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Thema: Einsteiger-Fragen: Wahl eines Verstärkers, Zubehör, etc.

  1. #1
    Avatar von GeMir
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    Einsteiger-Fragen: Wahl eines Verstärkers, Zubehör, etc.

    Ich habe vor, mir zum baldigen Geburtstag mein allererstes Musikinstrument — eine E-Gitarre — zu schenken und da ich ein blutiger Anfänger auf dem »Niveau -1« bin, habe ich einige (nicht unbedingt tiefsinnige) Fragen, die ich gerne klären würde.

    Die Beratung in Music Store Professional in Köln, die von einem Profi, wahrscheinlich, positiv als »nicht aufdringlich« eingestuft wäre, ist für einen Laien wie mich eher als »mangelhaft« einzustufen. Daher wohl der Zusatz »Professional« im Namen. N-na ja.
    Mir wurde auf jeden Fall die Squier Affinity Strat HSS mit Fender Champion 20 als Set empfohlen (und ich habe auch vor, es zu kaufen).

    Es wurde dabei gesagt, dass darin alles enthalten ist, was man für den Anfang braucht.

    Das stimmt zwar und der Preis ist auch mehr als fair, aber was ich mir persönlich dabei gewünscht hätte, wäre eine (längere) Erläuterung, warum es so ist (außer mir war kein anderer Kunde in Sicht, der betreut werden müsste): Warum ist eine HSS Strat optimal für quasi alle Genres? Warum passt Champion 20 gut dazu?
    All dass musste ich mir anschließend selbst zusammengooglen.

    Nur damit es klar ist: Ich habe absolut nichts dagegen!
    Für einen Laien wie mich war es lehrreich und sehr interessant sogar, aber warum soll ich jetzt ein zweites mal ein Musikgeschäft aufsuchen wollen (ist eine rhetorische Frage, bedarf keine Antwort)?

    Also, meine Fragen wären (die Liste wird noch erweitert):

    1. Was halten sie von der Alternative in Form von Squier Affinity Strat HSS mit Fender Frontman 15G?
      Lohnt es sich in diesem Fall 40 € mehr zu investieren?
      Möchte gerne irgendwann mal so weit sein, dass ich damit Metal spielen kann, aber bis dahin ist noch ein langer Weg vor mir.
    2. Worauf soll ich beim Kauf eines solchen Sets achten?
      Ich habe eine verständliche Anleitung auf YouTube gefunden aber es geht dabei um Kauf einer Gitarre.
    3. Einen meiner Ansicht nach guten (also für mich verständlichen) Einsteigerkurs habe ich hier gefunden: GitarreLernenUSG
      Für weitere Empfehlungen wäre ich dankbar.
    4. Es wird häufig empfohlen, das Tremolo-System mit einem Holzblock zu blockieren, um die Verstimmung zu vermeiden.
      Soll ich mir darüber Gedanken machen?
    5. Wieviele Plektren braucht man? Im Set sind 3 enthalten (glaube ich).
    6. Einen Gitarrenständer brauche ich wohl, oder?
    7. Soll ich mir »vernünftige« Kopfhörer besorgen, oder reichen die In-Ear-Köpfhörer zum stillen Üben auch?

  2. Nach oben    #2
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    Hallo und willkommen im Musikerforum,

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Was halten sie von der Alternative
    Zunächst: Die Umgangsformen basieren hier auf "Du" - ist unter Musikern ohnehin üblich .

