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Thema: BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

  1. #1

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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    Servus, ich habs einfach mal gewagt und mir einen Bausatz vom Musikding bestellt, nämlich den Hardone - seines Zeichens ein Klon des zvex SHO. An Raffa und alle anderen DIY-Cracks: bitte habt Nachsicht, dass ich das so euphorisch angehe. Ich weiß, dass das so ziemlich der simpelste Bausatz ist, aber bis jetzt machts echt Laune.

    Ich werde hier dann einfach mal berichten und mit Fotos unterstreichen, wie so ein Bausatz auf einen absoluten Anfänger und Bastellaien wirkt. Das Kit kommt reichlich unspektakulär in 3 Tütchen zu einem nach Hause. Wenn man da bedenkt, was das Original von zvex kostet...

    Anhang 277

    Gestern hab ich die Platine bestückt und Poti sowie Klinkenbuchse verkabelt (glaube, das soll man eigentl erst am Ende machen). Auch wenn die Anleitungen vom MD nicht so ausführlich sind wie die von UK-elec ist es dennoch meisterbar und trotz meiner Riesenpranken hab ichs irgendwie geschafft die Teile zu bestücken und dann zum Teil unsauber (links außen/gnd zB) zu löten. Am schwierigsten ist für mich das Zuschneiden der Kabel...

    Anhang 279

    Heute werd ich auswärts die Löcher ins Gehäuse bohren und alles zusammenbauen. Drückt mir die Daumen, dass es auf Anhieb funktioniert, sonst fall ich in ein tiefes Loch der Verzweiflung und die Fehlersuche beginnt ^^

    Anhang 278

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  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von Rotor
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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    ICh drückeeeeeeeeeeeee...also ich hätt´s in den müll geworfen, hab ja sowas von keinem plan davon Respekt !


  3. Nach oben    #3
    Avatar von itabtoo
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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    viel spass, ich hab dan fuzzface bausatz zusammengebaut, ich hatte noch nie ein fuzz, daher kann ichs nich vergleichen, aber mir gefällts

    edit: ich hab in- und out-put vertauscht, damit es ein lefty fuzz wird

    edit edit: chickenhead poitknöpfe in kelligreen :love: bin gespannt wie deins designmäßig aussehen wird, mein find ich nich so der kracher, bis auf die potiknöpfe natürlich :love:

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  4. Nach oben    #4
    Avatar von Thomas
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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    Viel Glück beim zusammenbauen, ich glaub ich werd mir auch mal so ein Bausatz holen. Wobei ich da schon echt überlegen muss, weil wenn ichs nich zusammenbekomme ist das rausgeschmissenes Geld. ^^
    Wobei da eigentlich nichts dran ist, 5-6 Widerstände und ein paar Transistoren.
    Mal schauen

  5. Nach oben    #5

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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    erstmal viel glueck stefan
    und die loetstellen sehen gut aus. jeder ders in der ausbildung gelernt hat kennt den spruch mit den 1000 loetungen (JAA JAA) von daher alles bestens so weit mans auf den fotos sieht.

    aber eine frage hab ich bez. dieser bodentraeter (oder auch allgemein)
    ich dachte da sind/ist ne roehre/n drin fuer die verzerrung/verstaerkung.
    klaer mich mal bitte jemand auf, ich steh wieder mal am schlauch :blush:

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von Rotor
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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    Soweit ich weiss nie, es sei denn es sind spezielle röhren-treter. Sprich z.b. Tubefactor von H+K, wenns nicht expliziet dabei steht ist wohl alles platine/eletronik...feddisch...

