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Thema: Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

  1. #1

    Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo zusammen,

    ich bin ein Späteinsteiger (absoluter Beginner) und suche derzeit ne akzeptable E-Gitarre zum Anfang die recht "breit" aufgestellt ist. Möchte mich nämlich nur ungerne auf einen exakten Musikstil am Anfang meiner "Laufbahn" festlegen. Auch ist mein Musikgeschmack eh recht breit gefächert. Von Blues, über Rock zu Metal und Punk. Eben alles dabei. Der Preis sollte 250 Euro für die reine Gitarre nicht übersteigen. Gebrauchtkauf wäre aber akzeptabel.

    Ich hab mal zwei Gitarren rausgesucht die mich interessieren:

    Zum eine eine Fender Squier:

    http://www.thomann.de/de/fender_squi...e_mn_bb_lh.htm

    und zum anderen ne Yamaha Pacifica

    http://www.thomann.de/de/yamaha_paci..._left_hand.htm

    Vielleicht könnt ihr ja was zu meiner Auswahl schreiben und vielleicht habt ihr ja noch weitere Vorschläge die in meinem Preisrahmen liegen ?

  2. Nach oben    #2
    Avatar von tüdelü
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo,
    erstmal Glückwunsch zu deinem Entschluss, Gitarre zu lernen!
    Da bei deinen genannten Musikrichtungen u.a. Rock, Metal und Punk dabei war, würde ich von deinen genannten Vorschlägen unbedingt die Yamaha bevorzugen, da sie einen Humbucker-Pickup in der Brückenposition hat.
    Diese "Doppelspuler"-Tonabnehmer liefern, grob vereinfacht, eher den Sound, den wir gemeinhin als "fettes Brett" bezeichnen

    Klar, gibt es auch Leute, die mit Singlecoil-Tonabnehmern härtere Musikrichtungen spielen, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

    Was mir derzeit in deinem Budget sehr interessant erscheint, ist die Kopie einer LTD EC von der thomann-Hausmarke Harley Benton:

    http://www.thomann.de/de/harley_bent...tage_black.htm

    Da hast du direkt brauchbare Wilkinson-Tonabnehmer, einen Graphitsattel, Locking-Befestigungen für den Gurt, und eine feste Brücke, was gerade am anfang mMn gegenüber einem Tremolo wie in der Yamaha zu bevorzugen ist.
    Allerdings kann man gerade so ein Vintage-Style-Tremolo wie in der Yamaha problemlos durch Anziehen der Schrauben der Tremolokralle, oder ggf. durch ein bis zwei zusätzliche Tremolofedern, auch stilllegen.

    Thomann wirbt immer wieder damit, dass man sich auch von einem gesuchten Artikel Konkurrenzprodukte bestelen kann und nach einer Auswahl wieder diejenigen zurückschickt, die man nicht behalten möchte.

    Die Harley-Benton-Gitarre hat eine andere Mensur, und wird vom Spielgefühl ganz anders sein, als die Yamaha. Bezüglich der "Urahnen" basiert die verlinkte Harley Benton auf Gibson-Gitarren, die Yamaha auf einer Fender Stratocaster.
    Da gibt es kein "besser" oder "schlechter", das musst du mal in der Hand gehalten haben, um eine Entscheidung zu treffen, womit du gerne anfangen willst.
    Wenn du also nicht die Möglichkeit hast, ein großes Musikhaus mit einer gewissen Anzahl vorrätiger Linkshändergitarren aufzusuchen, halte ich es für eine ganz gute Idee, dir mal eine Vorauswahl in deinem Budgetrahmen zuschicken zu lassen. Wenn man mit Kreditkarte zahlt, kann man es so hinbiegen, dass die Retoure schon abgewickelt ist, bis vom eigenen Konto Geld fließt (das nur als kleiner Tipp, falls du nicht "mal eben" 2 bis 3 Gitarren des anvisierten Preisrahmens vorfinanzieren kannst.

    So, ich hoffe, das hat dir erstmal weitergeholfen?

    Falls irgendwann noch die Frage nach einem guten Amp für zuhause kommt, da scheinen im Moment viele den Yamaha THR für die beste Wahl zu halten. Vielseitig, robust, guter Klang und auch nutzbar als USB-Interface sind so die Argumente, die ich für den kleinen Toaster lesen kann. Ich selbst spiele zuhause, wegen etwas abseits gelegenem Arbeitszimmer, über eine 20W-Vollröhre. Aber das wäre z.B. definitiv nicht mietwohnungstauglich oder kompatibel mit einem Baby im Haus etc.

