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Thema: Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

  1. #1

    aus Greiz
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    Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

    Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?
    Also folgendes Problem besteht. Ich hoffe ihr verzeiht einem blutigen Anfänger und Neuling auf diesem Gebiet, wenn diese Frage zu dumm sein sollte. Aber ich habe nunmal von so etwas keine Ahnung.
    Als Fan von Deep Purple und keyboard- bzw. orgellastiger Pop-und Rockmusik möchte ich gern von vielen Rock- und Poptiteln der 60ziger und 70ziger Jahre die Originalkeyboard oder Original-Orgelstimme spielen, besonders die Stimmen , die bei Liveauftrtitten gespielt wird. Leider ist so etwas nicht als Noten käuflich erhältlich. Alles was käuflich ist , ist irgendwie bearbeitet, neugesetzt und entsprechend verändert, also nie die Originalstimme. Da mein musikal. Gehör aber nicht so weit geschult ist, kann ich diese Musik mir auch nicht nach Gehör erarbeiten.
    Dehalb habe ich folgende Vorstellung:
    Die entsprechende Musik, von einer CD mittels EAC oder NERO als Audiodatei (Wave, Flac o.ä.) in den PC importieren, dann diese Audiodatei in eine Mididatei umwandeln und aus einer Mididatei dann die entsprechenen Noten zu generieren und zu drucken.
    Geht so etwas, wie geht das, und was brauche ich an Software ?
    Im Voraus , vielen Dank.
    Klaus

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
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    Das Thema kommt immer mal wieder auf. Es gibt seit mittlerweile schon ca. zwanzig Jahren Programme, die das können. Sieh Dir dazu doch einmal diesen Thread an:
    https://www.musikerforum.de/showthre...994#post145994

    Gruß
    Ted

    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  3. Nach oben    #3

    aus Greiz
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    Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

    Vielen herzlichen Dank.
    Diesem Thread aber entnehme ich , dass dies eben nicht geht oder täusche ich mich da ?
    Viele Grüße
    Klaus

  4. Nach oben    #4
    Avatar von MS-SPO
    93 Beiträge seit 10/2017
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    Verständliche Frage, unbefriedigend zu beantworten.

    Vielleicht wird die technische Hürde deutlich, wenn wir erst vom Instrument zum Audio gehen, und dann umgekehrt.

    Spiele ich Keyboard oder andere MIDI-fähige Instrumente, dann kann ich alle Anschläge, deren Dynamiken usw. als MIDI-Daten protokollieren. Im Grunde sind's fast die Noten. Dann ist es wie beim Notenblatt: kein Instrument, das es nachspielt, kein Audio. Technisch macht das ein Synthesizer: Er setzt die MIDI-Daten/Noten um in (irgendwelche) Klänge - Klavier, Hammond, Drums, Klarinette, SciFi-Klänge, alles vom selben Datensatz (und nicht alle klingen dabei gut, auch abhängig vom verwendeten Synthi). So herum ist es einfach.

    Startest Du umgekehrt mit Audio, musst Du bzw. die analoge oder digitale Auswerteeinheit letztendlich aus dem Klangspektrum Noten, Notendauern, Notenverläufe, Akkorde, Akkordverläufe erraten. Wenn Du einmal versuchst, den Unterschied zwischen einer Basstrommel und dem Bass einer Band herauszuhören, dann kannst du ahnen, was bei diesen elektronische Umsetzungen herauskommt. Insofern waren die Programme, die ich mir vor ca. 1 1/2 Jahren dazu ansah, immer noch unbefriedigend.

    Deep Purple. Waren das nicht auch Elektronikfreaks? Mit Chance gibt es irgendwo MIDI-Mitschnitte der Bandmitglieder ... Wobei: Ohne deren spezielle Synthesizer wird das wohl auch nicht viel mit den Klängen werden.

