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Thema: Framus Bass Wert?

  1. #1

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    Framus Bass Wert?

    Hallo,
    ich habe von meinem Opa einen alten Framus Bass und wollte gerne mal wissen was dieser Wert ist. Er müsste um die 40 Jahre alt sein, ist glaube ich das Modell Solid Body, bin ich mir aber nicht sicher, ich selbst spiele Schlagzeug und kenne mich deshalb mit Bässen nicht so aus. Wäre nett wenn jemand mir sagen könnte was der Bass wert ist.
    Hier könnt hier noch ein paar Bilder zu dem Bass sehen:

    http://up.picr.de/20929003em.jpg

    http://up.picr.de/20929005ud.jpg

    http://up.picr.de/20929006mq.jpg

    Bedanke mich im Voraus schonmal für Antworten.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. Nach oben    #2
    Premium-Mitglied Avatar von SwissMusikHero
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    Hi und willkommen hier im Forum,

    Entschuldige die verspätete Rückmeldung, aber es gab wohl ein technisches Problem auf der Website und man konnte nicht antworten.

    Schätzungen sind immer schwierig, da zählen Bilder alleine nicht zu den massgebenden Preisvorstellungen
    Das Instrument an sich muss in einem guten Zustand sein, gut eingestellt, sicher wäre ein Service nicht schlecht (gewinnbringend)
    etc. etc.

    Ich würde vorschlagen, erstelle doch mal eine Auktion mit Angebotsfunktion
    Also du stellst den Bass mal rein, gibts einen Preis vor was der so kosten soll und mit der Angebotsfunktion können dir andere Leute für sie angemessene Angebote machen. Wenn alle sich immer etwas im gleichen Preis handeln, zum Beispiel verlangst du 1000 Euro und alle würden ihn für 800 kaufen, dann weisst du etwa die goldene Mitte um noch was anständiges für ihn zu bekommen.
    Ich hätte dann 850 oder 900 gemacht, so als Beispiel


  3. Nach oben    #3
    Avatar von Zebulon
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    Hallo,

    ich hatte mal so einen Bass und hab den damals sehr günstig bekommen (zu D-Mark Zeiten). Meiner hatte allerdings 2 Tonabnehmer. Der Bass hat eine kurze Mensur und einen sehr schmalen Hals. Klanglich ist er wegen der kurzen Mensur nicht mehr zeitgemäss, könnte aber für Sammler oder kleine Personen als Anfängerinstrument interressant sein. Ich würde bei einem Verkauf nicht mehr als 300 - 400,- € erwarten und auch das nur wenn er top in Schuss ist.
    Am besten mal von einem Bassisten begutachten lassen. Der müsste auch einschätzen können, ob es sich lohnt noch was dran zu machen.
    Oder frag mal die Leute von German Vintage Guitars, die sind sehr nett und kennen sich bestens aus:

    http://german-vintage-guitar.com

    Tschö mit Ö
    Zebulon

  4. Nach oben    #4
    Avatar von Zebulon
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    Zitat Zitat von PassiW Beitrag anzeigen
    Hallo,
    iWäre nett wenn jemand mir sagen könnte was der Bass wert ist.
    Ich noch mal,

    hab gerade ne FB-Gruppe entdeckt, "Vintage Framus Guitar", da wirst du Liebhaber finden die dir weiterhelfen können:

    https://www.facebook.com/groups/126952300720070/

    Tschö mit Ö
    Zebulon

  5. Nach oben    #5
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ... Klanglich ist er wegen der kurzen Mensur nicht mehr zeitgemäss, könnte aber für Sammler oder kleine Personen als Anfängerinstrument interessant sein. ...

    Tschö mit Ö
    Zebulon
    Nanana - ich messe 1,86 m, spiele Bass seit 1982, bin kein Sammler, habe drei Vierunddreißigzöller, einen Dreißigzöller und zwei Dreißigeinhalbzöller, und zwar aus... jawohl, klanglichen Gründen.

    Weder der Fender 65-er Mustang Bass noch der Gibson EB-3 oder SG Bass sind wirklich durch was anderes zu ersetzen.

  6. Nach oben    #6
    Avatar von Zebulon
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    Man muss den Sound von Shortscale Bässen schon mögen, ich bin damit jedenfalls nie glücklich geworden. Da fehlte es immer an Sustain und der Gehalt an ungeradzahligen Obertönen durch das ungünstige Verhältnis von Saitenspannung und Mensur gefiel mir überhaupt nicht. Aber des einen Uhl ist des anderen Nachtigal... Für 60`s Sounds sicher passend.
    Ich spiel da lieber langhalsige Sustain-Monster, wie meinen Kramer Alu-Hals Bass. Da kannst du ne Leersaite anschlagen und dir nen Kaffee holen gehen, das Teil klingt immer noch.

