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Thema: Suche einfach nur gute Lautsprecher...

  1. #1

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    Suche einfach nur gute Lautsprecher...

    ... die von 20 bis 22.000 Hertz alle Frequenzen in halbwegs gleich wiedergeben und gerne auch gebraucht und bis 100 Euro zu haben sind.

    Ich meine, was bringt mir das wenn ich hier in meiner Rumpelkammer, die alles andere als schalltechnisch optimiert ist hier die Super Nahfeld Monitore aufstelle und dann sowieso beim Keyboardspielen ganz woanders sitze als im perfekten Dreieck...

    Was mir wichtig ist, ist erstmal, dass ich alles hören (bzw. spüren) kann was auch ein großer Diskolautsprecher wiedergibt. Und ein großes System mit zwei neuen Nahfeldlautsprechern und einem Subwoofer, ab 500 Euro mindestens... Das kann ich mir zur Zeit einfach nicht leisten.

    Was ist denn mit sowas https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...089497-172-465
    ?

    Das sieht doch zumindest mal aus wie zwei Lautsprecher und decken auch alle Frequenzbereiche ab. Wird sowas denn nicht irgendwo heute noch produziert oder gibt es ähnliches was man relativ günstig kaufen kann?

    WIe gesagt, irgendwas wo ich alle Frequenzen hören und spüren kann und was zumindest halbwegs annehmbar, auch wenn man es nicht voll aufdreht, klingt. Alles andere macht sowieso keinen Sinn, da ich nie mein Wohnzimmer in einen studiooptimierten Raum verwandeln werde... Also, was muss ich da kaufen? Oder einfach irgendwelche "Disko-Lautsprecher" bei Conrad Elektronik? ^^

  2. Nach oben    #2

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    Du wirst wohl keine Lautsprecher finden, die bis 20hz bzw. 22khz gehen und im Budget von 100€ liegen. Fürs Keyboard braucht man auch nicht das ganze Spektrum, du solltest eher auf Klangqualität achten.


  3. Nach oben    #3
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    Zitat Zitat von Maltodextrino Beitrag anzeigen
    ... die von 20 bis 22.000 Hertz alle Frequenzen in halbwegs gleich wiedergeben und gerne auch gebraucht und bis 100 Euro zu haben sind.
    Das, was du gerne hättest, bekommst du einfach nicht für das Geld, auch nicht gebraucht.
    An deiner Stelle würde ich trotzdem zuerst versuchen, den Raum akustisch zu optimieren, das kann man auch mit kleinerem Budget halbwegs hinbekommen. Das wird zwar dann nicht die perfekte Studioumgebung, aber allemal wesentlich besser als jetzt klingen.
    Ohne solche Maßnahmen, bringen auch die allerteuersten Monitore nicht viel.

    Der zweite Schritt wäre dann die Anschaffung von ein paar brauchbaren Studiomonitoren.
    Die können ja gebraucht sein, da findet man immer etwas.
    Den angestrebten Frequenzbereich benötigst du für einen brauchbaren Mix nicht. Du beschneidest das bei Mastern ja sowieso wieder mit High- und Lowcut, macht also wenig Sinn.
    Es gibt zwar halbwegs lineare Monitore, die das auch noch gut abdecken können, dann liegst du aber preislich eher in den 5-stelligen Bereichen.
    Manches geht eben einfach nicht, ich würde mir ja gerne für 500 Euro einen Ferrari kaufen und mal mit über 300 die Autobahn entlangbrettern.
    fix it in the mix

  4. Nach oben    #4

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    Hm... Na gut, sagen wir mal 35 hz bis 20.000 ... falls das etwas ändert, so wie ich euch wahrnehme aber wahrscheinlich nicht viel? :-/

    Also was mich halt frustriert ist aber wirklich dieser untere Bereich, sei es dass ich beim Keyboard/Piano spielen einfach nicht dieses "Feeling" habe wie bei nem richtigen Klavier, wo man den Ton richtig spürt oder einfach, dass viele Lieder (nicht von mir...) in der Disco einfach völlig anders wirken als zu Hause und ich dann einfach merke, dass ich quasi "blind" mixe wenn ich irgendwelche von meinen billigen Technosachen mache und dann zwar abstrakt weiß, ok, die Kickdrum geht da irgendwo bis 40 Hertz runter, aber ich höre das dann nicht oder nehm das nicht physisch wahr.

    Was passiert denn wenn ich hier sowas reinstelle: https://www.amazon.de/Magnat-Soundfo.../dp/B000UPAA6Y Irgendwas das einfach nur groß ist... ^^

    Na gut...

  5. Nach oben    #5

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    Naja, ich hab jetzt in meiner Not einfach mal so Art Stereoanlagen Lautsprecher hier hingestellt, mit ca. 7Zoll "Bass"-Lautsprecher und bei Logic mit nem Equalizer die Frequenzbereiche unter 100 Hertz extrems verstärkt. Jetzt hör ich da zumindest etwas, weil die Teile gehen ja durchaus bis 30 Hertz runter, aber halt so leise... Und offenbar vertragen die meine EQ-Spielereien noch ohne auseinanderzufliegen, obwohls beim Testen manchmal geknackt hat... Naja, immerhin ne Notlösung bis ich Geld hab...

  6. Nach oben    #6
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    Vorsicht mit ohnehin nutzlosen Bassanhebungen!

    Wenn Du Materialzerstörungen vermeiden willst, lasse die Finger von Equalizern. Solche sind selbst als Nothelfer ungeeignet, denn sie richten beschallungstechnisch auch im Zweifelsfall gar nichts. Die Raumakustik ist es, die alles kaputt macht.