    Wenn Du schreibst, dass Dein musikalisches Gehör noch am Anfang steht, woher weißt Du dann, dass DP-Noten stark verändert wurden? Oder anders gefragt: Warum kannst Du nicht mit den kleinen Unterschieden leben? Immerhin gibt es Umsetzungen vieler Bands für viele Spielniveaus, und alle sollten "im Stile von ..." klingen.

    Ich sag's 'mal aus meiner Perspektive als Schlagzeuger. Ian Paice spielt auch im Alter noch enorm viele Drummer an die Wand. Zu Bandzeiten wechselte der ständig locker und präzise von den 8-teln, zu den 16-tel, zu den 32-tel, zu den 64-tel. Das sind Regionen, wo nicht viele Drummer hinkommen. An seine 32-tel Orgien habe ich mich einmal herangewagt - die 64-tel werden mir noch länger verschlossen bleiben: Originalnoten von Ian nützen mir also eher wenig.

    Waren seine Bandkollegen so viel schlechter? Und klingen deren vereinfachte Versionen nicht immer noch original genug?

    In diesem Sinne, Michael

    P.S.: Zur Illustration hier Ian mit meinem andern Helden im Duett Und beide fingen einmal ganz vorne an ...
    https://www.youtube.com/watch?v=OSl_6yeTP14 Enjoy the impro-show Und achte darauf, worauf es beiden ankommt ... ganz ohne MIDI ... Mehr dieses Wesentlichen siehst Du im Startvideo:
    https://www.youtube.com/watch?v=AaEtvOACtXs

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  6. Nach oben    #5
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
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    Zitat Zitat von klausikeyboard Beitrag anzeigen
    Vielen herzlichen Dank.
    Sehr gerne

    Diesem Thread aber entnehme ich , dass dies eben nicht geht oder täusche ich mich da ?
    Ja, Du täuschst Dich. Ich habe dort in einem Beitrag Programme verlinkt, die das machen. Wie gesagt, keines hundertprozentig aber sie werden immer besser.

    Gruß
    Ted
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  7. Sir Raven´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  8. Nach oben    #6

    aus Greiz
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    Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

    Zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die Mühe.

    Vielleicht wird die technische Hürde deutlich, wenn wir erst vom Instrument zum Audio gehen, und dann umgekehrt.

    Spiele ich Keyboard oder andere MIDI-fähige Instrumente, dann kann ich alle Anschläge, deren Dynamiken usw. als MIDI-Daten protokollieren. Im Grunde sind's fast die Noten. Dann ist es wie beim Notenblatt: kein Instrument, das es nachspielt, kein Audio. Technisch macht das ein Synthesizer: Er setzt die MIDI-Daten/Noten um in (irgendwelche) Klänge - Klavier, Hammond, Drums, Klarinette, SciFi-Klänge, alles vom selben Datensatz (und nicht alle klingen dabei gut, auch abhängig vom verwendeten Synthi). So herum ist es einfach.

    Startest Du umgekehrt mit Audio, musst Du bzw. die analoge oder digitale Auswerteeinheit letztendlich aus dem Klangspektrum Noten, Notendauern, Notenverläufe, Akkorde, Akkordverläufe erraten. Wenn Du einmal versuchst, den Unterschied zwischen einer Basstrommel und dem Bass einer Band herauszuhören, dann kannst du ahnen, was bei diesen elektronische Umsetzungen herauskommt. Insofern waren die Programme, die ich mir vor ca. 1 1/2 Jahren dazu ansah, immer noch unbefriedigend.

    Deep Purple. Waren das nicht auch Elektronikfreaks? Mit Chance gibt es irgendwo MIDI-Mitschnitte der Bandmitglieder ... Wobei: Ohne deren spezielle Synthesizer wird das wohl auch nicht viel mit den Klängen werden.

