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Thema: Welches Audiointerface

  1. #1
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007

    Welches Audiointerface

    Hallo Leute,

    vielleicht kann mir jemand helfen. Ich unterstütze Schülerbands und will ein kleines Analogstudio aufbauen, um Schüler- und Jugendbands bezahlbare Aufnahmen zu ermöglichen. Gleichermaßen eine Ausstattung für die von mir unterstützten Bands aufbauen. Für kleine Liveauftritte haben wir zwei Fame Halfstacks, einen Rumble 100, und ein Crate Fulstack. Instrumente von Ibanez, Epiphone, Roland, Sonor (3005), Korg usw. Nun habe ich einen Mixer von Behringer (vorläufig) besorgt (SL3242FX). Ach so, als PA habe ich ein Paket von Thomann (t.mix und t.box) erworben mit 2 x 440 Watt/RMS. Welche Audioschnittstelle und welche Micros im bezahlbaren Bereich würdet ihr empfehlen? Sollte schon im Semi-prof Bereich liegen. Für Hilfe wäre ich dankbar,

    Grüße Atze

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von Shibuya
    32 Jahre alt
    227 Beiträge seit 11/2005
    Wie wíllst du es den gerne haben?

    - Live Aufnahmen direkt aufnehmen auf CD/DVD oder HD?
    - Einzelne Spuren aufnehmen
    - Oder erst aufm PC aufnehmen und bearbeiten...


  3. Nach oben    #3
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007
    Hallo,

    eigentlich Instrumente einzeln aufnehmen und dann mit proTools oder Cubase abmischen. Das Drums aber komplett mit 16 Kanälen auf den Stereoausgang des Mixers legen. Also das Drums vorher abmischen und dann am Stück auf eine Stereospur. Ein Kumpel hat mir von DigiDesign die M-Box2 vorgeschlagen. Taugt die was?

    Grüße Atze

  4. Nach oben    #4
    Premium-Mitglied Avatar von Shibuya
    32 Jahre alt
    227 Beiträge seit 11/2005
    Mit DigiDesign machst du absolut nichts falsch!
    Ich hätte dieses Produkt vorerst, aus finanziellen Gründen, nicht vorgeschlagen. Die Mbox bekommt man für 400€ bis 450€.
    Was ich nicht so gut daran finde ist folgendes:
    - 4 parallele Eingänge, davon aber zwei S/PDIF (chinch) Digitaleingänge, womit man bei Instrumentenaufnahmen leider nicht grade viel anfangen kann, außer moderneren Synths.
    - Latenzen und Qualität der Aufnahmen sind nicht besser als bei vergleichbaren Produkten, die günstiger sind. günstiger heißt hier aber nicht schlechtere Qualität.

    Wenn ich weiß, dass ich analoge Audiosignale aufnehmen möchte, muss ich auf Latenzzeit, Aufnahmequalität und Anzahl der Ein- und Ausgänge gedanken machen.

    Ich könnte dir folgende Geräte vorschlagen, allerdings sag ich von Vorne herein, dass ich nicht alle der produkte selber getestet habe, bzw ausprobiert habe. Habe jediglich nach den oben benannten Kriterien gesucht:
    [1] Erdirol FA 101 (440€)
    [2] Terratec Phase 88 (220€)
    [3] Motu Ultralite 3D (570€)
    [4] DigiDesign Mbox 2 (440€)
    // Geldbeträge sind die Verkaufspreise des Kölners Musicstores.

    Zu 1 : 2 XLR, 6 Klinke, 1 S/PDIF (optisch), 8 Line( Klinke) Ausgänge, Midi , 24Bit/192kHz, FireWire oder USB Übertragung
    Zu 2 : 8 Line (chinch) In/Out, S/PDIF (digital), MIDI, 24BIT/96kHz, PCI/USB oder Firewire Übertragung
    Zu 3 : 8 klinke ein- und Ausgänge, S/PDIF (digital), 1 MIC, MIDI, 24BIT/96kHz, Firewire Übertragung
    Zu 4 : 2 analogo Eingänge (ergo EIN STEREOSIGNAL!) 2 Digitale S/PDIF, USB Übertragung

    Ich selber benutze die Phase 88, gleich 2 mal, keine Probleme, noch nie(!) und die Qualität ist für den Homerecording bereich, völlig ausreichend!