  7. Nach oben    #7
    Avatar von itabtoo
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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    Zitat Zitat von shomi
    aber eine frage hab ich bez. dieser bodentraeter (oder auch allgemein)
    ich dachte da sind/ist ne roehre/n drin fuer die verzerrung/verstaerkung.
    klaer mich mal bitte jemand auf, ich steh wieder mal am schlauch :blush:
    es gibt welche mit röhren, aber die sind groß und teuer. 99% der treter habe "nur" transistoren. ach der legendäre tubescreamer.
    von daher ist auch ein wenig lächerlich wenn der röhrenfetischst meint, er müsse einen verstärker ganz ohne halbleiter haben um DEN röhrensound zu bekommen,
    dann aber nen TS 808 oder was auch immer davorpackt

  8. Nach oben    #8

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    aha, wieder was gelernt, danke

  9. Nach oben    #9

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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    Ja, auch im hardone kommt ein transistor zum einsatz. Ist dieses schwarze runde hütchen in dem sockel...
    Designtechnisch werd ich freestylen Nen schicken potiknopf brauch ich auch noch... Na ja, hoffe, ich komme heute weiter. Jedenfalls schon mal vielen dank für die anteilnahme

  10. Nach oben    #10
    Avatar von Tontaube
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    Na, da bin ich ja auch mal gespannt ob es klappt.

    Wünsche dir viel Erfolg!

  11. Nach oben    #11

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    Sooo, es ist geschafft Also nachdem das Bestücken der Platine richtig Laune gemacht hat, war das Bohren echt anstrengend. Das Gehäuse hat leider innen vier Erhebungen - wahrscheinlich vom Gießen - dadurch ist man etwas eingeengt im Design, oder man ignoriert es - so wie ich - und hat nen leicht schrägen Poti und muss an der einen Ecke, wo die Input-Buchse sitzt, etwas feilen.
    Anhang 283
    Anhang 284
    Nun also alles reingepackt und die viel zu langen Kabel vorgenommen. Warummm hat so ein 3pdt-Switch allein 9 "Fähnchen" aaah. Was ne Fummelei...
    Anhang 285
    Okay, alles verlötet. Passt halbwegs bzw. grade so, wie ichs mir gedacht bzw. erhofft hab. Nun kommt der große Moment... uuund. Nix kommt ^^ Immerhin sind Bypass und Crackle Okay da und LED leuchtet. Aber kein Effekt-Signal an sich. Problem ist, dass die Platine die Fähnchen des Potis berührt. Also die Platine verrückt und Fähnchen etwas runtergebogen und schon ist Effekt da. Alles funzt, Juchhhu
    Anhang 286
    So sieht das Ganze jetzt eingepackt aus. Zum Sound... hmm hätte fast ein Video gemacht, aber PGS und Gearmandude haben ja sehr nette Demos online und siehe da, der HardOne klingt so wie ich mir vom YT-Eindruck her den SHO vorstelle. Für mich interessant bzw. neu ist, dass der Effekt, wenn der Poti ganz zu ist, genau so laut wie das Bypass-Signal ist. Glaube, dass ist der Buffer, oder :S Auf jeden Fall kann das Teil richtig dick braten. Wenn der Poti ganz auf ist, gehts fast in Richtung Fuzz, aber noch transparent bzw. kein Matsch. Also ordentlich Bässe, Gain und Output. Macht eigentl genau das, was ich mir erhofft habe: anfetten
    Anhang 287
    Fazit: So ein Bausatz beschert schöne aber auch nervige Momente. Man braucht schon Geduld. Dank des Planes auf der MD-Website ist es eigentlich machbar. Bei mir hat es bis auf den Platinen/Poti-Kontakt und einen leichten mechanisch bedingten Wackler wegen zu weit aufgebogener Outputbuchsenfeder quasi auf Anhieb geklappt. Weiß allerdings nicht, ob ich sowas regelmäßig machen würde. Noch erwähnenswert ist, dass Musikding Inch-Maße verwendet - also nix mit 8mm oder 9mm Bohrer, da ist Impro angesagt. Hab echt Respekt vor den Leuten, die da die richtigen Effekte mit mehr Knöpfen und so zusammenbauen und vor meinem Vater, der mir nicht nur mit einem Crashkurs im Löten sondern auch mit HSS-Bohrern und fachmännischem Rat zur Seite stand

    Attached files

  12. Nach oben    #12

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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    Anhang 288
    Anhang 289

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  13. Nach oben    #13
    Avatar von Tontaube
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    Glückwunsch zum neuen Treter! Irgendwie trau ich mich da ja nicht ran. Wobei, schwerer als Lego damals wirds nicht sein. Mal schauen was ich nächsten Monat entbehren kann.