    Gruß,
    Sebastian


  3. Nach oben    #3

    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo Sebastian,

    mit der Harley Benton würde ich mich erstmal nicht so wohl fühlen, auch wenn die Hausmarke von Thomann vielleicht empfehlenswert ist. Aber ich habe in anderen Bereichen schon schlechte Erfahrungen mit solchen "Hausmarken" machen müssen. Deshalb scheint für mich wohl die Pacifica am besten zu passen, wobei mir die Soundbeispiele der Squier weitaus besser gefallen. Hört sich irgendwie angenehmer in meinen ungeübten Anfängerohren an. Sind aber auch unterschiedliche Stücke, leider. Verstehe ich das richtig, dass der "Jammerhaken, nennt man das nicht so ?) der Pacifica nicht nur einfach abgebaut werden kann, sondern man dann noch an ein paar Stellschrauben drehen muss ? Ist das für einen Anfänger möglich zu erledigen, oder brauch ich da unbedingt jemanden der Ahnung hat ? Wäre dann nämlich nen Problem.

    Die Idee auf Kreditkarte mehrere Gitarren zu bestellen ist natürlich verlockend, jedoch möchte ich das Risiko der Belastung nicht eingehen, da ich das gerade nicht stemmen kann. Auch einen großen Musicladen gibt es hier in meiner Ecke leider nicht...erst Recht kein Laden mit Low Budget LH Gitarren.

    Ich schaue gerade bei ebay Kleinanzeigen ob in meiner Umgebung was drin ist an interessanten Sachen. Oder würdest du von einem Gebrauchtkauf absehen wollen?

    Amp hab ich fürs erste schon einen gesponsort bekommen. Wenn ich die Gitarre gestemmt habe, kann ich in den nächsten Monaten nach was besseren Ausschau halten, wenn er nichts bringen sollte.

  4. Nach oben    #4
    Avatar von tüdelü
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo,
    den Tremolohebel kannst du natürlich selbst abschrauben. Um das Tremolo so festzusetzen, dass es z.B. beim Saitenziehen nicht nachgibt und dadurch die Tonhöhe beeinflusst, kannst du auf der Rückseite das taschenbuchgroße Plastikplättchen abschrauben und dann die Schrauben, welche die Kralle des Tremolos halten, weiter ins Holz drehen.
    Dann erhöht sich der Zug, und das Tremolo sitzt fester auf dem Korpus auf.

    Hmm, ich hab mir jetzt gar keine Soundfiles angehört.

    Allgemein haben Yamaha-Gitarren einen sehr guten Ruf als Allrounder und verlässliche Einsteigerinstrumente. Die Squier-Sachen gelten auch als gut. Ich hätte jetzt halt die Telecaster-Form mit den darin verbauten Tonabnehmern nicht so geeignet für Metal und Punk angesehen. Auch viele (Hard-)Rocksounds verbinde ich mit dem typischen Sound eines Steg-Humbuckers.

    Ja, schau doch mal nach Gebrauchtangeboten, kannst denke ich auch ruhig hier posten und nachfragen. Der Lefty-Markt ist sooo klein, dass du nicht unbedingt Angst haben musst, dass dir jemand die Wunschgitarre wegschnappt, weil du das Angebot öffentlich gepostet hast.

    Aber klar machst du mit ner Yamaha oder Squier nix falsch, und das Bauchgefühl soll ja auch stimmen beim ersten Instrument. Schließlich soll da ja eine lebenslange Liebe draus werden...

    EDIT:
    Falls du ein Nordlicht bist, diese Gitarre ist mMn ein Top-Angebot:

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...927018-74-9413

    Von dem Verkäufer habe ich schonmal einen Tonabnehmer gekauft, und in diesem Zusammenhang mit ihm telefoniert und geschrieben. Ein absolut vertrauenswürdiger Zeitgenosse, der gerne Dinge ausprobiert, und deshalb von Zeit zu Zeit Dinge zu äußerst fairen Preisen anbietet. Die Classic Vibe ist qualitativ eine andere Liga als die Affinity, und die verbauten Tonabnehmer kosten neu vermutlich ungefähr so viel, wie der Verkäufer für die Gitarre will.
    Wenn das für dich machbar ist, holst du dir ein absolutes Top-Gerät, und sie liegt ja genau im Budget.