    Am besten schaust du im Inet nach weiteren Daten zu den Produkten oder fragst weiter herum, um andere Meinungen zu hören

    lieben Gruß SounDeisgn

  5. Nach oben    #5
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007
    Hi,
    vielen Dank erst mal für die Antwort. Das mit Terratec hört sich gut an. Auch vom Preis her. Werde mich noch mal schlauer machen. Kannst Du die Eingänge der beiden Karten auch gleichzeitig nutzen? Das wäre bei dem Preis schon hitverdächtig. Die Aufnahmen sollen allerding, bei recht guter Qualität, auch ins Presswerk. Vielleicht kannst Du noch mal eine kurze Antwort schicken.
    Gruß Atze

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von Shibuya
    32 Jahre alt
    227 Beiträge seit 11/2005
    Bei meinen Terratec Karten handelt es sich um die TERRATEC PRODUCER - PHASE 88 PCI. (der preis bei terratec ist nur die UVP, also bitte nicht wundern dass der preis nicht bei 220€ liegt. Ist aber auf jeden Fall für 220€ zu bekommen!)
    Unter der Windows/MAC Oberfläche benötigt man eigendlich nur einen Ausgang für die Wiedergabe, benutzt man allerdings ein Sequenzerprogramm wie Cubase, ist es normal viele Ein- und Ausgänge zu haben. Ich selber habe 2 Karten kaskadiert und nutze somit 16 Ein- und Ausgänge. In einem PC kann man 4 solcher Karten synkronisieren und kaskadieren, also genügend Auswahl...
    Zu der frage nach der Qualität der Aufnahmen: Die Qualität ligt bei 24BIT/96kHz. Wenn das nichts sagt: Das ist DAt-Qualität, also schon deutlich besser als CD Qualität, das diese ja noch komprimiert wird.(bin mir mit der genauen Qualität CD vs. DAT nicht ganz sicher, weiß jedoch genau, dass die Qualität besser als eine CD ist, von daher jemanden mal fragen der mehr Ahnung hat als ich!) Ist der Song erstmal Aufgenommen kann diese natürlich auf jedes Medium gespeichert werden, von daher sehe ich kein Problem die Aufnahmen in ein Presswerk zu bringen.

    gruß SounDesign

  7. Nach oben    #7
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007
    Tausend Dank. Hilft mir echt weiter. CD's laufen mit 16Bit/44,1KHz, also muss man noch runtersamplen. Für Audio DVD's (laufen mit 24Bit/192 kHz) wäre es etwas happig, wobei ich denke, dass man da wohl den Unterschied nur messtechnisch wahrnehmen kann. Ich habe michj schon fast dazu entschlossen die Terratec zu nehmen. Nochmal Danke.
    Gruß Atze

  8. Nach oben    #8
    Premium-Mitglied Avatar von Shibuya
    32 Jahre alt
    227 Beiträge seit 11/2005
    Danke, freut mich, dass ich helfen konnte.

  9. Nach oben    #9
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007
    Noch mal eine theoretische Frage. Das Mischpult hat 4 Subgruppenausgänge. Würde das Sinn machen das Drums über diese auf die Eingänge der Terratec zu spielen? Bass und Snare auf eine Spur und die Toms und Becken auf die drei anderen verteilen? Oder würde das Ottonormalverbraucher beim abmischen mit Cubase überfordern?
    Gruß Atze

  10. Nach oben    #10
    Premium-Mitglied Avatar von Shibuya
    32 Jahre alt
    227 Beiträge seit 11/2005
    Ja würde es. Somit kann man Fehler besser beheben, Effekte besser zuweisen und generel ist es einfacher die Drums zu verwalten. Es machte wohl keinen Sinn, wenn du die gesamte band aufnehemen wolltest, da du ja aber das nicht vorhast...Aber warm Subgruppen nehmen? Hat dein Pult keine Direct-Outs?

