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Thema: Singen lernen

  1. #1

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    Singen lernen

    Hallo,

    ich hab ein großes Problem, ich will Sängerin werden, aber ich treffe die Töne nicht, wenn ich ein Lied singe. Aber wenn ich am Klavier einen Ton anschlage, dann treff ich ihn. Nur leider darf ich kein Gesangsunterricht haben
    Aber ich will es unbedingt schaffen, wie kann ich mein Gehör trainieren? Habt ihr vielleicht kostenlose Programme für mich oder so oder irgendwelche wichtigen Übungen?

    Bitte helft mir
    lg

  2. Nach oben    #2

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    puh...

    wie alt bist du denn? das erste, was ich dir empfehlen würde ist, such dir einen Chor! Dort lernt man wunderbar mit anderen zusammen zu singen - voallem den gleichen Ton ;o) und das Gehör schult sich "ganz von alleine". Vielleicht hast du auch über den Chor die Möglichkeit, Gesangsunterricht zu bekommen. Und die Einsingübungen am Anfang helfen auch schonmal.
    Wenn du am Klavier die Töne triffst, dann spiel dir ganz viele Lieder am Klavier vor uns sing die ganz einfache Melodie mit. Ohne schnörkel. Dann hört Dein Ohr, wo Deine Stimme hin soll. Je mehr Schnörkel, desto weniger weiß dein Ohr, welchen Ton du meinst und du kannst deine Stimme nicht "justieren" ;o)

    lg


  3. Nach oben    #3

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    Echte und ehrliche Meinung gebraucht

    Nun bräuchte ich mal eure Meinungen zu meinem Gesang.
    Ich weiß, dass ich viele Töne nicht richtig treffe, deswegen die Frage und eine Aufnahme meiner Stimme:
    https://www.youtube.com/watch?v=8o_rDaop1Kg

    Kann ich singen? Würde mir Gesangsunterricht weiter helfen?

    lg

  4. Nach oben    #4
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
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    ich kann das wirklich nicht beurteilen, aber eine schöne Stimme hast du ja auf jeden Fall.
    Die paar falschen Töne finde ich nicht so schlimm, das intonieren kann man sicher lernen.
    Aber es ist eigentlich wie bei allen Dingen, man kommt immer nur weiter durch fleißiges Üben.
    Gesangsunterricht kann dich sicher weiterbringen, weil man dort sicher viele Basics, wie Atemtechnik, usw. lernen kannst.
    Warum fragst du nicht mal einen Gesangscoach und singst dort einmal vor, die sind vom Fach und können das besser beurteilen.
    Das kostet dich im schlimmsten Fall eine Unterrichtsstunde.
    fix it in the mix

  5. Nach oben    #5
    Avatar von Calacirya
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    Hm wie bring ich das jetzt rüber ... sorry ich höre nur Gepiepse.
    Wieso singst du so hoch? Das hört sich an wie eine wackelige Kopfstimme.

    Wahrscheinlich ist deine Sprech-Stimme viel tiefer.

    Ich schließe mich meinem Vorschreiber an und sage, probier einfach mal eine Stunde Gesangsunterricht.

    Calacirya

  6. Nach oben    #6
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Ein Vergleich sollte auf den richtigen Maßstab bezogen werden.

    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Hm wie bring ich das jetzt rüber ... sorry ich höre nur Gepiepse.
    Wieso singst du so hoch? Das hört sich an wie eine wackelige Kopfstimme.

    Wahrscheinlich ist deine Sprech-Stimme viel tiefer.

    Ich schließe mich meinem Vorschreiber an und sage, probier einfach mal eine Stunde Gesangsunterricht.

    Calacirya
    Du hast Deinen Kommentar womöglich geschrieben, ohne das Original des Musiktitels zu kennen:
    https://www.youtube.com/watch?v=NO8zDm437Ls

    Dass die Sprechstimme bei sachlichem Tonfall am unteren Ende des Tonumfangs angesiedelt ist, kann als völlig natürlich gelten. Auf diese Weise werden Reichtum und Verteilung der Obertöne erreicht, um die Vokalformanten zu ermöglichen. Bedenke bitte, dass die Lautformung unserer Sprachen aufgrund der naturgegebenen menschlichen Stimme entwickelt wurde und nicht umgekehrt.

    Von Ludwig van Bethoven stammt der Satz: "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich." Das kann man sicherlich auch auf Gesang anwenden.

