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Thema: Warum diese Abneigung gegen Behringer?

  1. #1

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    Warum diese Abneigung gegen Behringer?

    Hallo Leute, ich habe in verschiedenen Foren immer wieder gelesen, das die meisten Personen, die Geräte der Marke Behringer verteufeln oder ganz einfach nur sch...e finde. Warum ? Woher kommt diese fast allgemeine Abneigung?
    Ist das der Name bzw. das Makrenimage ? Behringer verkauft doch auch Geräte aller Art, wenn die so schlecht wären, würde die doch niemand mehr kaufen, oder? Was also ist es das Behringer in ein so schlechtes Licht stellt? Diese Frage beschäftigt mich als Besitzer von Behringergeräten schon länger.

    Ich habe den Behringer VT 100 FXH und das Xenyx 802 und bin damit sehr zufrieden, die Geräte laufen Problem los.
    Oder die Pedale, die sind zwar aus Kunststoff aber klanglich wohl auch nicht viel schlechter als vergleichbare Pedale vom großen B.
    Meine Tochter hat den DW 400 und der ist Ausstattungsmäßig besser als der AW-3. Auch Soundmäßig finde ich, gibt es da keine großen / gravierenden Unterschied. Was also würde einen Preisunterschied von ca.90€ rechtfertigen?


    Wenn man mal den VT100FXH mit dem Marshall MG 100 HDFX vom Bedienpaneel her vergleicht, ist es in der Anordnung der Regler etc. das gleiche...(Sieht jedenfalls für mich so aus.)

    HDFX:
    http://c1.zzounds.com/media/quality,...9751c17a39.jpg


    VT 100 FXH:
    http://c1.zzounds.com/media/quality,...d0e36246c9.jpg

    Kann man daraus schließen, das die AMPS im Ganzen identisch sind und nur das Logo anders ist und daher der Preißunterschied von ca. 200 € ?


    lg
    Uwe50

  2. Nach oben    #2
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    Behringer hat - wie fast jede andere Firma auch - gute und weniger gute Geräte im Portfolio. Einige von den habe ich getestet, einige besitze ich sogar. Im Bereich des Studio-Equipments, also Kompressoren und Gates, bietet B. durchaus eine Menge fürs Geld. Und damit meine ich nicht nur viele Knöpfe, sondern auch brauchbare Audioqualität. Nicht "gut" (also Schulnote 2), sondern "befriedigend" bis "ausreichend", also 3 bis 4. In gewissen Bereichen sogar "gut", aber dazu muss man wissen, was man mit den Geräten NICHT machen darf. Und für das Geld ist das schon ganz ordentlich. In diesem Bereich besitze ich selber drei Geräte von Behringer, und es waren auch schon mehr. Auch die Kopfhörerverstärker und diese etwas ältere Serie von röhrenbetriebenen Geräten ist wirklich ganz ordentlich.

    Was Mischpulte angeht, so waren die bis vor etwa 10 Jahren ebenfalls noch ganz brauchbar (auch da besitze ich noch eins, aber da hat sich gerade das Netzteil verabschiedet - ich schätze, das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden). Danach wurde es durchwachsen bis schlecht, ich habe bei einer meiner Seminarteilnehmerinnen ein Mischpult von B. als wahren Rauschgenerator erlebt. Sowas ist mir echt noch nicht untergekommen. Seit etwa ein oder zwei Jahren jedoch bessert sich die Qualität der B.-Mischer wieder, wahrscheinlich auch durch das hinzugekommene Know-How der aufgekauften Firmen MIDAS und Klark Teknik.

    Auch den ersten Gitarrenverstärker von B. hatte ich mal für zwei Tage (das war auch vor ca. 12 Jahren) - und dann ging er wieder an den Händler zurück, das Teil war grottig.

    Die meisten PA-Lautsprechersysteme von B. sind nicht zu gebrauchen, bzw. machen mehr Probleme als sie lösen. Ausnahmen sind die B812NEO und B815NEO - wenn man diesen etwas "processed" klingenden Sound mag (will sagen, man hört, dass die Elektronik da viel glattzuziehen versucht), dann klingen die brauchbar und können richtig laut.

    Zu den Bodentretern fällt mir golgendes ein: Vor rund 8 Jahren habe ich etwas mit Basseffekten experimentieren wollen. Allerdings verschlechtern die Teile so dermassen den Grundsound, dass sie mich als Effekte schon wieder gar nicht mehr interessieren. Selbst im ausgeschalteten Zustand wird der Sound komplett verwässert, wird lau, mau, unkonkret. Es fehlt echt an allem, Bässe, Höhen, Auflösung, alles. Wenn man einen ordentlichen Bass und einen brauchbaren Verstärker besitzt, ruiniert man sich damit echt den Sound.

    Ein Kollege von mir hat mal über ein 29,- EUR Gesangsmikro von B. gesungen - auch so ziemlich das schlechteste, was mir je untergekommen ist. Phasenverschiebungen quasi fest mit eingebaut.

    Als Fazit: Es gibt Licht, aber eben auch eine Menge Schatten im Sortiment von B. Es gilt wie überall der Satz "you get what you pay for," und auch Ulli Behringer hat nix zu verschenken. Man sollte die Sachen nur kaufen, wenn man genau beurteilen kann, was man da bekommt, und man sollte sich in fast allen Fällen überlegen, ob man nicht für etwas mehr Kohle eine deutlich bessere Klangqualität bekommt. Hasstiraden auf B. muss man daraus nicht ableiten.