    20 Hertz zu verlangen kostet zwei Vermögen, eines für die Immobilie und eines für die Lautsprecher. 35 Hertz sind schon eher machbar, und 60 Hertz sind in praktisch jedem Wohnraum zu schaffen.

    Das zurzeit größte Hindernis für guten Klang sind ganz allgemein die leidigen Bassreflexsysteme. Trockene, saubere Tiefen erfordern geschlossene, hoch bedämpfte Gehäuse. Lautsprecherboxen werden meist in Räumen vorgeführt, die im Tieftonbereich vergleichsweise hallig sind. Dadurch können geschlossene Boxen ihre Vorteile nicht ausspielen, weil der Raum sie zunichte macht.

    Leider steckt auch ein hinterhältiges Koppelgeschäft dahinter: Viele wenig sachkundige Kunden werden glauben gemacht, es nütze irgend etwas, Noppenschaum oder Ähnliches an Wände zu kleben und irgendwelche gepolsterten Trennkörper in Räume zu stellen. Damit kann man einen "Gummizellen-Effekt" erzielen mit bedämpften Höhen und eventuell Präsenzen, aber Tiefmitten und Tiefen bleiben verschwommen. Es ist Geldschneiderei und führt im Endeffekt zu unausgewogenen, dünnen Abmischungen. Erneut erfolgt der Hinweis, dass Equalizer hiergegen weitgehend machtlos sind. Drastische EQ-Eingriffe bei der Abhöre sind wegen der ausgeprägten Welligkeiten im Frequenzgang mit vielen Spitzen und Nullstellen wenig hilfreich. Wo es dröhnt, dröhnt es lediglich leiser, und wo nichts ist, hilft Anheben auch nichts.

    Das beste Mittel für eine lineare Raumakustik in quaderförmigen Zimmern ist Zerklüftung von Raumtiefe und Wandflächen. Das lässt sich mit offenen, bestückten Regalen kostengünstig machen. Am besten sieht man einen auch seinerseits zerklüfteten Raumteiler von etwa einem Meter Höhe vor. Den Lautsprechern gegenüber sollten an der oberen Hälfte der Wand bestückte Regale angebracht sein. Es ist eigentlich fast egal, was darunter steht, weil der Raumteiler hier die Akustik dominiert. Man erzielt eine Wirkung nahe der von Maximalfolgen-Diffusoren, ohne einen Cent für ausschließlich diesen Zweck ausgegeben zu haben.

    Schon eine einfache Regalreihe als Raumteiler kann Wunder wirken. Mit paarweise Rücken an Rücken stehenden Regalen als Raumteiler kann man eine Raumakustik erzielen, die einem Vergleich mit jeder professionellen Studioregie standhält. Zu besseren Zeiten kam ich acht Jahre lang in den Genuss einer solchen von mir selbst eingerichteten Abhöre. Gerade habe ich mir nach langer Zeit die Messdaten mal wieder angesehen. Ich darf gar nicht daran denken - da kommen mir die Tränen...

    Als Boden ist Teppich günstig (war es bei mir), aber Kork oder Holz geht auch. Stein ist übrigens nicht so schlimm, wie man glauben könnte. Die ohnehin geringen Deckenreflexionen erledigt größtenteils der Raumteiler. Ich hatte es diesbezüglich leicht, weil es sich um eine Mansarde mit Holzdecke handelte. Das war ansonsten allerdings eher unpraktisch.

    Selbst bei mäßigen Raumabmessungen kann man ausschließlich mit Nutzmöblierung eine Raumakustik erzielen, die die Fähigkeiten der meisten Bassreflexboxen bereits überfordert. Um genau diese Überforderung zu vermeiden, hat man damals bei "Erfindung" der Diskothek die "amtliche" Basstrommel-Frequenz auf 63 Hertz festgelegt. Sie ist in Diskotheken bei überschaubaren Investitionen sicher mit hohem Pegel zu übertragen. "Unfinished Sympathy" von Massive Attack verlangt 36,7 Hertz - da trennt sich die Spreu vom Weizen.

    P. S.: Das hier war ein übler Scherz, oder? https://www.amazon.de/Magnat-Soundfo.../dp/B000UPAA6Y

  7. Nach oben    #7
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    Zitat Zitat von Maltodextrino Beitrag anzeigen
    Hm... Na gut, sagen wir mal 35 hz bis 20.000 ... falls das etwas ändert, so wie ich euch wahrnehme aber wahrscheinlich nicht viel? :-/
    Das Problem liegt doch wahrscheinlich viel mehr an der Raumakustik und weniger an den Lautsprechern, hier solltest du ansetzen.
    fix it in the mix

  8. Nach oben    #8
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    aus den Kleinanzeigen geht nicht genau hervor, was das für USA Lautsprecher sind. 1 x aktiv, 1 x passiv ? 2 Pegelsteller für Frequenzen an einer Box, die 2. Box ist passiv mit sw-rt Buchsen für offene Kabelenden.

    Aktive Studiomonitore sind nicht so schlecht. Die Magnetostaten-Bändchentreiber-Ribbon wie bei Adam gehen schon recht hoch bis über 20 KHz.

    Aber nicht so tief, vor allem bei kleineren 5-6 Zöllern. Die 8" mit Bändchentreiber sind natürlich teurer.

  9. Nach oben    #9
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    Zitat Zitat von slaytalix Beitrag anzeigen
    Aber nicht so tief, vor allem bei kleineren 5-6 Zöllern. Die 8" mit Bändchentreiber sind natürlich teurer.
    da könnte man aber mit einem Subwoofer nachhelfen, habe auch zusätzlich einen SB-1 von JBL dranhängen.
    Aber wie gesagt, zuerst muss der Raum einmal halbwegs abgestimmt werden, bevor man sich Gedanken über die Abhöre macht.

    fix it in the mix

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