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    in Form von Squier Affinity Strat HSS mit Fender Frontman 15G?
    Lohnt es sich in diesem Fall 40 € mehr zu investieren?
    Außer den 5 Watt weniger beim Amp sehe ich keinen nennenswerten Unterschied. Zum Üben im Kämmerlein sind weniger Watt gar nicht schlecht, da man bei mehr Watt i. d. R. lauter aufdrehen muss, damit der Amp reagiert. Meinen 20-Watt-Amp kann ich kaum verwenden, ohne die Nachbarn zu beschallen. Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufpreis also nicht.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Worauf soll ich beim Kauf eines solchen Sets achten?
    Ich habe eine verständliche Anleitung auf YouTube gefunden aber es geht dabei um Kauf einer Gitarre.
    Ob Du die Geräte einzeln oder im Set kaufst, ist letztendlich nicht von Belang. Es ist nicht so, dass Gitarre und Amp besonders aufeinander abgestimmt wären. Im Set kaufst Du lediglich etwas preiswerter.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Einen meiner Ansicht nach guten (also für mich verständlichen) Einsteigerkurs habe ich hier gefunden: GitarreLernenUSG
    Der Kurs scheint ziemlich gut zu sein. Wenn Du jemanden kennst, der Gitarre spielt, solltest Du ihn zu Rate ziehen, damit er sich Deine Haltung usw. ansehen und ggf. korrigieren kann.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Es wird häufig empfohlen, das Tremolo-System mit einem Holzblock zu blockieren, um die Verstimmung zu vermeiden.
    Warum sollte man das tun? Klar, bei Benutzung eines Tremolos zerrt dieses an den Saiten und verstimmt sie schneller als ohne Tremolo. Aber wenn man das Tremolo blockiert, funktioniert es nicht mehr. Wenn man kein Tremolo benutzen will, halte ich es für deutlich sinnvoller, sich für eine Gitarre ohne Tremolo zu entscheiden.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Wieviele Plektren braucht man? Im Set sind 3 enthalten (glaube ich).
    V-I-E-L-E ! Erstmal solltest Du alle möglichen Pleks ausprobieren, um DEIN Plektrum, bzw. DEINE Plektren für verschiedene Spielweisen, zu finden. Plektren nutzen sich ab, dünne schneller als dicke, weiche schneller als harte. Je öfter Du spielst, umso mehr Pleks benötigst Du also. Außerdem gehen sie auch mal verloren. Ich kaufe Pleks immer im Zwölferpack.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Einen Gitarrenständer brauche ich wohl, oder?
    Ja, solltest Du unbedingt haben. Der im Link ist vollkommen in Ordnung, v. a. für den Preis.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Soll ich mir »vernünftige« Kopfhörer besorgen, oder reichen die In-Ear-Köpfhörer zum stillen Üben auch?
    Ja und ja. Ist immer eine Frage des Anspruchs. Benutze erstmal, was Du hast. Wenn Du merkst, dass das nicht reicht, kannst Du immer noch zu guten Kopfhörern greifen. Mit der Zeit wird Dein Anspruch an den Sound steigen. Beim Verstärker solltest Du darauf achten, dass er auch einen Kopfhöreranschluss besitzt. Das ist bei den beiden Fenders ja gegeben.

    Um nicht an Langeweile zu sterben, solltest Du auch über Effekte nachdenken, damit Du Deine Sounds variieren kannst, was ja gerade bei Metal nicht ganz unwichtig ist. Es gibt recht preiswerte Multieffektgeräte, die, zumindest für den Anfang, mehr als ausreichen. Ich selbst benutze das DigiTech RP360XP.

    Gruß
    Ted


  3. Nach oben    #3
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    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Die Umgangsformen basieren hier auf "Du"
    Ich bin eher vorsichtig, wenn ich mich auf ein absolut neues Terrain wage, Sir
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Außer den 5 Watt weniger beim Amp sehe ich keinen nennenswerten Unterschied.
    Champion 20 hat ein paar Effekte drauf und ist etwas neuer.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind sowohl 15 als auch 20 W deutlich zu wenig fürs Üben mit einer Band (wenn es irgendwann mal dazu kommen sollte, was ich eher für unwahrscheinlich halte) und fürs Üben zu Hause scheinen auch 15 W ausreichend zu sein.
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Ob Du die Geräte einzeln oder im Set kaufst, ist letztendlich nicht von Belang.
    In Sets sind ja nur bestimmte Gitarren enthalten. Als Alternative zum Squier-Set wurde mir inzwischen
    die Squier by Fender VM '51 MN VBL + Peavey Vypyr VIP 1 20 / Line 6 Spider IV 15 empfohlen.

