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Thema: Das Grundproblem bleibt...

  1. #1
    Avatar von Thaven
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    Das Grundproblem bleibt...

    Jeder ist sich selbst der Nächste, und möchte natürlich nicht seine positiven Erfahrungen mit seinem Sound teilen...?
    Könnte ja jeder kommen..., und ne, dem gebe Ichs nicht!
    Jetzte haste dein Leben lang gelernt, und da kommt son W*chser daher...
    Wer genauer hinschaut hat eigentlich von mir schon alles für einen guten Gitarrensound erfahren, ja ich war immer freigiebig, weil ist meine Lebenseinstellung...!

    Es fehlen mir eigentlich nur noch die letzten kleinen, aber manchmal entscheidenden Pixel, die mir zum Teil @capmaster, aber auch zum größeren Teil andere Foren erfüllt haben...
    Wissen ist Macht über Dein Instrument!

    Also los, sagt, was Euch auf der Leber brennt...

    LG Tom

    P.S.: Wichtig ist, je höher Du dem 12. -17. Bund kommst, desto mehr das Gesicht verziehen...
    Auch ein Furz macht sich gut auf der Bühne... (natürlich vom Instrument, wenn nicht wars der Bassist, hat bestimmt Schweißfüße und der Drummer kanns vertuschen...?)

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Magnettonabnehmer sind nur ein Notbehelf!

    Wie meine Zwischenüberschrift schon sagt, sind Magnettonabnehmer das grundlegende Problem der E-Gitarre. Piezos sind nicht nur viel besser, sie sind verglichen mit den magnetischen Notnägeln das einzig Wahre. Sie kriegen die ganze Saitenschwingung mit, nicht nur einen Bruchteil wie ein Magnettonabnehmer, dessen Signal auch noch nichtlinear verzerrt ist. Ich bin schon am Überlegen, ob ich nicht alle Klampfen ohne Piezos verkaufe - dann bleibt mir nur noch ein Bruchteil, aber es sind immerhin sieben, und modellmäßig sind die vier üblichen Verdächtigen (von Fender drei Teles, eine davon umgebaut, und zwei umgebaute FR-Strats, je eine Gibson Les Paul und SG) vertreten. Nur ist das Verkaufen seit dem 02.01.2017 nicht mehr so einfach, gell?

    Piezos in Solidbodies bringen einschließlich High Gain alles, natürlich auch Körperschall, aber das ist erträglich. Ein paar Magnet-Sounds sind schon ganz gut, besonders die beiden Tonabnehmer-Kombinationen der Strat, aber ich mag auch die Magnet-Klänge am liebsten absolut neutral verstärkt, also FRFR, wie man auf Neudeutsch abkürzt

    Das echte Problem sind dann E-Gitarren-Verstärker und E-Gitarren-Lautsprecher. Warum? Ganz einfach: Man multipliziert einfach viel zu viele Übertragungsfunktionen, die verschieden von einer frequenzunabhängig reinen Zahl sind, also nichtlinear, wie der Ingenieur das nennen würde. Hier nun alle diese Übertragungsfunktionen von vorn, und das ganz ohne Mathematik.

    Nummer 1: Der Anschlagspunkt, das "Register", wie der klassische Gitarrist sagt. Es bestimmt, welche Teiltöne jeder Saite erzeugt werden. Bei akustischen Gitarren und Piezo-Tonabnehmern ist hier Schluss. Ganz einfach. Piezos sind darüber hinaus linear, linearer geht's nicht. Einen Korpus so linear wie ein Piezo-Tonabnehmer bekommt zwangsläufig kein Gitarrenbauer hin. Die Qualität von Saiten, Instrument und Musiker, bei Piezos die FRFR-Anlage, bestimmt alles weitere. Bei E-Gitarren kommen noch

    Nummer 2: Der oder die benutzten Tonabnehmer. Sie sind im Frequenzgang sehr beschränkt und ziemlich nichtlinear. Dazu wird durch ihre Lage eine weitere Übertragungsfunktion festgelegt, die mit der des Anschlags multipliziert wird, soweit es ihre komplexen, aber engen Grenzen erlauben.

    Nummer 3: Der Verstärker. Da HiFi-Geräte allerhöchster Qualität selten eingesetzt werden, multipliziert man hier mit noch einer komplexen Übertragungsfunktion. Fast immer ist sie nichtlinear, das heißt, außer linearen Frequenzgangveränderungen (was ist eigentlich eine Frequenz-Gang? ) treten auch nichtlineare Verzerrungen auf, teils durch Übersteuerung, teils durch Konstruktionsfehler, vor allem bei Marshall, aber auch bei Mesa Boogie, die oft von anderen Anbietern kopiert werden. Der speziell anvisierten Klientel wollen sich eben manche Anbieter anbiedern - das bringt jede Menge Kohle, besonders bei "Boutique"-Amps wie von Dumble, Matchless, Trainwreck - da findet man esoterische Gebrauchtpreise

    Nummer 4: Der Lautsprecher. Man nehme am besten nur Tieftöner, damit das wenige Wichtige, was Magnettonabnehmer überhaupt abliefern, auch noch verschwindet. Man hat es ja längst durch Verzerrungen ersetzt, von denen aber die Tiefton-Lautsprecher die lästigsten stark gedämpft übertragen, obwohl man sich solche Mühe mit ihrer Erzeugung gegeben hat.

