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Thema: Was hat eine Jazz - Gittaristen Ausbildung mit fetten Riffs zu tun?

  1. #1

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    Was hat eine Jazz - Gittaristen Ausbildung mit fetten Riffs zu tun?

    Wes Boreland aber auch der Gitarrist von Rammstein (und viele andere berühmte die ich jetzt nict weiß) haben ja eine Ausbildung als Jazz Gitarristen eralten, jedoch frage ich mich was die fetten Riffs damit zu tun haben, neben ein paar blue notes oder hinzugefügte powerchords die aus der bekannten 7 - Ton Tonart rausfallen würden (die ja auch mit der modernen westlichen Theorie begründbar wären) kann ich da echt keine Gemeinsamkeiten erkennen. Also lont es sich damit überhaupt zu beschäftigen, ich spiele schon länger Gitarre und viele Bücher sind kalter Kaffee oder langweilig, einen krassen Hit im Boreland style oder so habe ich dadurch jedenfalls noch nicht gelandet...Würde mich Interessieren ob die Ausbildung was mit dem Gitarrenstiel zu tun hat oder das schreiben dieser Songs eher weitere Erfarungen waren..

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    Jazzige Rockriffs

    Hallo,
    ich studiere Musik auf Lehramt und habe im Hauptfach Jazzgitarre.
    Wenn du selbst nicht gerne Jazz hörst oder an Jazz interessiert bist, lohnt es sich eigentlich nicht besonders, dich da
    groß hineinzuarbeiten. Jazz hat eine eigene Sprache, was die Phrasierungen, den Swing, die Formelhaftigkeit (bestimmte Akkordabfolgen usw.) betrifft, die doch schon sehr vom Rock verschieden ist.
    Aber natürlich bringt es dich auf ganz eigene Ideen, wenn du aus einer Jazzperspektive Rockstücke spielst. Das ist wie mit der Sprache: du baust gewisse Dinge aus dem einen Sprachraum unweigerlich in den anderen mit ein.
    Es schadet also sicher nicht, wenn du mal versuchst einen Jazzstandart zwischendurch zu spielen, um deinen Horizont zu erweitern. Aber es ist nicht nötig, dich komplett in die Welt des Jazz zu 'zwingen', nur um geilere Rockriffs zu spielen.
    Die reinen Tonarten oder Skalen überschneiden sich auch oft. Im Rock triffst du mehr die Pentatonik (auch mal mit blue notes oder mit chromatischen Übergängen), Mixolydisch (Dur mit kleiner 7) und Aeolisch bzw. dorisch an.
    Manchmal aber auch Phrygisch für den orientalischen Flair oder harmonisch Moll.
    Aber so verlässt du Stück für Stück den gewohnten Rocksound.
    Wenn du bock hast auf so einen spezielleren Sound, kannst du dir ja mal so eine speziellere Skala vornehmen und sie in einem Solo ausprobieren. (z.B. A Phrygisch über einen A-Mollakkord bzw. A-Moll kadenz; oder F-Lydisch über einen F-Durakkord).
    Als Jazzer ist man dieses Experimentieren mit dem Tonmaterial vielleicht etwas gewohnter.
    Viel Spaß auf jeden Fall.


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