    Viele Grüße
    Jo


  3. Nach oben    #3

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    Damit kann ich was anfangen

    Zitat Zitat von mix4munich Beitrag anzeigen
    Behringer hat - wie fast jede andere Firma auch - gute und weniger gute Geräte im Portfolio. Einige von den habe ich getestet, einige besitze ich sogar. Im Bereich des Studio-Equipments, also Kompressoren und Gates, bietet B. durchaus eine Menge fürs Geld. Und damit meine ich nicht nur viele Knöpfe, sondern auch brauchbare Audioqualität. Nicht "gut" (also Schulnote 2), sondern "befriedigend" bis "ausreichend", also 3 bis 4. In gewissen Bereichen sogar "gut", aber dazu muss man wissen, was man mit den Geräten NICHT machen darf. Und für das Geld ist das schon ganz ordentlich. In diesem Bereich besitze ich selber drei Geräte von Behringer, und es waren auch schon mehr. Auch die Kopfhörerverstärker und diese etwas ältere Serie von röhrenbetriebenen Geräten ist wirklich ganz ordentlich.

    Was Mischpulte angeht, so waren die bis vor etwa 10 Jahren ebenfalls noch ganz brauchbar (auch da besitze ich noch eins, aber da hat sich gerade das Netzteil verabschiedet - ich schätze, das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden). Danach wurde es durchwachsen bis schlecht, ich habe bei einer meiner Seminarteilnehmerinnen ein Mischpult von B. als wahren Rauschgenerator erlebt. Sowas ist mir echt noch nicht untergekommen. Seit etwa ein oder zwei Jahren jedoch bessert sich die Qualität der B.-Mischer wieder, wahrscheinlich auch durch das hinzugekommene Know-How der aufgekauften Firmen MIDAS und Klark Teknik.

    Auch den ersten Gitarrenverstärker von B. hatte ich mal für zwei Tage (das war auch vor ca. 12 Jahren) - und dann ging er wieder an den Händler zurück, das Teil war grottig.

    Die meisten PA-Lautsprechersysteme von B. sind nicht zu gebrauchen, bzw. machen mehr Probleme als sie lösen. Ausnahmen sind die B812NEO und B815NEO - wenn man diesen etwas "processed" klingenden Sound mag (will sagen, man hört, dass die Elektronik da viel glattzuziehen versucht), dann klingen die brauchbar und können richtig laut.

    Zu den Bodentretern fällt mir golgendes ein: Vor rund 8 Jahren habe ich etwas mit Basseffekten experimentieren wollen. Allerdings verschlechtern die Teile so dermassen den Grundsound, dass sie mich als Effekte schon wieder gar nicht mehr interessieren. Selbst im ausgeschalteten Zustand wird der Sound komplett verwässert, wird lau, mau, unkonkret. Es fehlt echt an allem, Bässe, Höhen, Auflösung, alles. Wenn man einen ordentlichen Bass und einen brauchbaren Verstärker besitzt, ruiniert man sich damit echt den Sound.

    Ein Kollege von mir hat mal über ein 29,- EUR Gesangsmikro von B. gesungen - auch so ziemlich das schlechteste, was mir je untergekommen ist. Phasenverschiebungen quasi fest mit eingebaut.

    Als Fazit: Es gibt Licht, aber eben auch eine Menge Schatten im Sortiment von B. Es gilt wie überall der Satz "you get what you pay for," und auch Ulli Behringer hat nix zu verschenken. Man sollte die Sachen nur kaufen, wenn man genau beurteilen kann, was man da bekommt, und man sollte sich in fast allen Fällen überlegen, ob man nicht für etwas mehr Kohle eine deutlich bessere Klangqualität bekommt. Hasstiraden auf B. muss man daraus nicht ableiten.

    Viele Grüße
    Jo
    Diese Aussagen sind für mich brauchbar, im Gegensatz zu Aussagen wie, die sind schon immer Sch...e, ist halt Behringer...etc.
    Weil bei solchen Aussagen kommen mir immer Zweifel, da ich, wie gesagt selber die Geräte habe und sehr zufrieden bin.

  4. Nach oben    #4
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    Grundlegend habe ich nichts gegen Behringer - weil Behringer einfach Behringer ist
    Man kann nicht alles erwarten, jedoch bekommt man für das Geld (je nach Produkt) einiges zu bieten

    Wie's der obrige Kollege auch schon erwähnt hat, gibt es einige schwarze Stellen in der Marke. Ich habe zuvor bei Musik Produktiv gearbeitet und da haben wir viel Behringer verkauft. Es ist aber schon öfters vorgekommen, dass dann Geräte des einen Kunden wunderbar funktionieren, des anderen Kunden die Ware ständig defekt ist, oder sonst aus dem Leim fällt und nicht das tut, was es sollte. Ich hab dem immer Behringer-Roulette gesagt Aber es ist die pure Tatsache.

    Für mich persönlich käme Behringer in Sache Audioübertragung nie in mein Equipment. Mir ist 1. dieses Risiko zu blöd, 2. sind audiotechnische Veränderungen vorhanden die ich nicht will und auch nicht mag, und 3. muss ich mich 100%ig auf das Gerät verlassen können. In Live-Events habe ich ab und zu mal nur wenige Behringerteilchen dabei, denn da hören sowieso 90% der Zuhörer die Unterschiede nicht. Zum Beispiel finde ich die 1-kanalige Ultra-DI ziemlich gut und zuverlässig. Die 8-Kanaligen Kopfhörerverstärker in einem Projektstudio oder Bandraum etc.
    Ich besitze ebenso wenige Behringergeräte zu Hause, wie das MIDI Keyboard oder ein kleines Mischpult für den Schlagzeugmonitor, denn auf dem Monitor brauch ich nicht 100% Studioqualität sondern muss das Metronom und das Playback ausreichend hören.

    Alles in allem hat sich Behringer stetig entwickelt und es sind auch einige brauchbare Artikel entstanden. Jedoch bleibt Behringer einfach Behringer. Für's Geld auf jeden Fall ausreichend.


    Ich kann eher solche eigen-haus-Marken nicht ausstehen.
    Das war auch der Grund warum ich in deinem Post für Gitarrenboxen so reingeschrieben hab.
    Fame und wie sie alle heissen, sind teilweise noch schlimmer als Behringer, darum halte ich nicht viel davon.