    Abgesehen von dem bemerkbar höheren Preis gibt es den 51er leider nicht in »Candy Apple Red« und die Farbe finde ich so toll Qualitativ handelt es sich ja um etwa gleichwertige Gitarren (stimmt's?), insofern denke ich, dass ich eher bei »meinem« Set bleibe.
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Wenn Du jemanden kennst, der Gitarre spielt
    Ich kenne leider niemanden.
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Warum sollte man das tun?
    Um die (ärgerliche) Verstimmung zu vermeiden. Habe aber inzwischen rausgefunden, dass das Problem nicht so gewaltig zu sein scheint, wie oft behauptet.
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Aber wenn man das Tremolo blockiert, funktioniert es nicht mehr.
    Dafür blockiert man es ja auch
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    V-I-E-L-E !
    Und »viele« sind deutlich mehr als drei, vermute ich Gibt es eine Anleitung dazu? »Plektren wählen for Dummies« oder so? Worauf soll ich dabei achten? Oder geht es eher nach dem Prinzip »gefällt mir haptisch und vom Aussehen her, nehme ich mit«?
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Ist immer eine Frage des Anspruchs. Benutze erstmal, was Du hast.
    Das habe ich mir auch gedacht. Und mir dabei die Sennheiser HD 201 bzw. AKG K511/K52 angeschaut (und angehört).
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Um nicht an Langeweile zu sterben, solltest Du auch über Effekte nachdenken
    Champion 20 hat ja ein paar einfache drauf, oder? Und sonst bin ich eher der Meinung, dass ich erst die Grundlagen beherrschen soll, bevor ich anfange, etwas »interessanter« klingen zu lassen. Wenn man völlig daneben spielt helfen ja auch keine Effekte dies zu verbergen.

  4. Nach oben    #4
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    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind sowohl 15 als auch 20 W deutlich zu wenig fürs Üben mit einer Band ... und fürs Üben zu Hause scheinen auch 15 W ausreichend zu sein.
    Kommt drauf an. Wir proben unter anderem mit einem 10-Watt-Amp, ohne ihn voll aufzudrehen. Wir haben allerdings keine akustischen Drums.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    »Candy Apple Red« und die Farbe finde ich so toll
    JAWOHL! Ganz Deiner Meinung.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Qualitativ handelt es sich ja um etwa gleichwertige Gitarren (stimmt's?)
    Ja, absolut.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Und »viele« sind deutlich mehr als drei, vermute ich Gibt es eine Anleitung dazu? »Plektren wählen for Dummies« oder so? Worauf soll ich dabei achten? Oder geht es eher nach dem Prinzip »gefällt mir haptisch und vom Aussehen her, nehme ich mit«?
    Bei Pleks kommt es vor allem darauf an, wie gut Du damit spielen kannst. Die meisten Gitarreros nehmen für Melodie dickere Pleks als für Akkorde, mein Mitgitarrist macht es umgekehrt. Manche kommen mit dickeren Pleks besser zurecht, Manche würden am liebsten mit Papier spielen, wenn das ginge. Der Eine kommt mit glatten Pleks gut zurecht, dem Anderen können sie nicht genug Grip haben usw. Außerdem beeinflussen Material und Dicke auch den Klang - bei Gitarre deutlich weniger als beim Bass, ist aber dennoch zu hören. Es gibt Pleks aus Nylon, Zelluloid und ähnlichen Kunststoffen, das sind die gängigen Materialien. Dazu kommen Stein, Metall, Leder, Glas, Holz ... Bestimmt hat auch schon jemand Pleks aus alten Autoreifen zurechtgeschnippelt.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Das habe ich mir auch gedacht. Und mir dabei die Sennheiser HD 201 bzw. AKG K511/K52 angeschaut (und angehört).
    Kann man nehmen, wenn es sein muss. Den Sennheiser habe ich auch, benutze ihn aber nur im Notfall und auch dann nicht zum Musizieren. Der AKG dürfte nicht viel besser sein.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Champion 20 hat ja ein paar einfache drauf, oder?
    Ja, hat er.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Und sonst bin ich eher der Meinung, dass ich erst die Grundlagen beherrschen soll, bevor ich anfange, etwas »interessanter« klingen zu lassen.
    Das ist natürlich auch keine falsche Einstellung.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Wenn man völlig daneben spielt helfen ja auch keine Effekte dies zu verbergen.
    So isses.

    Gruß
    Ted

  5. Nach oben    #5
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    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Wir proben unter anderem mit einem 10-Watt-Amp
    10-Watt-Head + x-Watt-Cabinet ist nicht dasselbe wie 10-Watt-Combo, oder verstehe ich es falsch?
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Bei Pleks kommt es vor allem darauf an, wie gut Du damit spielen kannst.
    Und wenn man (noch) nicht spielen kann ist es prinzipiell wie mit den Kopfhörern, oder?
    Zunächst das benutzen, was man hat (»Fender Medium« in dem Fall) und erst danach »anspruchsvoller« werden.
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Der AKG dürfte nicht viel besser sein.
    Sitzen aber irgendwie sicherer und bequemer für mich.

