musik einen Einklang haben sollte. Es muss also alles passen.

  10. Nach oben    #10

    25 Jahre alt
    aus Tübingen
    15 Beiträge seit 09/2008
    Naja so eigentlich beides.
    Ich suche ein Thema, übr das ich schreiben möchte und und philosophiere dann etwas über die ansatzweise wie ich mit dem thema umgehen möchte. Jetzt kommt zum ersten mal musik ins spiel. ich überlege in welche richtung die musikalischen merkmale gehen solln. also was schnelles aggressives, was stark harmonisches, was "stranges", was trauriges oder so. Dann wird ein musikalisches grundgerüst gebaut sprich strophen und refrain dazu formuliere ich nun den text aus. wenn das fertig ist kommen die ganzen wichtigen musikalischen elemente, Intro, Bridge/Interlude, Soli/Soloteile, Licks, Riffs etc. am schluß die feinabstimmung im proberaum mit der band und dann basst dees

  11. Nach oben    #11

    24 Jahre alt
    aus NDH
    1 Beiträge seit 04/2009

    zum thema

    bei mir ist es immer so

    -mir fällt schlagartig nen text ein
    -beim schreiben melodie im kopf
    -Problem: -wenn ich erst die musik dazu mache, fällt mir dann der text nicht mehr ein
    -wenn ich erst text schreibe is die melodie weg

    was soll ich tun?

    gg* gibt es von euch welche die aus thüringen kommen?
    wäre nämlich nicht grad schlecht

    mfg

  12. Nach oben    #12

    27 Jahre alt
    aus Lübbecke
    2 Beiträge seit 04/2009
    ich finde :

    erst die texte, dann die melodie, weil man sich beim spielen eher an dem text "widmet" und nciht andersrum !

    lg aus lübbecke der schlagzeuger von - springen verboten -

  13. Nach oben    #13

    aus OWL
    1 Beiträge seit 02/2014

    Erst Text, dann Melodie?

    Als textender Komponist solltest Du den Rhythmus der Sprache und die Betonungen erkennen und dazu eine Melodie formen.

  14. Nach oben    #14
    Avatar von Ufebi
    32 Jahre alt
    aus Berlin
    14 Beiträge seit 07/2014
    Ich selber schreibe keine Songs, aber ein Freund von mir und der meinte, dass er auch immer erst den Text macht, damit man bei der Wortwahl nicht so eingeschränkt ist.
    Wenn man dann die Melodie danach macht, kann man ja immernoch mal was an dem Text ändern, wenn es nicht ganz zusammen passt

  15. Nach oben    #15

    aus nähe Bielefeld
    5 Beiträge seit 11/2016
    Ich als Rapper habe lange Zeit erst meine Texte geschrieben und dann dazu versucht Beats bauen zu lassen. Jetzt baue ich bzw lasse ich mir Beats bauen & schreibe darauf meine Texte. Das erleichtert mir das schreiben um einiges und bietet viel bessere Anpassungsmöglichkeiten.

  16. Nach oben    #16
    Premium-Mitglied
    65 Jahre alt
    aus Bad Pyrmont
    394 Beiträge seit 05/2010
    Danke
    5
    Natürlich geht beides, und jeder hat seine Vorlieben.

    Einige meiner Songwriting-Partner suchen sich Texte aus und erfinden dann passende Musik dazu. Wenn die Texte einigermaßen "song-gerecht" geschrieben sind (einen konsistenten Rhythmus haben), legen sie eine entsprechende Metrik von vornherein nahe.

    Andere meiner Partner bereiten einen Song mit allen Strukturelementen fertig vor (ich selbst auch, wenn ich eigene Songs "schreibe") und lassen mich dann darauf texten. Wobei ich auf einer "vocal line" bestehe, die entweder als Nonsense-Text gesungen ist oder als ungewöhnliches Midi-Instrument hervorsticht*.

    Was die Qualität des Textes anbelangt, erfordert das zweite Vorgehen Kompromisse. Umgekehrt macht ein fertiger Text Vorgaben zur Songstruktur, die sich oft nicht beliebig abändern lassen. Z.B. wenn der Komponist gern einen Lift vor dem Chorus ergänzen würde, oder ihm zwei Strophen vor dem ersten Chorus zu lang sind (mitunter geht ein Chorus nach der ersten Strophe nicht, weil die erzählte Geschichte noch nicht weit genug fortgeschritten ist).

    Bernd

    *ohne Stimmlinie wäre das "Topline-Writing", das aber eigentlich nur Sänger machen, die den Song dann auch selbst singen. Würde ich das als Textdichter machen, wüsste der Sänger ja immer noch nicht, welche Melodie ich im Kopf hatte, als ich den Text schrieb.