    So, das waren jetzt nur die wichtigsten Punkte. Wehe, man nimmt noch Effektgeräte dazu! Was tut man nicht alles, um vom ursprünglichen Klang der Saite möglichst wenig zu Gehör zu bringen


  3. Nach oben    #3
    Avatar von Thaven
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    Halt, halt, halt...!

    Du verirrst Dich, lass mich erstmal lesen, danach sehen wir weiter...?

  4. Nach oben    #4
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Du verirrst Dich, lass mich erstmal lesen, danach sehen wir weiter...?
    Leider verirre ich mich gar nicht. Allerdings habe ich gerade sehr viel über Ritchie Blackmore gelesen, und ich kann seine Erfahrungen recht gut nachvollziehen. Obwohl das bei mir natürlich auf einem in vielerlei Hinsicht unvergleichlich niedrigeren Niveau stattgefunden hat, decken sich die Erfahrungen überraschend deutlich.

  5. Nach oben    #5
    Avatar von Thaven
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    Fender Power Strat Deluxe 2008...

    , habe ich mit Fishman Powership Preamp und Bridge fast unsichtbar eingebaut aktiv (9V (ab Werk)) auf der Hinterseite.
    Habe sie mit Hilfe von @Benson aus dem Nachbarforum umgebaut, damit ich si auch passiv jederzeit spielen kann (Schalter)

    Jetzt kommts, habe mir vor ein paar Wochen von Sigma Audio IRs von einer Martin D28 gekauft, in der wage Hoffnung, das Piezo-Gezirpe bei reinem Akustik Spiel zu verbessern...

    Was soll ich sagen...

    Es klingt mit reinem Prozessor, also irgendein Schema (Clean Preamp) ohne Amp, aber bisschen Compi, bisschen Hall, und eben dieser IR wie ne echte Akustische, und nicht nur nach Ovation-Piezo…

    Ich kann Dir gerne die Tage was aufnehmen und zuschicken, ich finde das Ergebnis verblüffend gut! ;-)
    Und Du weißt , ich bin ein Feinschmecker...?

    LG Tom

  6. Nach oben    #6
    Avatar von Thaven
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    Eins noch:
    - Ich kenne handgemachte akustische Flamenco Gitarren aus Andalusien (gespielt und teuer)
    - Ich kenne die Line6 Variax 30 Tage gespielt
    - Ich kenne Ovation Balladeer mehrere Jahre
    - Ich kenne gute Westerngitarren (Martin, Lowden, Takamine, Yamaha, Ibanez..)
    - Ich kenne den Roland GR 30 Gitarren-Synthie schon ewig in meinem Besitz samt Hex-Ta und MIDI-Interface

    Nur, damit Du mich richtig einschätzt, nech?

    LG Tom

    P.S.: Auf das ganze Technik Gebrunze habe ich momentan kein Bock!
    Werde mir das nachher ganz in Ruhe durchlesen und meine Meinung bilden, da ich eher Praktiker bin...

  7. Nach oben    #7
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Eins noch:
    - Ich kenne handgemachte akustische Flamenco Gitarren aus Andalusien (gespielt und teuer)
    - Ich kenne die Line6 Variax 30 Tage gespielt
    - Ich kenne Ovation Balladeer mehrere Jahre
    - Ich kenne gute Westerngitarren (Martin, Lowden, Takamine, Yamaha, Ibanez..)
    - Ich kenne den Roland GR 30 Gitarren-Synthie schon ewig in meinem Besitz samt Hex-Ta und MIDI-Interface

    Nur, damit Du mich richtig einschätzt, nech?

    LG Tom
    Aber klar doch! Ich wollte ja auch nur Dein Augenmerk "verstärkt" darauf richten, dass bei E-Gitarren so gut wie immer viele Köche den Klangbrei verderben, auf die wir recht beschränkte Einflussmöglichkeiten haben.

    Jetzt muss ich mich mal für eine Weile zum Einkaufen verabschieden. Ich hatte eine Weile kein Auto, morgen ist Feiertag, und knapp vier Wochen nach meinem letzten Besuch im Lebensmittelmarkt sind manche Vorräte schon zur Neige gegangen. Nudeln mit zweierlei Fertigsoßen hätte ich noch für ein paar Wochen, aber da sind für meinen geschundenen Herzmuskel eindeutig zu wenig Proteine drin.

    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    ...
    P.S.: Auf das ganze Technik Gebrunze habe ich momentan kein Bock!
    Werde mir das nachher ganz in Ruhe durchlesen und meine Meinung bilden, da ich eher Praktiker bin...
    Weil ich auch kein Mathematiker bin und Dinge eher intuitiv begreife, ohne damit rechnen zu können, kann ich das recht gut nachvollziehen. Mein Text ist ja auch nur ein Text, ganz ohne Formeln oder so...

  8. Nach oben    #8
    Avatar von Thaven
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    Kaufe Hähnchenleber!
    Mit Apfel- und Zwiebelringen gebraten und reichlich Majoran und Curry und dazu Kartoffelbrei und zerlassene Butter und Salz darauf, lecker...!

    Ist gut für die Leber, Darm und auch fürs Herz.

    Hatte ich jetzt vor 2 Tagen gemacht...