  6. Nach oben    #6
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    Ok, schon verstanden, so etwas wie »x-Watt-Cabinet« gibt es nicht

  7. Nach oben    #7
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    Sorry für die späte Antwort, hatte Deinen Beitrag übersehen.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    10-Watt-Head + x-Watt-Cabinet ist nicht dasselbe wie 10-Watt-Combo, oder verstehe ich es falsch?
    Das ist teilweise richtig. Eine Combo ist eigentlich nichts anderes als ein Amp mit Cabinet im gleichen Gehäuse. Bei Combos sind Amps und Speaker mehr oder weniger aufeinander abgestimmt, bei Head und Cabinet macht der Musiker selbst die Abstimmung mit Geräteauswahl und Einstellungen. Einen 10-Watt-Head an einem 100-Watt-Cabinet zu betreiben ist allerdings eher sinnlos. Ich hatte übrigens Amp geschrieben aber Combo gemeint. Mea culpa.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Und wenn man (noch) nicht spielen kann ist es prinzipiell wie mit den Kopfhörern, oder?
    Zunächst das benutzen, was man hat (»Fender Medium« in dem Fall) und erst danach »anspruchsvoller« werden.
    Sehe ich nicht so. Gerade als Anfänger wird man mit den richtigen Pleks, mit denen man besser zurechtkommt, schnellere Ergebnisse erzielen. Als Bass-Anfänger habe ich zig verschiedene Pleks getestet, bis ich endlich was hatte, womit ich klanglich und vor allem haptisch gut zurecht kam. Kurz danach wurden sie vom Markt genommen

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Sitzen aber irgendwie sicherer und bequemer für mich.
    Na dann auf die Birne damit und losgerockt

    Gruß
    Ted

  8. Nach oben    #8
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    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Einen 10-Watt-Head an einem 100-Watt-Cabinet zu betreiben
    Es ist klar, dass es eine obere Schranke für die Leistung gibt, die den Lautsprecher im Cabinet »aushält«, aber ein Cabinet leistet ja an sich (zusätzlich) nichts, oder? Die 5, 20 oder 100 Watt, die ausgestrahlt werden, kommen ja alle vom Verstärker?
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Sehe ich nicht so.
    Aber ohne spielen zu können ist es eher unmöglich festzustellen, womit man beim Spielen besser zu Recht kommt, oder?

  9. Nach oben    #9
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    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Es ist klar, dass es eine obere Schranke für die Leistung gibt, die den Lautsprecher im Cabinet »aushält«, aber ein Cabinet leistet ja an sich (zusätzlich) nichts, oder? Die 5, 20 oder 100 Watt, die ausgestrahlt werden, kommen ja alle vom Verstärker?
    Absolut richtig. Dennoch sollte der Speaker zur Leistung des Amp passen. Denn, wie Du bereits geschrieben hast, kann man einen schwachen Speaker mit einem starken Verstärker problemlos über den Jordan schießen, und zweitens wird, im umgekehrten Fall, ein schwacher Amp einen starken Speaker nur sehr leise, wenn überhaupt, zum Klingen bringen.

    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Aber ohne spielen zu können ist es eher unmöglich festzustellen, womit man beim Spielen besser zu Recht kommt, oder?
    Nö, ich konnte auch noch nicht spielen, als ich meine Auswahl traf. Mit dem richtigen Plek kommen, meiner Erfahrung nach, die Lernerfolge schneller.

  10. Nach oben    #10
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    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Nö, ich konnte auch noch nicht spielen, als ich meine Auswahl traf.
    Hm… Na gut, ich versuch's

  11. Nach oben    #11
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    Also, hier mein aktuelles »Einkaufszettel«:

    • Squier by Fender Affinity Strat HSS + Fender Champion 20 (inkl. Stimmgerät, 3 Plektren, Tasche, Kabel)
    • Fender E-Gitarren Saiten Super 250L 9-42 Nickel Plated Steel
    • Music Store E-Gitarren/-Bass Ständer
    • Music Store Saitenkurbel
    • Music Store 3m Instrumentenkabel Klinke Standard

    Nichts vergessen? Das Kabel wurde mir empfohlen, weil das mitgelieferte angeblich nicht so gut sein soll.

  12. Nach oben    #12
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    Gitarren-Set: geht klar.
    Fender-Saiten gelten als eher teuer als gut und werden sich kaum bis gar nicht von den bereits aufgezogenen Saiten unterscheiden. D'Addario ist die meistgespielte Marke, vor allem wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
    Gitarren-Ständer: ja.
    Saitenkurbel: habe ich auch, recht nützlich.
    Instrumentenkabel: Die mitgelieferten sind oft nicht gerade High-End aber zum Üben zu Hause mehr als in Ordnung.