  14. Nach oben    #14
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    Das muss ich mir auch mal bei gelegenheit angucken, scheint ne sehr interessante sache zu sein.

  15. Nach oben    #15

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    Danke! Ist echt machbar, irgendwie Malen nach Zahlen

  16. Nach oben    #16
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    Da ich ja auch beruflich mit solchen Teilen zu tun habe ist das für mich ein leichtes, aber für einen Laien ist das sicher nicht so einfach Also gratuliere zu deinem Treter

  17. Nach oben    #17
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    Repekt ! Ich als sesselfurzer kann da nur den hut ziehen P.S : Gibts eigentlich kein yps-heft für musiker

  18. Nach oben    #18
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    @Timo: Wieso sollte es? Wilst du musikalische Urzeitkrebse züchten? :P

  19. Nach oben    #19
    Premium-Mitglied Avatar von Rotor
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    Hihi..ne, dachte in form von effekten bauen halt gibts wohl immernoch, krass...

  20. Nach oben    #20
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    Nee nee Yps gibt's nicht mehr. Ich kenn das noch von damals :family:

    Achja Stef übrigens "Respekt für das Teil!" Sieht super aus.

  21. Nach oben    #21
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    BYOC - Musikding The Hardone Bausatz - Erfahrungsbericht

    hey stef,

    geilo freu mich für dich das du in die dunkle welt des DIY abgestiegen bist... --> glaub mir das ist eine sucht die dich verführt!

    solltest du mal fragen oder tipps brauchen --> einfach ne mail!

    macht spass gelle?

    gruess raffa

  22. Nach oben    #22

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    Danke für das Angebot! Du hast schon recht, ist irgendwie addictive. Erst denk ich, neeee das wars jetzt, zum Glück geschafft, aber andererseits eröffnet das ganz neue Horizonte. Vor allem ist es halt finanziell viel angenehmer als die Teile im Original zu kaufen... Hab schon überlegt, ob ich mir ganz frech nen SHO bei thomann bestelle, um nen A/B-Vergleich zu haben^^

  23. Nach oben    #23
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    mach das...öffne das ding und du wirst feststellen das DU die besseren und qualitaitven hochwertigen bauteile verbaut hast als das original! nachdem du das begriffen hast wirst du den preis anschauen und dich wirklich ärgern! atsch:

    AHAHAHAH cheers raffa :tee:

  24. Nach oben    #24
    Avatar von Thomas
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    Ich hab gesehen das es da auch einen Tubescreamer bausatz für 22,50€ gibt. Das macht mich jetzt echt stutzig, hat so ein Tubescreamer echt nur ein Materialwert von 22,50€ ?(
    Der TS808 kostet ja immerhin knapp 200€.
    Mich juckts schon in den fingern, nen echten könnte ich mir nie leisten, ich glaub ich bestell mir den mal, kommt schätze ich mal besser als so ein fertig dingens von behringer

  25. Nach oben    #25
    Avatar von Tontaube
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    Wahrscheinlich nicht mal 23€. Rechne mit Herstellungs- und Materialkosten von maximal 5€ für so einen Bausatz. Der Händler (Musikding) möchte ja auch etwas verdienen.

    Allerdings darf man bei vielen Geräten auch die Entwicklungskosten nicht vergessen. Und die sind teilweise sehr hoch. Dann muss man noch überlegen wie ein Teil hergestellt wird. Wird es maschinell in Massenfertigung oder von Hand zusammengebaut/gelötet etc.? Dementsprechend hoch sind Zeitaufwand und die dadurch entstehenden Kosten. Auch nicht zu vergessen sind die Ausgaben der Firma und vor allem der Standort und die daraus resultierenden Lohnausgaben. Waren aus China, Vietnam, Indonesien etc. kosten dann (aufgrund der viel zitierten Tasse Reis am Tag) nur einen Bruchteil dessen, was derselbe Artikel "Made in Japan" kosten würde. Und und und...