    Es ist lediglich um den Kunden - Hey es ist billig - zu vermitteln, jedoch sind teilweise da die Preisleistungsverhältnisse mehr als unbefriedigend! Da ist Behringer um einiges fortschrittlicher. Also so sehe ich das

  5. Nach oben    #5
    Für mich persönlich steht Behringer eigentlich in erster Linie für einen niedrigen Preis. Das reizt den Einsteiger! Man fängt irgendwann als junger Mensch an Musik zu machen und hat zunächst einmal keine Kohle. Behringer bringt dich mit niedrigen Preisen an das Musikmachen heran. Kein erfahrener Musiker würde sich Behringer Produkte kaufen. Aber jeder von diesen erfahrenen Musikern hat einmal angefangen, und ich wette die meisten von denen hatten irgendwann in ihrer Karriere mal ein Behringer Produkt in ihrem Equipment, und zwar deswegen, weil sie keine Kohle für etwas Besseres hatten. Somit ist alles erklärt. Behringer hat deswegen durchaus seine Berechtigung am Markt.

  6. Nach oben    #6
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    Die 1. schwarze Serie aus den 90er Jahren war mit den 19" Geräten ganz anständig. Auch die 1. Serie des MX 3282 als Mackie Nachbau, funktioniert immer noch ganz gut, Preis damals 3800 DM, dann gab es den Nachfolger für ca. 590 € über die großen Versandhäuser.

    Einige 19" Geräte der silbernen Serie wie Autoquad oder Virtualizer sind nicht schlecht (Gate bzw. Hallgerät). Die X 32 Digitalkonsole soll auch ganz gut sein.

    Immerhin hat Behringer Midas gekauft sowie Turbosound (Macau China), das sind ja wohl mit die besten Marken überhaupt, wenn man bedenkt, dass ein Midas XL 8 so um die 350.000 € kostet als Pult sowie Turbosound Flashline bzw. Ascpect, mit dem auch Roger Waters oder David Gilmour von Pink Floyd touren.

    PA ist nicht so toll, ebensowenig die Instrumente Serien für Baß & Gitarre

    Dieses Delay als Kästchen war auch ganz gut, ebenso diese MX 8000-9000 als Studiopulte.

    Natürlich wird dies in sog. Technical Ridern nie akzeptiert wie Mix4Munich schon schrieb, aber für einfache Geschichten habe ich immer noch den Feedbackdestroyer auf Automatik stehen für Monitoring, den günstigen Halleffekt mit Vocoder sowie auch Gate & Kompressor

    Wer ohne Ohringer ist, der werfe den 1. Stein

  7. Nach oben    #7

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    Aufgrund des Preises und der häufig recht üppigen Ausstattung mancher Behringer-Geräte wird das Equipment tendenziell stark von Newcomern und Laien benutzt. Mangels Erfahrung machen sie natürlich viele Fehler und produzieren dabei matte Sounds, starkes Rauschen und ähnliches, wofür Behringer verrufen ist, selbst.

    Es gibt einiges, das man nicht auf eine professionelle Bühne holen muss, z.B. die Gitarren-Amps, die meisten Mikrofone und dem Vernehmen nach auch die Bodeneffekte. Andere Sachen sind bei kompetenter Bedienung durchaus brauchbar. Ich kann gern ein Foto vom Wacken-FOH beisteuern, wo im Siderack durchaus auch ein Behringer-Gerät steckte...

    Für den professionellen Verleih sind die Geräte nicht solide genug. Für die Eigenverwendung kommt einiges in Frage. Ich habe lange den letzten Composer verwendet und habe derzeit auch noch Kleinkondensator-Mikros von B. in Benutzung. Die neuen Digitalpulte von Behringer werden derzeit hoch gelobt, ich schätze mal vor allem wegen der umfangreichen Ausstattung. Ich selbst hatte noch keins in der Hand außer auf einer Messe. Vielleicht ist hier ja wieder mal was Gutes entstanden? Das größte Problem bei Behringer-Geräten war bislang meist die Qualitäts-Streubreite: selbst innerhalb eines Gerätes (z.B. ein Dynamikprozessor) sind die eigentlich identischen Kanäle von unterschiedlicher Qualität.

  8. Nach oben    #8
    Das Stimmt. Behringer hat teilweise eine hohe Streuung der Qualität. Trotzdem benutzen wir selbst in unserem Projektstudio auch Behringer Produkte. Neben dem angenehmen Preis bietet Behringer aber teilweise für mich sehr gute Qualität.

    Wenn man weiß, wie man Brummschleifen und Rauschen vermeiden kann, kann selbst ein Behringer Mischpult gut sein. Fairerweise muss ich sagen, dass ich nachdem ich mehr Geld zur Verfügung hatte auf Markenware umgestiegen bin, bzw. umsteige. So nutze ich z.B. das Presonus Firestudio Interface in Verbindung mit Behringer Mischpult, Kompressor, Vorverstärker usw. und konnte noch kein Rauschen in meinen Aufnahmen feststellen.

    Behringer an sich hat gute Qualität aber auch schlechte. Wie bei jeder anderen Firma auch. Bei Tascam oder anderen Herstellern ist auch nicht immer alles Gold was glänzt. Dazu kommt noch, dass wahrscheinlich viele Teile im selben Werk gefertigt werden.
    Das sieht man ja bei Aple und Smasung. Beide werden bei Foxxcon (oder wie man das schreibt) hergestellt.

    Ich finde, wenn man mit Musik und vor allem der Produktion anfangen möchte, ist Behringer zum Teil die erste Wahl. Immerhin möchte man auch nicht 100.000 € für Equipment ausgeben und dann kommt man nicht damit klar.

    Zum Schluß: Man kann das beste Equipment haben, wenn man sich aber nicht auskennt, kommt genauso viel Müll dabei heraus, wie mit günstiger Ware. Stichwort: Raumakustik, Performance, Frequenzen und noch vieles mehr.

    Grüße
    Beregron

  9. Nach oben    #9

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    Automatismen beim Produkten von Behringer?

