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Thema: Mooer GE 300, neuer kompakter Modeller...

  1. #1
    Avatar von Thaven
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    Mooer GE 300, neuer kompakter Modeller...

    Hi, habe mir heute das Mooer GE 300 bei Gear4music bestellt.

    Warum gerade da?
    Weil es günstiger als hier in D ist und ich mit meinem VIP-Modus dort nochmal spare satte 21,- € :-))
    Mit dem großen T hatte ich ja, wie hier beschrieben, so mein Problem und wollte diesmal anders, selbst Schuld, he, he...! ;-)

    Eigentlich habe ich schon lange einen guten Ton mit meinem Helix (kann alles und gut, aber ziemlich groß für mal nur ne Jamsession) und ein Vox Tonelab ST in ner Laptoptasche samt Mooer IR-Loader, Clean-Booster, Maxon SD9 davor und Netzteil, für mal schnelle Jam, Probe, oder Gigs.

    Allerdings wäre das Mooer GE 300 von den Ausmaßen und Gewicht genau in der Mitte zwischen Helix und meiner Vox-Lösung bzw. den neuen Stomps von Line6 und Headrush, wo man leider auch wieder Vol., -Expr.-Pedale anschliessen muss, und dort sind die Fusstaster sehr eingeschränkt.

    Mal sehen, wenn das neue Mooer GE 300 MEINE Vox-Lösung schlägt (sehr guter Ton immernoch, besser als das Helix m.M.n.), behalte ich es und verkaufe einige andere Sachen dafür...

    Ich werde berichten, wenn beliebt...? :-)

    LG Tom

    https://www.gear4music.de/de/Gitarre...fektpedal/2UHQ

  2. Nach oben    #2
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    Nachtrag:

    Wie Ihr vielleicht wisst, beschäftige ich mich seit Jahren mit dem Sound von Modellern und hatte immer den Eindruck, ja, nahe dran, aber das Spielgefühl lässt oft zu wünschen übrig. :-(
    Selbst bei Hochpreisigen wurde ich den Eindruck nicht los (im Anschlag immer etwas pappig, und früher die Zerre zu fizzelig)
    Dagegen kann man etwas tuen, wenn man sich auskennt, aber das ist ja nicht im Sinne des Erfinders, nech?

    Für mich die Ausnahme, was 'pappig' anbelangt die alten Vox Tonelabs, die mit einem guten Overdrive davor, selbst ganz milde als Booster genutzt, einem echten Röhrenamp im Gesamtsound und Spielgefühl m.M.n. in nichts nachstehen. ;-)
    (Besitze aktuell einen Laney IRT Studio 15 und einen Marshall Silver Jubilee) und kann daher bestens vergleichen.
    Und selbst die benötigen z.Bsp. um auch etwas leiser gut zu klingen z.Bsp einen Lehle Sunday Driver davor, damit man nicht im Mulm untergeht geht...:-))

    Ich werde das neue Mooer GE 300 genau dahingehend auf Grundsounds testen und vergleichen mit Studio-Abhöre und vielleicht auch später im Proberaum über FRFR's und ne geschlossene 2x12" V-Type Celestion Box und 1x12" Greenback an meinem Marshall Return > nur Endstufe (aber dann ohne Cab Sim).

    Wenn ich wieder nach Tagen der Arbeit enttäuscht sein sollte und dat Dingen zurückschicke, lass ich es Euch wissen, bin dann aber immer noch happy mit meinen vorhandenen Lösungen und neuer Erkenntnis... ;-)

    Nicht alles was neu, ist auch gut, so lasse ich mich nicht einfangen, he, he ;-)

    Guts Nächtle

    LG Tom


  3. Nach oben    #3
    Avatar von Thaven
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    angekommen...

    So heute ist's gut verpackt und mit vorzüglichem DPD-Service angekommen.

    Habe schon einiges getestet, und sogar meinen Lieblingsamp (VHT-Crunch) aus meinem Vox Tonelab fast identisch nachbauen können... ;-)
    Ebenso den Marshall 2525 Jubilee, den ich ja in echt besitze, bin aber noch dran, da ich den in vertretbarer Lautstärke ja hier zuhause nur über KH vergleichen kann.. ;-)

    Aber, wenn kein Interesse besteht, kann ich mir ja die Arbeit sparen, hier zu berichten...?

