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Thema: Riesen Mischpulten und synths in Studios

  1. #1

    Riesen Mischpulten und synths in Studios

    Hallo miteinander ich habe eine frage bezüglich riesen mischpulten und synths etc in musikstudios.
    Ich wundere mich warum sie so grosse dinger haben und auch soviele synths. Wie verbinden sie alle gleichzeitig mit einem PC? Und was sie bringen. Bin sehr neu in der branche so würde ich mich freuen über eine antwort besonders wie man soviel in einem PC einstecken kann.

    Mfg HentaiGodAkito

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
    aus 63110 Rodgau
    650 Beiträge seit 11/2011
    Danke
    20
    Zitat Zitat von HentaiGodAkito Beitrag anzeigen
    Hallo miteinander ich habe eine frage bezüglich riesen mischpulten und synths etc in musikstudios.
    Ich wundere mich warum sie so grosse dinger haben und auch soviele synths. Wie verbinden sie alle gleichzeitig mit einem PC? Und was sie bringen. Bin sehr neu in der branche so würde ich mich freuen über eine antwort besonders wie man soviel in einem PC einstecken kann.

    Mfg HentaiGodAkito
    Große professionelle Pulte haben nicht nur mehr Kanäle, sondern auch brauchbare Equalizer, gute Kompressoren, bessere Mikrofon Preamps, bieten mehr Routings, usw., es sind halt Profiwerkzeuge für höchste Ansprüche.
    Oft geht da bei den Aufnahmen auch nur die Summe auf den Rechner.
    Eine große Auswahl an verschiedenen Synthesizern bedeutet ja auch, das man keine Kompromisse eingehen muss.
    Du brauchst einen perfekten Minimoog Bass? Dann nehmen wir den originalen Minimoog.
    Du möchtest für das Solo gerne einen ARP-Sound? Bitteschön, spiele einfach den Odyssey oder den ARP 2600.
    Ein echtes Fender Rhodes klingt immer noch besser als jede Emulation.
    Die großen Studios stellen sich ja nicht den teuren Steinway hin, weil sie zu viel Geld haben, sondern weil der Pianist diesen Anspruch hat, seine Produktion auf einem guten Flügel einzuspielen.
    Das sind nur Beispiele, Gründe gibt es viele ...

    fix it in the mix

  3. Nach oben    #3
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    395 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    12
    Hi,

    nehmen wir als Beispiel eine voll bestückte Pop-Rock-Band.

    Mikrofone für
    einen Sänger
    zwei Instrumentalisten, die im Background singen
    acht für die Drums

    Instrumente
    zwei Gitarren
    ein Bass
    zwei Kanäle für ein Keyboard

    Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind wir jetzt schon bei 16 Kanälen. Wenn man in der Lage sein will, jede beliebige Band aufzunehmen - auch solche mit zehn Musikern und mehr - benötigt man mindestens 32 Kanäle plus so viele Busse und Subgruppen wie möglich. Hat das Studio auch eigenes Equipment ist das oft permanent angeschlossen. Diese Kanäle fallen für andere Instrumente und Mikros weg. Oft sind Kanäle auch für unterschiedliche Instrumententypen voreingestellt (Akustik-Gitarre, E-Gitarre, Akustik-Bass, E-Bass, Cello ...). Diese Presets brauchen dann auch noch Kanäle. Bei digitalen Pulten kann man solche Presets bei Bedarf in das Pult laden, die sind dafür dann auch kleiner, haben weniger Kanäle. Mischt das Studio analog ab, was auch heute nicht unüblich ist, bleiben die Einstellungen wie sie sind. Deshalb gibt es 128-Kanal-Studios. Digitalpulte werden über die üblichen Schnittstellen (USB, Firewire, Thunderbolt) an den PC angeschlossen und übertragen jeden Kanal einzeln zum Rechner. Bei analogen Pulten wird jeder Kanal über einen Aux-Send in ein entsprechend großes oder mehrere Audiointerfaces geschickt. Der Trend geht - alleine schon aus Platzgründen - natürlich zum Digitalstudio. Analogpuristen wird es jedoch wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit geben, möglicherweise auch die analogen Riesenkonsolen.

