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Thema: Einstieg ins Gitarre spielen

  1. #1
    Avatar von Destiny
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    Einstieg ins Gitarre spielen

    Huhu, liebes Musiker-Forum

    Ich bin inzwischen 22 Jahre und möchte gerne wieder mit der Gitarre weiterspielen, bin jedoch völlig auf mich alleine gestellt. Es ist mir nicht möglich Unterricht zu nehmen und daher dachte ich... Vielleicht habt ihr Tipps? Es gibt im Internet allerhand Lern-Seiten, Bücher/Hefte (ist nicht so meins) und allerhand Youtube-Videos, die ich sehr gerne sehe. Dann besitze ich noch eine Gitarren DVD von Peter Bursch... Die Frage ist nun, wo fängt man denn da an? Die ganzen Youtuber verfolgen meinem Anschein nach, nicht wirklich ein Konzept was die Reihenfolge angeht, ansonsten gibt es da aber Tutorials wie Sand am Mehr. Aber soll ich mich nun querbeet durch wühlen? Habt ihr Tipps welche Lieder denn erstmals am besten geeignet sind? Wäre die DVD die bessere Wahl oder ist von ihr abzuraten? Ich besitze eine E-Gitarre sowie eine Konzertgitarre. Die Musikrichtung, naja meine Wünsche gehen wohl in eine Richtung die jetzt noch nicht erreichbar sein wird, zum einen mag ich Punkt-Rock, zum anderen mag ich so zaghafte und Gefühlvolle Melodien wie diese hier: https://www.youtube.com/watch?v=4Qf8...n017_TAsQT0jn0 Dagegen kann man mich zum Beispiel mit Lady in Black jagen...

    Zur Vorgeschichte: Mit 13 oder 14 Jahren nahm ich ca. 1 Jahr Unterricht, kam jedoch nicht wirklich voran. Was ich beherrsche sind ca. 6 Akkorde und 3 Lieder... Zum einen traute ich mich Zuhause einfach nicht so richtig viel zu üben, weil ich Angst hatte, dass es Nachbarn hören, zum anderen war ich mit den Noten total überfordert, verstand nur Bahnhof. Diese Rhythmus-Sache mit dem zählen erschien irgendwie auch unmöglich... Mir wurden von Anfang an CD's mitgegeben, zu denen man mit Metronom spielen sollte. Dann kam direkt irgendwas mit Theorielehre und Quantenzirkel, obwohl das andere Zeug schon schlimm genug war, und zu guter letzt gab es im 3. Lied bereits einen Barre-Akkord, der nicht gelingen wollte. Ziemlich viel Inhalt, so als 13/14 Jährige Anfängerin. Gut, wäre ich nicht so schüchtern gewesen, und hätte das einfach mal angesprochen, hätte die Sache evtl. noch eine gute Wendung genommen, aber naja... Jetzt muss ich das ganze von selbst auf die Beine stellen. Wirklich Schluss war übrigens nie.
    Ich habe immer wieder mal die Gitarre zur Hand genommen und die gelernten Akkorde gespielt und mit ihnen dann kleine, eigene Melodien gemacht.
    Geändert von Destiny (27.11.2015 um 04:29 Uhr)

  2. Nach oben    #2

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    Was ist denn das für ein Forum hier? Anfängern muss doch geholfen werden...
    Der Thread ist ja nun schon älter. Hast du mittlerweile wieder begonnen?
    Was man dir immer wieder empfehlen wird, ist Justin Sandercore von Justin Guitar.
    Wie steht es denn bei dir mit Englisch?
    Wenn du partout keine Bücher willst, wird es über kurz oder lang nur mit YouTube oder einem Onlinekurs funktionieren.