    Tschö mit Ö
    Zebulon

  7. Nach oben    #7
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Nun ja, ich spiele auf meinen Bässen viermal .045" - .105" rundbewickelt und zweimal .045" - .100" flachbewickelt, würde aber bei den Kurzen auf was Härteres umsteigen, wenn's das gäbe. Bei den Langen ginge das mit etwas leichteren Fünfsaiter-Sätzen, Verwendung der vier tieferen und Normalstimmung, aber es gibt aus prinzipiell gutem Grund keine kurzen Bässe mit einer Subkontra-H (oder -B) und deshalb solche Saiten nicht.

    Weil die Spannung trotz kurzer Mensur verglichen mit Gitarren immer noch sehr hoch ist - etwa in der Gegend von .014" - .060" -, habe ich keine Sustain-Probleme, obwohl meine Langen natürlich noch länger tönen.

    Was meintest Du wegen der ungeradzahligen Obertöne - sind sie Dir auf kurzen Bässen tendenziell zu laut oder zu leise?

  8. Nach oben    #8
    Avatar von Zebulon
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    Zitat Zitat von capmaster Beitrag anzeigen
    Was meintest Du wegen der ungeradzahligen Obertöne - sind sie Dir auf kurzen Bässen tendenziell zu laut oder zu leise?
    Zumindest bei meinem Shortscale Framus überwogen die ungeradzahligen Obertöne, was zu einem seltsam holen Sound führte, ähnlich wie bei einer symetrischen Rechteckschwingung (Synthesizer). Das kann für ein paar Tracks ganz charmant sein, gefiel mir aber auf Dauer nicht. Das waren damals aber auch Shortscale Roundwounds. Bei Flattwounds (die ich übrigens gerade auf der Gitarre für mich entdecke) kann das schon ganz anders sein.

    Tschö mit Ö
    Zebulon

  9. Nach oben    #9
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Zumindest bei meinem Shortscale Framus überwogen die ungeradzahligen Obertöne, was zu einem seltsam hohlen Sound führte, ähnlich wie bei einer symetrischen Rechteckschwingung (Synthesizer). Das kann für ein paar Tracks ganz charmant sein, gefiel mir aber auf Dauer nicht. Das waren damals aber auch Shortscale Roundwounds. Bei Flattwounds (die ich übrigens gerade auf der Gitarre für mich entdecke) kann das schon ganz anders sein.

    Tschö mit Ö
    Zebulon
    Danke für diese Beschreibung. Es dreht sich hier zwar um einen Framus, mir war aber nicht klar, dass sich Deine Angabe auch konkret auf einen Framus bezog. War das ein massiver oder ein Halbresonanzbass?

    Der hohle Höfner "Ignition" Beatles Bass eines Bandkollegen liefert nämlich in den untersten Registern auch viel ungeradzahlige Obertöne - hohler Bass, hohler Ton. Von meinen massiven kurzen Fender- und Gibson-Teilen kann ich das nicht behaupten. Der Fender '65 Mustang Bass ist rundbewickelt besaitet, von den Gibson SG-Bässen einer rund, einer flach.

    (Das Folgende ist eigentlich ein Thema für sich, aber weil Du es in Klammern erwähnt hast, tue ich es hier auch: Auf meiner Weimann Blues Bird habe ich von Oktober 1985 bis November 2000 .012" - .056" flach bewickelt gespielt. Seitdem habe ich .012" - .054" rundbewickelt drauf, jeweils mit bewickelter G-Saite. An den flachbewickelten habe ich am meisten geschätzt, dass von der bewickelten G auf die blanke H praktisch kein Sprung in der Klangfarbe hörbar wird. Bei dünneren flachbewickelten gilt das nach meinen Erfahrungen für deren Schritt von der D- zur G-Saite sinngemäß. Zurzeit überlege ich hin und her, ob ich mal wieder eine meiner Sechssaitigen flachbewickelt bestücken soll, bin aber zu Liedern mit diesem Klang kaum inspiriert. Von meinem alten Liedmaterial schreit eigentlich nur ein Stück danach... )

  10. Nach oben    #10
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    Zitat Zitat von capmaster Beitrag anzeigen
    Danke für diese Beschreibung. Es dreht sich hier zwar um einen Framus, mir war aber nicht klar, dass sich Deine Angabe auch konkret auf einen Framus bezog. War das ein massiver oder ein Halbresonanzbass?
    Mein Framus Bass hatte die selbe Korpusform und Kopfplatte wie der Bass des Threadstarters, aber statt einem, zwei Tonabnehmer. Hier hab ich ein Bild gefunden:

    http://www.google.de/imgres?imgurl=h...IVhTsUCh3tsgpg

    (Du hast ne Weimann Blues Bird? Wow, legendäre Teile... Was ich an den Flattwounds besonders mag, wenn man sich an den Sound mal gewöhnt hat, ist das sie sich schön flott spielen lassen und bei Lagenwechseln keinerlei Geräusche machen. Da macht Oktavspiel erst richtig Spass... und die Saiten halten fast ewig.)

    Tschö mit Ö
    Zebulon


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