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Thema: Wann können Stimmbände vernarben oder sonst wie permanenten Schaden nehmen?

  1. #1

    Wann können Stimmbände vernarben oder sonst wie permanenten Schaden nehmen?

    Hey liebes Musikerforum.
    Ich bin 19 Jahre alt und trinke weder Alkohol noch rauche ich, höchstens passiv durch meinen Vater.

    Ich stelle diese Frage, weil ich hatte mal so vor 1 monat ne Erkältung, wo ich dann noch gleichzeitg meine Stimme überansprucht hatte durch Schleim hochwürgen + singen. Daraufhin gingen hohe Töne nicht mehr so gut. Aber vor ca 2 wochen hat meine Stimme angefangen, von Tag zu Tag wieder merklich besser zu werden. Ich merke, wie ich wieder immer höher mit der Stimme gehen kann. Wenn ich dann allerdings zu viel mit der Stimme rumspiele/singe, merk ich, wie sie wieder richtig schwach wird. Heute ist es wieder passiert, ich merkte, wie sich meine Stimme wieder enorm gebessert hat und dachte, sie ist wieder vollkommen gesund, hab bisschen gesungen und so, und jetzt fühlt sie sich wieder leicht heiser und schwach an. Und jedes mal mach ich mir dann Sorgen, dass das chronisch werden könnte und dass sich da was vernarbt. Geht das so schnell und einfach? Soll ich deswegen noch zum HNO, weil ich merk ja, dass meine Stimme von allein besser wird, wenn ich sie schone. Oder hat er noch irgend ein super wundermittel?

  2. Nach oben    #2
    Hallo DontWorry,

    die Stimmbänder sind Muskeln und können ebenso wie andere Musikeln durch Fehl- oder Überbelastung kleine Mikrorisse bekommen. Bei den "normalen" Muskeln äußern sich diese kleinen Verletzungen dann als Muskelkater, bei der Stimme sind die Symptome meist Halsschmerzen, Heiserkeit und Kraftlosigkeit. Gewöhnlich heilen diese Risse wieder innerhalb weniger Tage spurlos. Wenn es aber öfter zu solchen Verletzungen kommt und die dann nötige Stimmschonung fehlt, kommt es zu Vernarbungen auf den Stimmbändern - auch "Sängerknötchen" genannt. Bei Profis müssen diese dann manchmal operativ entfernt werden, wie etwa schon bei Adele, Elton John oder Tom Kaulitz (Tokio Hotel).

    Wenn Du häufiger solche Probleme vom Singen bekommst, deutet das wahrscheinlich darauf hin, dass Du Deine Stimme dabei falsch oder zu stark einsetzt, also die Halsmuskulatur etwa zu sehr anspannst oder nicht die nötige Atemstütze (Bauchatmung) hast. Die richtige Technik könnest Du Dir vielleicht bei ein paar Probestunden bei einem Gesangslehrer zeigen lassen oder Dir im Internet etwas anlesen.

    Der Körper hat gewöhnlich schon ganz gute Selbstheilungskräfte und kann sich von Heiserkeit oder gar einer Kehlkopfentzündung in der Regel vollständig erholen. Problematisch wird es allerdings, wenn das immer und immer wieder vorkommt, dann können die Symptome tatsächlich irgendwann chronisch werden, daher ist langfristig schon etwas Vorsicht geboten.

    Wenn die Stimme schwach ist, heißt es viel trinken, Tabletten lutschen (ich persönlich schwöre da auf Ipalat), möglichst wenig sprechen und auf keinen Fall flüstern, da das besonders anstrengend für die Stimmbänder ist.


  3. Nach oben    #3
    Zitat Zitat von picasso911 Beitrag anzeigen
    Hallo DontWorry,

    die Stimmbänder sind Muskeln und können ebenso wie andere Musikeln durch Fehl- oder Überbelastung kleine Mikrorisse bekommen. Bei den "normalen" Muskeln äußern sich diese kleinen Verletzungen dann als Muskelkater, bei der Stimme sind die Symptome meist Halsschmerzen, Heiserkeit und Kraftlosigkeit. Gewöhnlich heilen diese Risse wieder innerhalb weniger Tage spurlos. Wenn es aber öfter zu solchen Verletzungen kommt und die dann nötige Stimmschonung fehlt, kommt es zu Vernarbungen auf den Stimmbändern - auch "Sängerknötchen" genannt. Bei Profis müssen diese dann manchmal operativ entfernt werden, wie etwa schon bei Adele, Elton John oder Tom Kaulitz (Tokio Hotel).

    Wenn Du häufiger solche Probleme vom Singen bekommst, deutet das wahrscheinlich darauf hin, dass Du Deine Stimme dabei falsch oder zu stark einsetzt, also die Halsmuskulatur etwa zu sehr anspannst oder nicht die nötige Atemstütze (Bauchatmung) hast. Die richtige Technik könnest Du Dir vielleicht bei ein paar Probestunden bei einem Gesangslehrer zeigen lassen oder Dir im Internet etwas anlesen.

    Der Körper hat gewöhnlich schon ganz gute Selbstheilungskräfte und kann sich von Heiserkeit oder gar einer Kehlkopfentzündung in der Regel vollständig erholen. Problematisch wird es allerdings, wenn das immer und immer wieder vorkommt, dann können die Symptome tatsächlich irgendwann chronisch werden, daher ist langfristig schon etwas Vorsicht geboten.

    Wenn die Stimme schwach ist, heißt es viel trinken, Tabletten lutschen (ich persönlich schwöre da auf Ipalat), möglichst wenig sprechen und auf keinen Fall flüstern, da das besonders anstrengend für die Stimmbänder ist.
    Ich danke dir
    Meine Stimme hat sich wieder erholt. Komme wieder bis zum höchsten Ton, muss dafür aber vorher so ne ,,Aufwärmübung" machen, wo man seine Lippen schließt und dann einfach Luft durchpustet, sodass die Lippen vibrieren. Also wie wenn Pferde so wiehern

    Aber als ich mir gestern ne Serie angeschaut hab, hab ich versucht den Synchronsprecher zu imitieren bisschen und dabei hat mir wieder die Stimme wehgetan, hab dabei auch geschrien. ich bereue es gerad wieder, aber ich hab ja nur ein wenig geschrien, warum ging das so schnell, naja ich lass sowas ab jetzt sein -.- aber es ist nicht so schlimm dieses mal, wenn ich die tonleiter hochsumme, bricht die Stimme halt so beim allerletzten piepshohen ton weg, da kommt nur noch Luft. also nur einen kleinen wenig Tonumfang ist weg. Oder ich hab vielleicht da wieder ne erkältung, weil mein hals ist heute so richtig trocken und kratzig, und hab auch bisschen schnupfen. Naja, werd so ne scheiße einfach nicht mehr machen, und hoffen, dass es meiner Stimme nicht nachhaltig geschadet hat

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