    LG Tom

  9. Nach oben    #9
    Avatar von Thaven
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    Zitat Zitat von capmaster Beitrag anzeigen
    Wie meine Zwischenüberschrift schon sagt, sind Magnettonabnehmer das grundlegende Problem der E-Gitarre. Piezos sind nicht nur viel besser, sie sind verglichen mit den magnetischen Notnägeln das einzig Wahre. Sie kriegen die ganze Saitenschwingung mit, nicht nur einen Bruchteil wie ein Magnettonabnehmer, dessen Signal auch noch nichtlinear verzerrt ist. Ich bin schon am Überlegen, ob ich nicht alle Klampfen ohne Piezos verkaufe - dann bleibt mir nur noch ein Bruchteil, aber es sind immerhin sieben, und modellmäßig sind die vier üblichen Verdächtigen (von Fender drei Teles, eine davon umgebaut, und zwei umgebaute FR-Strats, je eine Gibson Les Paul und SG) vertreten. Nur ist das Verkaufen seit dem 02.01.2017 nicht mehr so einfach, gell?

    Piezos in Solidbodies bringen einschließlich High Gain alles, natürlich auch Körperschall, aber das ist erträglich. Ein paar Magnet-Sounds sind schon ganz gut, besonders die beiden Tonabnehmer-Kombinationen der Strat, aber ich mag auch die Magnet-Klänge am liebsten absolut neutral verstärkt, also FRFR, wie man auf Neudeutsch abkürzt

    Das echte Problem sind dann E-Gitarren-Verstärker und E-Gitarren-Lautsprecher. Warum? Ganz einfach: Man multipliziert einfach viel zu viele Übertragungsfunktionen, die verschieden von einer frequenzunabhängig reinen Zahl sind, also nichtlinear, wie der Ingenieur das nennen würde. Hier nun alle diese Übertragungsfunktionen von vorn, und das ganz ohne Mathematik.

    Nummer 1: Der Anschlagspunkt, das "Register", wie der klassische Gitarrist sagt. Es bestimmt, welche Teiltöne jeder Saite erzeugt werden. Bei akustischen Gitarren und Piezo-Tonabnehmern ist hier Schluss. Ganz einfach. Piezos sind darüber hinaus linear, linearer geht's nicht. Einen Korpus so linear wie ein Piezo-Tonabnehmer bekommt zwangsläufig kein Gitarrenbauer hin. Die Qualität von Saiten, Instrument und Musiker, bei Piezos die FRFR-Anlage, bestimmt alles weitere. Bei E-Gitarren kommen noch

    Nummer 2: Der oder die benutzten Tonabnehmer. Sie sind im Frequenzgang sehr beschränkt und ziemlich nichtlinear. Dazu wird durch ihre Lage eine weitere Übertragungsfunktion festgelegt, die mit der des Anschlags multipliziert wird, soweit es ihre komplexen, aber engen Grenzen erlauben.

    Nummer 3: Der Verstärker. Da HiFi-Geräte allerhöchster Qualität selten eingesetzt werden, multipliziert man hier mit noch einer komplexen Übertragungsfunktion. Fast immer ist sie nichtlinear, das heißt, außer linearen Frequenzgangveränderungen (was ist eigentlich eine Frequenz-Gang? ) treten auch nichtlineare Verzerrungen auf, teils durch Übersteuerung, teils durch Konstruktionsfehler, vor allem bei Marshall, aber auch bei Mesa Boogie, die oft von anderen Anbietern kopiert werden. Der speziell anvisierten Klientel wollen sich eben manche Anbieter anbiedern - das bringt jede Menge Kohle, besonders bei "Boutique"-Amps wie von Dumble, Matchless, Trainwreck - da findet man esoterische Gebrauchtpreise

    Nummer 4: Der Lautsprecher. Man nehme am besten nur Tieftöner, damit das wenige Wichtige, was Magnettonabnehmer überhaupt abliefern, auch noch verschwindet. Man hat es ja längst durch Verzerrungen ersetzt, von denen aber die Tiefton-Lautsprecher die lästigsten stark gedämpft übertragen, obwohl man sich solche Mühe mit ihrer Erzeugung gegeben hat.

    So, das waren jetzt nur die wichtigsten Punkte. Wehe, man nimmt noch Effektgeräte dazu! Was tut man nicht alles, um vom ursprünglichen Klang der Saite möglichst wenig zu Gehör zu bringen
    Puh!
    Da haste Dir aber Mühe gemacht...

    Bei mir ist das ganz einfach, entweder es klingt gut und spielt sich gut, oder kann weg!

    LG Tom

    P.S.: Oft weiß ich auch, warum es so und nicht anders ist und was man tun kann... ;-)
    Und den Klang einer guten Strat, oder Tele würde ich niemals so herabwürdigen, weil kann einfach göttlich sein, genauso, wie für die LP-Nerds, die Gary Moore mit seiner 'Greeny' noch den Speichel lecken würden, wenn er noch da wäre...( Mann, der war doch noch gar nicht so alt…?)
    OK, ziemlich überspitzt, aber ist nen Kern Wahrheit drin...

    Wir wissen, wie es klingen muss?! ;-)

    Und jetzt komm mir bloß nicht mit Piezos, das ist ne völlig andere Geschichte, wo ich mich zufällig auch ganz gut auskenne, he, he, zumindest als Spieler und nicht nur Theoretiker...

    Das gemeine Publikum hat auch gewisse Klänge abgespeichert, ohne zu wissen woher, wie , und warum sie gemacht wurden..., springt aber darauf an (Trigger)
    Und je authentischer (alt), umso besser... ! ;-)

  10. Nach oben    #10
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    Diesen Ohrwurm seit heute morgen...


    https://www.youtube.com/watch?v=hq2KgzKETBw
    , aber passt gut, weil excellente Stimme, execelente Gitarre, excelentes Arrangement..., und sowieso...?