    Zitat Zitat von TasteBerlin Beitrag anzeigen
    Aufgrund des Preises und der häufig recht üppigen Ausstattung mancher Behringer-Geräte wird das Equipment tendenziell stark von Newcomern und Laien benutzt. Mangels Erfahrung machen sie natürlich viele Fehler und produzieren dabei matte Sounds, starkes Rauschen und ähnliches, wofür Behringer verrufen ist, selbst.
    Das mit der mangelnden Erfahrung stimmt. Aber es gibt auch Profis, bzw. Semiprofis die Behringer Equipment verwenden...
    Ist das ganze vielleicht nicht nur etwas Einbildung oder eine automatische schlechte Erwartung weil Behringer draufsteht?
    Ich würde wetten, dass viele / einige Geräte ( Verstärker / Combos / Tops) von vorne herein als schlecht bewertet werden weil Behringer draufsteht, würde man hin gehen und auf den GLEICHEN Verstärker ein zum Beispiel Marshall Logo drauf kleben, würden den 95-98% Klasse finden. Das Ganze ist doch auch so was wie eine Augen/Kopfsache...Man sieht die Verstärker, es steht Behringer drauf und dann ist es automatisch schlecht, steht z.B. Marshall drauf ist es automatisch gut...Oder könnte hier irgendjemand, im Highgain oder Mittelgainbereich ein Behringer Fullstack (Behringer VT100FXH + 2 Harley Benton Boxen) von einem Marshall Fullstack ( Top und beide Boxen von Marshall)am Sound unterscheiden?(Ehrliche Antworten bitte) Ich kann das nicht unterscheiden...lg
    Uwe50

  10. Nach oben    #10
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    Oder könnte hier irgendjemand, im Highgain oder Mittelgainbereich ein Behringer Fullstack (Behringer VT100FXH + 2 Harley Benton Boxen) von einem Marshall Fullstack ( Top und beide Boxen von Marshall)am Sound unterscheiden?(Ehrliche Antworten bitte) Ich kann das nicht unterscheiden...lg[/QUOTE]

    wie bitte? Der Unterschied wäre GEWALTIG! (für mich zumindest)
    Für mich steht dieser Vergleich wie ein Fiat gegen einen Porsche

    Es ist nicht nur eine Kopfsache sondern reine Realität. Behringer ist nun mal keine Marke für hochstehende Qualität. Ob nun Behringer drauf steht oder nicht.

    Es gibt Sachen, die Laie nicht hören - vor allem wenn's um Vergleiche geht und diese die Qualitäten und Erfahrung jener Marke nicht kennen. Aber im Verlaufe der Zeit wird einen Bewusst, dass der gekaufte Artikel dann doch nicht so das Gelbe vom Ei ist.

    Gefährlich finde ich vor allem, wenn sich Leute den "billigen" Sound so angewohnt haben, dass sie einen neutral klingenden Sound gar nicht mehr erkennen und "hören".

  11. Nach oben    #11

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    Zitat Zitat von SwissMusikHero Beitrag anzeigen

    ist nicht nur eine Kopfsache sondern reine Realität. Behringer ist nun mal keine Marke für hochstehende Qualität. Ob nun Behringer drauf steht oder nicht.

    Es gibt Sachen, die Laie nicht hören - vor allem wenn's um Vergleiche geht und diese die Qualitäten und Erfahrung jener Marke nicht kennen. Aber im Verlaufe der Zeit wird einen Bewusst, dass der gekaufte Artikel dann doch nicht so das Gelbe vom Ei ist.

    Gefährlich finde ich vor allem, wenn sich Leute den "billigen" Sound so angewohnt haben, dass sie einen neutral klingenden Sound gar nicht mehr erkennen und "hören".

    Ich habe zum Beispiel, weil es überall, auch in anderen Musikforen, als das Non Plus Ultra angepriesen wird das CryBaby gekauft, für einen Preis von 89,00 Euro. Dafür das dieses Ding nur WahWah mach ist das meiner Meinung nach schon mal übertrieben teuer. Das dann mein gemachtes WahWah klingen soll wie das von Hendrix oder Clapton, dafür kann ich mir im Endeffekt auch nichts kaufen, aber Hauptsache ich habe auf meinem Board ein Dunlop was für 89,00 € WahWah macht.

    Das kann ich bestimmt auch billiger haben. Und jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. Das dann gekaufte HB 01 macht auch WahWah und das für weniger als die Hälfte, dazu ist es noch verschleißfrei und hat einen wesentlich größeren Einstellbereich als das CryBaby. Aber komischerweise wurde / wird das HB01 schlechter dargestellt als das GCB95. Und ich vermute mal das es nur daran liegt, das auf dem HB01 eben Behringer drauf steht und auf dem GCB95 eben nicht. Fast überall wir man, ich auch, wenn man sagt das das HB01 besser ist als das GCB95 als unwissender, dummer Anfänger und noch schlimmeres dargestellt.
    Du, wie viele andere auch, triffst / treffen die Aussage, das Behringer in einem unteren Qualitätslevel operiert.
    Das kann aber doch nicht sein, denn dann müsste das HB01 schon längst kaputt sein und das GCB95 noch ganz sein, ist es aber nicht, das HB01 hat sogar länger gehalten bzw. hält immer noch, als das GCB95.
    Da kann das mit dem unteren Qualitätslevel bei Behringer doch gar nicht sein.

    Gut ich kann natürlich, kein Hendrix oder Clapton WahWah machen, aber darauf sein bei einem Preis von um die 40 € ges...en.
    Das trifft ebenso beim AMP oder Combo zu, wer aber meint nun die "gleiche" Zerre wie Band XY haben zu müssen der soll sich doch für 1800 € einen AMP kaufen. Aber dann bitte User die dies nicht benötigen oder wollen, als unwissende Dummköpfe abstempeln.

    Nur weil jemand einen 95,00 € oder noch teuren Pedal oder eine 2000€ AMP wie BAND XY hat, ein Hendrix oder Clapton WahWah machen kann, muss er noch lange nicht der der allwissende Gottvater des Equipments sein. (Das meine ich NICHT für dich persönlich).

