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Thema: Notenlesen und interpretieren

  1. #1

    Notenlesen und interpretieren

    Hallo,

    seit einiger Zeit lerne ich Gitarre und stosse beim lesen und umsetzen der Noten immer wieder auf dasselbe Problem: mir fehlt das Gefühl, wie ich die Noten in einen sinnvollen Rhythmus übersetze, so dass das Stück zusammenklingt. Oft kriege ich es Passagenweise hin, dann plötzlich gerate ich an stellen, an denen es nicht mehr weitergeht und wo ich mich schwer tuhe den Teil mit dem vorhergehenden in Einklang zu bringen. Was ist das überhaupt für ein Problem? Woran mangelt es mir da? Und wie nennt die Fähigkeit, wenn man dieses Gefühl hat? Gibt es Regeln wie man vorgeht? Und wenn ja, gibt es Methoden sich solch ein Gefühl für den Rhythmus eines Musikstückes anzueignen? Irgendwelche didaktischen Tipps?
    Für jeden Hinweis dankbar, auch auf Literatur ausserhalb dieses Forums im Web,

    jan

  2. Nach oben    #2

    Dabei seit
    08/2012
    Beiträge
    38
    Danke
    2
    Hallo Jan Hinrichs,

    mein kurzer aber hoffentlich hilfreicher Tipp: übe mit Metronom. Die Rhythmen eines Stückes haben in der Erschließungsphase noch nichts mit Interpretation oder persönlicher Auffassung zu tun, sondern sie sind durch die Noten klar definiert.

    Ein typischer Fehler beim Erlernen eines Stückes ist, dass man verschiedene Passagen in verschiedenen Tempi spielt bzw. schwierige Passagen einfach langsamer spielt als den Rest, weil es noch nicht so schnell klappt. Ein Metronom kann dabei helfen, den stetigen Puls zu vergegenwärtigen, an dem sich dann alle Notenwerte orientieren.

    Und wenn Du mit Metronom arbeitest, formuliere glasklar, was das Metronom angibt: Viertel, Achtel, Halbe, egal, aber es muss durchgehend feststehen. In ein Viertel müssen dann, egal wie schwierig die Passage ist, zwei Achtel passen, und so weiter. Gib Dich nicht mit Wartepausen zufrieden, wenn eine Stelle schwieriger ist, sondern stelle dann das Metronom langsamer, um sie dann rhythmisch exakt in dem dann vorgegebenen Tempo zu spielen. Es kommt dabei nicht auf die Schnelligkeit an (eine langsame Metronomeinstellung ist völlig ok), sondern auf die Gleichmäßigkeit.

    Gruß Tommok


  3. Nach oben    #3
    Hallo Tommok,

    ja, dass war ein sehr hilfreicher Tipp. Ich hab´s mit einem Metronom ausprobiert und es geht ganz ausgezeichnet. Vielen herzlichen Dank!

    Liebe Grüße,

    jan

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