    Mal sehen, Stimmgerät ist dabei, Effekte sind im Amp. Fehlt nur der Kopfhörer.

    Gruß
    Ted

  13. Nach oben    #13
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    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    D'Addario ist die meistgespielte Marke, vor allem wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
    Ja, danke, habe inzwischen meine Liste korrigiert. Soll ich sie lieber auf die Gitarre beim Kauf aufziehen lassen, oder zunächst darauf spielen, was mitgeliefert wird?
    Zitat Zitat von Sir Raven Beitrag anzeigen
    Fehlt nur der Kopfhörer.
    Muss schauen, ob ich sie brauche. Wahrscheinlich schon, aber die lassen sich ja auch bequem per Internet bestellen.
    Geändert von GeMir (22.07.2016 um 00:02 Uhr)

  14. Nach oben    #14
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    Zitat Zitat von GeMir Beitrag anzeigen
    Ja, danke, habe inzwischen meine Liste korrigiert. Soll ich sie lieber auf die Gitarre beim Kauf aufziehen lassen, oder zunächst darauf spielen, was mitgeliefert wird?
    Ich würde zuerst mit den Originalen spielen und nach ein bis zwei Wochen die anderen aufziehen. Dann hast Du einen Vergleich.

  15. Nach oben    #15
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    ahoi... würde mich hier mal kurz einklinken:

    der Fender Champion 20 ist sicherlich was Solides für den Start, aber schau dir mal zum Vergleich den Mustang I (V2) an. Ich finde der hat gerade für Einsteiger mehr zu bieten und ist vom Preis und Leistung vergleichbar mit dem Champion. Ich hab zuhaus einen V1 und viel damit angestellt... ...warum?

    - der Mustang hat ein eingebautes Stimmgerät... das ist am Anfang sehr von Vorteil um beim üben bzw aufnehmen schnell nachstimmen zu können.

    - der Champion hat keinen Eingang um die internen Effekte per Fußschalter ein- und auszuschalten, was ich sehr schade finde... ich versteh da irgendwie Fender nicht. Der Mustang hat einen Eingang aber der Fußschalter muss zugekauft werden (liegt so bei 20€)

    - und zuletzt hat der Mustang ein ziemlich gutes digitales effektgerät mit USB Audio-Interface an Bord, dh du kannst dein Gitarre per USB aufnehmen... Die Effekte und das Interface lohnen sich aber wirklich nur wenn du die Möglichkeit hast den Amp an einen Laptop oder Desktop PC anzuschließen und dich allgemein mit Computern ein bisschen auskennst.

    Grüße aus Fürth

  16. Nach oben    #16
    Avatar von GeMir
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    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    schau dir mal zum Vergleich den Mustang I (V2) an.
    Hm, von wilden Modeller-Pferdchen wurde mir irgendwie mehrfach abgeraten
    Angeblich soll Champion sogar besser als Mustang sein.
    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    der Mustang hat ein eingebautes Stimmgerät
    Im Set ist ein chromatisches Stimmgerät enthalten.
    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    Der Mustang hat einen Eingang aber der Fußschalter muss zugekauft werden
    Dir fehlt also ein Pedal?
    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    ein ziemlich gutes digitales effektgerät mit USB Audio-Interface an Bord, dh du kannst dein Gitarre per USB aufnehmen
    Hat die Alternative in Form von ID:Core ja auch. Bin mir aber nicht sicher, ob ich es brauche: Es ist noch ein langer Weg vor mir bis es soweit ist, dass ich etwas zum Aufnehmen habe, denke ich.
    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    dich allgemein mit Computern ein bisschen auskennst.
    Jo-a, als Mathematiker-Schrägstrich-Informatiker kennt man sich mit den Dingen ein Bisschen aus

  17. Nach oben    #17
    Avatar von nick nightingale
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    Musst du selbst wissen was du am besten gebrauchen kannst. Wollte den Mustang nur mal hier reinwerfen weil ähnlicher Fender mit mm mehr Möglichkeiten.
    Aus Erfahrung sag ich, dass ein Stimmgerät im Amp oder als Pedal zum spielen/üben angenehmer ist als Kabel raus Kabel rein Kabel raus Kabel rein

    Mir würde n Pedal fehlen bzw finde ich es schade dass der Champion nicht die Möglichkeit hat obwohl Effekte drinstecken. Ist halt wie das Stimmgerät ne Komfort Sache... beim Spielen den Effekt ein und ausschalten ist schöner als immer zum Verstärker zu rennen.