    EDIT II:
    Die hier erscheint mir auch nicht schlecht, v.a. für den mMn fairen Gebrauchtpreis:

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...787626-74-1959

    Die kostet neu 400,-. Klar zahlst du da auch ein paar Euro für den Namen (LTD als günstigere Variante von ESP, die im Heavy-Bereich ein großer Name sind), aber bei dem Budget bleibt halt schon etwas mehr für die Qualität.

    Aber wenn möglich, krall dir die Classic-Vibe-Tele, das ist dann wirklich ein Top-Gerät

  5. Nach oben    #5

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Also wenn ich mir persönlich eine Allround-Gitarre bis 250,- € kaufen wollen würde, dann würde ich eine gebrauchte kaufen.

    Richtig gut finde ich die SA-Serie von Ibanez, die kostet neu so ca. 380,- €, müsste aber gebraucht so um die 250,- € weggehen. Sowohl die Ibanez SA-260 (älteres Modell) als auch die Ibanez SA-160 fand ich von Bespielbarkeit und Klang her sehr gut. Sie haben Humbucker- und Single-Coil-Tonabnehmer sowie ein Tremolo, also bist du da klanglich sehr breit aufgestellt.

    Einfach mal abwarten, ob's die beim großen T als B-Stock, also B-Ware gibt, oder gebraucht bei den Kleinanzeigen oder in der Bucht.

  6. Nach oben    #6

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Erstmal Servus in unserem Forum und Gratulation zu deiner Entscheidung Gitarre zu lernen.
    Empfehlungen in diesem Preissegment gibts auch für Lefties eine Menge, ob Gebraucht oder Neu ist egal. Das Angebot variiert aber immer wieder, mal ist sehr viel erhältlich, mal kriegst nur Saiten und Plektren für Lefties.

    Zur verlinkten Squier Classic Vibe kann ich nur sagen dass es ein sehr gutes Angebot ist. Vor allem hast du einen Humbucker an der Brücke, also volles Brett. Ich hab meine für 230 gebraucht gekauft, im Orginalzustand, und es war ebenfalls ein tolles Angebot. Übrigens hier in Forum.

    Ne Pacifica ist immer empfehlenswert, vielseitig und gut verarbeitet, ungeachtet vom Preis. Die funktionieren.

    Stöber auch mal in unserem Flohmarkt rum, da dürfte evtl. auch was dabei sein.

    Und wg. der Tonabnehmerbestückung würd ich mir generell keinen Kopf machen, Punk geht auch mit nem Singlecoil SEHR gut.
    Bei mir hat sich der Tonabnehmergeschmack mittlerweile dreimal gedreht.

  7. Nach oben    #7

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hier ist ein aktuelles Angebot in der Bucht für eine Ibanez SA 260 lefthand, kann man sicherlich noch verhandeln:

    http://www.ebay.de/itm/Ibanez-SA260F...wAAOSwr7ZW3FGH

  8. Nach oben    #8

    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo zusammen,

    die Squier Classic Vibe ist für mich derezit nicht möglich, da ich im Moment nicht motorrisiert bin und Hamburg schon ne Ecke weg ist. Schade eigendlich.

    Wegen der Ibanez werde ich den Verkäufer mal anschreiben. Die scheint ja ganz in Ordnung zu sein.

    Sollte das nichts werden, werde ich wohl ne neue Pacifica bei Thomann bestellen. Die wird ja überall als Einstiegsgerät empfohlen, wie ich gestern und heute lesen konnte.

    edit: Beide Giatarren die gebraucht für mich noch möglich waren sind aktuell schon wieder raus. Das zum Thema Links im Forum *lächel

    Dann wird es wohl leider doch nur die Pacifica, sollte ich nicht noch über eine gute gebrauchte stolpern.

  9. Nach oben    #9

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Also, ich kann dir nur den Tipp geben, eine etwas höherwertige Gitarre zu kaufen, dafür dann halt gebraucht, da diese voraussichtlich in diesem Preisbereich besser sein wird als eine, die neu gleich viel kostet. Wenn du's nicht so eilig hast, würde ich ruhig auf ein passendes Angebot in den Kleinanzeigen und in der Bucht warten.