  17. Nach oben    #17
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
    aus 63110 Rodgau
    596 Beiträge seit 11/2011
    Danke
    18
    Zitat Zitat von f0nsl Beitrag anzeigen
    oder erst Melodie dann Text ? Wie rum komponiert man ein Lied ?
    das macht jeder wie er mag, da gibts kein richtig oder falsch.
    fix it in the mix

  18. Nach oben    #18

    aus Niederösterreich
    74 Beiträge seit 12/2017
    Danke
    1
    Wurstel


    Meistens schreibe ich einen Text und lasse mir dann dazu eine Musik komponieren.

    Manchmal schreibe ich auch einen neuen (Dialekt-)Text zu einem bekannten Lied, aber da gibt es dann beim Singen das merkwürdige Phänomen, daß mein Text dann rhythmisch nicht zur Musik paßt, obwohl ich in den Textzeilen genau dieselbe Anzahl Silben wie im Originaltext habe. Weiß hier irgendjemand, woran das liegen könnte?


    Wurstel

  19. Nach oben    #19
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    357 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    9
    Zitat Zitat von Wurstel Beitrag anzeigen
    Weiß hier irgendjemand, woran das liegen könnte?
    Ich habe Vermutungen und versuche einmal, etwas schriftlich zu erkären, was eigentlich akustisch erklärt werden müsste.

    Nehmen wir den simplen Satz "Ich habe ein Auto". Sechs Silben im Schema 1-2-1-2. Gehen wir nun davon aus, dass wie von Dir beschrieben, die Melodie ebenfalls sechst Noten besitzt. Betont werden beim Sprechen die Silben zwei und fünf, also "ha" und "Au". Wenn nun in der Musik andere Noten betont werden (durch Lautstärke, Tonhöhe oder Länge), passt es unter Umständen nicht. Noch schwerwiegender sind "Verzerrungen" der Aussprache durch Pausen, die nicht zum Text passen. setzt man eine Pause innerhalb eines Wortes und zerrt es dadurch auseinander, kann das richtig blöd klingen. Beispiel: 12--345--6, also ichha--beeinAu--to.

    Auf solche Dinge muss der Komponist achten. Wenn es ums Verrecken nicht funktioniert, kann man auch versuchen, am Text herumzufeilen.

    Gruß
    Ted
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  20. Nach oben    #20
    Premium-Mitglied
    65 Jahre alt
    aus Bad Pyrmont
    394 Beiträge seit 05/2010
    Danke
    5
    oder in einfachen Worten:

    es kommt auf die Zahl der Betonungen an, nicht auf die der Silben
    (man kann ggf. Auftaktnoten ergänzen, Pausen vorsehen, oder Notenwerte halbieren, so dass zwei Silben "hineinpassen").

  21. Nach oben    #21
    Avatar von MS-SPO
    93 Beiträge seit 10/2017
    Danke
    3
    Interessante Beiträge

    biff-byford gab in Beitrag #10 eine gute Vorgehensweise an. texter-bernd in #16 ergänzt das gut. derHenry weist in #13 auf das notwendige Sprach-Rhythmusgefühl hin. Einige schreiben, dass Entwicklung von Text und Musik Hand-in-Hand gehen sollten.

    Deutlich für Musik als Anfang plädieren Malte in #2 und ein "bekehrter" frankie in #6.

    Mir hilft es, wenigstens eine kleine rhythmische Keimzellen zu haben (Motiv(e)), etwa von einem zentralen Textteil. Ich selbst neige danach dazu, der Musik eine größere Aufmerksamkeit zu widmen, aus einem einfachen Grund: Damit Musik gut wird, fließt viel ein. Rhythmus, Melodie, Harmonie, Tempo und Dynamik müssen am Ende mit den Lyrics eine Einheit bilden. Manövriermasse ist auf beiden Seiten, bei den Noten und bei den Buchstaben. Und daran sieht man schon, wir reden über Sinneinheiten auf beiden Seiten: Eine musikalische sog. Form und ein wortgewordener Gedanke.

    In diesem Zusammenhang weise ich gern hin auf "Komponieren, aber wie!?" vom kürzlich verstorbenen Autor Cesar Marinovici. Wer musikalisches Handwerkszeug für Rock, Pop oder Jazz sucht, wird's hier finden. Auch, wenn man sehr von diesen Stilen abweichen möchte, kann man dort Nützliches finden, um wenigstens kleine musische Akzente zu setzen - Hörer und Mitbewegte werden's mögen

    https://www.amazon.de/Komponieren-Ko...ct_top?ie=UTF8

  22. Nach oben    #22

    aus Bielefeld
    11 Beiträge seit 04/2017
    definitiv erst text. der text ist die seele, die grundlage, der same. Also das innerste, grundlegende und der ursprung. daraus entwickelt sich alles andere. einen text zu ner fertigen melodie zu schreiben is rein textlich eher dünn.