    Wenn Du schreibst, dass Dein musikalisches Gehör noch am Anfang steht, woher weißt Du dann, dass DP-Noten stark verändert wurden?
    Nun ganz einfach ich habe mir einmal entsprechende Noten, verschiedener verlage ausgeliehen und diese dann so gespielt, wie sie gesetzt sind und dann mit der Originalaufnahme auf CD verglichen, was dabei herauskommt hat mit Deep Purple nicht viel zu tun, klingt einfach nur grausam, dann habe ich versucht über das Internet entsprechende Noten zu erwerben, die haben ja fast alle Hörbeispiele dabei, klint noch grausamer.

    Oder anders gefragt: Warum kannst Du nicht mit den kleinen Unterschieden leben? Immerhin gibt es Umsetzungen vieler Bands für viele Spielniveaus, und alle sollten "im Stile von ..." klingen.

    Leider sind es keine kleinen Unterschiede, sondern Riesenunterschiede und dann ist dies ja alles für bestimmte Einzelinstrumente gesetzt und nicht für die komplette Bandbesetzung. Früher zu DDR-Zeiten gab es so etwas einmal zu kaufen, aber heute finde ich so etwas nicht mehr.
    Damit du verstehst , warum ich so auf die Originalstimmen versessen bin, will ich dir das kurz erklären.
    1. Bin ich leider oder zumindest versuche ich es ein Perfektionist zu sein.
    2. Mein Hauptziel dieser Angelegenheit besteht darin die entsprechende CD, im Player laufen zu lassen, über einen Mixer das Keyboard dazu zu mischen, um dann mit der Band von der CD mitzuspielen und dazu sind dann die Originalstimmen unabdingbar.

    Ich sag's 'mal aus meiner Perspektive als Schlagzeuger. Ian Paice spielt auch im Alter noch enorm viele Drummer an die Wand. Zu Bandzeiten wechselte der ständig locker und präzise von den 8-teln, zu den 16-tel, zu den 32-tel, zu den 64-tel. Das sind Regionen, wo nicht viele Drummer hinkommen. An seine 32-tel Orgien habe ich mich einmal herangewagt - die 64-tel werden mir noch länger verschlossen bleiben: Originalnoten von Ian nützen mir also eher wenig.

    Waren seine Bandkollegen so viel schlechter? Und klingen deren vereinfachte Versionen nicht immer noch original genug?

    Seine Bandkollegen waren überhaupt nicht schlechter, beonders nicht der Keyboarder Jon Lord.

    In diesem Sinne, Michael

    P.S.: Zur Illustration hier Ian mit meinem andern Helden im Duett Und beide fingen einmal ganz vorne an ...
    https://www.youtube.com/watch?v=OSl_6yeTP14 Enjoy the impro-show Und achte darauf, worauf es beiden ankommt ... ganz ohne MIDI ...[/QUOTE]

  9. Nach oben    #7
    Avatar von sahnebacke
    50 Jahre alt
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    Hallo Klaus (hallo wieder einmal ,

    wäre es Dir möglich, die Zitate der "Kollegen" irgendwie unterschiedlich von deinem Text abzugrenzen? Vielleicht wenn du statt "Antworten" auf "Zitieren" gehst ?

    Nun zu Deinem Problem:
    Zuerst einmal ampfehle ich Dir , das Internet nach Midis zu durchsuchen. Es ist zwar vieles durch verschärfte Copyright-Anwälte verschwunden, aber auf ausländischen Seiten, im Google-Ranking auf hinteren Suchergebnissen, sollte sich noch das eine oder andere Midi finden lassen. Wenn Du nur ein paar bestimmte Titel suchst, kannst Du mir die Titel auch mal geben. Ich habe zuhause noch eine Menge von in den 2000er Jahren gesammelten Midis.

    Dann gäbe es noch eine andere Möglichkeit, wegen des Raushörens.
    Rufe doch mal in deiner städtischen Musikschule an und erfrage , bei welchem Keyboard- bzw. Rocklehrer du 1-2 Stücke gemeinsam raushören könntest . Wenn du das als Schnupperstunde mit fester Unterrichtsabsicht deklarierst, kommst Du auch an der Sekretärin vorbei. Der Lehrer freut sich über 20 Euro extra und du hast es auch mal gesehen, wie man das dann spielt, was John Lord gespielt hat.

