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Thema: Tonholz - Hornlautsprecher

  1. #1

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    Tonholz - Hornlautsprecher

    Ein Instrument, geschaffen zum Musikhören

    Hallo lieber Musiker

    mich interessiert eure Meinung über die Erfindung was ich explizit für die Leute, die Musik verstehen und vor allem
    richtig hören, entwickelt habe. Wäre es für die richtige Profis sinnvoll so was zu haben oder seid ihr voll zufrieden mit der Klangrealität, die die herkömmliche Systeme anbieten ? Eure Meinung ist für mich wirklich sehr wertvoll und ich bedanke mich voraus für jede Aussage.

    Eine einzigartige Symbiose zwischen Musikinstrumenten und Lautsprecher. Diese Neuheit verwischt die Grenzen zwischen Lautsprechersystemen und Musikinstrumenten. Das Konzept stammt aus den Kenntnissen im Lautsprecherbau, Instrumentenbau, Musik, Psychoakustik, Wellenausbreitung und Elektrotechnik. Das Kernstück des Lautsprechers ist ein Horn, das aus einer Klangholzsorte gebaut wurde, die üblicherweise bei der Herstellung der hochwertigen Gitarren verwendet wird. Es enthält gleich mehrere Resonatoren, und wurde so entwickelt, dass die Wiedergabe einer Tonaufnahme einen natürlicheren Klang hat und am besten dem Originalton entspricht.

    Um die erforderlichen Eigenschaften erreichen zu können und gleichzeitig unnötige Resonanzen und Vibrationen (wie z.B. bei sogenannten „stehenden Wellen“) zu vermeiden wurde bei der Entwicklung das Horn-Prinzip ausgewählt. Der Lautsprecher (bzw. ein Teil von dem) besteht aus einem 4-Seitigen Horn, der keine parallelen Flächen besitzt und bei dem sich jede Seite durch die Verwendung des Klangholzes, einen Resonator darstellt. Dabei wird auch das wichtigste Horn-Prinzip strengst gehalten: der Schallkanal wird vom Anfang bis zum Ende (auch beim Biegen) im Querschnitt immer größer.
    Wenn sich eine Schallwelle durch das Horn bewegt, bringt sie die Resonatoren zum Schwingen. Dadurch werden fehlende Töne (sowie auch die ganz wichtige Obertöne) wieder hergestellt, die das gesamte Klangbild vervollständigen und alle Klangfarben der Musik entfalten lassen.
    So ist ein Hornlautsprecher entstanden, der die neusten Entwicklungen in sich vereint hat und der in allen Musikrichtungen höchste Präzision, Klarheit und ein unglaubliches Klangvolumen anbietet.



    Na und ? Was kann so ein exotisches System, das allen Gesetzen im Lautsprecherbau widerspricht, Besonderes anbieten? Alle wollen bei ihren Lautsprecher ihre Resonanzen und Vibrationen vermeiden oder so gut wie möglich abdämpfen. Spielt es überhaupt eine Rolle oder hört man nur das Brummen der Resonatoren?

    Stellen Sie sich vor: Sie halten eine Gitarre in den Händen, fangen an Ihre Lieblingsmusik zu spielen und hören den harmonischen Klang, der aus dem Zusammenspiel von Seiten und Gehäuse erzielt wird. Und wenn Sie gerade nicht eine Gitarre aus Pappelholz besitzen, genießen Sie den Sound.

    Wenn Sie sich nicht professionell mit der Musik auseinandersetzen, werden Sie in der Regel den Klanganteil des Resonators und der Seiten, die gemeinsam die Vollkommenheit des Gitarrenklangs bilden, nicht auseinander halten können.

    Genau dieses Ergebnis wurde mit Hilfe meiner Klangholzlautsprecher erreicht. Beim Zusammenspiel der hochwertigen Chassis und des Klangholzhorns werden Klänge von höchster Qualität erreicht, die sich von den Klängen anderer Lautsprechern hervorheben. Es ist wie der Vergleich zwischen den hochwertigen Tönen einer akustischen Gitarre und den künstlichen Timbre einer E-Gitarre. Keine Störfaktoren, keine wahrnehmbaren Vibrationen – nur die Musik, die sich, durch ihre lebendige und natürliche Art auszeichnet. Ein solches Ergebnis kann nur in diesem symbiotischen System, das mit der Verwendung dieses hochwertigen Tonholzes erreicht werden kann.