  23. Nach oben    #23
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    357 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    9
    Zitat Zitat von satanael Beitrag anzeigen
    einen text zu ner fertigen melodie zu schreiben is rein textlich eher dünn.
    Du meinst also, wenn man einen Text zu einem bereits bestehenden Musikstück schreibt, kann der Text nicht gut werden?

    Übrigens scheint Deine Shift-Taste defekt zu sein.

    Gruß
    Ted
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  24. Nach oben    #24

    aus wien
    13 Beiträge seit 10/2018
    Morgen,

    Ist bloß eine Frage der Prioritäten. Wenn es einem um die Botschaft geht, wird der Text ohnehin zuerst da sein.
    Mich wiederum interessiert der Text nicht. Grooven muss es und die Riffs knallen.

    Und dann hängt es von der Musikrichtung ab, denn bei 9 von 10 Konzerten auf die ich gehe, sehe ich zwar dass der Sänger den Mund bewegt, kann aber die Stimme nur erahnen. Durchaus auch auf grossen Bühnen.

    Persönlich kenn ich beides, wobei mir naturgemäß der Ansatz lieber ist, bei dem ich mit ein paar Riffs und einem groben Ablauf starte. Nach vorhandenem Text nen Song basteln ist für mich sehr sperrig und kompromissbehaftet.

    cu
    martin

  25. Nach oben    #25

    aus Bielefeld
    11 Beiträge seit 04/2017
    Sicherlich auch Geschmackssache. aber ich bin der Meinung, dass jedem Text eine Melodie innewohnt. Möglicherweise wohnt auch jeder Melodie wiederum ein Text inne. Ansonsten is es meines Erachtens kein Problem einen Riff für einen Text zu schreiben, dass is völlig unproblematisch. Tool findet Texte z.B. vollkommen unwichtig. Sind ja auch eher instrumental. Mal so, Mal so. Allerdings frage ich mich bei Tool, warum er dann nicht einfach nur Laute singt.....oder Fantasieworte verwendet. Wozu einen Text, wenn er vollkommmen nebensächlich ist.

    Nur, wie gesagt, ich finde, dass der Text die Seele des Songs bildet, aus ihm entstehen dann folglicherweise die Riffs und vorallem die Melodie, die Riffs sind zweitrangig. Die Riffs sind nicht mehr als ein Katalysator für die im Text liegende Melodie.

  26. Nach oben    #26

    aus wien
    13 Beiträge seit 10/2018
    Gerade Tool ist ein gutes Beispiel. Da stören die Vocals bloß. Ich hör viel ähnliches Zeugs instrumental. Das find ich nett.
    Und Text interessiert mich nunmal garnicht. Ich weiss auch in meinen Bands nicht, was der Sänger da macht. Ist mir egal.

    cu
    martin

  27. Nach oben    #27
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    357 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    9
    Zitat Zitat von satanael Beitrag anzeigen
    Sicherlich auch Geschmackssache. aber ich bin der Meinung, dass jedem Text eine Melodie innewohnt. Möglicherweise wohnt auch jeder Melodie wiederum ein Text inne.
    Meistens, nicht immer, habe ich zuerst die Musik. Dabei habe ich noch nie den Text auf die Melodie beschränkt. Musik und Text sollten gemeinsam eine gewünschte Atmosphäre erzeugen. Z. B. wäre ein Friede-Freude-Eierkuchen-Text im Stil von Pur zusammen mit eher dramatisch oder schräg/krank klingender Musik unpassend. Beides sollte zusammen passen. Ich komponiere i. d. R. die Musik mit allen Spuren auf ca. Eineinhalb bis zwei Minuten. Dann schreibe ich einen Text, der Atmosphärisch dazu passt. Als nächstes bringe ich die Musik in ein dem Text entsprechendes Schema.

    Zu Tool kann ich nichst sagen, da ich deren Musik kaum kenne und auch nicht mag. Allerdings bin ich der Meinung, wer keinen Wert auf Texte legt, sollte Instrumental-Musik machen.

    Dazu eine kleine lustige Anekdote: Ein paar Freunde und ich saßen gut gelaunt zusammen. Einer sucht etwas im Netz zum Thema Fotografie, er fand eine Seite, die die Information enthielt und auch einen Artikel über Aktfotografie inklusive eines Bildes einer nackten Frau. Er zeigte uns das Bild. Mein Kommentar war damals, dass sie eine nette Figur habe, ich das Gesicht aber langweilig fände. Er daraufhin: "Wen interessiert das? Frauen - Gesichter. Musik -Texte."

    Gruß
    Ted

    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

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