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Thema: Kapo für Anfänger?

  1. #1
    Avatar von CatSteven83
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    Kapo für Anfänger?

    Hallöchen an Alle,

    ich weiß die Frage kommt sicher häufiger, aber bin ja noch Neu hier und auf der Suche nach einem geeigneten Capo für mich, da ich ja noch Anfängerin bin, will ich mir einfach mal ein paar fachliche Meinungen einholen, welcher Kapo für mich passend wär. Ich spiele eine Konzertgitarre. Im Netz gibt es da ja soviel und ich bin leicht verwirrt, worauf ich da nun genau achten sollte. Und was für nen Preis ist angemessen? Ich habe im Netz die Seite (www.welcher-kapodaster.com) gefunden, da wurden verschiedene Modelle verglichen und ebenso hier (www.kapodaster.net). Was haltet ihr davon? Sind die Seiten vertrauenswürdig?
    welchen Kapo würdet ihr mir empfehlen? Und wo würdet ihr den kaufen, doch lieber Fachhandel oder online?
    Ganz vielen lieben Dank für Eure Hilfe schon mal.

    Liebe Grüße :-)
    Anastasia

  2. Nach oben    #2
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    Nur ein guter und passender Kapodaster erfüllt seinen Zweck.

    Servus Anastasia,

    zunächst hängt die Auswahl eines Kapodasters genausowenig wie die einer Gitarre davon ab, ob er für einen Anfänger, Fortgeschrittenen oder Vituosen ist. In beiden Fällen gilt unabhängig von der Preisklasse, dass saubere Funktion entscheidet. Ein Virtuose kann auf einem preisgünstigen, sauber verarbeiteten und eingestellten Instrument virtuos spielen, auch wenn es vielleicht nicht ganz so toll klingt wie mit einem höherwertigen. Beim Kapodaster bedeutet das vergleichbar: Ein guter wird auf meiner Epiphone Les Paul genause gut funktionieren wie auf einer meiner Gibson Custom Les Paul mit gleichem Griffbrettradius und ähnlichem Halsprofil. Zumindest tut das mein Shubb C-1.

    Für was für eine Gitarre oder was für Gitarren ist es denn gedacht? Radius und eventuell Breite des Griffbretts sind wichtig, daneben auch das Halsprofil, wobei speziell asymmetrische und V-Profile kritischer sind.

    Mein Shubb C-1 passt am besten für Radien um 300 mm, lässt sich aber auf den bei mir vertretenen 240 bis 400 mm problemlos einsetzen. Bei mir kommen C-Profil, asymmetrisches C-Profil und D-Profil vor, dazu einige Zwischenformen und erheblich verschiedene Halsdicken. Das Shubb C-1 lässt sich an alles anpassen mit der Einschränkung, dass ich es beim asymmetrischen C-Profil nur in einer Lage ansetzen kann, sonst schnarrt die tiefe E-Saite. Auf allen anderen Hälsen könnte ich es kopfüber oder kopfunter verwenden, es geht immer.

    Die von Dir angegebenen Internetseiten machen einen vernünftigen Eindruck, vor allem natürlich, weil ich die Darstellung des Shubb C-1 vollkommen teile, auch die Kritik am etwas knappen rückseitigen Gummi. Dies schließt auch den Punkt ein, dass es bei den getesteten Gitarren zu keinen Problemen kam - das tut es bei meinen auch nicht, und da ist ja an Hälsen einiges geboten, wenn auch keine V- oder U-Profile.

    Zur Erinnerung nochmal die Frage, auf was für einer Gitarre oder was für Gitarren Du es einsetzen willst.


  3. Nach oben    #3
    Avatar von CatSteven83
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    ist eine Crgetman Akustikgitarre. Also muss ich auf die form des Griffbrettes, halsdicke und breite achten
    Vielen lieben Dank für deine ausführliche Erklärung

  4. Nach oben    #4
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von CatSteven83 Beitrag anzeigen
    ist eine Crgetman Akustikgitarre. Also muss ich auf die form des Griffbrettes, halsdicke und breite achten
    Vielen lieben Dank für deine ausführliche Erklärung
    Bitte sehr, gern geschehen.