    Ich habe gehofft, den Gitarrenbereich hier etwas beleben zu können, aber das Echo ist in diesem Forum mehr als dürftig...! :-(

    Tipp an @Musicstore, macht in jedem versendeten Paket nen Flyer, bzw. Kärtchen sich hier anzumelden und mit Musikern aus aller Welt zu kommunizieren, wie es das Große T damals gemacht hat... ;-)

    (eigentlich müsste ich jetzt mal so lammsam Geld verlangen, nech…? ;-))

    LG Tom
    Geändert von Thaven (08.06.2019 um 00:21 Uhr)

  4. Nach oben    #4
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    Ich finde diesen bemühten, gestressten Messe-Presenter einfach göttlich, weil er zufällig die richtige Gitte dafür spielt und einigermaßen ehrlich ist, he, he! :-))




    https://www.youtube.com/watch?v=9VEZrYamHsk

  5. Nach oben    #5
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    sehr reger Austausch hier..., he, he!

    , so habe das Mooer GE 300 schon ausgiebiger testen können:

    - als erstes mein geliebtes Blackstar HT-Dual Röhren Overdrive gesampelt, bzw. Tone Captured
    - dann den Preamp meines Marshall 2525 Jubilee-Combos gecaptured

    Ergebnis war ( über Studio-KH) immer na dran, sodass ein nicht eingeweihter, bzw. Laie wahrscheinlich keinen Unterschied hört...?
    Meine tieferen persönlichen Eindrücke aber, gibt's hier erst nach Beteiligung an der Diskussion... ;-)

    Auch habe ich den neuesten Bonedo Test gelesen.
    Weiß nicht, was der da gemacht hat, wahrscheinlich nur mal kurz angeschlossen, die Presets mit seiner Paula durchgecheckt und für Mist befunden...?

    Ich hingegen lasse mir viel Zeit und baue selber Amps aus eigenen Grundeinstellungen, bzw. Vergleiche zu meinem echten Gear, Helix, Vox Tonelab, Marshall 2525, Laney IRT Studio 15 und lese die englische Manual ausführlich!
    So komme ich fast auf wahre Fakten, obwohl ich nur ein Mensch bin.

    Wie gesagt, diese kann man nur mit mehr Beteiligung erfahren... ;-)

    LG Tom

  6. Nach oben    #6
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    DER wird bezahlt, ich bin nur ein Menschenfreund und fast kostenlos..., he, he! ;-)

    LG Tom
    hier nen neues Video, aber na dran...;-)

    https://www.bing.com/videos/search?q...9919&FORM=VIRE

  7. Nach oben    #7
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    Tage der Ernüchterung...

    So, mit frischen Ohren heute meinen gecapturedten Ton gehört und festgestellt, dass der eigen Plexi-Sound des Mooer dem Original Marshall Jubilee mehr entspricht.
    Auch gut? :-)

    Ich ahne aber bereits, was das Mooer vor allem Live (Proberaum, Bühne) auszeichnet, da es einen bestimmten Eigenklang (Betonung) mitbringt... ;-)

    Als Nächstes werde ich meinen berühmt berüchtigten VHT Pitbull-Ton aus meinem gemoddeten VOX-Tonelab capturen, und wenn das über mehrere Tage zufriedenstellend klappt, darf es bleiben...

    P.S.: Bis jetzt ausprobiert mit F-Baja Tele, F-Deluxe HSS-Strat und Fusion Pro 2 HSH (Rockinger Dream-Team Pu's und F-CS 69 Mitte) vom großen T.

    Schätze aber mal, mit einer normalen G-Paula muss man sein Denken etwas umstellen...?

  8. Nach oben    #8
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    Kritik

    So, ist mir die Tage schon aufgefallen, die Audio-Treiber (Asio 64-Bit) unter WIN10 sind nicht stabil.

    Wenn ich neben meinem Gedudel und Kopfhörer TV schaue, stürzt die App regelmäßig ab und beißen sich bei gleichzeitiger Nutzung, obwohl der Stereo-Ton astrein.
    Ich warte auf ein Update der Firmware...!

    Das Tone-Capturing, eigentlich ein Killer-Feature funktioniert eher zufällig und das Manual ist eher zweideutig!