  12. Nach oben    #12

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    @Uwe: Wie im anderen Billigequipement-Thread bereits erkannt, bist du offensichtlich nicht darauf aus, objektive Beratung zu erfahren sondern willst nur die Absegnung deines Equipements. Wenn Behringer die Qualität bietet, die du brauchst, dann ist doch alles gut, aber hör auf, die etablierten Marken schlecht zu reden und zu behaupten dass Behringer die gleiche Qualität bietet. Ich hatte auch schon einiges an Behringer Geraffel, alles war OK, aber eben auch nicht mehr. Behringer ist inho für den Hausgebrauch und für Anfänger ohne grosse Ansprüche gemacht. Bei meinem ersten Amp (Behringer GM110 Vintager) hat der Speaker bei grösseren Impulsen angeschlagen. Und Bodentreter mit Plastikgehäuse? Vielleicht für zu hause gut, aber auf der Bühne möchte ich sowas nicht. Ein Behringer-Bodentuner den ich hatte hat gerauscht wie ein Wasserfall und Sound (Höhen) geklaut. Der Preisunterschied ergibt sich übrigens auch durch die Forschungsaufwendungen. Wer kopiert, hat da wenig bis keinen Aufwand. Eine Chinarolex ist auch nicht mit einer echten zu vergleichen, auch wenn die Optik/Habtik mitunter bereits erstaunlich ist.

    Eine Ausnahme mögen die neuen Digitalpulte sein, die sollen sehr sein und werden auch von Profis live eingesetzt.

  13. Nach oben    #13
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    Zitat Zitat von Deltablues Beitrag anzeigen
    Eine Ausnahme mögen die neuen Digitalpulte sein, die sollen sehr sein und werden auch von Profis live eingesetzt.
    Das aber auch nur, weil MIDAS mit im Spiel ist
    Das Gehäuse etc. ist trotzdem seeehr günstig gebaut.

    Behringer ist eigentlich ein Budget-Copy-Brand für alles wo's gibt. Ich kenne keinen Artikel, der bei Behringer zu einem Profigerät oder Instrument zählt. (ausgenommen nun diese X32 Mischpulte, obwohl das nicht unbedingt als Profigerät angesehen werden kann) denn alles wird nach dem Low-Budget Prinzip hergestellt. Behringer besitzt ja nicht mal eigene Produkte (also etwas was Behringer als erstes hergestellt hat oder einzigartig ist)

    Wenn schon Kopie, dann lieber Yamaha!
    Yamaha gehört für mich eine der einzigen Marken, die zwischen Billig-Kopie und Profigeräte/instrumente alles bietet und mit einer ausreichenden Erfahrung. Yamaha ist auch in der Lage, eigene Produkte herzustellen, die andere Marken nicht haben.
    Yamaha schafft es, für 250 Euro einen anständigen Bass herzustellen, der völlig genügt und können aber auch Bässe herstellen die über 3000 Euro kosten, die aber auch was taugen und nicht nur einfach teuer sind (handcrafted Japan etc.)
    Die günstigen MG Mischpulte bis über CL Mischpulte der obersten Liga!

    und und und

    Behringers teuerster Artikel ist dieses X32 Mischpult, aber auch nur weil man eben doch noch ein wenig zu investieren hat für ein digitales Mischpult


    Im Laufe der Zeit wird dir die Qualität von Behringer immer mehr und mehr bewusst werden
    Das war mit Sicherheit bei über der Hälfte von Ex-Behring'ler auch der Fall (ich zähle mich auch dazu)

  14. Nach oben    #14

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    Zitat Zitat von Deltablues Beitrag anzeigen
    @Uwe: Wie im anderen Billigequipement-Thread bereits erkannt, bist du offensichtlich nicht darauf aus, objektive Beratung zu erfahren sondern willst nur die Absegnung deines Equipements.
    Ne das brauche ich bestimmt nicht, jemanden der mein Equipment absegnet. Ich weis auch ohne Segen, das es gut ist...
    ...denn ich nutze es im Semiprofibereich(Ja das geht mit Behringer auch) und hatte noch nie Probleme.

  15. Nach oben    #15

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    Zitat Zitat von Deltablues Beitrag anzeigen
    aber hör auf, die etablierten Marken schlecht zu reden und zu behaupten dass Behringer die gleiche Qualität bietet. alles war OK, aber eben auch nicht mehr. Behringer ist inho für den Hausgebrauch und für Anfänger ohne grosse Ansprüche gemacht.
    Und Bodentreter mit Plastikgehäuse?
    Der Preisunterschied ergibt sich übrigens auch durch die Forschungsaufwendungen.
    Wer kopiert, hat da wenig bis keinen Aufwand.
    Eine Chinarolex ist auch nicht mit einer echten zu vergleichen, auch wenn die Optik/Habtik mitunter bereits erstaunlich ist.

    Eine Ausnahme mögen die neuen Digitalpulte sein, die sollen sehr sein und werden auch von Profis live eingesetzt.
    Ich will die "etablierten" Marken gar nicht schlecht reden...zudem, wenn die sooooooooo toll wären könnte man das ja auch gar nicht...Wenn es ok.war, dann ist es doch gut, was verlangst du denn noch? ein doppelt ok.?
    Behringer ist nicht nur für den Hausgebrauch...wie gesagt der wird auch im Semiprofibereich genutzt...
    Die Plastik Dinger ( Cool Cat) von Danelectro sind ja wohl vom Gehäuse her noch viel mieser, aber da regt sich niemand drüber auf...
    "Forschungsaufwendungen" schöne Umschreibung für überteuerte Produkte...
    Wieso kopiert? 1.) In den Bedienungsanleitungen steht immer ENTWICKELT von Behringer - Deutschland...
    2.) was ist daran kopiert, wenn man die auf dem Markt befindliche Technologie bzw. Element nutzt?
    Der Vergleich mit der Rolex hingt ein wenig, denn auf der Chinarolex steht Rolex drauf...Würde da zum Beispiel XYZ drauf stehen und die selben Elemente verwendet werden, ist das Teil doch nicht schlechter nur weil es Made in China ist und XYZ drauf steht und 500 € billiger ist als die "richtige" Rolex...Bei identischen Bauteilen gibt es KEINEN Grund das teuere Produkt zu kaufen.
    Sei mal ehrlich würdest Du 500 € mehr ausgeben nur weil da Rolex drauf steht, wenn du von der Marke XYZ die Uhr mit den selben Elementen für weniger Geld bekommen würdest? Bestimmt nicht. Und das ist beim Equipment genau das selbe.
    Wie ich oben schon mal ausgeführt hatte ist der MG 100 Ausstattungs- und Bedienmäßig mit dem VT100FXH identisch, warum also 200 € mehr bezahlen? Würdest Du ehrlich, die 200€ mehr bezahlen nur um ein Topteil von M...zu haben? Wohl gemerkt im Vergleich MG100HDFX mit VT100FXH.