    Linkshändergitarren gehen eh nicht so schnell weg, da ist der Interessentenkreis einfach zu klein für. Als Käufer eines Gebrauchtinstrumentes eine gute Ausgangslage. Schreib' uns doch einfach ins Forum, wenn du was Interessantes gefunden hast, dann können wir dich beraten. So viele verschiedene Linkshändergitarren gibt's ja leider nicht, also ist die Chance groß, dass der eine oder andere sie schon mal angespielt hat oder sogar selber besitzt.

    Ich hatte letztes Jahr eine schöne Akustikgitarre verkauft für die ich mit Tasche über 400,- € ausgegeben hatte. Dann - ein halbes Jahr später - habe ich zufällig eine im Laden gespielt, die mir besser lag und habe die "alte" Gitarre dann verkauft. Dafür habe ich noch 120,- € bekommen, wirklich nicht viel nach 6 Monaten.

    Aber für denjenigen, der sie gekauft hat, ein super Schnäppchen. Hatte sie bestimmt nur so 5 - 6 mal gespielt, inklusive aller Tags und Zubehör war sie praktisch wie neu...

  10. Nach oben    #10

    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Bis Monatsmitte sollte die Gitarre schon hier sein. Länger warten würde ich nur äusserst ungerne. Ist ja nicht so, das ich hier schon was hätte und ich dadurch mehr Geduld aufbringen könnte.

    Klar ne gebrauchte für 250 Euro ist sicher wertiger wie ne neue für den gleichen Preis. Trotzdessen wird mir immer wieder zu der Pacifica geraten. Sie scheint also für den Preis ganz in Ordnung zu sein und ehrlich...es ist wirklich schwer sich als Linkshänder im unteren Preissegment ne Aufstellung zusammen zu stellen bei dem doch kleinen Angebot.

    Ich halte die Augen natürlich auch weiterhin offen, was den Gebrauchtmakrt angeht.

    Sicher ein "starker" Wertverlust den du da mit deiner Akkusitkgitarre durchmachen musstest. Ich dachte das gerade am Lefty Markt der Wertverlust überschaubar ist, da ja das Angebot so höllisch klein ist.

  11. Nach oben    #11

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Die Pacifica ist auch schon ganz gut für den Preis was die Bespielbarkeit angeht. Die Pickups sind meiner Meinung nach der Schwachpunkt, sie klingen etwas zu dumpf, da klang die Fender Squier Stratocaster aus dem gleichen Preisbereich schon besser:

    http://www.thomann.de/de/fender_squi...tb_stock_5.htm

    Eine gute Alternative wäre noch:

    http://www.musik-center.de/lag-arkan...kshander.html/

    Schreib' mal, für welche Gitarre du dich entschieden hast, wenn's soweit ist... :-)

  12. Nach oben    #12
    Avatar von itabtoo
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Also ich würde mich auch für eine gute Gebrauchte aussprechen.
    Die Ibanez SA ist noch zu haben...
    Und noch mal diese mit Verstärker für weniger...
    Falls es keine Strat sein muss würde ich einen Blick auf diese Vintage LP werfen
    Optisch villeicht nicht Jedermanns Sache, aber die Spielen sich idr gut,
    die die ich kurz hatte hatte leider ein ausgefranstes Schlagbrett,
    aber ansonsten bereue ich fast, dass ich damals eine Andere behalten habe...

    Aber falls sie neu sein soll, mit der Pacifica liegst du sicher auch nicht falsch,
    eine Squier mit ausschließlich Singlecoils drin fände ich nicht all zu flexibel...

    EDIT: Finger weg von Floyd-Rose Gitarren
    (wie z.b. die LAG und diverse Ibanez in der Bucht und in den Kleinanzeigen, das sind zwar teilweise super Angebote, aber das Ding einzustellen führt schnell zu Frust, und wechsel zwischen Saitenstärken und Stimmungen bedeutet erneutes EInstellen)
    falls du nicht ganz genau weißt dass du eine willst

  13. Nach oben    #13
    Premium-Mitglied Avatar von Wespafan
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo Boindil,

    ist lange her, dass ich hier mal was aktiv geschrieben habe, aber glaube mir, ich bin schon sehr lange hier angemeldet. Von daher möchte ich Dir einen ganz anderen Rat geben, wenn es um das erlernen des Gitarrenspiels geht und ich meine das auch wirklich so.