    Ach ja, und Voodoo wird bei alten, etablierten und längst profitablen Teilen auch sehr gerne in die Kalkulation aufgenommen. Das erklärt teilweise die immens hohen Preise für irgendeine Neuauflage eines Kultteils.

    Edit: Ein gutes Beispiel ist wohl die Lackierung eines Gitarrenkorpus.

    Wenn in einer großen Firma pro Tag 500 Bodys lackiert werden, dann belaufen sich die Kosten auf ein paar Cent pro lackierten Body.
    Der Arbeiter in der Lackierkammer ist eh nur für diesen Job da, steht den ganzen Tag da drin und macht nichts anderes als Bodys zu lackieren. Ob er jetzt 500 oder 501 macht, fällt kaum auf.

    Wenn man allerdings einen einzelnen Body lackieren möchte wird das Ganze plötzlich um ein vielfaches teurer. Warum?
    Erstmal muss die Lackierkammer hergerichtet werden. Dann muss die Lackpistole mit der entsprechenden Farbe gefüllt werden. Die Person die den Korpus lackieren soll, muss sich entsprechend umziehen und mit dem Body in die Kammer gehen, und das nicht nur einmal. Nein, bei Nitrolacken, wo teilweise bis zu 14 Schichten aufgetragen werden, macht er das mehrere Male. Und all das kostet Zeit. Und Zeit kostet Geld. Da bezahlt man mal eben für einen Body (je nach Art der Lackierung) zwischen 50 und 400€.

  26. Nach oben    #26

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    Guter Punkt! Der SHO von zvex kostet wie gesagt 259,- Euro. Handarbeit made in USA... Nun fragt man sich natürlich wie lange Zachary Vex und seine Crew für Entwicklung und Zusammenbau der 12 Teile des SHOs brauch(t)en...
    zvex macht aber ansonsten schon unkonventionelle und im Gegensatz zu anderen wie death by audio auch brauchbare Pedale, also da wird schon gut in die Forschung investiert

    Beim TS808 allerdings muss man bedenken, dass die Teile aus den 80er bzw. Ende der 70er am Fließband in Fernost hergestellt wurden. Die waren auch damals viel günstiger (ich meine irgendwas um die 120,- DM). Manche der astronomisch teuren Pedae haben halt aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit Sammlerwert (Mutron, Colorsound, alte Ibanez...) und andere nennen sich einfach "boutique" (nenne ich meinen clone übrigens auch

  27. Nach oben    #27
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    So ist das überall, wo ne firma+Angestellte dahinter stehen, dann noch das entsprechende land (lohngefüge) ist das normal, von daher...Banales Beispiel ist wein, die kaufen nen liter für 80 cent oder weniger ein, die flasche geht dann für 3-4 euro in den laden, wovon auch 100tausende gefüllt werden...und das 222234234 verschiedene sorten So ist das eben in der wirtschaft, und nicht jeder kann löten, und wenn man das geld dafür bekommt...

  28. Nach oben    #28
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    Wenn man allerdings einen ... möchte wird das Ganze plötzlich um ein vielfaches teurer.
    Da habe ich ein gutes Beispiel, das diese Rechnung unterstreicht. Ich habe als Meisterstück einen Nivellierschuh gebaut und habe das Teil komplett selber
    geplant, gezeichnet, kalkuliert, gebaut und vermessen und sollte das Stück dann in einem fiktiven Verkaufsgespräch an den Mann bringen.

    Nur für die reine Herstellung habe ich einen Preis von 2075,- EUR ermittelt. Dafür eben ein echtes Einzelstück!
    Bei Stangenware liegt der realistische Marktpreis bei ca. 50,- aber wie viele Einheiten gebaut und verkauft werden müssen bis sich
    das Ganze rentiert steht auf einem ganz anderen Blatt.