  16. Nach oben    #16

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    Welcher ist welcher ?

    Zitat Zitat von SwissMusikHero Beitrag anzeigen
    Oder könnte hier irgendjemand, im Highgain oder Mittelgainbereich ein Behringer Fullstack (Behringer VT100FXH + 2 Harley Benton Boxen) von einem Marshall Fullstack ( Top und beide Boxen von Marshall)am Sound unterscheiden?(Ehrliche Antworten bitte) Ich kann das nicht unterscheiden...lg
    wie bitte? Der Unterschied wäre GEWALTIG! (für mich zumindest)
    Für mich steht dieser Vergleich wie ein Fiat gegen einen Porsche

    @ SwissMusikHero und alle anderen die auch den Unterschied hören können.
    Ich habe etwas über den Marshall MG 100 HDFX mit einer Marshall 4-12er Box von meinem Kumpel und etwas mit meinem Behringer VT 100 FXH und einer Harley Benton 4-12 Box aufgenommen.

    Ich habe die Einstellungen alle gleich gemacht. Und beide wurden mit der selben Gitarre eingespielt.

    Hier nun die Hörproben.

    https://soundcloud.com/we50/1a-1

    https://soundcloud.com/we50/2a-1


    So wer kann mir jetzt sagen welcher, welcher ist, ich bin mal gespannt, wieviele richtig hören...
    ABER ein einfaches Nr.1 ist... oder Nr.2 ist...reicht mir nicht aus, ich möchte auch begründet wissen woran ihr das meint gehört zu haben.

  17. Nach oben    #17
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    Danke
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    man kann keine Soundunterschiede über eine Handyaufnahme machen und beweisen..
    aber du hast dir ja so selbst ins "Fleisch" geschnitten
    du schreibst: "Ich habe die Einstellungen alle gleich gemacht."

    das sind ja 2 komplett verschiedene Klänge!



    Im übrigen wird alles in Behringer-City gebaut, das ist in China, genauer gesagt in Zhongshan
    Der Gründer von Behringer ist sogar ein Schweizer (Uli Behringer), das Werk selbst aber ist in China und war schon immer in China.

    "Wieso kopiert? 1.) In den Bedienungsanleitungen steht immer ENTWICKELT von Behringer - Deutschland..."
    das muss nichts heissen - Behringer kopiert eigentlich alles, wenige Produkte haben ihr eigenes Design, jedoch viele nicht!

    Ein paar Beispiele:
    X18 Tablet Mixer - Kopie des Mackie DL1608
    Ultracoustic sind Kopien von Marshall AC Amps
    V-Amps sind Kopien der Line6 POD Serie
    Ultrabass- Topteile sind Kopien des Ampeq SVT Classic
    und die BX Topteile von Gallien&krueger
    Audiointerface Firepower sind eine Ableitung der Presonus Firepod
    iStudio abgekuckt vom Alesis IO-Dock
    die Condenser Mikrofone (B-2 etc) sind nach dem Prinzip der Neumann Mikofone kopiert
    Europort PA's sind von den Yamaha Stagepass'es

    sie haben nur leicht abgeänderte Namen vom Originalprodukt und sehen ziemlich identisch aus - darum Kopien
    die einfach nur für's Low-Budget gemacht werden



    Auf der Chinarolex darf gar nicht Original Rolex draufstehen, denn dann ist's gefälscht! Da geht es um Urheberrechte etc.
    Diese Teile sind ganz im Gegenteil identisch! Für die Goldoptik wird Goldmessing verwendet, das was wie gold aussieht es aber nicht ist, und zudem ist nur eine qmm dünne Schicht dieser Farbe drauf, denn darunter befindet sich wahrscheinlich billigstes Aluminium oder so. Bei einer Rolex handelt es sich um echtgold! Dazu kommt die Fertigung der Uhr.
    In China arbeitet sich ein armer Chinese daran zum Hungerlohn - nur damit sie ein anderer für günstiger Kaufen kann
    und die Original Rolex wird in höchst präziser fachmännischer Handarbeit gefertigt.

    Und so ist's auch beim Pro Audio und den Instrumenten - je billiger das Produkt, desto weniger wird daran gearbeitet oder desto weniger verdient derjenige der's bauen muss.
    Was meinst du wie lange dauert es bis so eine Behringer Gitarre gebaut ist? Höchstens ein paar Tage. Ein Gitarrenbauer oder eine qualitativ gute Marke min. 3-6 Monate!
    Durch die Massenproduktion können noch weitere Kosten gespart werden, ergo weil's ja dann günstig ist, kaufen mehr Leute diese Gitarre.