    Also, ich bin mittlerweile 45 Jahre alt und spiele seit ca. meinem 15. Lebensjahr Gitarre. Auch ich wollte gleich "Rockhero" werden und mir eine E-Gittarre zulegen, haben ja schließlich viele meiner Kumpels auch so gemacht. Leider hatte ich die Kohle auch für die damals wirklich sehr seltenen Lefthand-Klampfen, die dann auch noch für exorbitante Summen verkauft wurden, nicht flüssig. Also habe ich dem Rat eines älteren Gitarrenspielers beherzigt und mit einer "stinknormalen" Konzertgitarre angefangen.

    Rückblickend und mit der Erfahrung die ich mittlerweile habe, muss ich auch wirklich sagen, dass es eigentlich nur so der richtige Weg ist, Gitarre zu lernen. Wenn man dann dieses Instrument einigermaßen beherrscht, kann man immer noch auf E-Gitarre umsteigen. Glaube mir, ich habe in vielen Bands gespielt, aber E-Gitarre ist einfach `ne ganz andere Nummer, Gitarre zu spielen. Da lernt man meiner Meinung nach nicht richtig zu spielen.

    Man sollte erst einmal die richtige Hand- und Fingerhaltung lernen, dass Gefühl für "richtige" Saiten kennenlernen und sich einige wesentliche Grundkenntnisse auf der Gitarre aneignen. Gut wäre es letztlich auch noch, über die Grundkenntnisse hinweg, in den Bereich des Fortgeschrittenen zu kommen. Wenn man "Akustik" dann halbwegs "kann", dann ist der Umstieg hin und zurück einfach einfacher. Glaube mir, Du kannst davon nur profitieren auf lange Sicht. Wie gesagt, dass ist einfach meine persönliche Meinung, die ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung selbst gemacht habe und die von Gitarrenlehrern eigentlich auch so propagiert werden. Mache Dir darüber einfach mal Gedanken.

    Nun zu den E-Gitarren:

    Ich selbst würde Dir nicht zur Squier Affinity raten. Dann würde ich ebenfalls lieber auf die Classic Vibe Serien mit Tonerider PU`s (und die sind da definitiv in allen Strats und Teles verbaut) setzen. Ich habe eine Classic Vibe Tele und die ist verarbeitungstechnisch auf einem sehr, sehr hohen Niveau und da kommen z.B. viele Fender Mexico Modelle definitiv nicht mit. Die Affinitivs erst recht nicht. Die daraus zwangsläufig resultierenden Mehrkosten machen aber ein so viel mehr an Ton, dass Du dies nicht bereuen wirst. Die derzeitigen Preise im Netz für gebrauchte Modelle sind aber ja auf dem Niveau der billigeren neuen Klampfen. Auch die Classic Vibes 50ties und 60ties Strats sind echt der Hammer, wobei ich die 50ties etwas stärker finde.

    Ich persönlich habe eine Vintage V6 reissued und habe diese, durchaus auf sehr gutem Niveau gebaute Gitarre mit Wilkinson Hardware on Board (Serienausstattung), mit den Tonerider Surfari Set (=CV 50ties) gepimt und das klingt einfach nur super. Nur aus diesem Grund habe ich mir die CV50 nicht gekauft, weil ich eine sehr gute Basis bereits hatte, die aufgrund der Hardwarebestückung dann nochmal einen Tick mehr Qualität gebracht hat.

    Meine alte Chevy (siehe Avatar!/Geheimtipp, aber nahezu als Lefthand nicht zu bekommen) habe ich mit den CV60ties Tonerider PU`s bestückt. Vorher waren Leosound 62`overwounded da drinnen. Diese Gitarren (google hier auch mal nach dem Chevy/Chery/Cheri User-threat im musikerboard und Du kannst nachlesen, was Besitzer dieser Gitarren von diesen halten), spielen definitiv in der Liga der ehemaligem Fender USA Klampfen. Preislich damals auch sehr hoch, heute jedoch wegen dem geringem Bekanntheitgrad auf sehr geringem Preisniveau. Wie gesagt, aber kaum als Lefty zu bekommen.