    P.S.
    Mehr Bilder kann man hier finden: http://kpl-sound.de/3.html

  2. Nach oben    #2
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    Das ist viel schönes bla bla, ich bezweifle aber, das es wirklich so gut funktioniert.
    Alleine die Laufzeitverzögerungen durch das Horn können sich doch nur negativ auswirken.
    Dazu kommt ja noch, das sich Bässe sowieso anders im Raum verteilen.
    Ich glaub da nicht dran, sorry.

    fix it in the mix

  3. Nach oben    #3

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    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen
    Das ist viel schönes bla bla, ich bezweifle aber, das es wirklich so gut funktioniert.
    Alleine die Laufzeitverzögerungen durch das Horn können sich doch nur negativ auswirken.
    Dazu kommt ja noch, das sich Bässe sowieso anders im Raum verteilen.
    Ich glaub da nicht dran, sorry.
    Die "Laufzeitverzögerung" liegt deutlich unter den erkennbaren Werten (das lässt sich ganz einfach ausrechnen). So wie der Tieftöner hat keine bemerkbare Wirkung auf das Horn.

  4. Nach oben    #4
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    Zitat Zitat von KPL - Sound Beitrag anzeigen
    ... Das Kernstück des Lautsprechers ist ein Horn, das aus einer Klangholzsorte gebaut wurde, die üblicherweise bei der Herstellung der hochwertigen Gitarren verwendet wird. Es enthält gleich mehrere Resonatoren, und wurde so entwickelt, dass die Wiedergabe einer Tonaufnahme einen natürlicheren Klang hat und am besten dem Originalton entspricht.
    ...
    Na und ? Was kann so ein exotisches System, das allen Gesetzen im Lautsprecherbau widerspricht, Besonderes anbieten?
    ...
    Es ist wie der Vergleich zwischen den hochwertigen Tönen einer akustischen Gitarre und den künstlichen Timbre einer E-Gitarre. Keine Störfaktoren, keine wahrnehmbaren Vibrationen – nur die Musik, die sich, durch ihre lebendige und natürliche Art auszeichnet. Ein solches Ergebnis kann nur in diesem symbiotischen System, das mit der Verwendung dieses hochwertigen Tonholzes erreicht werden kann. ...
    Alle meine Gitarren und Bässe bestehen aus Holz wie viele andere auch, aber die Begriffe "Klangholz" und "Tonholz" lehne ich genauso ab wie die ernsthaften Gitarrenbauer, mit denen ich zu tun habe. So eine Wortwahl klingt wie eine versuchte Entschuldigung dafür, dass die Eigenschaften von Hölzern auch der gleichen Sorte verschieden ausfallen und sich über die Jahre und auch jahreszeitlich verändern können. Meine meist massiven Instrumente haben echtes Timbre, aber eben keines, das sie direkt abstrahlen. Trotzdem kommt es an den Tag, ganz besonders über Piezo-Tonabnehmer.

    Bauteile von Lautsprechergehäuse und gegebenenfalls Hörnern sollen resonanzfrei sein. Darüber hinaus müssen Hörner eine der unteren Grenzfrequenz angepasste Rohrlänge haben. In Deinem Fall ist es zwar viel zu kurz, aber ohnehin kein Horn, weil die obligatorische Druckkammer fehlt. Es widerspricht tatsächlich allen Gesetzen im Lautsprecherbau, wie Du selbst schreibst.

    Wenn auch leider weitgehend von Bassreflex-Erzeugnissen mit unscharfem Tiefbass verdrängt, sind das Beste nach wie vor geschlossene, gedämpfte und nach den Thiele-Small-Parametern optimierte Boxen. Letzteres bedeutet, dass beim Tieftöner nach Anregung der aperiodische Grenzfall der Dämpfung eintritt, eine Voraussetzung für trockenen, präzisen Bass.