    Zu den computertechnischen Möglichkeiten:
    Ich glaube nicht, dass es je eine künstliche Intelligenz geben wird, die aus einem polyphonen, perfekt abgemischten Rocktitel, gespielt von einer 5-Mann-Band, die Einzelstimmen herausanalysieren kann. Es fällt ja schon einem Menschen schwer, die irrwitzigen Solis eines Keyboarders zu verfolgen, sobald dazu noch mehr als 1 Instrument mit ähnlichem Frequenzspektrum erklingt bzw. ein Sänger singt. Spielen sich dann Gitarrist und Keyboarder jeweils etwas im Ping-Pong-Verfahren zu, dann stellt der Computer das wohl kaum fest. Es gibt Drum-Replace-Software, da müssen aber nur Peaks von bestimmten Frequenzen ermittelt werden, was recht einfach geht. Aber alles melodische ist, gerade wenn polyphon, äußerst fragwürdig elektronisch zu ermitteln und dann auszuwerten.
    Die schlechtesten Ohren sind da wohl immer noch besser als die beste Software.

    Viel Erfolg!



    Gesendet von meinem SM-T585 mit Tapatalk

  10. sahnebacke´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #8
    Avatar von sahnebacke
    50 Jahre alt
    27 Beiträge seit 08/2017
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    Vielleicht noch der Tipp mit der Geschwindigkeit des Titels: früher, als Kassetten das einzige Medium waren, haben wir manchmal den Highspeed-Dubbing aktiviert, weil man da auf einmal den Bass klar rausgehört hat !!! Bei schnellen Solis rate ich natürlich genau zum umgekehrten Tempo-Ansatz.

  12. sahnebacke´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  13. Nach oben    #9

    aus Greiz
    19 Beiträge seit 10/2018
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    Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

    wäre es Dir möglich, die Zitate der "Kollegen" irgendwie unterschiedlich von deinem Text abzugrenzen? Vielleicht wenn du statt "Antworten" auf "Zitieren" gehst ?

    Abermals herzlichen Dank.
    Ich bin nun über "zitieren" gegangen und hoffe, dass hier jetzt eine Abgrenzung zu erkennen ist.



    Nun zu Deinem Problem:
    Zuerst einmal ampfehle ich Dir , das Internet nach Midis zu durchsuchen. Es ist zwar vieles durch verschärfte Copyright-Anwälte verschwunden, aber auf ausländischen Seiten, im Google-Ranking auf hinteren Suchergebnissen, sollte sich noch das eine oder andere Midi finden lassen. Wenn Du nur ein paar bestimmte Titel suchst, kannst Du mir die Titel auch mal geben. Ich habe zuhause noch eine Menge von in den 2000er Jahren gesammelten Midis.

    Ich werde einmal bei Google nach den Midis recherchieren. ich suche hauptsächlich von Deep Purple : Lacy, Child in time, When a blind man cries, Smoke on the water, Black Night und Hush.

    Dann gäbe es noch eine andere Möglichkeit, wegen des Raushörens.
    Rufe doch mal in deiner städtischen Musikschule an und erfrage , bei welchem Keyboard- bzw. Rocklehrer du 1-2 Stücke gemeinsam raushören könntest . Wenn du das als Schnupperstunde mit fester Unterrichtsabsicht deklarierst, kommst Du auch an der Sekretärin vorbei. Der Lehrer freut sich über 20 Euro extra und du hast es auch mal gesehen, wie man das dann spielt, was John Lord gespielt hat.

    Das werde ich einmal versuchen !!

    Zu den computertechnischen Möglichkeiten:
    Ich glaube nicht, dass es je eine künstliche Intelligenz geben wird, die aus einem polyphonen, perfekt abgemischten Rocktitel, gespielt von einer 5-Mann-Band, die Einzelstimmen herausanalysieren kann.