    Fakt ist aber auch, dass die Yamaha 121 ebenfalls eine gute Anfängerklampfe ist, da machste nix falsch. Du liegst aber preislich da auch schon fast bei den sehr guten gebrauchten Classic Vibe Teles oder Strats.

    Abschließend was zu Harley Benton. Ich habe mir in der Bucht für nur 60 Euro eine Goldtop (NP irgendwas bei 129,- Euro, aber nicht mehr im Programm als Goldtop) geschossen. Bei ebay kleinanzeigen für ganze 10 Euro einen Satz Wilkinson Humbucker (sogar an meinem Wohnort in 10 Minuten abgeholt) eingebaut und was soll ich sagen? Die Gitarre knallt einfach nur. Spaß beim Spiel mit nur 70,- Euro Kapitaleinsatz.

    Fassen wir zusammen:

    - Es gibt günstige E-Gitarren, die Du nutzen kannst, mit denen Du auch Spaß haben kannst, aber Du musst damit auch richtig umgehen können. Dies lernt man meines Erachtens nur mit einer Akustik richtig. Umsteigen kann man später immer noch.

    - Auch die Eigenmarken (meistens Chinaprodukte) sollte man ggf. mal genauer betrachten. Leider ist hier die Serien- und Qualitätsstreuung aber einfach immer sehr groß. Ich hatte einfach Glück mit meiner Harley Benton, es gab aber auch schon Leute, die einfach Mist gekauft haben und erst nach mehrfacher Rücksendung (Tausch) endlich eine brauchbare Gitarre bekommen haben.

    -Tipp daher, wenn es unbedingt eine E-Gitarre sein soll, lieber mehr ausgeben, als sich nachher darüber zu ärgern, weil man mit fortlaufenden Gitarrenkenntnissen merkt, was für `ne Sche...se man da gekauft hat. Glaube mir, das merkt man als Anfänger nicht sofort, weil man oftmals bessere Qualität und besseren Sound einfach noch nicht kennt. Ich meine jetzt z.B. Saitenlage, Bundreinheit, Oktavreinheit, Sustain, Unterschiede in der Wahl der Tonhölzer, Wichtigkeit von Hardware, Scharfe Kanten usw.

    - Lieber eine gute Gebrauchte kaufen, als für die gleiche Kohle was neues.

    - Ton kommt in erster Linie nicht aus der Gitarre, sondern aus Deinen Fingern.

    - Eine gute Gitarre taugt an einem schlechten Verstärker oftmals relativ wenig.

    Als Musiker wirst Du immer weiter auf der Suche nach "Deinem" Ton und "Deinen" Sound sein und da wirst Du noch viel Geld diesbezüglich ausgeben. Ich spreche da aus Erfahrung, das machen irgendwie alle Musiker durch. Dann ist man plötzlich sountechnisch zufrieden und dann ändert sich plötzlich der Geschmack, weil man irgendwo einen anderen Sound gehört hat, den man "geil" findet. Erst wenn man endlich seinen eigenen Sound durch zig verschiedene Komponenten endlich gefunden hat, ist man dann wirklich zufrieden und glücklich. Ich bin da im E-Gitarrenbereich erst vor ca. 2 Jahren angekommen. Im Akustikbereich habe ich mir erst gerade jetzt meine Traumgitarre gekauft, weil ich vorher einfach nie diesen Sound entdeckt habe. Hat mich aber dann auch mal eben einen vierstelligen Betrag gekostet und ich hatte vorher diverse gute Gitarren.

    Von daher ist es wichtig sich diesem Thema sehr langsam und behutsam zu nähern. Man kann in diesem Bereich einfach so viel Geld verbrennen, das glaubst Du gar nicht am Anfang Deiner Karriere.

    So, ich denke das reicht jetzt auch.

    LG
    Lars

    P.S. Schreibfehler sind Absicht :-))

  14. Nach oben    #14

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Lars hat schon recht mit seiner Aussage erst mit ner Akustik anzufanen. Ich binda aber grundsätzlich davon ausgegangen das er das schon gemacht hat Hätten wir vorher nachhaken sollen.