  7. Nach oben    #7
    Premium-Mitglied Avatar von capmaster
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    Da hast Du ein sehr schwieriges Lied gewählt.

    Zitat Zitat von aurlia Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, ich bräuchte Meinungen zu meinem Gesang, kann ich singen? Würde mir Gesangsunterricht weiter helfen?
    Ich weiß, dass ich viele Töne nicht richtig treffe, deswegen die Frage könnte Gesangsunterricht das korrigieren und ist Sängerin eine realistische Option?
    Hoffe Ihr könnt mir helfen. Danke im voraus!
    https://www.youtube.com/watch?v=8o_r...ature=youtu.be

    lg
    Servus Aurlia,

    leider hast Du Deine Aufnahme inzwischen entfernt, so dass ich sie mir sie nicht erneut anhören konnte. Ich habe sie vorgestern Abend abgehört und mit dem Original verglichen, hatte aber leider bis jetzt keine Zeit für eine angemessene und ausführliche Stellungnahme. Meine folgenden Zeilen gründen demnach auf meiner Erinnerung, ohne sie noch einmal überprüfen zu können.

    Mit "Paper Heart" von Tori Kelly hast Du Dir ein ziemlich schwieriges Lied ausgesucht. Es ist von der Sorte, die jede ausgebildete Sängerin ausgiebig üben muss, um es überzeugend darzubieten.

    Deine Stimme und Dein Ausdruck kommen dem Original sehr nahe, wenn auch das Tempo deutlich niedriger ist. Damit machst Du es Dir übrigens kaum leichter. Woher stammt die aus dem Hintergrund kommende Klavierbegleitung? Vom Tempo natürlich abgesehen klingt sie recht passend, aber halt weit weg.

    Dann wären die Monitorbedingungen zu klären. Wie hörst Du während der Aufnahme die Begleitung ab und Deine Stimme mit? Nur rein analoges Mithören Deiner Darbietung gestattet einwandfreie Intonation, weil selbst die allergeringsten technisch machbaren A/D- und D/A-Wandlerlatenzen zu Kammfiltern im Gehörgang führen. Man hört dann manche Noten doppelt so laut, andere überhaupt nicht. Vernünftiges Singen ist damit praktisch unmöglich, was Intonation und Dynamik angeht.

    Natürliche, absolut (!) latenzfreie Wahrnehmung der eigenen Stimme vorausgesetzt ist richtige Intonation für die allermeisten Menschen reine Übungssache. Sie kann für den natürlichen, ungeübten Stimmumfang von rund eineinhalb Oktaven in sechs bis acht Stunden erlernt werden. Die Erhaltung erfordert aber ständiges Üben. Mitsingende Zuhörer bei Konzerten oder Zuschauer in Fankurven von Sportstadien zeigen, dass es funktioniert. Ähnliches gilt für das Rhythmusgefühl.

    Die beiden Elemente, aus denen Musik besteht, sind Melodie und Rhythmus. Einüben bis zur intuitiven Beherrschung und Anwendung sind eher eine Sache des Sich-darauf-Einlassens als eine des bewussten Wollens. Abweichend vom Singen spricht man deshalb bei Instrumenten vom Spielen. Keiner sagt: "Ich arbeite in meiner Band Bass", sondern "Ich spiele in meiner Band Bass." Das deutet schon darauf hin, dass die Arbeit beim Üben passiert. Die Darbietung sollte spielerisch erfolgen. Das setzt jede Menge Spaß an der Sache voraus.

    Spaß ist mein nächstes Thema. Bevor Du Dich an eine Erweiterung des Stimmumfangs und dessen sichere Beherrschung machst, suche Dir am besten ein paar Mitsing-Kracher heraus, solche, die Du gerne hörst, und einige, die Du Dir nie anhören würdest. Nicht erschrecken, gerade das Letztere ist wichtig. Angenommen, Du kannst Schlager nicht ausstehen. Du findest meinethalben die Texte blöd, die Melodien primitiv und den millionenschweren Pop-Titan zum Kotzen. Stelle Dir vor, Dein Leben hinge davon ab, ein solches Lied perfekt einzustudieren. Nur den Gesang, versteht sich - für Choreographie bin ich nicht zuständig. Du musst erst einmal eine Weile schlucken, aber dann kommt der Punkt, wo es Dir egal ist. Das sind genau die richtigen Voraussetzungen für einen professionellen Umgang mit "Mein Herz" von Beatrice Egli. Sehr schnell wirst Du feststellen, dass sie das, was sie macht, verdammt gut macht, aber innerlich sträubt sich alles in Dir. Schließlich nimmst Du es als Herausforderung, schon allein aus Trotz, um zu beweisen, dass Du es genauso gut kannst oder noch besser. Je näher Du der Sache kommst, um so mehr Spaß macht es, sogar dann, wenn Du Dich dabei im Spiegel beobachtest. Schließlich wird es völlig gleich sein, wie Deine Frisur aussieht und was Du anhast, Deine Ausstrahlung wird Menschen begeistern, die Schlager nicht ausstehen können wie ich zum Beispiel. Dann bist Du auf dem Weg, Sängerin zu werden.