    Obwohl mir die Features an dem Gerät und die Bauweise sehr gefallen, und ich glaubte, mein altes Vox Tonelab zu ersetzen, muß ich doch mich von neuem Bling-Blang verabschieden.

    Das Tone-Capturing verursacht zu viele Artefakte im Vergleich zu meiner eingeschliffenen echten Hardware.

    Die Amps ansich und die Möglichkeiten diese Geräts sind aber in Ordnung, nur würde ich hier eher einen Preis unter 600,-€ aufrufen. ;-)

    Geht die Tage zurück...

    P.S.: Achso, die internen IR's sind scheußlich, da ich mir aber damals von Celestion günstig ein paar besorgt hatte, war es nicht ganz so schlimm. ;-)
    Geändert von Thaven (12.06.2019 um 20:57 Uhr)

  9. Nach oben    #9
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    Latenz

    Außerdem ist alles über 10 ms Latenz bei Asio-Treibern nur unterirdisch.

    Mein Helix schafft weniger als 4, ohne irgendwelche Aussetzer in der DAW, selbst, wenn ich im Netz rege unterwegs bin und YouTubes schaue... ;-)

    Achso, hatte meine Vox Tonelab-Tasche mal wieder angeschlossen und genieße den Ton (Spielgefühl)… ;-))

  10. Nach oben    #10
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    Habe denen geantwortet per E-Mail China und wollte wissen ob das ton capturing nicht besser ginge ohne Artefakte mal sehen ob sie mir antworten alles auf englisch sonst schicke ich es zurück liebe Grüße Tom
    Ohne Punkt ohne, wenn man rein spricht puh was bin ich faul Pünktchen Pünktchen Pünktchen

  11. Nach oben    #11
    Avatar von Thaven
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    Aktuell...

    Sorry, gestern per Spracheingabe mit Handy gepostet, geht. :-)

    Heute die Anfrage von Gear4Music, ob ich der Gerät behalten wollte...? ;-)

    Habe geantwortet, dass ich Kontakt mit mooeraudio.com (Support) hergestellt habe seit gestern, wg. meiner Problems aber noch keine Antwort.

    Übrigens, der 'Engl Blackmore' und der 'Fender Sonic Clean' sind mit der richtigen IR einfach nur göttlich! ;-)

    LG Tom

  12. Nach oben    #12
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    Ist doch ganz gut...?!

    So, hab mich entschieden, quasi als einer der wenigen in Deutschland dieses Gerät zu begutachten und womöglich auch zu wertschätzen...
    (Man durchsuche mal die einschlägigen Foren, viel Erfolg... (nix?)

    Mooer hat schon am WE das neue Firmware-Update Vers.: 1.11 herausgebracht und ein zweites fehlerkorrigiertes engl. Manual nachgeliefert, womöglich eine Folge der weltweiten Support-Anfragen, und somit auch meiner! :-))

    Wenn man die Vorzüge dieses Geräts mit in dieser Kompaktheit unübertroffenen einzelnen Sounds ( ja man muss sie suchen und richtig einstellen!), aber dann findet m.M.n. genügend gute, bis sehr gute Sounds für Clean, Crunch, High-Gain, Lead und Mehr..., berücksichtigt...
    Der wird sich wohl entscheiden, das Gerät gerne zu behalten.

    Es klingt mit meinen 6 verschiedensten Gitarren jeweils arttypisch (die Gitarren, aber auch die Amps) und ist kein Gleichmacher, wie viele andere.
    Ist sehr leicht zu bedienen auch nur mit einem flüchtigen Blick in das extra Quick-Manual und wers genauer wissen will, ist mit der neuen ausführlicheren englischen auch gut bedient. (Ist für live wie gemacht, don't Panik!) ;-)

    Der Anschlag ist generell knackig, wenn man die Bässe etwas wegdreht, ohne spürbare Latenz und die Tonregler sehr effektiv je nach gewähltem Amp.

    Ich behalte es, und bin jetzt noch mobiler mit gutem Sound und bereue nichts! :-)

    LG Tom

    P.S.: Achso, ich habe von Anfang an nur meine günstig erworbenen IR's benutzt von der Fa. Celestion. und zwar wählte ich eine geschlossene 2x12" Box mit dem G12H-65, aber auch der Celestion Lead 80, oder der V-Type, oder der Creamback ist nicht zu verachten... ;-)

  13. Nach oben    #13
    Avatar von Thaven
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    Wahnsinn!

    Ja, das neue Mooer GE 300 kann wirklich so klingen, kanns bestätigen.
    Zumindest mit guten Kopfhörern und IR's.