    Das ist alles eine wirtschaftliche Politik die mir überhaupt nicht gefällt! Es ist also nicht nur der Klang der unterschiedlich ist, die Kopie oder dieses Qualitätsroulette - sondern auch ihre Geschäftspolitik
    Denn an jedem Punkt wird jeder noch so kleine Cent gespart - Hauptsache Billig

    Die Produktionen von China werden zwar auch immer besser - das aber auch nur, weil man sich endlich Gedanken macht über diese Massenarbeit in China und weil sich die oberen besserwissenden Sesselfurzer auch dafür bewegen. Zudem stecken heute immer mehr und mehr die erfahrenen Marken die mitwirken und somit schon ein gewisses Mass an Qualität in der Massenproduktion mit sich bringen. Gutes Beispiel dafür ist Yamaha
    Denn die guten Artikel von Yamaha befinden sich nicht in der Chinaproduktion sondern in japanischer!


    Nochmals zum Vergleichen von Sounds. Das Video ist zwar schon ein wenig älter und gut gespielt habe ich auch nicht, aber so kann man einen guten Vergleich hören, und nicht über eine Handyaufnahme
    http://youtu.be/kqxcqGRQfuU?t=5m47s
    Die Aufnahme der Behringer Mikrofone klingt nicht schlecht, jedoch muss man wissen wie man mit Audiomaterial umgeht. Und schlussendlich gaben die Mikrofone Daten an, die überhaupt nicht stimmten. Dazu kommt noch dass ich extrem viel EQ dafür brauchte um es irgendwie akzeptabel zu machen.


    Also, nun zum Schluss
    Ich glaube es bringt nicht viel, hier noch weiter über Qualität von Behringer zu diskutieren, wenn man nicht das technische Verständnis dafür hat und die Hintergründe solcher Chinaware (Material - Verarbeitung etc.) nicht kennt.
    Wenn für dich diese Art von Qualität genügt, dann ist ja alles in Ordnung.

  18. Nach oben    #18

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    Dachte ich mir schon...

    Zitat Zitat von SwissMusikHero Beitrag anzeigen
    man kann keine Soundunterschiede über eine Handyaufnahme machen und beweisen..
    aber du hast dir ja so selbst ins "Fleisch" geschnitten
    du schreibst: "Ich habe die Einstellungen alle gleich gemacht."

    das sind ja 2 komplett verschiedene Klänge!
    ...das Du es nicht raushören kannst.
    1.) Das sind KEINE Handyaufnahmen,(eine dümmere Ausrede ist Dir wohl NICHT eingefallen?) sondern mit Mikros aufgenommen.
    2.) Sicherlich sind das 2 komplett verschiedene Klänge, darum geht es ja. Du kannst ja angeblich den billigeren Behringer bei gleicher Einstellung raushören, anscheinend ja doch nicht...

  19. Nach oben    #19

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    Zitat Zitat von SwissMusikHero Beitrag anzeigen
    Für mich persönlich käme Behringer in Sache Audioübertragung nie in mein Equipment.
    Wie erklärst Du dir denn Deinen BEHRINGER - TUBE OVERDRIVE - in einem Video?
    http://www.youtube.com/watch?v=RoS5M...637F09&index=4

    zusehen ab:0,09 sec.

    lg
    Uwe50

  20. Nach oben    #20

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    Zitat Zitat von SwissMusikHero Beitrag anzeigen

    X18 Tablet Mixer - Kopie des Mackie DL1608
    Ultracoustic sind Kopien von Marshall AC Amps
    V-Amps sind Kopien der Line6 POD Serie
    Ultrabass- Topteile sind Kopien des Ampeq SVT Classic
    und die BX Topteile von Gallien&krueger
    Audiointerface Firepower sind eine Ableitung der Presonus Firepod
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    die Condenser Mikrofone (B-2 etc) sind nach dem Prinzip der Neumann Mikofone kopiert
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    Ich glaube es bringt nicht viel, hier noch weiter über Qualität von Behringer zu diskutieren, wenn man nicht das technische Verständnis dafür hat und die Hintergründe solcher Chinaware (Material - Verarbeitung etc.) nicht kennt.
    Wenn für dich diese Art von Qualität genügt, dann ist ja alles in Ordnung.
    Dazu möchte ich dir gerne was aus dem realen Leben schreiben.
    Du meinst also, da ist verschiedene Technik drin? Da könntest Du peinlich berührt sein, wenn du z.B. die Platinen vergleichst.
    Aber jetzt zum realen Leben:
    Ich habe mal in einer Firma gearbeitet, die Bremsbeläge für die Autoindustrie und den Zubehörhandel verpackt hat.
    Dazu bekamen wir die Bremsbeläge z.B für den Golf III angeliefert. Dann wurden je nach Bestellung die Beläge verpackt und zwar in ORIGINAL V.A.G. Kartons. Ein andrer Teil (der SELBEN BREMSBELÄGE) kamen in Kartons A.T.U., Profi Parts, oder einfach in No Name Kartons, für die Freien Werkstätten etc. Das waren alles die SELBEN Beläge nur in anderen Verpackungen und dadurch natürlich auch zu verschiedenen Preisen. Meinst Du die Firmen die diese Platinen bestücken, machen das anders...?
    Oder nimm den Kaffee. Wir haben mal das Eduscho besichtigt. Da lief der Kaffee vom Band in die Tüte, auf dem rechten Seite in die Eduscho Tüte auf der linken Seite in die Aldi Tüte. Also der identische Kaffee in unterschiedlicher Verpackung. Da hast Du also bei Eduscho für den selben Kaffee mehr bezahlt als bei Aldi. Und mit Behringer und Co. ist das genau das selbe...

    So hast Du in dem X18 Mixer sehr wahrscheinlich die SELBE Platine mit der SELBEN Bestückung wie in dem Mackie DL 1608. Der Unterschied ist dann, der Name und dann natürlich auch der Preis. Würde man die Namensschilder vertauschen, würde wahrscheinlich NIEMAND den unterschied bemerken...MT2 und UM 300 Unterschied sehr Wahrscheinlich nur das Gehäuse, die Bestückung der Platine dürfte identisch sein.

