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Thema: Will Klavier lernen - Kann mir jemand ein E-Piano empfehlen?

  1. #1
    Dosenbrot
    Gast

    Will Klavier lernen - Kann mir jemand ein E-Piano empfehlen?

    Ein richtiges Klavier geht aktuell leider nicht, hat seine Gründe.

    ----------

    Als Kompromiss dachte ich an ein Stage-Piano. Mein Vorzug ist die klassische Richtung. Schnick schnack ist unnötig. Außerdem Liebe ich das Geräusch welches ein Flügel erzeugen kann (mehr nuancen als Klavier).

    ---------

    Nun zurück zu meiner Frage.

    Mir ist es nur wichtig auf einem richtigen Klavier Ersatz Gerät eine möglichst klaviernahe Erfahrung zu sammeln.

    In ein paar Jahren, nach dem Fachabi und Studium möchte ich mir ein richtiges, mechanisches Klavier leisten. Wichtig ist, dass es dann kein böses "Erwachen". Ihr versteht schon Möchte möglichst nahtlos vom elektronischem zum mechanischen wechseln.

    Beim Budget verlass ich mich auf Euer Wissen und Erfahrung. Soll rational bedacht und eben passend für den Anfang als auch für Fortgeschrittene sein.

    LG

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied
    54 Jahre alt
    aus Bielefeld
    747 Beiträge seit 05/2009
    Danke
    7
    Willkommen natürlich im Forum

    Ein E-Piano ist sehr speziell, teuer oder alt & empfindlich bzw. reparaturanfällig

    Rhodes Mark 1 - 73 hier als Beispiel eines echten E-Pianos bei YT:
    https://www.youtube.com/watch?v=z6r_Kxy36Io

    Das muß gestimmt werden, hat ein Stößel, Öl-Reservoirs, xylophonähnliche Metallplatten (deshalb dieser glockige Klang) sowie Tonabnehmer ähnlich einer E-Gitarre. Das ist eben eine elektro-magnetische Klangerzeugung.

    Das aktuelle Mark 7 liegt bei ca. 5500 €

    Du meinst aber sicherlich ein Digitalpiano.

    Die meisten Stagepianos haben keine eingebauten Lautsprecher, damit kannst Du evtl. leben. Ein Zwischending sind sog. portable Pianos mit abnehmbarem Gestell aus Holz oder Metall.

    Sehr gut made in Germany wäre dann Blüthner Pro 88 http://eklavier.com/index.php/en/mod..._Mahagoni_2015

    Aus Östereich, damals Mitarbeiter bei Bösendorfer, kommt jetzt ein tolles Gerät namens FL Keys. Dies hat wohl ziemlich die beste Klaviatur, statt Gumminoppen sind hier patentierte Lichtsensoren mit zig Tausend Dynamikstufen vorhanden. Die Tastatur wird von Hand gefertigt.

    Dies liegt bei ca. 3600-6000 € je nach Modell. Friedlich Lachnit, eben FL http://www.flkeys.at/

    Neu sind auch Modeling Verfahren statt Samples. Hier ist Roland mit den neuen HP Modellen sehr gut.

    Geräte von Kawai wie MP 7 oder MP 11 sind auch sehr gut. Dann gibt es Arranger-Pianos mit Schnickschnack wie Styles, MIDI Files, Rhythmen usw.

    Ich habe Kurzweil MPS sowie SP 5-8. Neuer sind das Artis sowie Forte & ein günstigeres, kleineres Forte. Hier wurde im Tastenwelt Heft aber die fehlende Saitenresonanz bemängelt, die ja neuerdings möglich ist. Dh. auch stumm angeschlagene Saiten in der Nähe & dann fort angeschlagene Saiten klingen eben mit. Genannt sympathetische Saitenresonanz, das wird über Computersimulation erzeugt. Das ist schon super.