    Im Grunde können wir alle genannten Klampfen bis in die kleinste Nuance vergleichen, aber es wird ihm auch nicht weiterhelfen weil das einzige was jetzt wichtig ist (quasi bei der ERSTEN Klampfe) ist das sie mechanisch richtig gearbeitet ist und funzt. Elektrisch ist es sch...s Wurst, Hauptsache es kommt im Amp an. Im Endeffekt wird's dann eh wieder ein gebashe zwischen unseren einzelnen Geschmäckern.
    Es sind hier einige Klampfen in den Raum gestellt mit denen er nicht viel falsch machen kann, er sollte aber Lars' Empfehlung folgen und erstmal mit Nylonsaiten ein bishen Hornhaut auf die Bratzen schrummeln und dann auf Stahl&Strom umsteigen.

    PS Schreibfehler werden durch die Autokorrektur mit eingemogelt

  15. Nach oben    #15
    Avatar von Waygon
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Zitat Zitat von Wespafan
    nur so der richtige Weg ist, Gitarre zu lernen.
    Zitat Zitat von Wespafan
    Da lernt man meiner Meinung nach nicht richtig zu spielen.
    Wow, schon heftig diese Aussagen!

    Mit welcher Art Gitarre Boindil das Spielen erlernt, ist ziemlich unerheblich. Auch auf einer E-Gitarre kann man 'richtig' spielen lernen. Die Akkorde sind, solange es 6 Saiten sind, identisch.

    Mag sein, dass der 'normale' Gitarrenlehrer die Konzertgitarre mit Nylonbespannung bevorteilt, weil sie sich leichter spielen läßt, aber mehr Spaß wird er auf jeden Fall mit der E-Version haben.

    Gerade als Anfänger, der sich selbst das Spielen beibringen möchte, basieren viele einfache Übungen und bekannte Songs auf Powerchords. Und die klingen auf 'ner Akustischen einfach mies.
    Der Anfänger möchte einfach schnell mal ein einfaches Riff nachspielen können, oder zumindest kleine Erfolge haben und dies ist auf der E-Gitarre eben einfacher, weil es authentischer klingt. Schließlich ist es besonders am Anfang sehr wichtig, das man Songs auf der Gitarre nachzuspielen lernt, die man schon oft gehört hat, die sich praktisch schon ewig in den Gehörgängen festgesetzt haben. Denn dieser Umstand erleichtert das Lernen ungemein.

    Auf einer akustischen Gitarre sind es meistens die Grundakkorde, die erlernt werden, aber diese lassen sich genauso gut auf der E-Gitarre spielen.

    Meiner Meinung nach sollte Boindil sich eine gute E-Gitarre und einen einigermaßen guten Amp mit einer kleinen Effektsektion besorgen.

    Es soll übrigens auch Profimusiker geben, die gleich mit 'ner Elektrischen begonnen haben.

    Ich selbst habe übrigens mit der E-Gitarre begonnen, weil viele Songs, die ich nachspielen wollte, auf dieser Version basierten. Erst viel später habe ich mir dann eine akustische Gitarre zugelegt.

    Und Hornhaut gibt's sowieso

  16. Nach oben    #16

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Das Problem beim Gitarre-Lernen ist die Motivation: Es ist nicht einfach, der Gitarre Töne zu entlocken, manche frustriert das schnell. Ich persönlich habe auch mit E-Gitarre angefangen und immer versucht, technisch so sauber und präzise zu sein wie möglich.

    Daher bereitet es mir auch keine Schwierigkeiten, auf einer akustischen Gitarre zu spielen. Allerdings denke ich, dass das Frustrationspotential hier ein wenig höher ist, da die Saiten doch erheblich steifer sind als auf eine E-Gitarre. Insgesamt kommt es darauf an, am Ball zu bleiben und an der Technik zu feilen, aber über allem nicht den Spaß am Spiel zu vergessen.

    Wie sieht's denn eigentlich aus beim Threadstarter? Er müsste sich ja schon entschieden haben, da es ihn ja in den Fingern juckt. :-)

    Ich rate mal, dass es die Yamaha Pacifica geworden ist...

  17. Nach oben    #17

    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Sorry das ich mich länger hier nicht mehr gemeldet habe. Wie Sam es richtig vermutet, ist es letztendlich die Pacifica geworden. Bin auch recht zufrieden damit.