    Ich wette, der hat die 50 Mille Marke schon längst überschritten...?

    Aber immer wieder schön, weil er und sein Gitarrist können es einfach!
    LG Tom

    PS.: Sorry, ich meine kurz Paco de Lucia in dem Video gesehen zu haben, was ist , wenn er die Akustische gespielt hat?
    Jetzt wird einiges klarer...
    Ich Dummkopf!
    (Jetzt weiß ich, warum mir das immer so gefallen hat..., weil genial!)
    Ich schäme mich!
    Hallo Guitarquango, hörst Du mich?

  11. Nach oben    #11
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    Ich glaub mein Tag ist heute gelaufen, wie peinlich...

    Aber immerhin hab ichs immer gemocht..!

  12. Nach oben    #12
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    Ruhe in Frieden Paco...

    , für mich der größte und beste analoge und akustische Gitarrist aller Zeiten...(Verbeugung...!)

    So, muss erst mal meine Schmach verdauen...

  13. Nach oben    #13
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    Warum kommt bei mir bei Piezo-Gezirpe einfach kein Gitarristen-Gefühl auf, weder das Klassische-, noch das Rocker-Herz...?

    Meine Lösung hat ja noch keiner hinterfragt, oder wie und womit ich das mache?

    Ich denke, auch dieser Thread ist mal wieder eine Einbahnstraße...

    Ich kann nur empfehlen, was ich in Beitrag #5 geschrieben habe.
    Nehmt Euch ne Gitarre mit Piezos und probiert es genau so aus. ;-)

    Also die Line6 Variax, die ich mal hatte mit dem Martin-Profil klang ähnlich gut, aber auch nicht besser...

  14. Nach oben    #14
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    Egokacke und Möchtegernkünstler

    Alles, was du hier von dir gibst, ist gequirlte Egokacke eines gelangweilten Frustrierten. Und dich wundert es, wenn da keiner mit macht (außer die anderen Egoisten hier im forum).

    Komisch warum sind so viele, die sich "Musiker" nennen, Egoisten. Alle als Kind zu heiß gebadet oder was ist mit euch los?

    ich zitiere aus dem Eingangsbeitrag (den Rest hab ich nicht gelesen, ist mir zu albern, der Eingangsbeitrag reicht):

    "Das Grundproblem bleibt...
    Jeder ist sich selbst der Nächste, und möchte natürlich nicht seine positiven Erfahrungen mit seinem Sound teilen...?
    Könnte ja jeder kommen..., und ne, dem gebe Ichs nicht!
    Jetzte haste dein Leben lang gelernt, und da kommt son W*chser daher...
    Wer genauer hinschaut hat eigentlich von mir schon alles für einen guten Gitarrensound erfahren, ja ich war immer freigiebig, weil ist meine Lebenseinstellung...!"

    Ich war ja immer freigiebig aber ihr gebt mir nix ab. Jammerjammerjammer.
    Wobei *grübel*, wovon redet der überhaupt; "positive Erfahrungen mit seinem Sound", was ist das denn? Ist das wichtig, und warum ist ihm das wichtig? Ich meine wie muß man drauf sein, um so etwas als "wichtig" zu empfinden und dann noch in neurotischer Art und Weise zu vermuten, dass jemand genau diesen einzigartigenunvergleichlichenSound "klauen" würde? Oder sonstwas mit machen würde. Die Farbe eines Klodeckels wäre für mich interessanter als so ein Mist. Mein Gedanke: dümmliche Egokacke eines gelangweilten übersättigten Menschen.

    Weiter im Eingangskommentar:
    "Es fehlen mir eigentlich nur noch die letzten kleinen, aber manchmal entscheidenden Pixel, die mir zum Teil @capmaster, aber auch zum größeren Teil andere Foren erfüllt haben...
    Wissen ist Macht über Dein Instrument!"

    Da offenbart uns der threadersteller sein Denken: Macht.
    Macht ist das wichtigste, klar, und Wissen ist Macht (meint er, hat er irgendwo gehört und plappert er deshalb nach). Damit schwimmt er genauso auf der "ichbinderGrößteundBeste"-Egokacke-Welle mit wie alle anderen (Möchtegern-) musiker /Künstler. Die plappern und spielen auch alles nach, was "in" ist.

    Und genau DAS ist es, was einen Künstler ausmacht: Er ist bescheiden. Er ist kein Egokacke-ins-Rampenlicht-steller und er jammert auch nicht anonymerweise in Musikerforen rum. Alle anderen sind halt eben Möchtegernkünstler/-musiker.

  15. Nach oben    #15
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    Natürlich ist Wissen auch in der Musik Macht!

    Liebe Calacirya,

    je besser man seine Musik und besonders sein Instrument versteht und beherrscht, desto stilsicherer kann man sich Ausdruck verschaffen. Ich weiß nicht, ob Du meinen ausgedehnten Beitrag #2 gelesen hast. Da habe ich mal allgemein ein wenig mit dem Thema E-Gitarre abgerechnet, und ich schätze, ich werde demnächst zwei Fäden über Mythen beginnen, einen zu (nicht nur E-)-Gitarren, den anderen zu Gitarrenverstärkern.

    Es sind seit Jahrzehnten unglaublich viele Märchen unterwegs, die sich hartnäckig halten, Musiker aufs Glatteis führen und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. Wer falsch kauft, kauft oft zweimal oder noch öfter - und schmeißt schließlich hin Zu allem Überfluss werden viele haltlose Annahmen auch von Personen gepflegt, von denen man annehmen könnte, sie seien Fachleute.