    Allerdings nimmt mir dieser großartige, aufrichtige Gitarrist alle Illusionen..., aber wie schön, und trotzdem für die Meisten unbekannt?
    Ich hoffe, das bleibt nicht so und er wird entsprechend gewürdigt...?
    Man hört seine ursprüngliche klassische Ausbildung quasi knistern…! ;-)


    https://www.youtube.com/watch?v=l576gI5zivo

    LG Tom

    Edit: Deutsche ausführliche Bedienungsanleitung gibt's jetzt auch!
    Ganz ohne 'Schraibfehler' und verständlich...
    Ne, bekomme leider kein Geld von denen und bin unabhängig! ;-)
    Geändert von Thaven (09.07.2019 um 01:09 Uhr)

  14. Nach oben    #14
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    Hm, was das Gerät noch besser macht...?

    Hab ja schon viel verraten, aber da gibt's noch ein, zwei Dinge, die nur ich weiß, aber die gibt's erst, wenn hier mal jemand sich bemüht ernsthaft zu antworten, bzw. zu fragen, nech…? ;-)

    Sonst ist das wie immer nen dicker...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken image-1296639-860_poster_16x9-petf-1296639.jpg   FB_IMG_1562573250410.jpg  

  15. Nach oben    #15
    Tja mein Lieber, dann will ich doch mal bereitwillig und kopfüber in die Bresche springen, trage ich mich doch bereits seit Monaten mit gar schweren Gedankengängen à la Line 6 Helix LT oder Mooer GE 300... ;-)

    Ich möchte mit dem Gerät meiner Begierde sowohl a.) mein im 4-Kabel-Modus verschaltetes Pedalboard adäquat ersetzen können und b.) im Falle von Problemen mit Amps direktemang ins Pult gehen können. Außerdem soll das Teil für den kleinen Jam zwischendurch genügen und plötzlichen, nächtens auftretenden Inspirationsschüben gerecht werden können. Ich habe dem bisherigen Verlauf entnommen, dass durch Third-Party-IRs qualitativ noch so einiges mehr aus dem GE 300 herauszuholen ist, als aus den gemeinen Werkspresets. Empfehlungen?

    Was kann das Helix LT besser?

    Ich war 18 Jahre als Profi unterwegs, aber das ist schon eine Weile her. Allerdings bin ich ob dieser Tatsache mittlerweile nicht minder anspruchsvoll... ;-)

    the jim

  16. Nach oben    #16
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    Zitat Zitat von the jim Beitrag anzeigen
    Tja mein Lieber, dann will ich doch mal bereitwillig und kopfüber in die Bresche springen, trage ich mich doch bereits seit Monaten mit gar schweren Gedankengängen à la Line 6 Helix LT oder Mooer GE 300... ;-)

    Ich möchte mit dem Gerät meiner Begierde sowohl a.) mein im 4-Kabel-Modus verschaltetes Pedalboard adäquat ersetzen können und b.) im Falle von Problemen mit Amps direktemang ins Pult gehen können. Außerdem soll das Teil für den kleinen Jam zwischendurch genügen und plötzlichen, nächtens auftretenden Inspirationsschüben gerecht werden können. Ich habe dem bisherigen Verlauf entnommen, dass durch Third-Party-IRs qualitativ noch so einiges mehr aus dem GE 300 herauszuholen ist, als aus den gemeinen Werkspresets. Empfehlungen?

    Was kann das Helix LT besser?

    Ich war 18 Jahre als Profi unterwegs, aber das ist schon eine Weile her. Allerdings bin ich ob dieser Tatsache mittlerweile nicht minder anspruchsvoll... ;-)

    the jim
    Hallo mein Gutster,

    kann es alles:
    a.) hat nen Stereo Send-Return mit 4 Klinkenbuchsen, der sich wahlweise auf parallel, oder seriell schalten lästt und auch so dry-wet Geschichten regelbar anbietet

    b.) symetrischer XLR Stereo Line?-Out
    und 2 Line-Out Klinke, Full-Midi und KH-OUT alle getrennt regelbar im Pegel

    Ja, mit den entsprechenden IR's klingen einige Amps, in meinem Fall die gängigen Engls mit allen gebräuchlichen Kanälen, aber auch der Friedman, oder die Mesas klingen gut, sowie ein Spitzen-Clean vom MK4? und der Fender-Amps sowieso, über gute KH's und FRFR-Monitoren.

