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Thema: Tongeschlechter

  1. #1

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    Tongeschlechter

    So mag sich ein bisschen blöd anhören, aber ich bin 15. und hab da ein kleine Problem im Musikuntericht.

    Wir schreiben nächste Woche einen Test und der ist für mich recht wichtig, da ich echt keine Leuchte bin in Musik. Das mal vorweg.

    Ich dachte die ganze Zeit ich kann das Thema und hab mich auch echt gefreut, bis ich mir das ganze Heute anguckte und nurnoch die Hälfte wusste

    Es geht um Folgendes :

    Wir schreiben die Arbeit über "Tongeschlechter".
    Unser Lehrer sagte das wird so aussehen das er uns einige Akkorde vorspielt und wir aufschreiben sollen, ob Dur oder Moll. Das ist kein Problem. Dur : Fröhlich, Moll : Traurig...(Hoffentlich richtigrum )

    So dann wird er uns eben Akkorde aufmalen. ( Gestapelte Terzen, oder ? )
    und wir sollen dann bestimmen Moll oder Dur. Soweit so gut...

    Kleine Terz, Große Terz : Moll
    Große '' Kleine '' : Dur

    Wenn ich jetzt Zähle muss ich jetzt die Halbtöne zählen, da zähl ich aber immer nur die kleine Terz also wäre ja alles Moll, was ja nicht sein kann.

    Nehmen wir mal C dann wären im Test diese drei "Kreise" übereinander.

    Aber vom C - D sind es 3. Halbtonschritte und vom C - E sind's 4.

    Dann wäre ja alles Mol, wäre Toll wenn das einer nochmal erklären könnte.

    ( Hoffe hab mich für mein wenig vorhandenes Musikwissen verständlich geäußert )

    Lokatius

  2. Nach oben    #2

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    Hi Lokatius!

    Ich hoffe, die versuchte Erklärung kommt jetzt nicht zu spät.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, hast du Schwierigkeiten damit, Moll- und Dur-Akkorde zu bestimmen, wenn du sie notiert siehst.

    - Bei einem Moll-Akkord hast du den Aufbau: Kleine Terz (3 Halbtonschritte) - große Terz (4 Halbtonschritte)
    - Bei einem Dur-Akkord hast du den Aufbau: Große Terz (4 Halbtonschritte) -
    kleine Terz (3 Halbtonschritte)

    Nehmen wir z.B. den C-DUR-Akkord: Er besteht aus den Tönen "C", "E", "G".
    Wenn du das jetzt abzählst, dann erhälst du zwischen "C" und "E" das Intervall einer großen Terz (also gezählt: 1. Halbtonschritt = CIS, 2. HS = D, 3. HS = DIS, 4. HS = E). Damit steht fest: Das erste Intervall ist die große Terz. Danach käme dann das Intervall von "E" nach "G" (also gezählt: 1. HS = F, 2. HS = FIS, 3. HS = G). Damit steht fest: Das zweite Intervall ist die kleine Terz. Da wir nun den Aufbau: Große Terz - kleine Terz vorliegen haben, handelt es sich bei dem Akkord mit den Tönen "C", "E", "G" folglich um einen C-DUR-Akkord (jetzt mal davon ausgehend, dass der Grundton immer zuerst kommt).

    Ich hoffe, das hilft dir weiter!


    Gruß

    Garuda


  3. Nach oben    #3

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    Strebetendenz-Theorie: Warum klingt Moll traurig?

    Die Strebetendenz-Theorie sagt, dass Musik überhaupt keine Emotionen vermitteln kann, sondern nur Willensvorgänge, mit denen sich der Musikhörer identifiziert. Beim Vorgang der Identifikation werden die Willensvorgänge dann mit Emotionen gefärbt.

    Bei einem Durakkord identifiziert sich der Hörer mit dem Willensinhalt "ja, ich will!", bei einem Mollakkord mit dem Willensinhalt "ich will nicht mehr!". Der Willensinhalt "ich will nicht mehr!" kann als traurig oder als wütend erfahren werden, je nachdem, ob ein Mollakkord leise oder laut gespielt wird. Wir unterscheiden hier genauso, wie wir unterscheiden würden, wenn jemand die die Worte "ich will nicht mehr!" einmal leise flüstert und einmal laut herausschreit. Im ersten Fall klängen sie traurig, im zweiten wütend.

    Auf ähnliche Weise kann die Strebetendenz-Theorie die Wirkungen anderer Harmonien erklären. Zur Strebetendenz-Theorie gibt es jetzt einen Wikipedia-Eintrag:
    http://www.de.wikipedia.org/wiki/Strebetendenz-Theorie
    und einen Artikel im neuen Musikforum des Deutschen Kulturrats auf Seite 52:
    http://www.kulturrat.de/dokumente/MuFo-01-2015.pdf
    Bernd Willimek

  4. Nach oben    #4

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    Ist dir das nicht peinlich, auf so verzweifelte Weise für deine eigene löchrige Theorie Werbung zu machen?


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