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  3. Nach oben    #3
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
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    Zitat Zitat von Destiny Beitrag anzeigen
    Es ist mir nicht möglich Unterricht zu nehmen [...] traute ich mich Zuhause einfach nicht so richtig viel zu üben, weil ich Angst hatte, dass es Nachbarn hören [...] wäre ich nicht so schüchtern gewesen
    Für mich ist es offensichltich, dass diese Punkte in Deiner Prioritätenliste ganz oben stehen sollten. Wenn daran erfolgreich gearbeitet wurde, solltest Du nochmal über Unterricht nachdenken.

    In Videos kann man ein paar Dinge lernen. Um Bücher kommst Du so oder so nicht herum. Genau so wenig wie um jemanden, der sich Dein Spiel ansieht und Deine Körper- und Fingerhaltung begutachtet.

    Gruß
    Ted

  4. Nach oben    #4

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    Hey,
    das ganze ist zwar schon etwas älter, aber ich dachte ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu. Gitarrenunterricht ist, wie ich finde, nicht gerade billig, weswegen ich mich vor drei Jahren auch dazu entschieden habe mir das ganze selber bei zu bringen. Da auch für mich Bücher und sogar CD' s überhaupt nichts waren, habe ich mir sämtliche YouTube Videos und Tutorials angesehen. Begonnen habe ich hierbei mit der Benennung der einzelnen Seiten und der Namen- sowie des Greifens der einzelnen Griffe. Ich muss dazu sagen das das Ganze nicht so einfach war wie es sich anhört und ich echt viel Geduld brauchte. Jedoch habe ich es geschafft und bin heute froh, nicht aufgegeben zu haben. Da deine Frage schon etwas älter ist würde mich sehr interessieren ob du es geschafft hast und wenn ja wie.

    Liebe Grüße

  5. Nach oben    #5
    Mein wichtigster Tipp für den Anfang:
    Such dir dein Lieblingslied aus, und versuche, das so perfekt wie möglich zu spielen. Da lernst du gleich alles was dazugehört damit du das Lied gut spielen kannst. Rocksmith ist zB. ein gutes Tool dafür. Täglich machen und dranbleiben

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Tut mir leid, dass ich Dich so lange hängen gelassen habe :-(

    Servus Destiny,

    falls Du das hoffentlich noch liest, habe ich als Erstes den Tipp, eine kostengünstige Lösung zum Üben mit E-Gitarre über Kopfhörer zu suchen. Das mache ich fast ausschließlich. Ich benutze dafür einen Behringer V-Amp und einen Beyerdynamic DT 770 PRO. Am Behringer tun es die 250-Ohm genauso wie die 80-Ohm- und die 32-Ohm-Version. Wenn Du ihn an Smartphones oder an USB-versorgten Geräten betreiben willst, ist die 32-Ohm-Variante die bei weitem geeignetste.

    Quartenzirkel und Quintenzirkel sind keine Geheimnisse und verraten bereits das meiste an Grundlagen der Harmonielehre. Besonders praktisch finde ich, dass der Quintenzirkel aufwärts dem Quartenzirkel abwärts gleicht und umgekehrt. Ich denke immer aufwärts, für die Kreuztonarten in Quinten, für die B-Tonarten in Quarten. So einfach ist das.

    Im Überblick:

    Bei den Kreuztonarten kommt immer ein Kreuz dazu, das durch Erhöhung einen Halbtonschritt von der 7. zur 8. Stufe herstellt. Die 8. Stufe ist die Quint, die die neue Tonart bezeichnet. Von C nach G kommt also das Fis dazu, von G nach D das Cis, von D nach A das Gis, von A nach E das Dis, von E nach H das Ais, von H nach Fis das Eis=F. Hier schließt sich der Kreis, wie wir gleich sehen werden.

    Bei den B-Tonarten kommt immer ein B hinzu, das durch Erniedrigung der 4. Stufe einen Halbtonschritt von der 3. Stufe herstellt. Das klingt kompliziert, ist aber ebenso einfach wie witzig, weil wir ja in Quarten aufwärts gehen: Die nächstfolgende Tonart ist immer die des zuvor hinzugekommenen Vorzeichens! Also: Von C nach F kommt das B dazu, von F nach B das Es, von B nach Es das As, von Es nach As das Des, von As nach Des das Ges. Damit ist der Kreis, der "Zirkel", geschlossen. Das gilt zumindest für alle bundierten Instrumente und Tasteninstrumente, weil sie gleichschwebend gebaut beziehungsweise gestimmt sind.