    Gruß
    Ted
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  4. Nach oben    #4
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
    aus 63110 Rodgau
    650 Beiträge seit 11/2011
    Danke
    20
    Morgen geh ich mir ein neues Pult kaufen, das wird auch wieder teuer.
    Meine beiden kaskadierten Yamaha 02R mit 80 Kanälen sind nach 20 Jahren jetzt durch.
    fix it in the mix

  5. Nach oben    #5
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    395 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    12
    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen
    Morgen geh ich mir ein neues Pult kaufen, das wird auch wieder teuer.
    Meine beiden kaskadierten Yamaha 02R mit 80 Kanälen sind nach 20 Jahren jetzt durch.
    Na, Kauf erfolgreich? Schon angeschlossen und getestet?
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
    aus 63110 Rodgau
    650 Beiträge seit 11/2011
    Danke
    20
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Na, Kauf erfolgreich? Schon angeschlossen und getestet?
    jo, gekauft, aber noch nicht angeschlossen. Das wird erst gegen Ende Januar erfolgen, da wird dann alles einmal komplett neu verkabelt. Das muss alles innerhalb sehr kurzer Zeit erfolgen, sonst kann ich hier nichts mehr arbeiten.
    fix it in the mix

  7. Nach oben    #7
    Avatar von crisben
    aus Stralsund
    38 Beiträge seit 01/2019
    Danke
    3

    Riesen Mischpulte

    Hallo Moogman,

    riesigen Respekt, für das was Du musikalisch bewirkst. Es ist sehr speziell was Du machst, und findet ganz gewiss viele
    Anhänger.

    Wenn ich nun die Frage nach großen Mischpulten und Synthys im eigenen Home oder Projektstudio beantworten sollte,
    würde ich mich für ein Nein entscheiden.
    Vielmehr würde ich ganz klar den Fokus auf die neuere Entwicklung setzen die es möglich macht ohne diese riesigen
    Maschinen, und Klangerzeuger auszukommen.
    So ist eine moderne DAW eigentlich die Erfindung überhaupt, die allen Menschen die Möglichkeit gibt zu Hause eigene Musik
    aufzunehmen, und allen zugänglich zu machen.
    Das ist eigentlich der Grundtenor dieser genialen Entwicklung.
    Das sich hier natürlich die Musikindustrie auch eine goldene Nase verdient, empfinde ich als normal, und der gesamten
    Entwicklung geschuldet.
    Man kann nicht laufend den alten Zeiten nachtrauern, sondern sollte mal sein Ohr an den Puls der Zeit legen.
    Da gibt es so viel neues und schönes zu entdecken. Der Möglichkeiten gibt es da so viele, so daß es die Dinos von früher
    im Studio vollkommen überflüssig macht.
    Trotzdem stelle ich immer an erster Stelle die Beherrschung von mindestens einem oder zwei Instrumenten.
    Das sagt schon sehr viel über die eigentlichen Fähigkeiten und Talente des jeweiligen Musikers aus.
    Außerdem wird er in der Regel auch der bessere Komponist sein gegen über einem der völlig unbedarft ist.

    Dazu brauche ich einfach keine Riesen Pulte usw.

  8. Nach oben    #8
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
    aus 63110 Rodgau
    650 Beiträge seit 11/2011
    Danke
    20
    Zitat Zitat von crisben Beitrag anzeigen
    Hallo Moogman,

    riesigen Respekt, für das was Du musikalisch bewirkst. Es ist sehr speziell was Du machst, und findet ganz gewiss viele
    Anhänger.
    Danke. Ich kann nicht klagen, es läuft.
    Zitat Zitat von crisben Beitrag anzeigen
    Man kann nicht laufend den alten Zeiten nachtrauern, sondern sollte mal sein Ohr an den Puls der Zeit legen.
    Da gibt es so viel neues und schönes zu entdecken. Der Möglichkeiten gibt es da so viele, so daß es die Dinos von früher
    im Studio vollkommen überflüssig macht.
    Das hat mit Nachtrauern nichts zu tun.
    Wenn du einmal an einer Neve- oder SSL-Konsole den 140mm langen Fader bewegt hast, der sich seidenweich und präzise schieben lässt und einen satt einrastenden Taster hast, dann hast du keinen Bock mehr auf die Klötzchen aus Billigplastik.
    Ganz abgesehen davon ist der Klang einer großen High-End-Konsole immer noch viel besser, als der ganze Computerkram.
    Aber man muss es heute nicht mehr haben, jedenfalls nicht im Home- oder Projektstudio.

    fix it in the mix

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