    Leider hast Du wenig vom Budget geschrieben. Casio Privia ist auch nicht schlecht, ebenso Korg SP 280, Orla Italien, Ketron Italien


  3. Nach oben    #3
    ich würde an deiner Stelle mal den neuen Roland DS88 antesten.
    http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/R...SYN0004916-000
    Der ist zwar kein klassisches "Stage-Piano" aber das Teil hat eine 88er Hammermechanik und für einen Workstation-Synth (oder was auch immer das ist) recht gute Piano-Sounds. Außerdem jede Menge Funktionen und Sounds, Sampling, Looper ... für den Preis ganz schön viel Zeug.

  4. Nach oben    #4
    Avatar von Sascha Leib
    aus Belgien
    41 Beiträge seit 10/2015
    Danke
    1

    Casio Privia PX-350

    Hallo,

    ich bin selber zwar eher Saitenshredderer, aber ich durfte mich vor ein paar Jahren mal in das gleiche Thema einarbeiten, als die Tochter angefangen hat, sich für Tasteninstrumente zu interessieren.

    Wir haben ihr erst ein günstiges Keyboard geholt, um zu sehen, ob die Begeisterung wirklich groß genug ist, dass sich die Investition in was besseres lohnt.

    Eine Weile später sollte dann "was besseres" her - aber eben auch noch kein richtiges Klavier - alleine schon aus Platzproblemen (außerdem hatte ich ja noch die Hoffnung, sie würde sich nach den frühen Verirrungen irgendwann doch für's Gitarrespielen entscheiden ;-).

    Nach langem Recherchieren habe ich mich schließlich für das Casio Privia PX-350 (gib't inzwischen schon um die 650,- Euro) entschieden. Vor allem wegen der (laut Rezensionen) sehr guten Tasten. Klanglich ist es auch sehr gut, aber mit einem "Digitalflügel", der noch alle möglichen technischen Raffinessen mitbringt, um einen natürlicheren Klang zu entwickeln, kann es natürlich nicht mithalten, alleine schon, weil die eingebauten Lautsprecher natürlich viel zu klein sind, um den vollen Klang zu entwickeln. Aber für's Spielen zuhause reichts völlig aus.

    Bei Bedarf hängen wir das Klavier noch an eine Aktivbox ran, dann ist das für mich (als Amateur) nicht mehr von einem richtigen Klavier zu unterscheiden.

    Weswegen ich das alles aber schreibe: Nachdem Töchterchen so fleißig übt und inzwischen auch selbst komponiert (und. v.a. da wir in der neuen Wohnung endlich genug Platz haben), haben wir letztens auch über die Anschaffung eines richtigen Klaviers nachgedacht. Also zum Händler unseres Vertrauens gefahren und dort durfte sie dann nach Herzenslust alle Klaviere ausprobieren.

    Das Resultat war, dass sie bei den günstigeren Klavieren gleich abgesagt hat, weil die angeblich eine schlechtere Klaviatur hätten, als das Teil, dass sie jetzt spielt. Bei den Mittelpreisigen meinten sie, das lohne sich nicht, weil die Tastatur auch nicht besser sei - erst so in der Preisklasse, für den man auch einen Neuwagen bekommen könnte, gab's den Daumen hoch...

    Wir haben das Projekt "Klavierkauf" daraufhin erst einmal vertagt. Zum 18. darf sie sich dann aussuchen: Auto oder Klavier ;-)

    Also kurz gesagt: das Privia is' gut, kann ich empfehlen :-)

    Viel Spaß!

    /sascha

  5. Nach oben    #5
    Stimmt! zum Klavier lernen geht einfach nix über ein echtes Klavier - selbst wenn die Qualität nicht so gut ist. Habe ich selber so erfahren! Es wurde aber ausdrücklich nach einem E-Piano gefragt, da habe ich das mal gleich außen vor gelassen. Was nützt einem schon das schönste Klavier, wenn man dafür keinen Platz hat oder man nicht üben kann/darf wegen der Lautstärke?


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