  11. Nach oben    #11
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007
    Meinst Du vielleicht diese Inserts bei den Monokanälen? Ich hab den Mixer erst seit ein paar Tagen und kenne mich noch nicht so gut aus.
    Atze

  12. Nach oben    #12
    Premium-Mitglied Avatar von Shibuya
    32 Jahre alt
    227 Beiträge seit 11/2005
    Nein! Inserts (eines Kanals) sind meist unsymethrische Einschleifpunkte, sie dienen als Unterbrechung im Signalweg, innerhalb des Pults. Das heißt: Wenn ein Signal am Eingang des kanals anliegt, geht es durch den Preamp, dann durch den Kanaleigenen EQ, danach kann das Signal durch die Auxwege abgegriffen werden und jenachdem wechler Aux gewählt wurde durch den Fader verändert werden, oder halt auch nicht...Ok ich schweife ab...Der Insert ist normaler Weise nicht aktiv, erst wenn ein Kabel angeschlossen wird. Dann wird das Signal nach dem Preamp abgegriffen kann durch Limiter, Kompressoren, Effektgeräte, extere EQs, oder weitere Signalprozessoren gejagt werden und geht dann wirder in das Pult zurück. Das Signal wird über den Tip des Steckers ausgespielt und über den Ring wieder eingespielt, wobei dann Sleeve als gemeinsamer masseanschluss dient...Egal, im ganzen kannst du den Insert fdafür NICHT verwenden. Wenn du keine Direct-outs hast, mach es über die Subgruppen, wie du schon vorgeschlagen hast...

    lieben Gruß
    Danny

  13. Nach oben    #13

    43 Jahre alt
    aus München
    123 Beiträge seit 05/2007
    [Inserts taugen nicht zum Signalabgriff]
    Falsch. Man kann die Inserts sehr wohl zum Direktabgriff eines Signals zum aufnehmen verwenden. Wenn man das geschickt macht, steht der Insert dabei weiterhin für die einzuschleifenden Effekte zur Verfügung:
    Man nehme eine D.I-Box , ein Insertkabel, und ein normales Patchkabel, und den einzuschleifenden Effekt.
    Insertkabel in den Insert stecken. Den Insert-Send des Insertkabels in den Input DI-Box, das Patchkabel verbindet den Link der DI-Box mit dem Input des Effekts, der Output des Effekts wird wie sonst auch mit dem Return-Ende des Insertkabels verbunden. Der Effekt steht wie gewoht zur Verfügung, und am DI-Out der DI Box wartet das Signal nur darauf, mit dem Recordingequipment verbunden zu werden.
    Das ganze geht zur Not auch mit einer Patchbay statt der DI-Box (mit mehreren Kanälen auch wesentlich günstiger). Aber da kann es passieren, dass man sich eine Brummschleife einfängt, und dann wirds hektisch. Allerdings, eine Patchbay und 16 Insertkabel kosten nicht die Welt... einen Versuch ists wert.
    Wenn man die Inserts gar nicht für Effekte braucht, kann man sich, noch billiger, einfach ein Spezialkabel aus TRS-Klinke, TS-Klinke und zweiadrigem Kabel selberlöten.
    Die Eingänge der Phase88 sollte man in jedem Fall bei der Versorgung aus den Inserts (bei Direct Outs wärs das gleiche) auf +4dBu schalten, sonst muss man die Signale im Pult extrem niedrig eingepegelt fahren

    [Soundqualität]
    24bit/196khz oder 16bit/44.1khz sind KEINE Audioqualität oder "qualli"!
    Sondern eine Auflösung.

    Qualität hängt von Rauschabstand, Frequenzgang, Verzerrungsverhalten, Zeitlichem Verhalten, anderen Störgeräuschen, (aha!) Auflösung, kompetenz des Tontechnikers und weiteren "weichen" Faktoren (Geschmack) ab.

    Genausowenig, ist 128PS eine "Geschwindigkeit" ist!
    Sondern eine Motorleistung
    Die erreichte Geschwindigkeit hängt von Gewicht, Strassenbeschaffenheit, Steigung, Luftwiderstand und (aha!) Motorleistung und Fahrkönnen ab.

    Ein 30PS Motorrad kann einen 300PS LKW mal eben stehen lassen.
    Genauso kann hochwertiger 44.1/16-Wandler eine billige 100EUR 24/96-Soundkarte auch weit hinter sich lassen.

    Was ich damit sagen will: Versteift euch nicht auf diese Zahlen. Oder von mir aus, wenn ihr geil drauf seid, tuts halt. Aber seid euch darüber im klaren, was sie BEDEUTEN, und interpretiert nicht son Zeug wie "qualität" rein...

