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Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Tongeschlechter

  1. #1

    26 Jahre alt
    aus Hannover
    1 Beiträge seit 05/2008

    Tongeschlechter

    So mag sich ein bisschen blöd anhören, aber ich bin 15. und hab da ein kleine Problem im Musikuntericht.

    Wir schreiben nächste Woche einen Test und der ist für mich recht wichtig, da ich echt keine Leuchte bin in Musik. Das mal vorweg.

    Ich dachte die ganze Zeit ich kann das Thema und hab mich auch echt gefreut, bis ich mir das ganze Heute anguckte und nurnoch die Hälfte wusste

    Es geht um Folgendes :

    Wir schreiben die Arbeit über "Tongeschlechter".
    Unser Lehrer sagte das wird so aussehen das er uns einige Akkorde vorspielt und wir aufschreiben sollen, ob Dur oder Moll. Das ist kein Problem. Dur : Fröhlich, Moll : Traurig...(Hoffentlich richtigrum )

    So dann wird er uns eben Akkorde aufmalen. ( Gestapelte Terzen, oder ? )
    und wir sollen dann bestimmen Moll oder Dur. Soweit so gut...

    Kleine Terz, Große Terz : Moll
    Große '' Kleine '' : Dur

    Wenn ich jetzt Zähle muss ich jetzt die Halbtöne zählen, da zähl ich aber immer nur die kleine Terz also wäre ja alles Moll, was ja nicht sein kann.

    Nehmen wir mal C dann wären im Test diese drei "Kreise" übereinander.

    Aber vom C - D sind es 3. Halbtonschritte und vom C - E sind's 4.

    Dann wäre ja alles Mol, wäre Toll wenn das einer nochmal erklären könnte.

    ( Hoffe hab mich für mein wenig vorhandenes Musikwissen verständlich geäußert )

    Lokatius

  2. Nach oben    #2

    35 Jahre alt
    7 Beiträge seit 06/2008
    Hi Lokatius!

    Ich hoffe, die versuchte Erklärung kommt jetzt nicht zu spät.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, hast du Schwierigkeiten damit, Moll- und Dur-Akkorde zu bestimmen, wenn du sie notiert siehst.

    - Bei einem Moll-Akkord hast du den Aufbau: Kleine Terz (3 Halbtonschritte) - große Terz (4 Halbtonschritte)
    - Bei einem Dur-Akkord hast du den Aufbau: Große Terz (4 Halbtonschritte) -
    kleine Terz (3 Halbtonschritte)

    Nehmen wir z.B. den C-DUR-Akkord: Er besteht aus den Tönen "C", "E", "G".
    Wenn du das jetzt abzählst, dann erhälst du zwischen "C" und "E" das Intervall einer großen Terz (also gezählt: 1. Halbtonschritt = CIS, 2. HS = D, 3. HS = DIS, 4. HS = E). Damit steht fest: Das erste Intervall ist die große Terz. Danach käme dann das Intervall von "E" nach "G" (also gezählt: 1. HS = F, 2. HS = FIS, 3. HS = G). Damit steht fest: Das zweite Intervall ist die kleine Terz. Da wir nun den Aufbau: Große Terz - kleine Terz vorliegen haben, handelt es sich bei dem Akkord mit den Tönen "C", "E", "G" folglich um einen C-DUR-Akkord (jetzt mal davon ausgehend, dass der Grundton immer zuerst kommt).

    Ich hoffe, das hilft dir weiter!


    Gruß

    Garuda


  3. Nach oben    #3

    aus 75015 Bretten
    7 Beiträge seit 03/2013

    Strebetendenz-Theorie: Warum klingt Moll traurig?

    Die Strebetendenz-Theorie sagt, dass Musik überhaupt keine Emotionen vermitteln kann, sondern nur Willensvorgänge, mit denen sich der Musikhörer identifiziert. Beim Vorgang der Identifikation werden die Willensvorgänge dann mit Emotionen gefärbt.