    Es kann eine Menge Mut erfordern, sich gegen Mythen zu stemmen. Ich bin insbesondere anfangs im englischsprachigen Forum eines amerikanischen Gitarrenherstellers des öfteren angefeindet worden, wenn ich teure Teile von Drittanbietern als Fehlinvestitionen entlarvte. Da werden anderen Brücken und Saitenhalterungen wie auch Potentiometern und Kondensatoren gleichen Nennwerts mit teilweise echter, oft aber dank einer Mogelpackung nur angenommener anderer Machart grundlegende klangliche Veränderungen angedichtet, die ausnahmslos positiv geschildert werden. Fast nichts davon hält einer objektiven Überprüfung stand. Aber klar, das Zeug war teuer, also muss es ja gut sein, und so kommen Gerüchte in die Welt.

    Man nehme auch das berühmte Saitenmarken- und Saitenstärken-Wechsel-Spiel. Da kann man sich jahrelang selber Hindernisse in den Weg legen, ohne auf einen grünen Zweig zu kommen. Und wehe, man findet plötzlich das einzig wahre Plektrum, dann muss man freilich alle Saiten nochmal ausprobieren. Schließlich lässt man sich nach der x-ten Neubundierung vom Gitarrenbaumeister überzeugen, die Saitenlage mal anständig zu erhöhen. Dann wird der Anschlag eine Schwingung erzeugen, die in den Ton mündet, statt hauptsächlich die Bundstäbchen abzufräsen. Nach dieser lange verdrängten Erkenntnis kann natürlich das Spiel mit den Saiten und den Plektren wieder von vorn anfangen. Ja, und dann das ewige Experimentieren mit anderen Tonabnehmern...

    Was man halt so macht, um das Gitarrespielen zu vermeiden

  16. Nach oben    #16
    Avatar von Thaven
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    Ich denke, auf @Calas Fäkal-Sprache und Beleidigungen muss ich mich nicht herablassen.

    Kein Wunder, dass Du damals Mobbing-Opfer wurdest mit diesem aggressiven Umgangston.
    Denk mal drüber nach...

    LG Tom

  17. Nach oben    #17
    Avatar von Thaven
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    @Capmaster

    Auf Deine beiden angekündigten Fach-Threads bin ich sehr gespannt...

    LG Tom

  18. Nach oben    #18
    Avatar von Thaven
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    Abzocke..., hohe Preise!

    Es war auch zu meiner Zeit und m.M.n. auch in heutiger Zeit üblich in der Musikalien-Branche, Unwissende, oder Möchtegerne oder Großkotz, oder einfach Unsympathische abzuzocken über den Preis...

    Das Einzige, was einen dagegen schützen konnte, war Wissen und Detailkenntnisse, bzw. beobachten des Marktes, weil, es gab ja noch kein I-Net... ;-)

    An Cala:
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dreckskatze.gif  
    Geändert von Thaven (09.10.2019 um 00:15 Uhr)

  19. Nach oben    #19
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    Es war auch zu meiner Zeit und m.M.n. auch in heutiger Zeit üblich in der Musikalien-Branche, Unwissende, oder Möchtegerne oder Großkotz, oder einfach Unsympathische abzuzocken über den Preis...

    Das Einzige, was einen dagegen schützen konnte, war Wissen und Detailkenntnisse, bzw. beobachten des Marktes, weil, es gab ja noch kein I-Net... ;-)
    Apropos Möchtegern oder Großkotz - da fällt mir gerade ein Spruch meines damals 17-jährigen Sohnes ein, der zwar bis heute kein Instrument spielt, aber meine Herangehensweise an Gitarren kennt und eine gute Beobachtungsgabe hat. Ich glaube, ich mach' da gleich mal ein neues Thema auf...
    Geändert von capmaster (09.10.2019 um 00:51 Uhr)

  20. Nach oben    #20
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    Abzocken

    kann man ja nur diejenigen, die Geld haben.
    Ab einem gewissen Alter weiß man, was gut ist. Ich habe schon einige (wenn auch "nur" akustische) Gitarren gespielt. Mich kann keiner mehr "abzocken".

    Nein, den Beitrag 2, @Capmaster, habe ich nicht gelesen. Ist doch das Hauptthema dieses Fadens, @Thavens Neurose und Depression in Kombi mit seiner Jammerei, nicht für mich interessant. Deshalb hatte ich zwar versucht, hier zu lesen, bin aber nicht weit gekommen weil mir von der Jammerei regelrecht übel wurde.

    In gewissem Sinne hat er ja irgendwo recht, wenn er sich über Umgangston und Egowahn sogenannter "Musiker" beschwert. Und überhaupt über nicht vorhandenen Stil und Benehmen und so weiter ... nur leider (?) zieht er daraus die völlig falschen Schlüsse und jammert immer weiter.

    Dies hat nichts mit einem normal sinnvollen Musiker-Dasein zu tun, sondern es ist einfach nur noch erbärmlich. Das wollte ich hier angemerkt haben. Als Musiker / Künstler macht man das, was man machen muß, weil man es als seine Berufung empfindet, und nicht, weil man gerne im Rampenlicht steht. Und schon gar nicht jammert man andauernd im Internet herum.

