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Thema: Kirchentonarten und Akkorde

  1. #1

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    Kirchentonarten und Akkorde

    Hallo Leute!

    Ich habe folgende Frage, und hoffe dass mir jemand auf die Sprünge helfen kann.

    Wenn die verschiedenen Modes der Kirchentonleiter mit den entsprechenden Akkorden
    unterlegt werden, ergibt dies ja ein eigenes Klangbild.
    Soweit so gut, kann ich diesen Klanglichen Charakter der Tonleiter auch in Form von Akkorden
    erzeugen?
    Wenn ja, wie?

    Bin über jede Antwort dankbar

    Liebe Grüße

  2. Nach oben    #2

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    Akkorde zu Kirchentonarten

    Hi,

    ich hoffe die Frage richtig verstanden zu haben und versuche es mal mit folgender Antwort:

    Der Klangcharakter von beispielsweise einem Dominantseptakkord stimmt ziemlich mit dem einer dorischen Skala überein.
    Der eines maj7 Akkords mit einer ionischen. usw. Einfach, weil die gleichen Noten darin enthalten sind, bzw. eine Auswahl.

    Ist es das, was Du meinst, oder habe ich jetzt zu einfach gedacht ?

    Grüße, MW.


  3. Nach oben    #3
    Zitat Zitat von Michael Walter Beitrag anzeigen
    Der Klangcharakter von beispielsweise einem Dominantseptakkord stimmt ziemlich mit dem einer dorischen Skala überein.
    Damit die Töne zum Dorischen übereinstimmen, müsste man allerdings den Startpunkt entsprechend verschieben (G7 entspräche dann zb. d-dorisch). Ich würde die Skala eines Dominantseptakkords mit der Mixolydischen Skala gleichsetzen, da für diese die kleine Septime ja charakteristisch ist.

    So wie ich die Frage verstanden habe, sollen die Klangmerkmale der Kirchentonarten in "normale" angereicherte Akkorde übertragen werden. Dafür würde ich die charakteristischen Töne der Kirchentonarten mit in die Akkorde packen.
    Der Einfachheit halber mal mit den Repertoire-Tönen von C-Dur gedacht: Dorisch wäre dann auf D und zeichnet sich durch die große S*xte (H) aus, also würde dazu vielleicht Dm6 (Sixt-Ajouté) passen, Lydisch begänne auf F und besitzt die übermäßige Quart (H), dafür könnte man dann F-Dur#11 (die (#)11 bezeichnet die (übermäßige) Quarte, allerdings nicht anstelle sondern zusätzlich zur Terz) schreiben. Der Dominantseptakkord G7 ist eigentlich selbst schon ein Beispiel für die Integration des Mixolydischen Klangs in den Akkord, G hätte sonst bekanntlich ja ein Fis. Beim Phrygischen müsste man die verminderte Nonte (b9) in den Akkord packen, das findet häufig, allerdings eher in Verbindung mit Dominantklängen.

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