  14. Nach oben    #14
    abgemeldet
    69 Beiträge seit 09/2007
    Danke für die ausführliche Erklärung. Leider liegen die Inserts vor dem Mixer, dass heißt, dass ich auch gleich aufs Interface gehen könnte. Das nutzt leider gar nichts. Ich muss die 16 Mics vom Drums ja vorher korrigieren. Zum Anderen gibts natürlich einen deutlichen Unterschied, wenn ich mit dem selben Equipment mit 96 oder 48 kHz aufnehme. Natürlich gebe ich Dir Recht dass ein schlechter 96 kHz Wandler miese Aufnahmen macht. Und natürlich kann ein 48 kHz Wandler auch sehr gut sein. Aber prinzipiell ist eine höhere Auflösung besser bei der Verarbeitung am PC.
    Grüße Atze

  15. Nach oben    #15

    43 Jahre alt
    aus München
    123 Beiträge seit 05/2007
    Solange ich mir den Chirurg nicht leisten kann, der mir Hundeohren implantiert, und ich mit meinen Menschenohren weiterleben muss (die bei so ca. 17khz aussteigen), reichen mir 22khz obere Grenzfrequenz (und damit 44.1khz Samplefrequenz) für meinen Musikgenuss völlig aus.

    Eine höhere Wortbreite (also z.B. 24bit) würde ich bei einer hohen Zahl von Bearbeitungsschritten im Mix (am Rechner) noch eingehen lassen. Aber 96er Samplerate halte ich in Studios mit, grob gesagt, einem gesamt-Equipment-Wert im vierstelligen EURO-Bereich für unnötig. Mag ja sein, dass es prinzipiell besser ist, mit höherer Auflösung zu arbeiten, aber im Fotohandy mit Billiglinse machen 20 Megapixel auch keinen Sinn (und warte nur, sowas kommt auch noch auf den Markt, und die Leute werden dann auch brav glauben, unter 20 Mpix wäre gute Fotoqualität nicht möglich..)

    Es geht mir hier um Verhältnismäßigkeit. Auf der einen Seite für tausende EURO 16 High-End Mikrophone kaufen, deren weit raufreichender Frequenzgang 96khz Samplefrequenz rechtfertigt, und dann auf der anderen Seite kein Geld für 16 Inputs am Rechner haben und stattdessen die Signale auf einem Einsteiger-Mixer zusammenführen... Das passt doch irgendwie nicht zusammen?


    Anmerkung zu den Inserts:
    Je nachdem, was für ein Interface du kaufst (ob es genug Preamps hat oder nicht), kann dir der Insert-Abgriff schon helfen.
    Ein Insert ist ja nicht "vor dem Mischer", sondern auf jeden Fall schon mal "nach dem Pre-Amp".

  16. Nach oben    #16

    33 Jahre alt
    11 Beiträge seit 04/2007
    Hallo,

    ich weiß nicht, inwiefern hier noch Interesse an weiteren Schnittstellen liegt, aber ich persönlich möchte auch noch das EMU 0202 USB empfehlen. Sehr gutes Klangbild, läuft über USB (auch Strom, also kein externes Netzteil erforderlich) und mit 99 € sehr günstig zu haben.

    Bin vor Kurzem selbst darauf umgestiegen. Vorher war ich übrigrens auch ein langjähriger Terratec-Nutzer, aber ehrlich gesagt bin ich davon leider nicht sonderlich überzeugt. Da kann und möchte allerdings nur für mich sprechen, ich bin sicher, viele hier haben da auch ganz andere Erfahrungen...

  17. Nach oben    #17

    43 Jahre alt
    aus München
    123 Beiträge seit 05/2007
    Das EMU ist sicherlich nicht schlecht, aber die Tendenz in diesem Thread (sofern der Ersteller noch mitliest) ging eher in Richtung Multichannel-Interface. Der gute will irgendwann mal Drums aufnehmen.
    Wenn er es damit ernst meint, stellt sich jedes 2-kanalige USB-Gerät nach kurzer Zeit als Fehlinvestition heraus.

  18. Nach oben    #18

    40 Jahre alt
    2 Beiträge seit 02/2008
    Einige taugliche Lösungen diesseits der 1000 EUR:
    -Focusrite Saffire 26io
    -Presonus Firestudio
    -Tascam hat jetzt auch ein 16 Kanal Interface für 400 EUR
    -Motu 8Pre


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