  21. Nach oben    #21
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    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Komisch warum sind so viele, die sich "Musiker" nennen, Egoisten. Alle als Kind zu heiß gebadet oder was ist mit euch los?
    Wer heute als Musiker ein bisschen erfolgreich sein möchte, der sollte auch ein starkes Ego haben.
    Das trifft auf alle Leute zu, die häufig im Mittelpunkt stehen, denn nur mit einem gehörigen Schuss an Selbstvertrauen und etwas Ellbogen kommt man hier weiter.
    Das hat mit heiß baden nichts zu tun, sondern einfach damit, weil es für viele nicht nur ein Zeitvertreib und Hobby, sondern auch ein Job ist.
    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Und genau DAS ist es, was einen Künstler ausmacht: Er ist bescheiden. Er ist kein Egokacke-ins-Rampenlicht-steller und er jammert auch nicht anonymerweise in Musikerforen rum.
    Genau.
    Und er tönt anonym lautstark in den Foren herum, wie supertoll er doch spielen kann und was er alles machen tun könnte, wenn er doch nur wollen täte..
    In Wahrheit hockt er einsam mit seinen Hartz IV-Bezügen in seiner kleinen bescheidenen Bude herum und klampft gelegentlich so vor sich hin. Aber leider hört ihm Niemand zu.
    Er ist ja so bescheiden (oder auch nur zu träge), um eine Eigeninitiative zu ergreifen raus unters Volk zugehen und "Yeah -hier bin ich" zu rufen.
    Da gibt es dann tausende von Gründen, besser gar nichts zu machen, denn alle tragen eine Schuld an der Situation, nur man selber eben nicht.

    Dabei träumt der große Künstler leise davon, das ein Herr Warner oder EMI persönlich die dicke Stretchlimo vor der Türe parkt, an seiner Wohnungstür klingelt, vor ihm niederkniet und dem unentdeckten Superstar endlich die Ehre erweist, die er verdient.

    Irgendwann geht das Licht aus und es steht der große schwarze Kombi vor der Türe.
    Und was ist mit der großen, für die Nachwelt hinterlassenen, Kunst?
    Nichts, absolut gar nichts, denn Niemand auf diesem Planeten hatte Kenntnis davon und so wird sie auch Niemand vermissen.
    Als hätte es sie nie gegeben.

    Ach, er war ja so bescheiden.

  22. Nach oben    #22
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    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Als Musiker / Künstler macht man das, was man machen muß, weil man es als seine Berufung empfindet, und nicht, weil man gerne im Rampenlicht steht.
    Das Rampenlicht gehört bei einem Profimusiker dazu, so wie das Salz auf dem Frühstücksei.
    Es ist doch ein erhebendes Glücksgefühl, wenn man nach der dritten Zugabe mit standing Ovations von der Bühne gehen kann, dabei auf ein total zufriedenes Publikum schaut, und man sieht, das man an diesem Abend alles richtig gemacht hat.

  23. Nach oben    #23
    Avatar von Thaven
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    Danke
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    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen

    Genau.
    Und er tönt anonym lautstark in den Foren herum, wie supertoll er doch spielen kann und was er alles machen tun könnte, wenn er doch nur wollen täte..
    In Wahrheit hockt er einsam mit seinen Hartz IV-Bezügen in seiner kleinen bescheidenen Bude herum und klampft gelegentlich so vor sich hin. Aber leider hört ihm Niemand zu.
    Er ist ja so bescheiden (oder auch nur zu träge), um eine Eigeninitiative zu ergreifen raus unters Volk zugehen und "Yeah -hier bin ich" zu rufen.
    Da gibt es dann tausende von Gründen, besser gar nichts zu machen, denn alle tragen eine Schuld an der Situation, nur man selber eben nicht.

    Dabei träumt der große Künstler leise davon, das ein Herr Warner oder EMI persönlich die dicke Stretchlimo vor der Türe parkt, an seiner Wohnungstür klingelt, vor ihm niederkniet und dem unentdeckten Superstar endlich die Ehre erweist, die er verdient.

    Irgendwann geht das Licht aus und es steht der große schwarze Kombi vor der Türe.
    Und was ist mit der großen, für die Nachwelt hinterlassenen, Kunst?
    Nichts, absolut gar nichts, denn Niemand auf diesem Planeten hatte Kenntnis davon und so wird sie auch Niemand vermissen.
    Als hätte es sie nie gegeben.

    Ach, er war ja so bescheiden.
    So können nur nicht betroffene und gesunde Menschen sprechen, die keine Empathie kennen... ;-)
    Also Narzissten.

  24. Nach oben    #24
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    Zitat Zitat von Thaven Beitrag anzeigen
    So können nur nicht betroffene und gesunde Menschen sprechen, die keine Empathie kennen... ;-)
    Also Narzissten.
    Nur weil man jeden Tag sehr viel und sehr hart arbeitet, ist man noch lange kein Narzisst.
    Ich laber eben nicht nur den ganzen Tag rum, sondern mache Musik und erschaffe etwas.

    Das einige Leute, so auch du, hier das krankheitsbedingt vielleicht nicht können, kann ich doch akzeptieren und verstehen.
    Aber warum muss dann ständig über andere Musiker mies abgelästert werden, wenn man selber nix auf die Kette bekommt?
    Das ging auch mehr an Cala als an dich.