    Bei einem Durakkord identifiziert sich der Hörer mit dem Willensinhalt "ja, ich will!", bei einem Mollakkord mit dem Willensinhalt "ich will nicht mehr!". Der Willensinhalt "ich will nicht mehr!" kann als traurig oder als wütend erfahren werden, je nachdem, ob ein Mollakkord leise oder laut gespielt wird. Wir unterscheiden hier genauso, wie wir unterscheiden würden, wenn jemand die die Worte "ich will nicht mehr!" einmal leise flüstert und einmal laut herausschreit. Im ersten Fall klängen sie traurig, im zweiten wütend.

    Auf ähnliche Weise kann die Strebetendenz-Theorie die Wirkungen anderer Harmonien erklären. Zur Strebetendenz-Theorie gibt es jetzt einen Wikipedia-Eintrag:
    http://www.de.wikipedia.org/wiki/Strebetendenz-Theorie
    und einen Artikel im neuen Musikforum des Deutschen Kulturrats auf Seite 52:
    http://www.kulturrat.de/dokumente/MuFo-01-2015.pdf
    Bernd Willimek

  4. Nach oben    #4

    34 Jahre alt
    22 Beiträge seit 12/2010
    Ist dir das nicht peinlich, auf so verzweifelte Weise für deine eigene löchrige Theorie Werbung zu machen?

  5. Nach oben    #5

    aus 75015 Bretten
    7 Beiträge seit 03/2013

    Zum Thema Strebetendenz-Theorie

    Ergänzend weise ich darauf hin, dass unser Buch „Musik und Emotionen. Studien zur Strebe-tendenz-Theorie“ aktuell unter ISBN: 978-3-86888-145-5 im Deutschen Wissenschafts-Verlag (DWV) erschienen ist. Es ist über den folgenden Link erhältlich:
    https://dwv-net.de/produkt/musik-und-emotionen/
    Bernd Willimek

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    430 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    13
    Und wieder Schleichwerbung. Wer Werbung nicht bezahlen aber umgekehrt mit Verkäufen Geld verdienen will ist Abschaum.

    Im Übrigen ist die Strebetendenz-Theorie großer Schwachsinn von Leuten, die nicht in der Lage sind Musik zu fühlen.
    Dumm ist nicht der, der etwas nicht weiß. Dumm ist der, der nicht fragt.
    90% aller Leute, die sich für Produzenten halten, wissen nichts vom Produzieren.

  7. Nach oben    #7

    aus 75015 Bretten
    7 Beiträge seit 03/2013

    Zum Thema Strebetendenz-Theorie

    Dieser Kommentar zeigt mal wieder, wie schwierig es ist, sachliche Argumente gegen die Strebetendenz-Theorie zu finden.

  8. Nach oben    #8
    Premium-Mitglied Avatar von Sir Raven
    aus Berlin
    430 Beiträge seit 06/2011
    Danke
    13
    Zitat Zitat von willimek Beitrag anzeigen
    Dieser Kommentar zeigt mal wieder, wie schwierig es ist, sachliche Argumente gegen die Strebetendenz-Theorie zu finden.
    Schleichwerbung ist in Deutschland illegal. Du ignorierst das und machst Dich damit strafbar.

    Was Argumente gegen die Strebetendenz-Hypothese angeht: Eure Strebetendenz ist vollkommen aus den Fingern gesogen und hat keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Dagegen beruht die Tatsache, dass man mit Musik Stimmungen, wie weiter oben beschrieben, sehrwohl erzeugen kann, auf jahrhundertelanger Erfahrung und Musikpsychologischen Erkenntnissen.

    Dumm ist nicht der, der etwas nicht weiß. Dumm ist der, der nicht fragt.
    90% aller Leute, die sich für Produzenten halten, wissen nichts vom Produzieren.

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