  5. Nach oben    #5

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    Zitat Zitat von capmaster Beitrag anzeigen
    Alle meine Gitarren und Bässe bestehen aus Holz wie viele andere auch, aber die Begriffe "Klangholz" und "Tonholz" lehne ich genauso ab wie die ernsthaften Gitarrenbauer, mit denen ich zu tun habe. So eine Wortwahl klingt wie eine versuchte Entschuldigung dafür, dass die Eigenschaften von Hölzern auch der gleichen Sorte verschieden ausfallen und sich über die Jahre und auch jahreszeitlich verändern können. Meine meist massiven Instrumente haben echtes Timbre, aber eben keines, das sie direkt abstrahlen. Trotzdem kommt es an den Tag, ganz besonders über Piezo-Tonabnehmer.

    Bauteile von Lautsprechergehäuse und gegebenenfalls Hörnern sollen resonanzfrei sein. Darüber hinaus müssen Hörner eine der unteren Grenzfrequenz angepasste Rohrlänge haben. In Deinem Fall ist es zwar viel zu kurz, aber ohnehin kein Horn, weil die obligatorische Druckkammer fehlt. Es widerspricht tatsächlich allen Gesetzen im Lautsprecherbau, wie Du selbst schreibst.

    Wenn auch leider weitgehend von Bassreflex-Erzeugnissen mit unscharfem Tiefbass verdrängt, sind das Beste nach wie vor geschlossene, gedämpfte und nach den Thiele-Small-Parametern optimierte Boxen. Letzteres bedeutet, dass beim Tieftöner nach Anregung der aperiodische Grenzfall der Dämpfung eintritt, eine Voraussetzung für trockenen, präzisen Bass.
    So wie ich verstanden habe, sprichst Du über die E-Gitarren. In dem Fall ist aber ganz klar dass es die Klangeigenschaften des Holzes
    keine bedeutende Rolle spielen. Wie man die Hölzer nennt ist es überhaupt nicht wichtig. Hauptsache: um eine gute akustische Gitarre (so wie Geige, Viola u.s.w.) zu bauen, wird definitiv nur spezielles, für Instrumentenbau geeignetes Holz verwendet.

    Über die Horn-Theorie kann man ja sehr viel streiten, mir geht es nur darum wie man diese Kenntnisse verwenden kann, wie man sie richtig ausnutzt und im Lautsprecherbau einsetzt.

    Wie ich schon in der Beschreibung erwähnt habe, es sind alle unnötige Vibrationen gedämpft außer diejenige die den Klang positiv beeinflussen (klingt verrückt, oder ?).

    Bei dem direkten Vergleich mit anderen klassischen Boxen hört man den Unterschied (annähernd) wie zwischen einer akustischen und einer E-Gitarre.

  6. Nach oben    #6
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    Zitat Zitat von KPL - Sound Beitrag anzeigen
    So wie ich verstanden habe, sprichst Du über die E-Gitarren. In dem Fall ist aber ganz klar dass es die Klangeigenschaften des Holzes
    keine bedeutende Rolle spielen. Wie man die Hölzer nennt ist es überhaupt nicht wichtig. Hauptsache: um eine gute akustische Gitarre (so wie Geige, Viola u.s.w.) zu bauen, wird definitiv nur spezielles, für Instrumentenbau geeignetes Holz verwendet.
    Holz, das qualitativ für Massivholzmöbel geeignet ist, also gleichmäßig gedarrt und frei von Verzug, kann auch für Musikinstrumentenbau verwendet werden. Wenn jemand etwas anderes behauptet, geht es meistens darum, überhöhte Rohstoffpreise zu erzielen. Dabei ist völlig gleich, ob es um Anwendungen für hohle oder massive Instrumente geht. Für die verwendeten Holzarten hauptsächlich entscheidend sind Dichte, Elastizitätsmodul, Kerbschlagzähigkeit, Schallgeschwindigkeiten längs und quer zur Faser und schließlich Aussehen.

    Zitat Zitat von KPL - Sound Beitrag anzeigen
    Über die Horn-Theorie kann man ja sehr viel streiten, mir geht es nur darum wie man diese Kenntnisse verwenden kann, wie man sie richtig ausnutzt und im Lautsprecherbau einsetzt.
    Da gibt es nichts zu streiten. Der Begriff "Horn" im Sinne von "Einrichtung zur Anpassung der Schallimpedanz" ist klar definiert. Im Falle der von Dir beworbenen Boxen werden diese Kenntnisse so bruchstückhaft eingesetzt, dass man es beim besten Willen nur mit einem willkürlich eingesetzten Stück eines Horns zu tun hat.

