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Thema: Gitarre für meinen Sohn

  1. #1

    Gitarre für meinen Sohn

    Hallo liebe Gitarrenfreunde,
    Mein Sohn ist 8 Jahre alt und möchte nun Gitarre spielen lernen. Es wird einem ja geraten mit einer Konzertgitarre anzufangen. Ich habe bei http://gitarre-fuer-anfaenger.eu/ einige gefunden. Können Kinder denn nicht auch mit einer Westerngitarre beginnen? Oder sind die Stahlsaiten wirklich zu schwer zu greifen?

    Euer Jones

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Ausführliches "Anprobieren" von Gitarren ist nützlich.

    Servus Jones,

    spielst Du selbst Gitarre? Das würde einiges vereinfachen, anderes womöglich schwieriger machen - ich weiß aus beiden Blickwinkeln, wie Eltern und insbesondere Väter so sind -, aber vermutlich das Ganze beschleunigen. Deine Frage nach den Bedienkräften für Stahlsaiten lässt mich aber vermuten, dass Du zumindest nie Stahlsaiten-Gitarren gespielt hast, denn dann hättest Du diese Erfahrung selbst schon gemacht.

    Zunächst wird ein Achtjähriger wegen der Größe der Hände wohl ein Instrument mit etwas kürzerer Mensur brauchen. Mit Mensur wird die schwingende Länge der Saiten bezeichnet, also zwischen Obersattel beziehungsweise Nullbund und Steg. Die Gitarren auf der von Dir verlinkten Internetseite haben aber, laut Angabe oder augenscheinlich, allesamt Vollmensur. Das ist, sagen wir, ab elf bis vierzehn Jahren kein Problem mehr, kann einem Achtjährigen das Spiel aber schnell verleiden.

    Dabei geht es nicht nur um die Körpergröße des Spielers. Bei gleicher Stimmung und Saitenstärke hängt die Saitenspannung nämlich quadratisch von der Mensur ab. In Zahlen: Eine "halbe" Gitarre hat 530 mm, was 81,5 % der Vollmensur von 650 mm entspricht. Die Saitenspannung beträgt dann nur noch 66,5 %, also rund zwei Drittel. Eine "Dreiviertel"-Gitarre hat 570 mm, entsprechend 87,7 % der Länge und 76,9 %, also gut drei Vierteln der Saitenspannung einer "ganzen" Gitarre.

    Die quadratische Verhältnismäßigkeit gilt für alle Saitenarten. Wer aber meint, wegen der niedrigeren Spannung seien dünne Stahlsaiten ein Allheilmittel, wird enttäuscht werden. Dünne Stahlsaiten erfordern ein gerüttelt Maß an Fingerfertigkeit beim Greifen, weil man sonst die Noten zu fest und dadurch zu hoch greift. Der "schräge" Klang verdirbt den Spaß am Lernen recht schnell. Darüber hinaus ist die Oktavreinheit bei Stahlsaiten kritischer, je dünner, um so schlimmer, und die Intonation ist nur bei entsprechend ausgestatteten E-Gitarren einzeln pro Saite einstellbar.

    Ich bin heute noch froh, dass ich mit mehr Glück als Verstand meine ersten "Gehversuche" auf einer klassischen Gitarre gemacht habe. Die Umgewöhnung auf Stahlsaiten und E-Gitarre war dann kein Problem, weil ich grundsätzlich wußte, was ich tat und wo ich hinlangte.

    Der Idealfall ist meiner Meinung nach die Reihenfolge klassische Gitarre - Westerngitarre - E-Gitarre, letztere nur, falls sinnvoll und gewünscht. Ohne Band, nur für sich allein, ist die E-Gitarre im wesentlichen zum Üben sinnvoll, und auch das nur eingeschränkt. Je nach Einstellung des "Zerrstärkers" gestatten E-Gitarren gewisse Schlampigkeiten, die bei klassischen und Westerngitarren ebenso wenig gehen wie bei völlig klar, "jazzmäßig" gespielten E-Gitarren. Wenn ich alleine mit der Gitarre einfach Spaß haben will, nehme ich mir eine meiner E-Gitarren mit Piezo-Brücke und nutze den akustischen Klang.

    Am Rande bemerkt: Ich übe noch nach 37 Jahren auch solche Passagen, die ich mit der Band extrem verzerrt spiele, mit der betreffenden E-Gitarre ohne Effektgeräte über einen Akustik-Gitarren-Verstärker, der auch die letzte Unsauberkeit noch als solche überträgt.

    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


  3. Nach oben    #3
    Was möchte den dein Sohn?

    Gruß

  4. Nach oben    #4
    Avatar von Sascha Leib
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    Danke
    1

    Linkspam?

    Hm, mich beschleicht der Verdacht, dass das OP keine ernst gemeinte Frage war, sondern nur Mittel zum Zweck um einen Link auf diese seltsame Website hier unterzubringen.

    Immerhin war der Poster seitdem nicht mehr im Forum und scheint es auch nicht für nötig zu halten, Rückfragen zu beantworten..

    /s.

  5. Nach oben    #5

    Dabei seit
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    Hallo

    Ich bin mir sicher, dass du im Internet sehr gut voran kommen kannst. Ich habe selber eine Gitarre im Netz gesucht und habe dabei auch verschiedene Seiten gefunden gehabt wo man sich informieren kann.

    Unter anderem habe ich da eine Menge an allgemeinen Infos erhalten, zum Spielen
    Kann dein Sohn denn wirklich gut spielen oder ist er ein totaler Anfänger ? Es kommt ja auch auf das Budget an - wie siehts aus ?

  6. Nach oben    #6
    Ich glaube kaum, dass man mit Stahlsaiten anfangen sollte. So viele Blasen, wie er davon bekommen würde, musst du erst mal verarzten können!


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