    Wird aber von einigen Leuten , auch hier im Thread behauptet, dass es geht, wenn nauch nicht 100%ig.

    Es fällt ja schon einem Menschen schwer, die irrwitzigen Solis eines Keyboarders zu verfolgen, sobald dazu noch mehr als 1 Instrument mit ähnlichem Frequenzspektrum erklingt bzw. ein Sänger singt. Spielen sich dann Gitarrist und Keyboarder jeweils etwas im Ping-Pong-Verfahren zu, dann stellt der Computer das wohl kaum fest. Es gibt Drum-Replace-Software, da müssen aber nur Peaks von bestimmten Frequenzen ermittelt werden, was recht einfach geht. Aber alles melodische ist, gerade wenn polyphon, äußerst fragwürdig elektronisch zu ermitteln und dann auszuwerten.
    Die schlechtesten Ohren sind da wohl immer noch besser als die beste Software.

    Viel Erfolg!

    Vielen Dank und viele Grüße
    PS. Zitieren funktioniert bei mir nicht. Der Computer meckert dann ständig , ich solle mehr vals 2 Zeichen eingeben.
    Das mache ich ja, funktioniert trotzdem nicht. Irgend etwas läuft hier quer.


    Gesendet von meinem SM-T585 mit Tapatalk[/QUOTE]

  14. klausikeyboard´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  15. Nach oben    #10

    aus Niederösterreich
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    Wurstel


    Zitat Zitat von MS-SPO Beitrag anzeigen
    Deep Purple. Waren das nicht auch Elektronikfreaks? Mit Chance gibt es irgendwo MIDI-Mitschnitte der Bandmitglieder ... Wobei: Ohne deren spezielle Synthesizer wird das wohl auch nicht viel mit den Klängen werden.
    Bei DEEP PURPLE gibt es kein Keyboard, sondern eine Orgel. Das ist ein großer Unterschied. Und in jener Zeit, als die genannten Lieder aufgenommen wurden (Ende 60er und Anfang 70er), gab es sicher noch kein MIDI.


    Wurstel

  16. Nach oben    #11
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    357 Beiträge seit 06/2011
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    Zitat Zitat von Wurstel Beitrag anzeigen
    Und in jener Zeit, als die genannten Lieder aufgenommen wurden (Ende 60er und Anfang 70er), gab es sicher noch kein MIDI.
    Das ist korrekt, MIDI gibt es seit 1982.

    Gruß
    Ted
    99 % aller Leute, die sich als Produzenten bezeichnen, haben keinen Schimmer von der Arbeit eines Produzenten. Ich bin keiner.

  17. Nach oben    #12
    Avatar von MS-SPO
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    Und nach 1982 hat DP nicht mehr gespielt, schon gar nicht die alten Originale? Selbst mein erster Schlagzeuglehrer, ausgebildeter Orchestermusiker, hat mit denen 'mal deutlich nach 1982 auf der Bühne zusammen gespielt ...

    Es bleibt ja eine Grundsatzfrage: Zum Heraushören reicht's klausikeyboard nicht, aber die Originalnoten hätte er gerne. Angenommen, er bekommt sie: Was wird es ihm nützen, falls der Musiker für sein Instrument ihm meilenweit voraus ist? Hab's für mein Instrument illustriert, an den anderen wird's nicht viel anders aussehen: Es kann eigentlich nur in einem mühsamen Noten-Streichkonzert enden ... Oder er ist halt besser am Instrument, als ich es vermute

  18. Nach oben    #13
    Avatar von sahnebacke
    50 Jahre alt
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    Zitat Zitat von MS-SPO Beitrag anzeigen
    Was wird es ihm nützen, falls der Musiker für sein Instrument ihm meilenweit voraus ist? Hab's für mein Instrument illustriert, an den anderen wird's nicht viel anders aussehen: Es kann eigentlich nur in einem mühsamen Noten-Streichkonzert enden ... Oder er ist halt besser am Instrument, als ich es vermute
    Genau meine Rede deshalb mit der Musikschulbesuch-Empfehlung.



