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Thema: [Gitarre]Reverend Roundhouse Lefthand Review

  1. #1

    [Gitarre]Reverend Roundhouse Lefthand Review

    Hallo, liebe Lefties,
    hier, wie versprochen, der Review der Reverend Roundhouse.
    So wie sie da liegt, habe ich 630 € dafür hingelegt und wenn sie doppelt so teuer
    gewesen wäre hätte ich sie auch genommen. Wert wäre sie es.
    Die Verarbeitung ist rundherum hervorragend, die Gitarre kam 1A eingestellt
    mit 10-46er Saiten ab Werk. Hergestellt wurde sie in Korea und in den USA zusammengewerkelt und eingestellt.
    Der Body besteht aus African Limba , auch Korina genannt. Die aufgeleimte
    flache Decke (nicht carved, wie bei der Les Paul) kommt bookmatched daher, sieht schick aus, ein Cream Binding wurde ihr auch noch spendiert. Die Rückseite ist komplett schwarz lackiert, ebenso die Kopfplatte. Auf dem Rosewood -Griffbrett tummeln sich Medium Jumbo Frets, 22 an der Zahl. Die Mensur entspricht mit 24,3/4 Zoll dem typischen Gibson-Maß.
    Wer jetzt einen Les Paul-mässigen Rückenbrecher erwartet, liegt falsch. Die Roundhouse ist leicht wie eine Feder. Eine schwere, zugeben.
    Die Gitarre kommt serienmäßig mit Pin Lock Tunern. Saite rein, von hinten festdrehen, eine Umdrehung, fertsch.
    Die Pickups sind von Reverend entwickelt, ein heißer Humbucker am Steg und ein weniger heißer am Hals. Der Clou ist allerdings die Klangregelung. Anders als bei
    "herkömmlichen" Modellen gibt es hier zusätzlich zum Volume - u. Tonepoti noch einen so genannten Bass Contour Regler, mit dem man die Bässe aus dem Sound raus nehmen kann. Je nach Amp und Tretmine ermöglicht das massive Eingriffe in den Sound. Soweit ich weiß, gibt's so was sonst nur bei G&L Gitarren.
    Am Amp spielt die kleine die ihr durch den Korina Body mitgegebene Schwingungsfreude denn auch richtig aus, Sustain ohne Ende, nie zu bissig,
    eher warm und freundlich. Auch auf höheren Gain - Ebenen macht sie ebenfalls eine sehr gute Figur. Ein Freund von mir hat ein paar Les Pauls, die wesentlich teurer waren und nicht ansatzweise diese Lebendigkeit rüberbringen. Sicher, gerade wir Gitarristen sind schwer vom Geschmack abhängig und was dem einen ..na, egal.
    Im Owner's Manual (wie viele Gitarren kommen eigentlich mit Bedienungsanleitung?)
    steht, dass man seiner neuen Reverend ca. 2 Monate fürs "break - in" geben sollte, während dieser Einspielphase "setzen " sich die Komponenten und die Hardware
    und das war dann auch der Fall.
    Ich hoffe das alles hat euch ein wenig weiter geholfen, for more information please
    visit reverendguitars.com, da gibt's auch Videos und noch mehr Reviews.
    Uuuuund hier könnt ihr sie kaufen:
    taranaki-guitars.de

    Cheers
    Trickster

  2. Nach oben    #2

    [Gitarre]Reverend Roundhouse Lefthand Review

    Cool,

    danke für das review. War schon lange neugierig auf Reverend.

    In welcher Einstellung benutzt du den Bass Contour Regler meistens?
    Und in ihrem Videos klingts immer so als ob die Klampfen mit zugedrehtem Cotour Regler sehr viel Single Coiliger klingen, ist das bei dener auch so?

    Hübsche Gitarre übrigens und endlich ne Paula die nicht einen Schalter am oberen Horn hat, der liegt für mich immer voll im Weg
    Gruss
    Stephan


  3. Nach oben    #3

    [Gitarre]Reverend Roundhouse Lefthand Review

    Hallo, Stephan,

    eine feste Einstellung hab' ich da nicht. Je nachdem, welchen Sound ich brauche, mal mehr, mal weniger Bass. Es kommt auch auf die Tretmützen an, die man so davor hat. Ich benutze als Zerrer einen Blackstar Dual Drive und einen EHX Double Muff (ncht zugleich). Während der Blackstar eher gutmütig auf Basszufuhr
    reagiert, mutiert der Double Muff zum Super Fuzz Monster. Pur am Amp macht sich der Bass Contour Regler eher im Cleanbereich bemerkbar. Das Single Coilige
    ist definitiv da, aber es macht aus dem Humbucker nun auch nicht gerade einen
    Einspuler. Mit dem Muff geht bei Bassabsenkung schaltungsbedingt schon eher in die Single Coil Richtung, da muss man dann auch schon mal aufpassen, dass es einem nicht die Trommelfelle wegätzt Trebletechnisch. Alles in allem ist der Bass Cut aber schon ein sehr nützliches Tool.

    Cheers
    Trickster

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