  29. Nach oben    #29
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    handmade...naja...was sind die grössten kostenfaktoren an einem effektgerät? das ist das gehäuse, der 3dpt schalter und die leiterbahn! der rest ist nicht teuer als 5 €! klar die idee...aber...alle custom boutique effektgeräte sind clone vom clone eines clones...gibt einen recht grosse thread im diystompboxes...über die kopien...eigentlich kann in der effektschmiede nichts "neues" erfunden werden da alles schon probiert wurde! ist halt elektronik...doch gleichwohl gibs effektgeräte die anders, mit details versehen, geil sind...schaut euch mal die neuen pedale von TC an --> http://www.tcelectronic.com/toneprint-the-concept.asp

    https://www.youtube.com/watch?v=bXg-yxukxj4&

  30. Nach oben    #30

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    Glückwunsch, Stefan!
    Ein schönes und stolzes Gefühl, wenn der Sound aus dem Selbergebauten quillt?!
    Ich habe von Musikding mit dem Tremolo begonnen - ich war etwas übermütig!
    Hat aber prima geklappt und mich angestachelt. Zwischenzeitlich habe ich so ziemlich alles gebaut, was ich vom Klang gewünscht habe und leite auch mal ein Leiterplattenlayout vom Schaltplan ab, bügel die Vorlage auf das Plattenmaterial, entwickle die Leiterplatten (in der Küche im Wasserbad köcheln ;-)) selber und bestücke dann. Na ja, wenn meine Frau nicht schon soooo lange mit mir verheiratet wäre, wäre ich vielleicht schon Single (wer hält es schon aus, wenn die Küche zur Feldschmiede wird!).
    Aber es macht mir einen Riesenspass und ich habe so mittlerweile an die 20 Effekte gebaut. Das reicht vom Flanger über den Chorus bis zu Echo, Hall, English Channel, alle möglichen Booster, Distortion, Filter und Fuzz ... etc.
    Heute ist der Nachbau vom zVex Wooly Mammouth fertig geworden.
    Vielleicht stelle ich mal ein Bild ein - wenn ich die Kamera finde und das Bild etwas wird.
    Viele Bastelgrüße.
    Mach weiter!

  31. Nach oben    #31

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    hat besser geklappt als gedacht

    anbei zwei Fotos von einigen meiner DIY-Treter. Am Anfang habe ich noch etwas mehr Zeit in die Gestaltung investiert - jetzt muss ich mich schon dazu zwingen (klingen dadurch doch nicht besser) und die Gestaltung der Abziehbilder kostet mich viel Mühe!
    Die weisse Kiste neben der schwarzen ist der neueste zVex-Klon (das schwarze ist ein BBE Sonic Stomp).
    NewLefter
    aka Bastelfix

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  32. Nach oben    #32
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    Heiligs Blechle,

    die ganzen Dinger haste doch nicht wirklich in Gebrauch, oder? ?( ?(

    Ach ja, bin aktuell auf der Suche nach einem einfachen Delay, wenn du dich von irgend einem Teil trennen möchtest sach bescheid...

    Viele Grüße

    Roland

  33. Nach oben    #33

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    Hallo Roland

    Wenn Du es günstig und stabil willst:
    Sieh Dir den an http://cgi.ebay.de/C-Giant-Effektped...item1e61cee070
    (http://store.streetlife-music.com/de...ktgeraete.html) für ca. 26 Euro

    ...oder mit etwas Bastelgeschick und Zeitaufwand http://uk-electronic.de/onlineshop/p...4d5bb82ce543e3 digital für ca. 60 Euro

    ...oder mit mehr Bastelgeschick und viel Zeitaufwand http://www.tonepad.com/getFile.asp?id=98 für ca. 20 Euro (den habe ich, funktioniert prima)

    Meine Effekte sind ausschließlich für mich :P - ich helfe allenfalls mir bekannten Musikern bei speziellen Fragen.
    Da in so einem Eigenbau viiiel Arbeit steckt, ist dass nichts für günstig und die sind in der Regel vom technischen Stand nicht einfach, sondern relativ gut und ausgereift!
    In Hobby-Gebrauch sind meine Effekte schon - zumindest die auf dem Bild aktuell ja - zur Suche nach dem "richtigen Sound" für diverse Titel

    Viele Grüße
    Jürgen


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