    Keine Ahnung zu welchen Pferdchen man dir abgeraten hat und warum. Aber jedes "billige" multieffektgerät ist auch nicht besser... also falls du generell planst auch mit effektgeräten was zu machen, dann wäre der Mustang schon interessant: an Effekten ist da alles drin und mit der Software (fender fuze) lassen die sich gut editieren und speichern. Du bekommst einen Überblick was es so gibt und kannst dir deine lieblingseffekte später dann in wirklich gut als Pedal kaufen.

    Wie gesagt ist nur meine Einschätzung... den Mustang hab ich, den Champion kann ich nur durchs Datenblatt beurteilen... schicker ist eindeutig der Champion

  18. Nach oben    #18
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    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    angenehmer ist als Kabel raus Kabel rein Kabel raus Kabel rein
    Keine tiefsinnige Frage (weiß wirklich nicht): Wozu »Kabel raus Kabel rein«?
    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung zu welchen Pferdchen man dir abgeraten hat
    Mustangs — das sind »die wild lebenden Pferde Nordamerikas«
    Also die Mustang-Serie von Fender meinte ich.

  19. Nach oben    #19
    Avatar von GeMir
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    Sorry, wenn es nach Werbung klingt, aber es scheint mir so, als hätte ich den besten Gitarrenladen der Gegend entdeckt: Habe gerade erfahren, dass Beyer's Music bereit ist, für mich den »Candy Apple Red«-Squier-Set zu bestellen und dabei den Verstärker gegen einen Blackstar ID:Core 10 auszutauschen. Sie verlangen dabei nicht mal einen Euro drauf, weil die Verstärker (Champion 20 und ID:Core 10) den selben Preis haben!

    Den Beratern aus dem Music Store war es zwar »egal« welchen Verstärker ich mitnehmen werde (der Einzelpreis ist ja gleich), aber ihr Chef meinte angeblich »nö, [Set aufteilen] machen wir nicht!« und für Thomann war es auch unmöglich, den Set aufzuteilen (gilt als ein Artikel im System, blah-blah).

  20. Nach oben    #20
    Avatar von nick nightingale
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    coole Sache... viel Spaß damit.

    Kabel raus und rein bedeutet einfach dass du das Stimmgerät erst mit nem Kabel an die Gitarre anschließt bevor du stimmen kannst.

  21. Nach oben    #21
    Avatar von GeMir
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    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    du das Stimmgerät erst mit nem Kabel an die Gitarre anschließt
    Nicht unbedingt

  22. Nach oben    #22
    Avatar von nick nightingale
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    so ganz überzeugt bin ich nicht :P aber es ist ohne Kabel

  23. Nach oben    #23
    Avatar von GeMir
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    Zitat Zitat von nick nightingale Beitrag anzeigen
    so ganz überzeugt bin ich nicht
    Als Alternative hätte ich ein paar Apps auf meinem Handy und einen eingebauten Tuner in dem ID:Core 10.

  24. Nach oben    #24
    Avatar von GeMir
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    Bevor ich von meinen heutigen Geschenken berichte, möchte ich noch folgendes sagen.

    Aus den Gesprächen mit »klassischen« Musikern (Violine, Flöte, Klavier), die ich persönlich kannte, sowie aus den Erfahrungen, die ich im Laufe des letzten Monats in musikaffinen Foren sammeln konnte, lässt sich folgende These ableiten: Musiker bilden eine Art »elitäre« geschlossene Gesellschaft, die mit allen Mitteln versucht sich von den »Eindringlingen« zu schützen. Ich behaupte nicht, dass es »falsch« oder »unfair« ist. Die Schallwellenkünstler unterscheiden sich darin kaum von Designer, Fotografen oder Romanisten. Es freut mich aber sehr, dass es in dieser Gesellschaft doch einige Mitglieder gibt, die bereit sind, uns »Quereinsteiger« zu unterstützen und als gleichwertigen Mitmenschen mit ähnlichen Interessen anzuerkennen, ohne dafür eine »Ahnenprobe« zu verlangen.

    Deswegen möchte ich mich bei euch Sir Raven und nick nightingale für die Beratung bedanken.


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