  25. Nach oben    #25
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    Rampenlicht?

    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen
    Das Rampenlicht gehört bei einem Profimusiker dazu, so wie das Salz auf dem Frühstücksei.
    Es ist doch ein erhebendes Glücksgefühl, wenn man nach der dritten Zugabe mit standing Ovations von der Bühne gehen kann, dabei auf ein total zufriedenes Publikum schaut, und man sieht, das man an diesem Abend alles richtig gemacht hat.
    Kann ich drauf verzichten. Ist mir zu grell.
    Und überhaupt sind mir die Leute heutzutage einfach zu blöd. Warum soll ich um die Gunst von Vollverblödeten buhlen. Das hat auch nix mit "starkem Ego" zu tun.
    Ich weiß ja dass die Meisten da draußen - was Musik an geht - vollverblödet /verwestlicht sind. Eben dieses Wissen läßt mich so handeln und das geht auch gar nicht anders, denn ich habe das, was man INNERE WERTE nennt. Ich handele nicht gegen meine eigene innere Überzeugung - im Gegensatz zu den meisten anderen. Auch nicht für Geld.

    Vielleicht kommen ja irgendwann mal Zeiten, wo sich die Gesellschaft ändert. Das würde ich nicht ausschließen wollen. Und natürlich ändere ich dann auch meine Einstellung zum Thema.

    Ganz abgesehen davon beziehe ich das nicht auf mich, was du schreibst, @ Moogmann. Ich habe als chronisch Kranker immerhin einige CDs erstellt / selbst aufgenommen, das würdest du an meiner Stelle nie schaffen. Weil du nicht weißt, was kämpfen ist, auch gegen widrige Umstände kämpfen und weiter machen, das hast du nie gelernt. Du hast nicht die nötige Widerstandskraft dazu.

    Hier ist noch ein Satz, der ist so bezeichnend:
    "Das hat mit heiß baden nichts zu tun, sondern einfach damit, weil es für viele nicht nur ein Zeitvertreib und Hobby, sondern auch ein Job ist."

    Wir halten fest: ein Job. D. h. das hat was mit Geld verdienen müssen, zu tun, richtig?
    Dh. du kriechst für Geld deinem Publikum in den Allerwertesten. Du machst das, was DIE hören wollen. Wo bitte ist da die Kunst? Für mich ist das einfaches Geldverdienen. Sonst nichts. Mit Kunst oder Musik als Teil der Kunst hat das nichts zu tun.

  26. Nach oben    #26
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    Neue Erkenntnis...

    Da mich Cala's krude Ansichten nichts mehr angehen und hier nur meinen Thread sabotieren, heute eine neue Erkenntnis für mich, an alle E-Gitarristen:

    Mich hatte an meiner 2008er Fender Deluxe-Strat bei Aufnahmen schon immer gestört, dass die eigentlich sehr gut klingenden TexMex Single-Coils brummen und alle anderen Singles auch...

    Habe daher heute den ganzen Tag mit versch. PUs und Leerspulen experimentiert, immer einen Wave-Edtor mit großem Input-Meter Anzeige im Blick...
    Da ich versch. Noiseless PUs Seymour Duncan und DiMarzio kenne und mich der klang nie so richtig überzeugt hat, meist zu wenig Output und leblos, habe ich erstmal am Neck nen Fender CS 69er, in der Mitte einen phasengleichen TexMex, und am Steg einen phasengleichen SD SSL6 mit ordentlich Output, die ich schon länger in der Bastelkiste hatte montiert und klassisch verschaltet.
    Ich weiß, dass diese Kombi gut abgestimmt und gut klingt.

    So, jetzt kommts:
    Ich hatte noch einige alte Keramik-Singles in der Bastelkiste, die ich noch von einer billigen 15o,- € Strat hatte (J&D)
    Erstmal alle durchgemessen, zwischen 6,5-6,9 kOhm
    Beim Stärksten habe ich einfach die angeklebten Magnete entfernt und die Eisenstifte herausgedreht.
    Ich brauche ja nur die Spule!
    Diese habe ich in Serie zwischen Switch und Volumen-Poti gelötet und zwar, da es zwei Möglichkeiten gibt wierum mit Kokoklemmen-Kabel vorher ausgetestet. Als das Brummen auf der einen Art drastisch abnahm, habe ich es so festgelötet, und alles wieder zusammengebaut.

    Das Ergebnis hat mich sehr zufriedengestellt, weil durch diese selbstgemachte Dummy-Spule aus einfachen Mitteln ca. 75% des Brummens eliminiert werden... ;-)
    Da ich seit eh und je 500 kOhm linear Vol. und 500 K logarithmisch für Tone-Potis verwende, kann ich den leichten Verlust der Höhen sehr gut kompensieren.

    Ich bin mit mir heute sehr zufrieden, was ja auch wichtig ist und kann nun mein Werk ungehemmt genießen...

    LG Tom
    Geändert von Thaven (18.10.2019 um 00:49 Uhr)