    Leider habe ich nur wenig hilfreiche Informationen über Crgetman-Gitarren im Netz gefunden. Dabei ist mir mehrfach ein Modell EA-500 aufgefallen, eine elektrifizierte Stahlsaiten-Akustikgitarre. Detailfotos deuten auf ein schwach gewölbtes Griffbrett hin, und das Halsprofil macht einen unproblematischen Eindruck. Die meisten Kapos für gewölbte Hälse, also Western- und E-Gitarren, sollten grundsätzlich geeignet sein, also würde mein Shubb C-1 passen.

    Die Feststellschraube macht mir mein Shubb C-1 so sympathisch, obwohl damit keine Einhandbedienung möglich ist. Man passt die Klemmkraft feinfühlig an Hals und Saitenstärken an. Bei Federsystemen muss man mit der Wirkung leben, die man mit dem betreffenden Kapo bei der jeweiligen Gitarre mit den jeweiligen Saiten kriegt. Das kann bei zu lockerem Sitz Schnarren oder bei zu festem Sitz Verstimmung nach oben bedeuten. Beides ist besonders am ersten und zweiten Bund zu beobachten; darüber wird es meist besser.

    Viel Spaß bei der Auswahl!

  5. Nach oben    #5
    Avatar von CatSteven83
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    Hallöchen ich hab nochmal nachgeschaut, habe ein anderes Modell und würde sagen das Griffbrett ist definitiv flach, also keine Wölbung. Mit dem Verstimmungsproblem, davon hab ich auch öfters schon gelesen, sollte man dann am besten nachdem man den Capo angebracht hat stimmen oder vorher und nachher?

  6. Nach oben    #6
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    Am besten, die Gitarre stimmt immer.

    Zitat Zitat von CatSteven83 Beitrag anzeigen
    Hallöchen ich hab nochmal nachgeschaut, habe ein anderes Modell und würde sagen das Griffbrett ist definitiv flach, also keine Wölbung. Mit dem Verstimmungsproblem, davon hab ich auch öfters schon gelesen, sollte man dann am besten nachdem man den Capo angebracht hat stimmen oder vorher und nachher?
    Hat Deine Gitarre Nylonsaiten oder Stahlsaiten? Bei letzteren sind flache Griffbretter recht selten, deshalb bin ich neugierig.

    Hast Du schon einen geeigneten Kapo gekauft, und gibt es ein Verstimmungsproblem? Ich frage nur, weil ich es immer mit einer sauber gestimmten, spielbereiten Gitarre zu tun habe, bevor ich einen Kapo montiere.

    Sollte sie danach nicht mehr stimmen, ist der erste Schritt, ein wenig mit Ort und Technik des Anbringens des Kapos zu "spielen". Wenn es mittig im Bund sitzt, ist im allgemeinen die Verstimmung am geringsten, aber die Saiten können bei festerem Anschlag zum Schnarren neigen. Sitzt es dicht am zugehörigen Bundstäbchen, also dem der Brücke zugewandten, wird Saitenschnarren kein Problem mehr sein, dafür kann Verstimmung nach oben auftreten. In der Praxis wird man oft einen rasch umsetzbaren Kompromiss anstreben.

    Darüber hinaus sollte man den Kapo während des Befestigens entweder gar nicht oder trickreich gezielt ein klein wenig so verschieben, dass die Verstimmung möglichst gering und bei allen Saiten möglichst gleich ist. Am ersten und eventuell zweiten Bund ist es bei Gitarren mit Obersattel schwieriger, ab dem dritten klappt es meist besser. Instrumente mit "echtem", nicht überhöhtem Nullbund sind erheblich stimmstabiler. Leider nenne ich keine solche mein eigen. Bei dickeren Saiten klappt es meist auch besser, zumindest wenn der Kapo ausreichend Kraft auf die Saiten bringt.

    Viel Spaß beim Experimentieren - den hatte ich auch und je nach Gitarre immer noch!

  7. Nach oben    #7
    Avatar von Marlini
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    Ich hoffe der Capo ist schon gefunden? Insgesamt klingt es vielleicht so dass sich bei dir der Besuch, muss ja nur Schnupperkurs sein, in der Musikschule gut sein könnte. Bei mir war das so. Ich habe einfach ein paar Stunden genommen um auf den richtigen Kurs zu kommen. Das hat dann auch schon gereicht. Gerade solche Basicfragen kann man dadurch gut abklären lassen.

    Nur mein Tipp!


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