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Thema: Multisample

  1. #1

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    Multisample

    Hallo an alle sample Fans,
    Ich wollte mit meinem Korg Triton Eine Gitarre sampeln. Ist es möglich diese in den verschiedenen Chords auf verschiedene Tasten zu legen. Oder geht das überhaupt nicht. Bin komplett neu im Sample bereich es wäre toll wenn mir das jemand so erklären könnte das ich es verstehe. Danke schon mal für die Hilfe.
    Michi

  2. Nach oben   #2

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    Hat keiner ne idee ?


  3. Nach oben   #3
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    Ich habe ein paar Roland Sampler und ein Kurzweil Sampling Board. Da geht das natürlich. Bei Roland nennt sich das z.B. "Split-Funktion".
    Du solltest eigentlich Folgendes können:
    Jede Taste mit einem anderen Sample belegen und das unter Umständen auch noch mit Velocity Switch-Abstufungen - also mehreren Samples pro Taste, die dann je nach Dynamikeinstellungen bei verschiedenen Werten getriggert werden. Das hieße also, dass Du jeder Taste mehrere Samples zuordnen könntest und damit z.B. die unterschiedlichen Dynanik-Klangverläufe von Naturinstrumenten imitieren könntest. Die Vielzahl der Velocity-Stufen ist natürlich von Sampler zu Sampler unterschiedlich. Aber die Einzeltasten-Zuordnung gehört zur Basisausstattung aller Sampler, also mit Sicherheit auch Deines Korgs.
    Allerdings kann Dir hier wahrscheinlich keiner den Blick in die Bedienungsanleitung abnehmen. Und da das Gebiet recht umfangreich und speziell ist, solltest Du dir mal ein gutes Wochenende Zeit nehmen, diese sorgfältig durchzuarbeiten. Mit "schnell mal" oder "Tipp geben" geht´s nicht.

  4. Nach oben   #4
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    Zitat Zitat von Keyboarder1992 Beitrag anzeigen
    Hat keiner ne idee ?
    Klingt das nicht ein bischen statisch? Ich würde da eher die Einzeltöne nehmen und die Akkorde dann auf dem Keyboard spielen, das ist doch viel nuancierter und man ist bezüglich der Akkordauswahl nicht begrenzt. Brauchbare Gitarrensamples sind doch auch massig in den Werkspresets drin, die kann man doch einfach dem eigenen Geschmack noch etwas anpassen. Richtig authentisch wird das natürlich nicht.

  5. Nach oben   #5

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    die split funktion ist doch das aufteilen von mehreren Sounds auf der Tastatur und hat mit samplen nichts zu tun Ja würd auch einzeltöne nehmen aber wie sampel ich am besten einzeltöne ?

  6. Nach oben   #6
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    Bei Roland nennen sie das Zuordnen von Samples auf einzelne Tasten eben Split, das hat nichts mit Masterkeyboard- oder Split/Layer-Funktionen zu tun. Das ist halt ihre Terminologie bei ihren Samplern.

    Einzeltöne sampeln?
    Am besten vorher in ein Mischpult oder Vorverstärker gehen, dort den Sound den eigenen Vorstellungen entsprechend anpassen, eventuell gleich Effekte mit zumischen (ist aber sehr heikel, wenn Du das Sample danach über mehrere Töne verteilen willst, da sich der Effekt dann wie bei einer alten Bandmaschine verändert. Also Faustregel: wenn mit Effekten sampeln, dann pro Halbton ein Sample - was eine Heidenarbeit ist. Wenn ohne Effekt sampeln, kannst Du ein Sample besser auf mehrere Töne verteilen).
    So, danach ein paar Sample-Probeläufe (also Aufnahme) machen und dabei die Aussteuerung optimieren. Dann endlich sampeln und das Sample schneiden und loopen, falls notwendig, sonst als "one shot" so belassen.
    Dann würde ich schauen, wie weit, d.h. in welchem Tonbereich sich das Sample noch gut anhört. Meistens läßt es sich eine kleine Sekunde höher und tiefer auch noch verwenden, eventuell auch noch eine große Sekunde. Dann ist aber meistens Schluss, weil das Sample dann an Authentizität verliert. Dann musst Du den nächsten, notwendigen Ton sampeln.
    Wenn Du z.B. ein C gesampelt hast, würde das bei einer großen Sekunde den Bereich bis B nach unten und bis D nach oben abdecken. Entsprechend musst Du also das Sample diesen 5 Tönen (Halbtönen) zuordnen. Der nächste nach oben zu sampelnde Ton wäre dann ein F, das wieder den Bereich von 5 Halbtönen abdeckt.
    Also B <--- H <--- C --> Cis --> D | Dis <-- E <-- F --> Fis --> G | usw.

    Wie gesagt: Du wirst nicht umhinkommen, die Bedienungsanleitung durchzuarbeiten. Am Anfang dauert alles sehr lange, aber wenn man es tatsächlich begriffen hat und allmählich Routine bekommt, dann läuft es recht flüssig.
    Ich könnte Dir jetzt ohne Probleme eine A4 Seite voll schreiben, aber das wird wenig nützen. Das saubere Aufnehmen, das an die Soundqualität angepasste Zuordnen der Samples, das Schneiden und Loopen musst Du machen und es erfordert fast alles viel Try & Error. Außerdem kenne ich die Korg-Struktur und -Terminologie nicht.


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