    Musicator GS for Windows v4.1 läuft seit Win 8.1 64-Bit nicht mehr - wer rettet meine 1200 Dateien?

  19. Nach oben    #14

    aus Greiz
    19 Beiträge seit 10/2018
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    Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

    Ich bin ja , wie bereits gesagt nur ein blutiger Amateur an meinem Instrument, trotzdem wütde ich mich zu der Behauptung hinreißen lassen, zwischen Musik hören, also Musik nach Gehör erarbeiten und spielen, sind zwei grund verschiedene Dinge, eins hat meines erachtens nichts mit dem anderen zu tun. Wenn ich auch nicht das musikalsche Gehör habe um einenTitel nach Gehör zu erarbeiten, so kann ich doch das Instrument beherrschen undntein nach "Blatt" spielen. Desweiteren bilde ich mir ein so viel Kenntnisse von Musiktheorie und Harmonielehre zu besitzen um das Stück dann entsprechend meinen Fähigkeiten zu vereinfachen und mir anzupassen, falls ich nicht in der Lage sein sollte, dies im Original zu spielen, weiterhin will ich ja das Original von CD laufen lassen und dabei mit zuspielen und diese Geschichte dann am Mixer zusammen zu mischen. Ihr werdet zwar jetzt wieder sagen, damit liegt keine Originalversion mehr von , sondern ist auch bearbeitet, aber ich habe wenigstens somit die Keyboardstimme , die ich so imHandel nicht bekomme. Dort gibt es ja immer nur die Gesangsstimme bearbeitet für Keyboard usw. Früher zu DDR-Zeiten gab es einmal so kleine Hefte für die kleine Combo-Besetzung, da waren die wichtigsten Stimmen von Keyboard angefangen über Gitarre bis hin zun den Drums. Aber so etwas gibts wahrscheinlich nict mehr.
    Desweiteren ist vein Musikschulbesuch für mich nicht realisierbar, die werden sich totlachen, wenn da plötzlich so ein "alter Knacker" (67 Jahre) auftaucht und desweiteren fehlt mir bei einer 60 Stunden Arbeitswoche einfach die Zeit.
    Klausikeyboard

  20. Nach oben    #15
    Avatar von MS-SPO
    93 Beiträge seit 10/2017
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    Zitat Zitat von klausikeyboard Beitrag anzeigen
    (...) weiterhin will ich ja das Original von CD laufen lassen und dabei mit zuspielen und diese Geschichte dann am Mixer zusammen zu mischen. (...)
    Das finde ich wiederum eine gute Idee.

    Nachdem ich am Anfang meinen ersten Rockbeat (1-2-3-4) unfallfrei zu Hand und zu Fuß hinbekam, spielte ich gerne und ausgiebig zu meinen Lieblingssongs. Das trainierte mich enorm. Am Anfang war ich froh, die Viertel zu treffen. Dann fiel mir auf, dass mein Instrument an manchen Stellen doch etwas Anderes machte: Oh, off-beats. Krieg' ich die auch hin? Yeah! Hm, da ist noch 'was ...

    Usw. Das trainiert enorm, und irgendwie kann man durch (un-)geschicktes Weglassen auch ein wenig klingen, wie "im Stile von ..." Kurz: Das ergibt ein anderes Spielgefühl, schafft Sicherheit, und zeigt auch den berühmten "Raum für Verbesserungen"

    Das ging am Schlagzeug völlig ohne Noten. Mit ein bischen Probieren kriegst Du auch die Akkordfolgen, sagen wir auf den ganzen Noten, und dann immer feiner, hin - also eignest Du Dir nach und nach die harmonische Rhythmusfolgen an. Und schwupps, biste fast drin im Stück, ganz ohne Noten und Hörtraining ... oder ?