    Aber aufgrund der Tatsache, das mir überall geraten wird erstmal auf der Austik zu lernen, bin ich aber derzeit am überlegen mir da auch noch nen Einsteigerinstrument zu zulegen und die Pacifica erstmal nur zu nutzen um ab und an ein paar kleine einfache Riffs zu lernen und etwas Spass zu haben. Mit der Akustik mach ich dann in erster Linie die Grundlagen...Akkorde usw. und lerne das eigendliche spielen ausgiebig um dann später (in einem oder zwei Jahren) vielleicht dann etwas ernsthafter auf der E-Gitarre weiterzumachen. Verkaufen will ich die Pacifica erstmal nicht.

    Nylonseiten bzw. Konzertgitarre kommen mir da aber nicht ins Haus. Wenn wird es ne Western mit Stahlsaiten, auch wenn die Finger um einiges mehr schmerzen werden. Aber was ich bisher hören konnte, ist da der Sound in meinen Ohren einfach deutlich angenehmer. Für diesen Fall habe ich auch schon nen Einsteigerinstrument rausgesucht. Es wird -wenn- dann wohl eine Sigma DM1-STL werden, die ich dann bei lefthandgear bestelle. Alternativ eine Cort Earth 70 von Thomann.

    Ist natürlich sehr unglücklich gelaufen, das ich dann zwei verschiedene Low Budget Modelle hier liegen habe, anstatt einem wirklich guten. Aber sowohl die Pacifica als auch die Sigma sind da sicher auch nicht die allzu schlechteste Wahl. War halt diesmal meiner eigendlich sonst kaum vorhandenen Ungeduld geschuldet.

  18. Nach oben    #18
    Avatar von tüdelü
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Hallo, erstmal Glückwunsch zur neuen Gitarre!
    Ich persönlich denke, du musst bezüglich der Akustikgitarre nichts überstürzen. Ich kenne z.B. einen Gitarristen, der hervorragend spielt und bis zur ersten Unplugged-Anfrage seiner Band nichtmal eine Akustikgitarre besaß.
    Es schadet natürlich nichts, auch eine Akustikgitarre zu besitzen. Aber meine Meinung dazu ist, wenn du E-Gitarre spielen willst, dann solltest du E-Gitarre spielen.

    Wichtiger wäre mMn, sich einen Lehrer zu suchen.
    Auch wenn es z.B. nur alle 4 Wochen für eine halbe Stunde reicht (zeitlich oder finanziell), kann das schon helfen, Fehlhaltungen zu erkennen und so Frustrationen im Lernprozess zu vermeiden.

  19. Nach oben    #19
    Avatar von itabtoo
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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Ich finde auch, dass es gar nicht stimmt, dass man mit Akustik anfangen sollte. Wenn du nicht unbedingt eine Akustik haben willst,
    steck das Geld lieber in einen Verstärker (falls du noch keinen hast)
    Ich z.B. habe mit Akustik angefangen, klar muss man da fürs erste nur das Instrument selber kaufen und kann dann mal am Lagerfeuer rumschrammeln,
    da man keine Kabel, Verstärker usw. braucht, aber ich wollte nunmal E-Gitarre spielen und entsprechend enttäuscht war ich dann, als mir Akustik aufgeschwatzt wurde.
    Mit dem Einstieg beim E-Gitarre spielen hat mir das villeicht bei der Greifhand und meiner Haltung geholfen, aber da ist das Spielgefühl anders.
    Vor allem die Schlaghand mit Plektrum spielt ganz anders als mit den Fingern und ich musste lernen mit Overdrive bzw. Zerre sauberer zu spielen und ungenutzte Saiten mit beiden Händen abzudämpfen, das fiel mit bei der unverstärkten, "cleanen" A-Gitarre gar nicht oder kaum auf.

  20. Nach oben    #20

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    Anfänger - Lefthand E-Gitarre um 250 Euro

    Erst mal herzlichen Glückwunsch von mir zum Kauf der Yamaha Pacifica. :-) Jetzt kann's losgehen!

    Auch ich würde anstatt in eine weitere Gitarre in einen wirklich guten Lehrer investieren. Damit kommt man sehr schnell sehr weit und gewöhnt sich keine falschen Spielhaltungen an...

  21. Nach oben    #21

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    Ich stand bis eben vor der selben Problematik wie der Fragesteller und habe hier meine Antworten erhalten. Die Pacifica ist soeben bestellt worden. Danke jedenfalls für eure hilfreichen Antworten.


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