    Ein Wort noch zur Atemtechnik. Die Nase ist zum Atmen da, auch wenn wir beim Singen die Luft notgedrungen zum Mund hinauslassen müssen. Wer durch den Mund atmet, macht etwas falsch, und wer etwas anderes sagt, redet Unsinn, egal, ob es ein Arzt, ein Gesangslehrer oder sonstwer ist. Wenn Du daran Zweifel hast, kann ich das auf Nachfrage gerne näher ausführen. Hier belasse ich es beim Hinweis auf die Natur und ihre Evolution. Es ist auch gesünder, den Rotz hochzuziehen und hinunterzuschlucken als sich zu schnäuzen. Dazu auch nur die Anmerkung, dass das Immunsystem größtenteils davon abhängt. Aber die Wirtschaft setzt Milliarden mit "zivilisiertem" Fehlverhalten um, weshalb wir dumm gehalten werden sollen. Leider glauben viele Ärzte, Apotheker und Gesangslehrer selber an den Unsinn, den sie verbreiten, weil es ihr Gewissen beim Geldverdienen beruhigt.

    Ich bin neugierig auf Deine Antwort. Frohe Festtage und bis demnächst hier!

  8. Nach oben    #8
    Premium-Mitglied Avatar von Moogman
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    Zitat Zitat von Calacirya Beitrag anzeigen
    Hm wie bring ich das jetzt rüber ... sorry ich höre nur Gepiepse.
    Wieso singst du so hoch? Das hört sich an wie eine wackelige Kopfstimme.
    Kann ich nicht nachvollziehen, das habe ich überhaupt nicht so empfunden.

    Okay, es waren zwar ein paar schräge Tönchen dabei, aber so schlimm empfand ich das nicht.
    Sowas ist ja nur Übungssache, die Stimme selbst fand ich ganz okay.
    Der Gesang war ja auch noch pur und trocken, ohne jegliche Effekte, das kann dann im Studio schon ganz anders klingen.

    Ich kann Aurlia nur raten, das sie auf jeden Fall damit weitermacht, denn da gibt es durchaus schlechtere Sängerinnen.
    fix it in the mix

  9. Nach oben    #9
    Avatar von Calacirya
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    Zitat Zitat von Moogman Beitrag anzeigen
    Kann ich nicht nachvollziehen, das habe ich überhaupt nicht so empfunden.
    ich aber. Länger als 2 Minuten kann ich mir so ein Gepiepse nicht anhören.

    Okay, es waren zwar ein paar schräge Tönchen dabei, aber so schlimm empfand ich das nicht.
    Sowas ist ja nur Übungssache, die Stimme selbst fand ich ganz okay.
    na klar ist das Übungssache wobei ich allerdings deutlich mehr als ein, zwei schräge Töne gehört habe. Aber das liegt natürlich durchaus am Gehör des Hörers.

    Der Gesang war ja auch noch pur und trocken, ohne jegliche Effekte, das kann dann im Studio schon ganz anders klingen.
    Ich weiß wie mein Gesang klingt, volltönend, kräftig und nicht piepsig, auch ohne jeden Effekt. Klar hab ich Übung (viel nicht aber ich habe sie, auch ohne Gesangsunterricht), aber ich verwende ebenfalls keine Effekte wenn ich zuhause aufnehme. Ich habe noch nie ein Studio von innen gesehen.

    Ich kann Aurlia nur raten, das sie auf jeden Fall damit weitermacht, denn da gibt es durchaus schlechtere Sängerinnen.
    hab nix anderes gesagt.


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