  27. Nach oben    #27
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    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Kann ich drauf verzichten. Ist mir zu grell.
    Und überhaupt sind mir die Leute heutzutage einfach zu blöd. Warum soll ich um die Gunst von Vollverblödeten buhlen. .
    Und du hältst dich selbst für den einzigen großen geistigen Überflieger auf dieser Welt?
    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja dass die Meisten da draußen - was Musik an geht - vollverblödet /verwestlicht sind.
    Das ist eine interessante Sichtweise.
    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Weil du nicht weißt, was kämpfen ist, auch gegen widrige Umstände kämpfen und weiter machen, das hast du nie gelernt. Du hast nicht die nötige Widerstandskraft dazu.
    Woher willst du das denn wissen? Du kennst mich doch gar nicht.
    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Dh. du kriechst für Geld deinem Publikum in den Allerwertesten.
    Nein, ich krieche nicht -wie kommst du denn darauf?
    Ich mache meine Musik aus ganzem Herzen und mit vollem Einsatz und versuche immer mein Bestes zu geben.
    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Du machst das, was DIE hören wollen.
    Nein, du verwechselst da was.
    Ich mache nicht das, was die Leute hören wollen, sondern viele Leute wollen das hören, was ich mache.
    Das ist der Unterschied.
    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Wo bitte ist da die Kunst? Für mich ist das einfaches Geldverdienen. Sonst nichts. Mit Kunst oder Musik als Teil der Kunst hat das nichts zu tun.
    Das Eine schließt ja das Andere nicht aus.
    Ich kann auch deiner Denke nicht folgen.
    Dann müsste ja jede Art von Kunst und Musik, die einige Menschen so gut gefällt, das sie gerne etwas dafür bezahlen möchten, ja alles Schrott sein.
    Kunst wäre also nur dann Kunst, wenn der Künstler seine Arbeit verschenkt?
    Du spinnst doch.

  28. Moogman´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  29. Nach oben    #28
    Avatar von nick nightingale
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    But for myself, I still have some very un-glamorous ground to cover before we get into the juicy details of actual recording and processing techniques.

    Recording, like any process that is both technical and creative, is a state-of-mind thing. Any single aspect of the process has the capability of being either a launching pad or a stumbling block to better records. Experience brings a sense of proportion and circumspect "big picture" awareness that is hard to get from reading web forums and eq recipes.

    It is important to work fast. Finished is always better than perfect. Always. In more ways than one.

    For one thing, you will change your mind about things as the recording develops. There are a thousand steps along the way, and if you get too stuck on one, you lose your inspiration and sense of proportion, you'll get frustrated and your ears will start to burn out, and you will start to hate the song and the sound. Recording it will start to feel like a chore and a burden and that state of mind will show in the finished product, if it ever gets to that state. More likely, the project will become a half-forgotten waste of hard disk space that never gets completed.

  30. Nach oben    #29
    Avatar von Thaven
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    'Kunscht' kommt von Können,
    und wenn man etwas kann, was anderen Menschen (und einem selbst) Freude bereitet und sie ne Menge Applaus spenden, ja sogar dafür Geld ausgeben und dranbleiben, hat man wohl den Royal Flash unter den verfügbaren Karten gezogen... ;-)

    Man sollte allerdings auf der Hut sein, denn wie alles im Leben hat auch das nicht nur Vorteile, siehe die zu früh verstorbenen 27er, oder Ami Winehouse, Elvis, und viele andere berühmte Persönlichkeiten...
    Von vielen unbekannteren Künstlern weiß man logischerweise wenig, bis nichts...
    Aber man weiß von teilweisen Charakter- und Persönlichkeitsänderungen und Änderung der Verhaltensweisen und das manchmal auch drastisch...
    Ähnlich bei nicht wenigen Politikern, die an die Macht gelangen und dann diesem Rausch verfallen und auch oft wahnsinnige Dinge tun...
    Ein Psychologe könnte dieses Phänomen sicher deutlich erklären...

    LG Tom

    @Nick Nightingale, sehr weise Worte, vom wem sind die, wenn nicht von Dir...?

  31. Nach oben    #30
    Avatar von nick nightingale
    37 Jahre alt
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    nein die worte sind nicht von mir... war jetzt mal so "konstruktiv" an dich gerichtet... man kann alles überanalysieren und ständig an seinem Equipment rumbasteln um noch die letzten 3% "sound" rauszuholen ob das letztendlich immer zielführend ist?!

    EDIT:

    https://www.youtube.com/watch?v=1QjRmzkB81E

    Over thinking, over analyzing separates the body from the mind

  32. nick nightingale´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  33. Nach oben    #31
    Avatar von Thaven
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    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    nein die worte sind nicht von mir... war jetzt mal so "konstruktiv" an dich gerichtet... man kann alles überanalysieren und ständig an seinem Equipment rumbasteln um noch die letzten 3% "sound" rauszuholen ob das letztendlich immer zielführend ist?!
    Na ja, zumindest hatte ich einen guten Tag...

    Ich fühle mich einfach noch nicht bereit (es muss kribbeln), um wieder aktiv zu komponieren...
    Mir fehlt irgendwie immer noch die Sinnhaftigkeit und die Muse für 'Neues'...
    Obwohl ich täglich spiele und improvisiere um so zumindest mein technisches Können auf der Gitte zu erhalten...

    Äh, von wem war Dein obiges englisches Zitat?

  34. Nach oben    #32

  35. Nach oben    #33
    Avatar von Thaven
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    Ich tippe auf Yep, weil werde mir wohl nicht den ganzen tausendseitigen Thread durchlesen...

    Übrigens, deutlich hörbare Artefakte, Knackser und Aussetzer gehören nicht mehr in eine künstlerische Darbietung in heutiger Zeit, da mittlerweile selbst die günstigere Hard- und Software ausreichend leistungsfähig genug ist, um das zu verhindern.
    Daher ist das die erste Vorkehrungsmaßnahme und keine Überanalyse, oder übertriebene Perfektion. ;-)

    Es sei denn, es handelt sich um alte Aufnahmen (vor 2-Kern Prozessoren), die nicht professionell erstellt wurden, wie bei Dir, oder auch bei mir...?

    P.S.: Bei einer guten und oft gespielten LP kann ich auch die Knackser und Knistern ignorieren...

    Geändert von Thaven (18.10.2019 um 03:37 Uhr)

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