    Zudem der Behringer VT 100 FXH war zuerst auf dem Markt. Der hatte die Röhrensimulation VTC, dann zog Marshall nach mit dem MG 100 HDFX der hatte auch die Röhrensimulation, nur mit der Bezeichnung fdd. Wer hat denn nun von wem kopiert?
    Wie oben schon erwähnt, hat man 2 Bedienungsidentische und Ausstattungsidentische Geräte. Und wenn man die Platinen rausbauen würde, würde ich behaupten, das diese ebenso identisch Bestückt sind. Unterschied auf dem einen steht Marshall auf dem anderen Behringer. Somit zahlt man also für den einen 200 € mehr als für den anderen. Hat aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 2 technisch identische Geräte !

  21. Nach oben    #21
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    Ich versteh offen gesagt die erregte Diskussion nicht. Man hat eine Anforderung (oder einen Wunsch). Und man hat ein Budget. Und danach geht die Suche los: Welches Gerät erfüllt meine Anforderung (oder befriedigt meinen Wunsch) und passt in mein Budget bei gleichzeitiger Erfüllung meiner Qualitätsansprüche?

    Und dieses Koordinatensystem kann bei jedem von uns komplett anders aussehen. Ich z.B. (als Gitarrist und Bassist ein Amateur) lege neben dem Sound höchsten Wert auf Rauschfreiheit und Übertragung aller Obertöne. Vielen sind diese Obertöne nach meiner Erfahrung eher unwichtig. Ich dagegen brauche sie.

    Euer Soundgeschmack ist nun sicher ein anderer. Und das Bühnensetup von Eric Johnson z.B. (Vollprofi und Guitarist extraordinaire) mag exzellent klingen, rauscht und brummt aber stark. ICH würde darüber nicht freiwillig spielen, der Rauschteppich würde mich in den Wahnsinn treiben! Er dagegen macht wunderbare Musik damit. Was also sollte man da kritisieren?


    Thema Haltbarkeit und Roadtauglichkeit: Hier gibt es riesige Unterschiede. Profis on the road lassen ihr Equipment von müden, unwilligen Roadies transportieren, das muss gebaut und befestigt sein wie für einen Atomkrieg. 9mm Wandstärke bei Cases, kräftige Polsterung und alle Geräte müssen ein Stahlblechgehäuse haben. Ende der Diskussion.

    Ich transportiere mein Equipment dagegen selber, bin sehr vorsichtig damit, aber ich staple oft viel Zeug im Auto. Ich brauche auch Cases, aber bei mir tun es die leichten Versionen in 7mm Wandstärke und (wenn überhaupt) mit leichter Innenpolsterung. Bei einigen Geräten sind es auch Gigbags.

    Andere haben eine Gitarre, einen Amp und eine Handvoll Effekte im Kofferraum dabei, und es wird nix gestapelt. Da reichen Gigbags für Gitarre und Effektboard und vielleicht ein leichter Überwurf für den Amp (wenn überhaupt).

    Und wir sind alle mit unserem Zeug zufrieden. Hoffentlich. Also jedem das seine.

    Gruß,
    Jo

  22. Nach oben    #22

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    Zitat Zitat von mix4munich Beitrag anzeigen
    Ich versteh offen gesagt die erregte Diskussion nicht. Man hat eine Anforderung (oder einen Wunsch). Und man hat ein Budget. Und danach geht die Suche los: Welches Gerät erfüllt meine Anforderung (oder befriedigt meinen Wunsch) und passt in mein Budget bei gleichzeitiger Erfüllung meiner Qualitätsansprüche?

    Und dieses Koordinatensystem kann bei jedem von uns komplett anders aussehen. Ich z.B. (als Gitarrist und Bassist ein Amateur) lege neben dem Sound höchsten Wert auf Rauschfreiheit und Übertragung aller Obertöne. Vielen sind diese Obertöne nach meiner Erfahrung eher unwichtig. Ich dagegen brauche sie.

    Euer Soundgeschmack ist nun sicher ein anderer. Und das Bühnensetup von Eric Johnson z.B. (Vollprofi und Guitarist extraordinaire) mag exzellent klingen, rauscht und brummt aber stark. ICH würde darüber nicht freiwillig spielen, der Rauschteppich würde mich in den Wahnsinn treiben! Er dagegen macht wunderbare Musik damit. Was also sollte man da kritisieren?


    Thema Haltbarkeit und Roadtauglichkeit: Hier gibt es riesige Unterschiede. Profis on the road lassen ihr Equipment von müden, unwilligen Roadies transportieren, das muss gebaut und befestigt sein wie für einen Atomkrieg. 9mm Wandstärke bei Cases, kräftige Polsterung und alle Geräte müssen ein Stahlblechgehäuse haben. Ende der Diskussion.

    Ich transportiere mein Equipment dagegen selber, bin sehr vorsichtig damit, aber ich staple oft viel Zeug im Auto. Ich brauche auch Cases, aber bei mir tun es die leichten Versionen in 7mm Wandstärke und (wenn überhaupt) mit leichter Innenpolsterung. Bei einigen Geräten sind es auch Gigbags.

    Andere haben eine Gitarre, einen Amp und eine Handvoll Effekte im Kofferraum dabei, und es wird nix gestapelt. Da reichen Gigbags für Gitarre und Effektboard und vielleicht ein leichter Überwurf für den Amp (wenn überhaupt).

    Und wir sind alle mit unserem Zeug zufrieden. Hoffentlich. Also jedem das seine.

    Gruß,
    Jo
    Klar und korrekte Aussage, Danke
    Grüße.

  23. Nach oben    #23

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    Behringer Virtualizer 3D FX2000 per Midi steuern

    Behringer liefert selbst ja keine Software zum Virtualizer 3D FX2000. Inzwischen gibt es von einem Drittanbieter eine einfache Software für Windows 10, mit der sich das Gerät via Midi bequem vom Bildschirm aus bedienen lässt. Kostenlose Testversion inklusive. Mag sie jemand ausprobieren? https://www.microsoft.com/de-de/stor...d/9p1rhl9zn83x Und besteht Bedarf an einer Version für Mac oder iOS?


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