    Wenn man dann noch weiß, dass die Molltonarten immer auf der 6. Stufe der Dur-Parallele liegen, ist schon fast alles klar. Fehlt nur noch festzustellen, dass in Dur betrachtet der Dreiklang über der 1, 4, und 5. Stufe ein Dur-Dreiklang ist, derjenige über der 2., 3. und 6. Stufe ein Moll-Dreiklang, und der auf der 7. Stufe ein verminderter Dreiklang. In Moll betrachtet sind die Dreiklänge über der 1., 4. und 5. Stufe in Moll, über der 3., 6. und 7. Stufe in Dur, und der über der 2. Stufe vermindert. Wenn man jetzt noch weiß, dass bei einem Dur-Dreiklang die große Terz unten und die große oben ist, für einen Moll-Dreiklang das Gegenteil gilt, und dass ein verminderter Dreiklang aus zwei kleinen Terzen besteht, weiß man eigentlich schon fast alles, was man wissen muss.

    Alle leiterfremden Töne nennt man chromatisch, und richtig eingesetzt sie können viel Spaß machen, Musikern wie Zuhörern.

    Ganztonleitern gibt es nur zwei, und übermäßige Akkorde enthalten zwei große Terzen.

    Das waren eigentlich alle Grundlagen der Harmonielehre. Alles, was man jetzt noch braucht, ist guten Geschmack, Rhythmusgefühl und Leidenschaft. Keine Sorge, das hast Du alles, Destiny, da bin ich völlig sicher!

  7. Nach oben    #7
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    Willkommen im Forum

    etwas später, aber immerhin. Ich habe eine Westerngitarre mit Tonabnehmer, eine Combo dazu sowie auch einen Gitarrenverstärker, die spiele ich jeweils mit Kopfhörer.

    Schön wäre es, es gäbe so Etwas wie Flowkey.de auch für Gitarre, da sind dann 8 Stücke kostenlos. Über PC sowie Mikrofon verbunden oder Midi kommen Rückmeldungen über das Üben von Stücken

    Jede Menge Apps zum Git. lernen https://www.youtube.com/watch?v=gd1RT1QtVL4

  8. Nach oben    #8
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
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    Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, das sich der Thread-Ersteller seit über einem Jahr nicht mehr gemeldet und auch davor nur diesen einen Beitrag geschrieben hat?

    Ich finde es ja löblich, dass Ihr noch etwas dazu beitragen wollt, aber mausetote Threads zu pushen, ist wirklich nicht besonders sinnvoll.

  9. Nach oben    #9
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Einstieg ins Gitarrespielen ist - hoffentlich - noch nicht mausetot!

    Natürlich habe ich gemerkt, dass die erste Post von einer vermutlich enttäuschten Gitarristin schon sehr alt ist. Meiner Überschrift ist das wohl ebenso anzumerken wie meinen einleitenden Ausführungen. Mir schienen aber die erwähnten Punkte durchaus interessant, und auch andere Leser können damit bestimmt etwas anfangen.

    Wenn ich von mir ausgehe, habe ich aus vierzehn Jahren Klavierunterricht "nur" das absolute Gehör "mitgenommen". Auch von der Harmonielehre im Gymnasium habe ich nicht viel behalten. Als ich dann mit dem Gitarrespielen und Liederschreiben anfing, hatte ich die Grundlagen in wenigen Wochen drauf.

    Es ist wohl in erster Linie eine Frage der Motivation, unmittelbar gefolgt vom Zugang. Dann klappt das alles bestens und macht auch Spaß. Und Spaß an Musik wollen wir doch alle haben, glaube ich!


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