  21. Nach oben    #16
    Avatar von MS-SPO
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    Zitat Zitat von sahnebacke Beitrag anzeigen
    Musicator GS for Windows v4.1 läuft seit Win 8.1 64-Bit nicht mehr - wer rettet meine 1200 Dateien?
    Die Nerd-Standardantwort wäre: Einen Emulator wie VM-Ware, Virtualbox o.Ä. aufspielen, und auf der entstehenden "Partition" ein entsprechendes Betriebssystem unterhalb von Win 8.1 aufspielen.

    Mir ist dieses Gefrickel immer zu anstrengend: Im Grunde tut's auch ein günstig erworbenes veraltetes Notebook, das noch funktionsfähig und haltbar erscheint, und dankend mit dem Musicator und Deinen Dateien zurechtkommt

    Alternativ: Felix Riesenberg schrieb kürzlich eine Win95- App. Die startet tatsächlich ein Desktop-Fenster mit Win95. Nicht ganz herausbekommen habe ich, wo man dann Daten und Programme wirklich hininstalliert. Der wichtige Schritt scheint zu sein, dass man für Installtionen eine image-Datei braucht. Wie gesagt, ein alter Rechner ist meist unterm Strich praktischer und nervenschonender

    https://www.computerbild.de/download...-22300927.html

  22. MS-SPO´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #17
    Avatar von sahnebacke
    50 Jahre alt
    27 Beiträge seit 08/2017
    Danke
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    Danke MSPO, hab alles probiert,auch VM. Da ich aber ein 64-Bit-Win8.1Pro habe, lief die Kompatibilitätsnerverei nicht und ich setzte alle Hoffnung auf VMware. Die Kiste wollte alles was mit Sound und Midi zu tun hatte nicht spielen. Musicator startete ja noch brav aber sonst nix! Auch die Disk-Prozesse liefen saumässig schlecht, nämlich gar nicht. Ich war früher leidensfähiger. Deswegen hab ich dann auch ein altes Win7 aufm Laptop installiert und alles war wie früher . Ich muss eben in Kauf nehmen, dass der zweite Monitor da steht - nur für das zweite Betriebssystem. Mit einer USB-Umschaltbox lenke ich Tastatur, Maus und externe M-Audio-Sound"karte" nach Bedarf um. Hatte ich mir anders vorgestellt, aber nicht mal eine Dualboot-Geschichte bekommt man ab 8.1 vernünftig zum Laufen.

    Musicator GS for Windows v4.1 läuft seit Win 8.1 64-Bit nicht mehr - wer rettet meine 1200 Dateien?

  24. Nach oben    #18
    Avatar von MS-SPO
    93 Beiträge seit 10/2017
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    3
    Ja, das dachte ich mir, sahnebacke. Abwärtskompatibilität ist so eine Sache.

    Eine weitere Nerd-Möglichkeit gäbe es prinzipiell noch:
    * Netzwerkverbindung zwischen beiden Rechnern herstellen (wireless, oder per Draht über LAN oder USB oder RS232 [Schnecke])
    * den Win7 Laptop als Server einrichten (antwortet auf Anfragen aller Art, inkl. Mouse-/Tastaturevents)
    * den Hauptrechner als Client betreiben (fragt beim Server an)
    (das läuft möglicherweise alles unter dem Thema Remotezugang)

    Wenn man's richtig hinbekommt, dann solltest Du komplett von Deinem Hauptrechner aus alles auf dem Remote-Server (Win 7 Laptop) tun können, also ohne Umlenken von Keyboard und/oder Mouse: Programme dort, in der Ferne starten, Daten von "weit-weit-weg" empfangen, Programme "irgendwo" bedienen usw. DANN könntest Du den (dauerhaft) eingeschalteten Remote-Server in eine stille, dunkle Ecke stellen und bei Bedarf "bequem" auf ihm "herumspielen". Soweit die Theorie

    Bevor das läuft, geht da bestimmt die eine oder andere emotionale Bastelstunde hinein ... Aber wenn es läuft, könnte es gut laufen. Vielleicht kennst Du ja Jemanden, der Dich dabei unterstützen kann. Manche kriegen Remotezugänge "vor dem Aufstehen" hin, ich leider nicht.