    Zitat Zitat von KPL - Sound Beitrag anzeigen
    Wie ich schon in der Beschreibung erwähnt habe, es sind alle unnötige Vibrationen gedämpft außer diejenige die den Klang positiv beeinflussen (klingt verrückt, oder ?).
    Das klingt nicht nur verrückt, es ist verrückt. Aber es gibt ja auch immer noch Leute, die bei mangelhaft hergestellten Elektronenröhren Klangverfälschungen durch "angenehme" und "unangenehme" Mikrofonie (rappelnde, pfeifende Röhren-Gitter) unterscheiden.

    Zitat Zitat von KPL - Sound Beitrag anzeigen
    Bei dem direkten Vergleich mit anderen klassischen Boxen hört man den Unterschied (annähernd) wie zwischen einer akustischen und einer E-Gitarre.
    Ich hoffe, das heißt nicht, dass Deine Lautsprecherboxen E-Gitarren-Klänge so abbilden, dass man sie für eine akustische Gitarre halten könnte. Für mich sollen Lautsprecher (und Kopfhörer) das wiedergeben, was das Quellsignal abliefert.

  7. Nach oben    #7
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    Zitat Zitat von capmaster Beitrag anzeigen
    Für mich sollen Lautsprecher (und Kopfhörer) das wiedergeben, was das Quellsignal abliefert.
    So sehe ich das auch!
    Meine Lautsprecherboxen sollen vorne möglichst klangneutral genau das wiedergeben, was ich hinten an Audiosignalen reinschicke.
    Wenn ich möchte, das meine Box ein Signal "schönt", dann nehme ich HiFi Lautsprecher aus dem Consumerbereich, die machen das fast alle.
    fix it in the mix

  8. Nach oben    #8

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    Zitat Zitat von capmaster Beitrag anzeigen
    Holz, das qualitativ für Massivholzmöbel geeignet ist, also gleichmäßig gedarrt und frei von Verzug, kann auch für Musikinstrumentenbau verwendet werden. Wenn jemand etwas anderes behauptet, geht es meistens darum, überhöhte Rohstoffpreise zu erzielen. Dabei ist völlig gleich, ob es um Anwendungen für hohle oder massive Instrumente geht. Für die verwendeten Holzarten hauptsächlich entscheidend sind Dichte, Elastizitätsmodul, Kerbschlagzähigkeit, Schallgeschwindigkeiten längs und quer zur Faser und schließlich Aussehen.

    Du wirst aber dein Instrument nicht aus einer Spannplatte, MDF oder Multiplex machen lassen, obwohl es sehr gut für Möbel geeignet ist, oder ?

  9. Nach oben    #9

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    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen
    So sehe ich das auch!
    Meine Lautsprecherboxen sollen vorne möglichst klangneutral genau das wiedergeben, was ich hinten an Audiosignalen reinschicke.
    Wenn ich möchte, das meine Box ein Signal "schönt", dann nehme ich HiFi Lautsprecher aus dem Consumerbereich, die machen das fast alle.
    Da kann ich unter dem jeden Wort unterschreiben. Ihr habt einfach recht. Die Frage ist nur: wie weit das was wir hören, dem Original entspricht.

  10. Nach oben    #10
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    Zitat Zitat von KPL - Sound Beitrag anzeigen
    Du wirst aber dein Instrument nicht aus einer Spannplatte, MDF oder Multiplex machen lassen, obwohl es sehr gut für Möbel geeignet ist, oder ?
    Ich habe ausdrücklich Holz und Massivholzmöbel geschrieben. Das schließt MDF ebensowenig ein wie Sperrholz oder Multiplex. Ist das Klarstellung genug?

    Für Lautsprecherboxen hingegen sind Sperrholz (Multiplex) und MDF sehr gut geeignet. Sperrholz (Multiplex) findet übrigens auch im gehobenen Instrumentenbau Anwendung.


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