    Ich habe ja auch das große Helix, was natürlich noch mehr Routing-Optionen bietet und ein umfangreicheres Audiointerface bietet (8-Kanäle in und out), aber die Amp-Simus klingen in meinen Ohren nicht besser, nur etwas anders, weicher?

    Das Mooer klingt sehr direkt und knackig im Anschlag, fast so, wie mein altes geliebtes Vox Tonelab, was jetzt wohl in Rente kann...;-)
    Außerdem ist es einfach und logisch zu bedienen.
    Ich bin sehr zufrieden, aber erst, als ich mich ein paar Tage intensiver damit beschäftigt habe und jetzt auch die deutsch Bedienanleitung und die neue Firmware 1.11 Version draußen ist.

    LG Tom

    Edit: Vorsicht mit den Bässen und Höhen, die aber sehr effektiv runtergeregelt werden können, da bei einigen Amps etwas to much, hängt aber auch sehr von den IR's , dem KH und den Monitoren ab.

    Der größte Vorteil ist m.M.n das äußerst kompakte Gehäuse, sehr viel kleiner und leichter als Helix und Konsorten, aber trotzdem mit den Füssen gut zu bedienen...

  17. Nach oben    #17
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    5
    "Kratzt mich, beißt mich, aber bitte lasst mich nicht so halb fertig hier liegen!" :-))

    Hat auch etwas mit 'Forenethik' aus dem Nachbarthread zu tun...;-)

  18. Nach oben    #18
    Hmm, ja, danke erstmal für Deine Ausführungen, das Teil scheint sich immer mehr als Ideallösung für mich herauszukristallisieren. Ich muss zugeben, dass das Pendel (im Moment wenigstens) immer mehr in Richtung des Chinesentreters ausschlägt. Allerdings interessiert mich das Synth-Modul nicht die Bohne, dafür habe ich trotz intensiver
    Überlegungen keinerlei Verwendung.

    Für das Mooer anstelle des Helix LT sprechen die kleineren Abmessungen. Wer viele Gigs spielt, weiß kompakte Maße und geringes Gewicht mit der Zeit sehr zu schätzen.

    Mittlerweile bin ich schon öfter über Reviews gestolpert, in denen das Tone Capturing als "reine Glückssache" oder sogar als nicht verwendbar kategorisiert wurde. Natürlich erwarte ich bei der vorliegenden Preisgestaltung weder Profiling à la Kemper noch die Aufhebung physikalischer Gegebenheiten. Dennoch habe ich die stille Hoffnung gehegt, dass, sollte einer meiner geliebten Röhrenamps einmal Murphy's Gesetz folgend im ungünstigsten Moment abrauchen, sich das GE 300 als Redundanz einsetzen lässt und zumindest einigermaßen zuverlässig die Rolle eines Backups übernehmen kann. Hat sich
    hier im Zuge der Firmwareupdates etwas geändert oder verbessert?

    Als Kompressorfetischist muss ich einfach noch die Frage nach der Qualität der integrierten Comp-Module stellen. Es sind ja tatsächlich satte zehn(!) Stück implementiert. Taugen die was oder wurde hier nach dem Motto "Masse statt Klasse" gehandelt?

    Danke + Grüße,
    the jim

  19. Nach oben    #19
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
    429 Beiträge seit 11/2018
    Danke
    5

    Hast Du Glück...

    , dass ich noch wach bin...:-)

    Die Compi's sind imo wirklich gut, wobei ich den LA-Studio-Compi als den unverfälschesten sehe...

    Ich habe meinen echten 2525 Marshall Jublilee-Combo den Preamp eingeschliffen für Tone-Capturing und auch meinen ganzen Laney IRT-Studio 15, der ja ein volles Load-Box am Amp-Ausgang ohne Last verträgt, jeweils DI-Out hinter der Endstufe , als auch Pre-Out.