    (So, und nun haben wir diesen Thread unbeabsichtigt gekapert. Sorry. )

  25. MS-SPO´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  26. Nach oben    #19

    aus Niederösterreich
    74 Beiträge seit 12/2017
    Danke
    1
    Wurstel


    Zitat Zitat von MS-SPO Beitrag anzeigen
    Eine weitere Nerd-Möglichkeit gäbe es prinzipiell noch:
    * Netzwerkverbindung zwischen beiden Rechnern herstellen (wireless, oder per Draht über LAN oder USB oder RS232 [Schnecke])
    * den Win7 Laptop als Server einrichten (antwortet auf Anfragen aller Art, inkl. Mouse-/Tastaturevents)
    * den Hauptrechner als Client betreiben (fragt beim Server an)
    (das läuft möglicherweise alles unter dem Thema Remotezugang)

    Wenn man's richtig hinbekommt, dann solltest Du komplett von Deinem Hauptrechner aus alles auf dem Remote-Server (Win 7 Laptop) tun können, also ohne Umlenken von Keyboard und/oder Mouse: Programme dort, in der Ferne starten, Daten von "weit-weit-weg" empfangen, Programme "irgendwo" bedienen usw. DANN könntest Du den (dauerhaft) eingeschalteten Remote-Server in eine stille, dunkle Ecke stellen und bei Bedarf "bequem" auf ihm "herumspielen". Soweit die Theorie
    Könnte man die Remotesteuerung nicht einfacher übers WLAN herstellen? Es gibt ja schließlich auch Programme, wo man übers Internet einen Rechner fernsteuern kann.


    Wurstel

  27. Wurstel´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  28. Nach oben    #20
    Avatar von MS-SPO
    93 Beiträge seit 10/2017
    Danke
    3
    Zitat Zitat von Wurstel Beitrag anzeigen
    Wurstel
    Könnte man die Remotesteuerung nicht einfacher übers WLAN herstellen? Es gibt ja schließlich auch Programme, wo man übers Internet einen Rechner fernsteuern kann.
    Hallo Wurstel, das ist prinzipiell egal (manchmal ist WLAN praktischer, manchmal kriegt man's nicht zum laufen). Das liegt an dem Schichtenmodell, vereinfacht:

    * Anwendungsschicht: Desktop-Aktion am Klienten (Win10 Arbeits-Rechner von sahnebacke)
    * leitet Aktion an Transportschicht: das sind i.W. Protokolle, wie TCP/IP und so
    * leitet an Verbindungsschicht: das sind die "Verdrahtungen": WLAN, LAN, USB, RS232, optisch, Langwelle und viele mehr (also Rechner zu Rechner)

    * Verbindungsschicht empfängt: also auf dem stillen Win7-Rechner
    * leitet weiter an Transportschicht: also im Win7-Rechner
    * leitet weiter an Anwendungsschicht: also z.B. Musicator-Anwendung

    "Server" zu sein, heißt dabei, auf Anfragen zu warten (Aktionen auf dem Arbeitsrechner) und dann unmittelbar zu antworten (Reaktionen auf dem Server mit dem Musicator). Das rippelt dann in umgekehrter Richtung zum anfragenden Klienten zurück, z.B. als eine graphisch dargestellte eingefügte Note am Musicator: Das muss der Klient ja auch sehen können

    Zum Einordnen: WAN, LAN und USB haben wir noch auf aktuellen Rechnern. RS232 findet man noch bei altbetagten, etwa am Mouse-Port oder bei ganz alten Drucker-Ports. Optisch könnte Glasfaseranbindung sein, Langwelle machen U-Boote mit einer sehr langen Schleppantenne, usw. Verbindungsschichten halt.


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Lesezeichen für Notenerzeugung und Notendruck aus Audiodateien, geht das und wie ?

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