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Thema: Was ist zu tun?

  1. #1

    Was ist zu tun?

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe gestern einen Brief bekommen der besagt, dass ich bei Rot gefahren bin und dabei wurde ich vermutlich geblitzt. Das stimmt zwar so, jedoch bin ich absichtlich über rot gefahren, da hinter mir ein Krankendienst mit Sirene durch wollte. Online steht überall ich soll auf den Bescheid antworten und einen Einspruch einlegen (quelle: https://www.rote-ampel-ueberfahren.de/geblitzt/), allerdings frage ich mich, wie ich das denn nachweisen soll?

  2. Nach oben    #2
    Danke für die Antworten


  3. Nach oben    #3
    Avatar von musikgajus
    aus Stollberg
    3 Beiträge seit 05/2012
    Den Verstoß nicht zugeben, sondern wie es im Internet steht, den Sachverhalt klar darstellen, dann wird die zuständige Stelle dies prüfen und sich sicher auch bei Dir melden, ich konnte damals bei mir mit vernünftiger Argumentation zumindest einen Punkt und einen Teil des Bußgeldes sparen...

  4. Nach oben    #4
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
    aus Südbayern
    90 Beiträge seit 10/2015
    Danke
    5
    Das gleiche habe ich aus dem gleichen Grund vor ungefähr 38 Jahren an einer der berüchtigtsten Blitzampeln in München machen müssen. Zwei Autofahrer hinter mir mussten folgen, um dem an vierter Stelle stehenden Rettungswagen die Weiterfahrt zum nahegelegenen Universitätsklinikum Großhadern zu ermöglichen. Ich hatte das Glück, dass wegen der sehr langen Rotphase am Ende der Bundesautobahn 95 die einschließlich Rettungswagen anderen drei beteiligten Fahrzeuge ebenfalls geblitzt wurden, und so kam es zu keinem Bußgeldbescheid. Der Blitzerkasten hat bei dem Blitzlichtgewitter wohl meterweise Film durchgejagt.

    Die entsprechende Regel in der Straßenverkehrsordnung zur Gewährung des Wegerechts für Fahrzeuge mit Sonderrechten mit Blaulicht und Martinhorn lautet wörtlich und einschließlich der Anführungszeichen: "Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen." (Siehe hier: https://dejure.org/gesetze/StVO/38.html) Dabei ist es häufig erforderlich, unter Wahrung der nötigen Vorsicht umständehalber verhältnismäßige Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu begehen, die dann nicht geahndet werden.

    Wenn der Rettungswagen in Deinem Fall geblitzt worden sein sollte, müsste der Zeitabgleich der Bilder zeigen, dass Dein Rotlichtverstoß gerechtfertigt war. Falls der Rettungswagen nicht geblitzt wurde, müsste sich die Rettungsfahrt trotzdem - auch zeitlich - nachvollziehen lassen. Natürlich ist es immer gut, wenn es weitere Zeugen gibt, wozu natürlich auch der Fahrer des Rettungswagen gehört.

    Ich wünsche Dir viel Glück!

    Geändert von capmaster (18.05.2019 um 01:52 Uhr)

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