    Ganz ehrlich?
    Ich hab das mehrmals auch mit meinem Helix versucht und A/B verglichen, aber die jeweils eingebauten Amps von Helix und Mooer haben mir immer besser gefallen! ;-)

    Wichtig, die IR's von Celestion sind überragend und günstig.

    Ich benutze nur noch eine 2x12" G12H65 IR (Geschmacksache!) geschlossen für Clean und High.Gain.

    LG Tom

    Edit: Ja, ich möchte den typischen Marshall (Friedman) und Fender-Sound (Mesa), da ich ihn kenne! ;-)
    Von Engl bin ich etwas ab, seit ich Steve Morse live gesehen hab und seinen Sound im High-Gain überhaupt nicht mochte.
    Der Crunch mit einer guten Strat ist allerdings göttlich!

    Da fällt mir ein, hab ich schonmal die Geschichte (selbst miterlebt) von den Toten Hosen erzählt, wo der Gitarrist in unseren Laden kam und in voller Lautstärke keinen vernünftigen Ton aus diesem zugegeben guten Amp (Marshall 2550-Half-Stack+Paula) heraus bekam..., nicht?, dann jetzt! :-))

    Wir haben ihm dann einen Jack Hammer verkauft... :-)

    hinterher hat sich dann mein Kollege H... ergötzt an den Klangeigenschaften mit ner gebrauchten Tokai-Paula und verstehe bis heute nicht, warum aus ihm nichts geworden ist, nun gut, aus mir ja auch nicht! :-(

    (Von wegen vielfältiger Fachkräfte-Mangel...) ;-)

    Mann möchte Leute mit 25, die die ganze Welt und Leute gesehen haben, möglichst keine Rapper, oder andere Durchgeknallte, am liebsten verheiratet mit kleinem Kind, da noch Substanz im Arbeiten und möglichst viele Schulden das bindet!

    So, wer bis jetzt mitgelesen hat verdient meinen Respekt (Daumen hoch), da das auf mich alles sehr volkszersetzend wirkt, oder einfach nur müde...?

    Guts Nächtle!
    Geändert von Thaven (15.07.2019 um 11:27 Uhr)

  20. Nach oben    #20
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    Danke
    5
    Mal wieder Nonsens!

    Bitte weitergehen... ;-)

  21. Nach oben    #21
    Avatar von Thaven
    aus 40 qm Deutschland
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    Danke
    5

    Ich bin jeden Tag überrascht...

    wie gut das GE300 klingt und entdecke immer wieder was neues.

    Heute habe ich die JCM 800 Simu gegen die Friedman und Engls ohne alles antreten lassen.
    Aber, stellt man den JCM klassisch nach Lehrbuch ein und schaltet die BBE-Pre- Overdrive Simu mit wenig Gain aber 70% Volume davor geht die Post ab (High-Gain), besonders über meine Paula, so wie man es z.Bsp von Slash, oder Gary Moore kennt, auch über meine Strat.
    Selbst leise (zuhause) über meinen Marshall direkt in die Endstufe (ohne IR's), oder über meinen Alto TS310 (FRFR-Monitor) und genau so über meine Studio-KH klingt es amtlich!

    Die Friedmans, oder Engls benötigen naturgemäß kein Pedal davor, allerdings muss man hier vorsichtig mit den Bässen und Presence, Treble sein, sonst klingt es leicht verwaschen und nicht so prägnant.
    Der Engl Crunch ist aber nachwievor für mich göttlich, besonders mit Strat (SSS)

    Achso, die Fuzz-Auswahl ist etwas dürftig, aber war sowieso nie ein Freund von Fuzzies.

    LG Tom

    Edit: Auch bin ich immer wieder überrascht, wie wenig Nebengeräusche das GE300 im High-Gain produziert.
    Falls doch, sind mehrere sehr effektive Noisegates vorhanden, die schon sparsam eingestellt nen guten Job machen.

    Das Tone-Capturing habe ich ja mit meinem Blackstar HT-Dual Röhrenoverdrive und mit den Preamps des Marshall 2525, als auch mit dem Laney IRT 15 getestet.
    Bin aber wieder davon ab, da ich im direkten A/B-Vergleich feststellen musste, dass die entsprechenden Pendants des GE300 für mich noch besser klangen. ;-)


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